1 ____________________________ IMPRESSUM Politikwissenschaftliches Seminar der Universität Luzern Titelbild: © Line Rime 2 Willkommen im Frühjahrssemester 2025! Wir freuen uns, Sie am Politikwissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern zu begrüßen. Auch dieses Semester erwartet Sie ein spannendes, international ausgerichtetes Angebot mit Vorlesungen und Seminaren, die sowohl die Grundlagen der Politikwissenschaft als auch besondere Highlights bieten – lassen Sie sich diese nicht entgehen! Auf den ersten Seiten dieser Broschüre finden Sie eine Übersicht zu den erforderlichen Credits im Major und Minor sowie Musterstudienpläne für BA und MA. Besonders für neue Studierende bieten die Tabellen zur Studienplanung eine wertvolle Orientierung. Haben Sie schon unsere aktualisierten "Guidelines zum wissenschaftlichen Arbeiten" (Sept. 2023) entdeckt? Zudem liefern unsere "Tipps und Tricks" hilfreiche Infos zu Abschlussarbeiten, inklusive Themenlisten und Beispielarbeiten zur Inspiration. Ein wichtiger Hinweis zu Seminararbeiten: Warten Sie nicht zu lange damit! Sie sind essenziell für die Vorbereitung auf Ihre BA- oder MA-Arbeit. Nutzen Sie den fachlichen Austausch mit Dozierenden und Kommiliton*innen innerhalb der Seminarveranstaltungen, um sich bereits während des Semesters für eine mögliche Seminararbeit vorzubereiten. Durch das Besuchen eines Seminars und das Schreiben einer Seminararbeit lernen Sie die Dozierenden und die Dozierenden Sie besser kennen. Dies ist wichtig, da Dozierende viel bereitwilliger Abschlussarbeiten und mündliche Prüfungen von Studierenden übernehmen, die sie bereits kennen. Und denken Sie daran: Schriftliche Arbeiten, die Sie für den Major Politikwissenschaft anrechnen möchten, müssen von politikwissenschaftlichen Dozierenden betreut werden. Wir freuen uns auf ein inspirierendes Semester mit Ihnen – auf ein gutes gemeinsames Arbeiten und spannende Diskussionen! Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Leiterin Politikwissenschaftliches Seminar (FS 25) im Februar 2025 https://www.unilu.ch/fileadmin/fakultaeten/ksf/institute/polsem/Dok/Studium/Guidelines_POLSEM___2023___Deutsch.pdf https://www.unilu.ch/fakultaeten/ksf/institute/politikwissenschaftliches-seminar/tipps-und-tools/ 3 Inhalt Der Studiengang Politikwissenschaft .................................................................................................................................... 7 Musterstudienpläne – Bachelor ............................................................................................................................................. 9 Musterstudienpläne – Master............................................................................................................................................... 13 Studienplanung: Vollzeit – Beginn im HS........................................................................................................................... 15 Studienplanung: Vollzeit – Beginn im FS ........................................................................................................................... 16 Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium .................................................................................... 17 Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen ..............................................................................................................................18 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Vorlesungen ............................................................................... 20 Einführung in die Schweizer Politik ........................................................................................................................................ 20 Einführung in die Verlgeichende Politikwissenschaft .............................................................................................................. 21 Die Schweiz im Kontext der europäischen Integration ............................................................................................................ 22 Policy Analyse mit Anwendungen in der Energiepolitik ........................................................................................................... 23 Klimapolitik (Master CPEL) .................................................................................................................................................... 24 Vergangene, aktuelle und zukünftige Klimavariabilität (naturwissenschaftliche Grundlagen 2. Teil, Master CPEL)................. 25 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Methodenveranstaltungen .................................................. 26 Methodenseminar der empirischen Sozialforschung II ........................................................................................................... 26 Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte ...................... 27 Politikwissenschaftliches Methodenseminar I ......................................................................................................................... 28 Inequality and Social Conflict: Research Design and Methods in Quantitative Studies ........................................................... 29 Research Design and Methods in Qualitative Studies ............................................................................................................ 30 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Seminare ……………………………………………………………….31 Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Schweizer Politik» ........................................................................................... 31 Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft» ................................................................. 32 Culture and Politics ................................................................................................................................................................ 33 Democracy, Autocratisation and Resistance .......................................................................................................................... 35 Feministische Politische Theorien .......................................................................................................................................... 36 Nationalismus, Demokratie und Friedensförderung ................................................................................................................ 39 Toleranz und ihre Grenzen in der Demokratie ........................................................................................................................ 40 Gender and Politics ................................................................................................................................................................ 41 Gletscher-Initiative und Klimaschutzgesetz: The Making-of – Dr. phil. h.c. Marcel Hänggi ...................................................... 42 Global Political Theory ........................................................................................................................................................... 43 International Climate and Energy Politics ............................................................................................................................... 44 Political Persuasion in a Digital Reality ................................................................................................................................... 45 The Developmental Welfare State .......................................................................................................................................... 46 The Politics of Climate Policy ................................................................................................................................................. 47 Utopian Narratives in Populism: From Historical Contexts to Contemporary Significance ....................................................... 48 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Sonderveranstaltungen ............................................................ 50 Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative und qualitative, theoretische Arbeiten) ........................................... 50 Tutorat zur Vorlesung «Methoden der empirischen Sozialforschung II» - Gruppe 1................................................................ 51 Tutorat zur Vorlesung «Methoden der empirischen Sozialforschung II» - Gruppe 2................................................................ 52 Tutorat zur VL «Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften» - Gruppe 1.................................. 53 Tutorat zur VL «Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften» - Gruppe 2.................................. 54 Tutorat zur VL «Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften» - Gruppe 3.................................. 55 4 Data Mining for Political and Social Sciences using R ............................................................................................................ 56 Introduction to Python ............................................................................................................................................................ 58 Lehrveranstaltungen im Frühjahrssemester 2025………………………………..……………………………………………….59 Blockveranstaltungen im Frühjahrssemester 2025.......................................................................................................... 60 Semesterdaten……………………………………………………………………………………………………………….…….………61 Kontakte Universität Luzern Politikwissenschaftliches Seminar Adresse Frohburgstrasse 3, 6002 Luzern Postanschrift Postfach 4466, 6002 Luzern E-Mail polsem@unilu.ch Webseiten www.unilu.ch/polsem www.unilu.ch/wgwp www.unilu.ch/lumacss www.unilu.ch/cpel Telefon 041 229 55 91 Sekretariat Stephanie Deuber Raum 3.B04 Öffnungszeiten MO bis DO stephanie.deuber@unilu.ch 041 229 55 91 Fachstudienberatung und Michael Widmer, BA Raum 3.A53 Mobilitätsberatung michael.widmer@unilu.ch 041 229 55 89 Termine nach Vereinbarung BA / MA Politikwissenschaft MA Dual Degree MA Weltgesellschaft- und Weltpolitik (WG+WP) Dr. Samuel D. Schmid Raum 3.A18 samuel.schmid@unilu.ch 041 229 56 04 Lucerne Master in Computational Social Science (LUMACSS) Michael Keller, MSc Raum 3.A53 michael.keller@unilu.ch 041 229 55 91 Studiengangsmanager MA Climate Politics, Economics, and Law (CPEL) file://unet.unilu.ch/dfsgroups/002350-02/00_Administration/Vorlesungsverzeichnis/22_FS/VV_PolSem_FS2022_20220105.docx#_Toc92289118 http://www.unilu.ch/lumacss 5 Leiterin Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Raum 3.B10 Politikwissenschaftliches lena.schaffer@unilu.ch 041 229 55 95 Seminar (stellvertretend Professorin für Politikwissenschaft im FS25) und Professur mit Schwerpunkt Inter- und Transnationale Beziehungen Weitere Professuren von A bis Z Professur und Leiter Prof. Dr. Joachim Blatter Raum 3.B16 Politikwissenschaftliches joachim.blatter@unilu.ch 041 229 55 92 Seminar (abwesend im FS25) Ordentlicher Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Politische Theorie Professur Prof. Dr. Alexander H. Trechsel Raum 3.B12 alexander.trechsel@unilu.ch 041 229 55 90 Ordentlicher Professor für Politik- wissenschaft mit Schwerpunkt Politische Kommunikation Ständiger Lehrbeauftragter Dr. rer. Pol. Stefan Rieder Seidenhofstr. 12 rieder@interface-politikstudien.ch 6003 Luzern 041 226 04 26 Oberassistenz Dr. Álvaro Canalejo-Molero Raum 3.B14 alvaro.canalejo@unilu.ch 041 229 55 85 Dr. Johannes Schulz Raum 3.B11 johannes.schulz@unilu.ch 041 229 55 93 Forschungsmitarbeitende Dr. Maurits Heumann Raum 3.B11 maurits.heumann@unilu.ch 041 229 55 98 (SNF-Projekt) Dr. Reto Bürgisser reto.buergisser@unilu.ch (SNF-Projekt) Wissenschaftlicher Assistent/ Anatolij Gerichhausen Raum 3.B14 Doktorand anatolij.gerichhausen@unilu.ch Studentische Hilfskraft PolSem Matteo Balli Raum 3.A19 matteo.balli@unilu.ch 041 229 57 54 mailto:rieder@interface-politikstudien.ch 6 Weitere studentische Mitarbeitende und Tutoren Maurice Flechtner maurice.flechtner@unilu.ch Angela Baumann angela.baumann@unilu.ch Reto Walpen reto.walpen@unilu.ch Naemi Valdivia Rojas naemi.valdivia@stud.unilu.ch Waris Anita Stocker waris.stocker@stud.phlu.ch Das Kernteam mit seinen studentischen Mitarbeitenden im Oktober 2023 7 Der Studiengang Politikwissenschaft 8 9 Musterstudienpläne – Bachelor BA Politikwissenschaft Major Studienbeginn ab HS 2020 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Major Kolloquialvorlesung Einführung in die Demokratietheorien 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Internationalen Beziehungen 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Schweizer Politik 3 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung I 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung I 2 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung II 2 Zwei Proseminare - 8 Zwei Proseminararbeiten - 8 Methodenseminar Methodenseminar I 4 Informationskompetenz Im Rahmen einer ausgewiesenen Lehrveranstaltung Orientierungsgespräch - Hauptstudium Major Methodenseminar Methodenseminar II 4 Methodenseminararbeit Zum Stoffbereich der Methodenseminare I und II 4 Kolloquialvorlesung Grundlagen der multivariaten Statistik 3 Kolloquialvorlesung - 3 Zwei Hauptseminare - 8 Zwei Hauptseminararbeiten - 12 Kolloquium Kolloquium für Bachelorarbeiten 1 Minor1 Studienleistungen - 50 Freie Studienleistungen Studienleistungen, inklusive Sozialkompetenz (2-6 Cr) - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung zur StuPo 2016 vom 29. Juni 2016 (Stand 1. August 2020) - Bachelorstufe. www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Minors. http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 10 BA Politikwissenschaft Minor Studienbeginn ab HS 2020 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Minor Kolloquialvorlesung - 3 Kolloquialvorlesung - 3 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung 1I 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung I1 2 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II1 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung II1 2 Proseminar - 4 Methodenseminar Methodenseminar I oder II 4 Proseminararbeit oder Methodenseminararbeit - 4 Hauptstudium Minor Kolloquialvorlesung - 3 Hauptseminar - 4 Hauptseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen weitere Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft 11 Major2 Studienleistungen - 75 Freie Studienleistungen Studienleistungen, inklusive Sozialkompetenz (2-6 Cr) - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Bachelorstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 vom 29. Juni 2016 (Stand 1. August 2020). www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Studierende, welche die Vorlesungen und Übungen Methoden der empirischen Sozialforschung I und II bereits in ihrem Major Studiengang absolvieren müssen, ersetzen diese im Minor durch weitere Studienleistungen im Umfang von 8 ECTS im Fach Politikwissenschaft. 2 Siehe Musterstudienplan des gewählten Majors. Minor http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 11 BA Politikwissenschaft Major Studienbeginn ab HS 2022 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Major Kolloquialvorlesung Einführung in die Demokratietheorien 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Internationalen Beziehungen 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Schweizer Politik 3 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden I (einführend) 2 Übung Übung im Bereich Methoden I 2 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden II (vertiefend) 2 Übung Übung im Bereich Methoden II 2 Zwei Proseminare - 8 Zwei Proseminararbeiten - 8 Methodenseminar Methodenseminar I 4 Informationskompetenz Im Rahmen einer ausgewiesenen Lehrveranstaltung Orientierungsgespräch - Hauptstudium Major Methodenseminar Methodenseminar II 4 Methodenseminararbeit Zum Stoffbereich der Methodenseminare I und II 4 Kolloquialvorlesung Kolloquialvorlesung Grundlagen statistischer Verfahren 3 Kolloquialvorlesung - 3 Zwei Hauptseminare - 8 Zwei Hauptseminararbeiten - 12 Kolloquium Kolloquium für Bachelorarbeiten 1 Minor1 Studienleistungen - 50 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Ganzes Studium freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Minors. Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Bachelorstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter: www.unilu.ch/ksf-reglemente http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 12 BA Politikwissenschaft Minor Studienbeginn ab HS 2022 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Minor Kolloquialvorlesung - 3 Kolloquialvorlesung - 3 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden I (einführend)1 2 Übung Übung im Bereich Methoden I1 2 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden II (vertiefend)1 2 Übung Übung im Bereich Methoden II1 2 Proseminar - 4 Methodenseminar Methodenseminar I oder II 4 Proseminararbeit oder Methodenseminararbeit - 4 Hauptstudium Minor Kolloquialvorlesung - 3 Hauptseminar - 4 Hauptseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen weitere Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft 11 Major2 Studienleistungen - 75 Ganzes Studium freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Bachelorstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter: www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Studierende, welche die Vorlesungen und Übungen im Bereich Methoden I (einführend) & Methoden II (vertiefend) bereits in ihrem Majorstudiengang absolvieren müssen, ersetzen diese im Minor durch weitere Studienleistungen im Umfang von 8 ECTS im Fach Politikwissenschaft 2 Siehe Musterstudienplan des gewählten Majors http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 13 Musterstudienpläne – Master MA Politikwissenschaft Major Studienbeginn ab HS 2022 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 120 Major Masterseminar - 4 schriftliche Masterseminararbeit - 6 Masterseminar - 4 schriftliche Masterseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen - 14 Minor1 Studienleistungen - 20 freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement im Major oder Minor aus dem MA- Lehrangebot der KSF und/oder dem externen Minor 21 Masterverfahren Major MA-Prüfung mündliche Prüfung 10 MA-Arbeit - 30 Minor MA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Masterstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter: www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Minors. http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 14 MA Politikwissenschaft Minor Studienbeginn ab HS 2022 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Masterstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter:www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Majors. Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 120 Minor Masterseminar - 4 schriftliche Masterseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen - 10 Major1 Studienleistungen - 34 freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement im Major oder Minor aus dem MA- Lehrangebot der KSF und/oder dem externen Minor 21 Masterverfahren Major MA-Arbeit - 30 MA-Prüfung mündliche Prüfung 10 Minor MA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 15 Studienplanung-Vollzeit nach Musterstudienplan 2022 (Beginn im HS) 1 . Semester 2 . Semester 3 . Semester 4 . Semester 5 . Semester 6 . Semester KVL Einf . in d ie Demokrat ie- theor ien und Einf . in d ie In ternat ionale n Bez iehungen 6 KVL Einf . in d ie Schweizer Pol i t ik und Einf . in d ie Verg le ichende Pol i t ikwissen- schaf t 6 KVL 3 KVL 3 Credi ts im freiwi l l igen Bereich universi täres Engagement 2 Hauptseminar 4 Proseminar zur KVL Einf . in d ie Demokrat ie- theor ie Oder Einf . in d ie In tern. Bez iehungen ( ink l . In fo rmat ions- kompetenz)* 4 Proseminar zur KVL Einf . in d ie Schweizer Pol i t ik Oder Einf . in d ie Verg l .PW ( ink l . In fo rmat ions- kompetenz)* 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Orient ierungs -gespräch Vorlesung und Übung im Bere ich Methoden I (e in führend) 4 Vorlesung und Übung im Bere ich Methoden I I (ver t ie fend) 4 KVL Grundlagen s ta t is t ischer Ver fahren 3 Hauptseminar 4 Kol loquium für BA-Arbeit 1 Methodenseminar Pol i t ikwissenschaft I und I I 8 KVL 3 Mündl . Prüfung 5 Proseminar- arbeit 4 Proseminar- arbeit 4 Methoden- seminararbeit 4 Hauptsemi- nararbe it 6 Hauptsemi- nararbe it * (b is zur Anmeldung zum BA- Verfahren)* * 6 BA-Arbeit 25 18 Credits 22 Credits 22 Credits 17 Credits 16 Credits 30 Credits Zusätz l ich zu erbringen: Studienleis tungen im Minorfach, 55 Cr In den ersten beiden Semestern sollten primär Vorlesungen und Proseminare besucht und Proseminararbeiten geschrieben werden. Schreiben Sie Ihre erste Proseminararbeit im bzw. nach dem ersten Semester! Der Wissenserwerb steht in Vorlesungen im Vordergrund. Ab dem 3. Semester steht die Interaktion in Seminaren im Zentrum. Es sollten dann jeweils ca. zwei schriftliche Arbeiten pro Semester geschrieben werden (eine im Major-, eine im Minorfach). Fangen Sie während der Vorlesungszeit an, da im 5. Semester bereits erhebliche Investitionen für die BA-Arbeit auf dem Programm stehen. Tipp: Schreiben Sie Ihre letzte Hauptseminararbeit zum gleichen Thema wie die Bachelorarbeit. * Die Veranstaltungen zur Informationskompetenz sind nur einmal zu besuchen. ** Zum Zeitpunkt der Anmeldung zum BA-Verfahren müssen dem Dekanat alle Nachweise für schriftliche Arbeiten vorliegen. Bitte beachten Sie, dass dieses Schema nur als Beispiel dient und hier alle freien Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft erbracht werden, was nicht zwingend ist. Die zwingend zu erbringenden Studienleistungen sind in den Reglementen der KSF festgelegt und in den Musterstudienplänen ersichtlich. Bei Fragen zur Studienplanung kann ausserdem die Studienberatung des Politikwissenschaftlichen Seminars kontaktiert werden. 16 Studienplanung-Vollzeit nach Musterstudienplan 2022 (Beginn im FS) 1 . Semester 2 . Semester 3 . Semester 4 . Semester 5 . Semester 6 . Semester KVL Einf . in d ie Schweizer Pol i t ik und Einf . in d ie Verg le ichende Pol i t ikwissen- schaf t 6 KVL Einf . in d ie Demokrat ie- theor ien und Einf . in d ie In ter- nat ionalen Bez iehungen 6 KVL 3 KVL 3 Credi ts im freiwi l l igen Bereich universi täres Engagement 2 Proseminar zur KVL Einf . in d ie Schweizer Pol i t ik oder Einf . in d ie Verg l . PW ( ink l . In fo rmat ions- kompetenz)* 4 Proseminar zur KVL Einf . in d ie Demokrat ie- theor ien oder Einf . in d ie In ternat ionalen Bez iehungen ( ink l . In fo rmat ions- kompetenz)* 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Orient ierungs- gespräch Hauptseminar 4 Vorlesung und Übung im Bere ich Methoden I (e in führend) 4 Vorlesung und Übung im Bere ich Methoden I I (ver t ie fend) 4 KVL Grundlagen s ta t is t ischer Ver fahren 3 Kol loquium für BA-Arbeit 1 Methodenseminar Pol i t ikwissenschaft I und I I 8 Hauptseminar 4 KVL 3 Mündl iche Prüfung 5 Proseminar- arbeit 4 Methoden- seminararbeit 4 Proseminar- arbeit 4 Hauptseminar -arbei t 6 Hauptsemi- nararbe it Major (b is zur Anmeldung zum BA- Verfahren)** 6 BA-Arbeit 25 18 Credits 22 Credits 19 Credits 20 Credits 16 Credits 30 Credits Zusätz l ich zu erbringen: Studienleis tungen im Minorfach, 55 Cr In den ersten beiden Semestern sollten primär Vorlesungen und Proseminare besucht und Proseminararbeiten geschrieben werden. Schreiben Sie Ihre erste Proseminararbeit im bzw. nach dem ersten Semester! Der Wissenserwerb steht in Vorlesungen im Vordergrund. Ab dem 3. Semester steht die Interaktion in Seminaren im Zentrum. Es sollten dann jeweils ca. zwei schriftliche Arbeiten pro Semester geschrieben werden (eine im Major-, eine im Minorfach). Fangen Sie während der Vorlesungszeit an, da im 5. Semester bereits erhebliche Investitionen für die BA-Arbeit auf dem Programm stehen. Tipp: Schreiben Sie Ihre letzte Hauptseminararbeit zum gleichen Thema wie die Bachelorarbeit. * Die Veranstaltungen zur Informationskompetenz sind nur einmal zu besuchen. ** Zum Zeitpunkt der Anmeldung zum BA-Verfahren müssen dem Dekanat alle Nachweise für schriftliche Arbeiten vorliegen. Bitte beachten Sie, dass dieses Schema nur als Beispiel dient und hier alle freien Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft erbracht werden, was nicht zwingend ist. Die zwingend zu erbringenden Studienleistungen sind in den Reglementen der Fakultät festgelegt und in den Musterstudienplänen ersichtlich. Bei Fragen zur Studienplanung kann ausserdem die Studienberatung des Politikwissenschaftlichen Seminars kontaktiert werden. 17 Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium 1. Semester (Herbst) 2. Semester (Frühling) 3. Semester (Herbst) 4. Semester (Frühling) 5. Semester (Herbst) 18 Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen BA MA KVL Arnold: Einführung in die Schweizer Politik Di 08:15 – 10:00 KVL Trechsel: Einführung in die vergleichende Politikwissenschaft Di 12:15 – 14:00 KVL Schaffer: Die Schweiz im Kontext der europäischen Integration Mi 10:15 – 12:00 KVL Rieder: Policy Analyse mit Anwendungen in der Energiepolitik Mo 14:15 – 16:00 KVL Schaffer: Klimapolitik (CPEL) Di 10:15 – 12:00 KVL Burger: Vergangene, aktuelle und zukünftige Klimavariabilität (naturwissenschaftliche Grundlagen 2. Teil; CPEL) Mo 16:15 – 18:00 VL Diaz-Bone: Methoden der empirischen Sozialforschung II Di 10:15 – 12:00 VL Schenk: Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte Mi 10:15 – 12:00 MS Schulz: Politikwissenschaftliches Methodenseminar I Mi 14:15 – 16:00 PS Föhn: Proseminar zur KVL «Einführung in die Schweizer Politik» Di 10:15 – 12:00 PS Strijbis / Volpi: Proseminar zur KVL «Einführung in die vergleichende Politikwissenschaft» Di 14:15 – 18:00 HS Canalejo-Molero: Culture and Politics Blockveranstaltung HS Scherz / Mráz: Democracy, Autocratisation and Resistance Blockveranstaltung HS Schulz: Feministische Politische Theorien Di 16:15 – 18:00 HS Bochsler: Nationalismus, Demokratie und Friedensförderung Blockveranstaltung HS Wegenast: Sustainable Rural Development Do 12:15 – 16:00 HS Schlenker: Toleranz und ihre Grenzen in der Demokratie Blockveranstaltung HS Rieder: Policy-Analyse mit Anwendungen in der Energiepolitik Do 14:15 – 16:00 HS El Kassar / Schaffer / Leisibach: Basisseminar Philosophy, Politics and Economics PPE I Di 14:15 – 16:00 HS Gregoratto / Portmann / Schwenkel / Matzat: Basisseminar Philosophy, Politics and Economics PPE II Di 14:15 – 16:00 MAS De Angelis: Data Mining for Political and Social Sciences using R Blockveranstaltung MAS Fraile: Gender and Politics Blockveranstaltung MAS Hänggi: Gletscher-Initiative und Klimaschutzgesetz: The Making-of Mi 10:15 – 12:00 MAS Jaeger: Global Political Theory Blockveranstaltung MAS Hönig / Jansesberger: Inequality and Social Conflict: Research Design and Methods in Quantitative Studies Do 12:15 – 16:00 MAS Bayer: International Climate and Energy Politics Blockveranstaltung MAS Bright: Introduction to Python Blockveranstaltung MAS Kjaer: Political Persuasion in a Digital Reality Blockveranstaltung MAS Siara: The Developmental Welfare State Blockveranstaltung MAS Lopez Uroz: The Politics of Climate Policy Blockveranstaltung MAS Roth: Utopian Narratives in Populism: From Historical Contexts to Contemporary Significance Mo 10:15 – 12:00 KOL Schaffer: Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative und qualitative, theoretische Arbeiten) Di 18:15 – 20:00 19 Empfohlene Lehrveranstaltungen aus anderen Fachbereichen Code MS Lobina / Bisang / Tunger-Zanetti: Schreibwerkstatt, Wissenschaftliches Schreiben FS251578 HS Hoffmann: Zitat und Zitieren FS251311 Legende KVL / VL Kolloquialvorlesung / Vorlesung RVG Ringvorlesung PS Proseminar HS Hauptseminar MAS Masterseminar MS Methodisches Seminar KOL Kolloquium SV Sonderveranstaltung ÖV öffentlicher Vortrag 20 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen Lehrveranstaltungen des Politikwissenschaftlichen Seminars Vorlesungen Einführung in die Schweizer Politik Dozent/in: Dr. rer. soc. Tobias Arnold Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 08:15 - 10:00, ab 18.02.2025 FRO, 3.A05 Prüfung: Di., 27.05.2025, 08:15 – 09:45 FRO, HS 10 Weitere Daten: Die Wiederholungsprüfungen finden statt am Di. 01.07.2025 und Di. 08.07.2025, jeweils vom 10:15 - 11:45 Uhr (bitte beide Termine freihalten) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Wie funktioniert das politische System der Schweiz? Was macht den Kern der Schweizer Konsensdemokratie aus? Wie trägt unser politisches System zur konkreten gesellschaftlichen Problembearbeitung bei? Diese Fragen stehen im Zentrum der Vorlesung zur Schweizer Politik. In der Vorlesung werden die Strukturen und die Prozesse des politischen Systems der Schweiz vorgestellt. Die Themen Wahlen und Abstimmungen, Parteien und Parteiensystem, Parlament, Regierung, Verwaltung, Justiz, direkte Demokratie, Föderalismus und Konkordanz werden besprochen. Weiter geht es um die politischen Entscheidungs- und Vollzugsprozesse auf den verschiedenen Staatsebenen. Diese werden anhand von Beispielen aus ausgewählten Politikfeldern vertieft. Schliesslich werden Herausforderungen diskutiert, welche sich der Schweizer Politik aktuell stellen. Lernziele: Vermittlung grundlegender Kenntnisse der Strukturen und der Prozesse des schweizerischen politischen Systems. Voraussetzungen: Keine Sprache: Deutsch Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Semesterwoche am 27.05.2025 Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Cr) Hinweise: Studienschwerpunkt: Schweizer Politik Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: tobias.arnold@doz.unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur Pflichtlektüre: - Linder, Wolf/Müller, Sean (2017): Schweizerische Demokratie. Institutionen, Prozesse, Perspektiven, 4., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Bern: Haupt Verlag. Ausgewählte weitere Literatur: - Freitag, Markus; Vatter, Adrian (2015): Wahlen und Wählerschaft in der Schweiz. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung. - Knoepfel, Peter; Papadopoulos, Yannis; Sciarini, Pascal; Vatter, Adrian; Häusermann, Silja (Hrsg.) (2017): Handuch der Schweizer Politik/Manuel de la politique suisse, Zürich. - Lane, Jan Erik (Hrsg.) (2004): The Swiss labyrinth: institutions, outcomes and redesign. London: Routledge. - Milic, Thomas; Rousselot, Bianca; Vatter, Adrian (2014): Handbuch der Abstimmungsforschung. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung. - Mueller, Sean; Vatter Adrian (2020): Der Ständerat. Zürich: NZZ Libro - Vatter, Adrian (2020): Das politische System der Schweiz. 4. vollständig aktualisierte Auflage. Baden- Baden: Nomos/UTB. - Vatter, Adrian (2020): Der Bundesrat. Die Schweizer Regierung. Zürich: NZZ Libro 21 Vergleichende Politikwissenschaft Dozent/in: Prof. Dr. Alexander H. Trechsel Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 12:15 - 14:00, ab 18.02.2025 FRO, HS 8 Prüfung: Di., 27.05.2025, 12:15 – 13:45 FRO, HS 9 Weitere Daten: Die Wiederholungsprüfungen finden statt am Di. 01.07.2025 und Di. 08.07.2025, jeweils vom 10:15 - 11:45 Uhr (bitte beide Termine freihalten) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Vergleiche anzustellen zwischen Staaten, Parteien und Parteisystemen, Wahlen, Institutionen, politischen Entscheidungsprozessen, sozialen Bewegungen usw. gehört zu den zentralen Anliegen der Politikwissenschaft. Aber warum vergleicht man überhaupt? Und wie konzipiert man einen wissenschaftlichen Vergleich? Der erste Teil dieser Vorlesung befasst sich mit der Rolle und dem politischen Verhalten von Bürgerinnen und Bürgern: wie partizipieren sie in der Politik? Gibt es politische Kulturen und wie können wir diese verstehen? Im zweiten Teil der Vorlesung geht es um grundlegende politische Institutionen, also Wahl- und Regierungssysteme sowie deren historische Herausbildung, ihre Spielregeln und ihren Einfluss auf die Politik. Wie funktioniert die repräsentative Demokratie? Wie unterscheidet sie sich von direktdemokratischen Institutionen? Was sind politische Vetospieler? Der dritte Teil führt die Studierenden in die Methoden der vergleichenden Politikwissenschaft ein, bevor der vierte Teil die intermediären Organisationen zwischen Staat und Gesellschaft genauer unter die Lupe nimmt. Hier werden Parteien, Verbände, neue soziale Bewegungen, Protestbewegungen, populistische Leader und auch die Medien und deren Rolle behandelt. Schliesslich erhalten die Studierenden einen Einblick in eine der grundlegendsten Unterscheidungen von Formen der Demokratie: der Mehrheits- und der Konsensdemokratie. Die Schweiz, die traditionell den paradigmatischen Fall von Konsensdemokratie darstellt, wird in allen Teilen der Vorlesung stark berücksichtigt werden. Diese Vorlesung ist als Einführung in den politikwissenschaftlichen Schwerpunkt «Vergleichende Politikwissenschaft» konzipiert. Die weiterführende Vorlesung in diesem Bereich ist auf dem Wissen der Einführungsvorlesung aufgebaut. Daher ist es sehr empfehlenswert, diese Vorlesung im Grundstudium zu besuchen. Voraussetzungen: Keine Sprache: Deutsch Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Sitzung, am 27.05.2025 Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Cr) Hinweise: Anrechenbar für den Studienschwerpunkt Vergleichende Politikwissenschaft Kontakt: alexander.trechsel@unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur - Kriesi, Hanspeter (2007/8): Vergleichende Politikwissenschaft. Eine Einführung, Baden-Baden: Nomos. - Caramani, Daniele (ed.) (2013). Comparative Politics. 3rd edition. Oxford: Oxford University Press. - Newton, Kenneth und Jan W. van Deth (2010). Foundations of Comparative Politics. 2nd edition. Cambridge University Press. 22 Die Schweiz im Kontext der europäischen Integration Dozent/in: Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 10:15 - 12:00, ab 19.02.2025 FRO, 3.A05 Prüfung: Mi., 28.05.2025, 10:15 – 11:45 FRO, HS 1 Weitere Daten: Die Wiederholungsprüfungen finden statt am Di. 03.07.2025 und Di. 10.07.2025, jeweils vom 10:15 - 11:45 Uhr (bitte beide Termine freihalten) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Einer der zentralen Punkte der Schweizer Aussenpolitik der vergangenen Jahre war die Neuordnung der Beziehungen zur Europäischen Union (EU). Nach dem Abschluss der Verhandlungen im Dezember 2024 zwischen dem Bundesrat und der Europäischen Kommission wird in der Schweiz weiterhin kontrovers über Sinn und Zweck politischer Integration diskutiert. Die Vorlesung stellt das bilaterale Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU in den grösseren Kontext der europäischen Integration. Es soll helfen, die EU als ein hochentwickeltes Instrument der transnationalen Problemlösung sowie als besonderes politisches System zu verstehen. Es vermittelt dabei Grundwissen über Geschichte, Institutionen, Verfahren und Politikfelder der EU und bietet einen Einstieg in wichtige Ansätze der Integrationstheorie und der politikwissenschaftlichen Analyse europäischer Integration. Dieses Grundlagenwissen zum politischen System der EU verknüpft die Vorlesung systematisch mit einer Untersuchung der Logik, Entwicklung, und der Perspektive des bilateralen Verhältnisses zwischen der EU und der Schweiz. Lernziele: Die Vorlesung «Europäische Integration» gibt den Studierenden einen Einstieg in die relevanten Fragen der europäischen Integration, im Speziellen mit Bezug auf die Beziehungen Schweiz - EU. Sprache: Deutsch Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Sitzung am 28.05.2025 Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Cr) Hinweise: Anrechenbar für den Studienschwerpunkt Internationale Beziehungen. Interessierte MA-Studierende können die Vorlesung besuchen. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: lena.schaffer@unilu.ch Literatur - Lelieveldt, Herman, and Sebastian Princen (2015) The Politics of the European Union. Cambridge: Cambridge University Press. - Heer, Elia, Anja Heidelberger und Marc Bühlmann (Hrsg., 2022). "Schweiz – EU: Königswege, Holzwege, Sonderwege - Die vielfältigen Beziehungen seit dem EWR-Nein". Zürich: NZZ Libro. - Hix, Simon and Bjørn Høyland (2022) The Political System of the European Union, Palgrave Macmillan. 23 Policy Analyse mit Anwendungen in der Energiepolitik Dozent/in: Dr. rer.pol. Stefan Rieder Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mo., 14:15 - 16:00, ab 17.02.2025 FRO, 4.B55 Prüfung: Mo., 26.05.2025, 14:15 – 15:45 FRO, HS 8 Weitere Daten: Die Wiederholungsprüfungen finden statt am Di. 01.07.2025 und Di. 08.07.2025, jeweils vom 10:15 - 11:45 Uhr (bitte beide Termine freihalten) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Die Vorlesung bietet eine Einführung in die Policy-Analyse und deren zentrale Ansätze. Dazu zählen unter anderem das Phasenmodell, der Multiple Stream Ansatz, das Advocacy Coalition Framework, die Policy Diffusion, Netzwerkansätze und weitere Konzepte. Die Ansätze und deren theoretische Fundierung werden erläutert und diskutiert. Die Anwendung wird mittels Beispielen aus verschiedenen Politikfeldern der Schweizer Politik veranschaulicht (Energie- und Umweltpolitik, Sozialpolitik, Gesundheitspolitik etc.). Ziel ist es, einen Überblick über die Konzepte der Policy-Analyse zu geben, die Stärken und Schwächen der Konzepte aufzuzeigen und deren Leistungsfähigkeit für die Analyse von Politikfeldern auszuloten. Sprache: Deutsch Prüfung: Die schriftliche Prüfung findet in der letzten Vorlesungswoche statt am Montag 26.05.2025. Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Cr) Hinweise: Studienschwerpunkt: Schweizer Politik Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: rieder@interface-politikstudien.ch Material: Vorlesungsunterlagen und Pflichtlektüre zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur - Fritz Sager, Karin Ingold und Andreas Balthasar (im Erscheinen): Policy-Analyse in der Schweiz – Besonderheiten, Theorien, Beispiele, NZZ Verlag Zürich - Schubert, Klaus; Bandelow, Nils C. (Hrsg.) (2009): Lehrbuch der Politikfeldanalyse 2.0, in: Reihe (Lehr- und Handbücher der Politikwissenschaft, hrsg. von Arno Mohr). München, Wien: Oldenbourg - Frank Fischer, Gerald J. Miller, Mara S. Sidney (Hrsg.) (2007): Handbook of Public Policy Analysis: Theory, Politics, and Methods, CRC Press, Boca Raton London New York 24 Klimapolitik Dozent/in: Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ CPEL Climate Politics, Economics, and Law Studienstufe: Master Termine: Wöchentlich Di., 10:15 - 12:00, ab 18.02.2025 FRO, 4.B55 Di., 13.05.2025, 10:15 - 12:00 FRO, 4.B02 Prüfung: Di., 27.05.2025, 10:15 – 11:45 FRO, HS 8 Weitere Daten: Die Wiederholungsprüfungen finden statt am Di. 03.07.2025 und Di. 10.07.2025, jeweils vom 10:15 - 11:45 Uhr (bitte beide Termine freihalten) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Diese Grundlagenvorlesung dient als Einführung in die Politik des Klimawandels. Wie kooperieren Regierungen, um globale Umweltprobleme wie den Klimawandel anzugehen und zu lösen? Warum verabschieden einige Länder strengere Klimaschutzpolitiken als andere? Der Kurs kombiniert internationale und vergleichende Ansätze zur Politik des Klimawandels. Er beginnt damit zu untersuchen, wie der Klimawandel in den 1980er Jahren zu einem politischen Thema wurde und wie Regierungen ab den 1990er Jahren Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen haben. Im Laufe des Semesters werden wir uns die Bemühungen zur Klimaschutzregelung auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene ansehen. Auf nationaler Ebene interessieren uns beispielsweise Gründe dafür, warum einige Länder ehrgeizige Investitionen in erneuerbare Energien tätigen, während andere immer noch stark den Verbrauch fossiler Brennstoffe subventionieren. Wie kann die öffentliche Meinung solche Unterschiede in den politischen Maßnahmen erklären? Welche Rolle spielen politische Parteien? Lernziele: Das Ziel der Vorlesung ist es, den Studierenden ein solides Verständnis der Politik und der politischen Ökonomie des Klimawandels zu vermitteln. Sprache: Deutsch Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Sitzung am 27.05.2025 Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche oder mündliche Prüfung (3 Cr) Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: lena.schaffer@unilu.ch Material: Wird auf OLAT bereitgestellt. Literatur Wird auf OLAT bereitgestellt. 25 Vergangene, aktuelle und zukünftige Klimavariabilität (naturwissenschaftliche Grundlagen 2. Teil) Dozent/in: Dr. Moritz Burger Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ CPEL Climate Politics, Economics, and Law Studienstufe: Master Termine: Wöchentlich Mo., 16:15 - 18:00, ab 17.02.2025 FRO, 3.B58 Prüfung: Mo., 26.05.2025, 16:15 – 17:45 FRO, HS 5 Weitere Daten: Die Wiederholungsprüfungen finden statt am Di. 03.07.2025 und Di. 10.07.2025, jeweils vom 10:15 - 11:45 Uhr (bitte beide Termine freihalten) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Die zweite Vorlesung im Grundlagen Klimamodul befasst sich mit Variabilität und Veränderung im Klimasystem. Im ersten Teil der Vorlesung wird die vergangene Klimavariabilität von den Eiszeiten über das Optimum der Römerzeit bis zur kleinen Eiszeit im 19. Jahrhundert diskutiert. Dabei wird besprochen, weshalb sich das Klima (immer wieder) verändert hat und was die Konsequenzen für die damals lebenden Bewohner:innen der Erde waren. Im zweiten Teil der Vorlesung rückt die Klimaveränderung seit der industriellen Revolution in den Fokus. Erneut werden die Gründe untersucht und die Konsequenzen für die aktuell lebende Bevölkerung analysiert. Schlussendlich werden Szenarien und mögliche Folgen von zukünftiger Klimavariabilität diskutiert. Lernziele: Grundlegendes Verständnis für die geophysikalischen Prozesse des Klimawandels Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Sitzung am 28.05.2025 Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche oder mündliche Prüfung (3 Cr) Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: moritz.burger@unibe.ch Material: Wird auf OLAT bereitgestellt. Literatur - Klima und Mensch. Eine 12’000-jährige Geschichte. Heinz Wanner. Haupt Verlag. (für 1. Teil der Vorlesung). 26 Methodenveranstaltungen Methoden der empirischen Sozialforschung II Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone Veranstaltungsart: Vorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Di., 10:15 - 12:00, ab 18.02.2025 FRO, HS 3 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Vorlesung setzt die Methoden der empirischen Sozialforschung I aus dem HS 24 fort. Im FS 25 werden die Datenerhebungsmethoden Befragung und Inhaltsanalyse behandelt. Im zweiten Teil folgt eine Einführung in die Deskriptivstatistik. Voraussetzungen: Die VL Methoden der empirischen Sozialforschung I (HS 24) soll vorher erfolgreich besucht worden sein. Sprache: Deutsch Prüfung: Hauptklausur / Wiederholungsklausur: Termine sSiehe elektronisches Vorlesungsverzeichnis https://portal.unilu.ch/details?code=FS251460 Prüfungsmodus / Credits: Benotete Prüfung (2 Cr) Hinweise: paralleler Besuch des begleitenden Tutorats Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch Material: wird über OLAT zugänglich gemacht Literatur wird in einem Syllabus (auf OLAT) bekannt gegeben 27 Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte Dozent/in: Dr. phil. Patrick Schenk Veranstaltungsart: Vorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Mi., 10:15 - 12:00, ab 19.02.2025 FRO, HS 7 Mi., 28.05.2025, 09:15 - 10:00 FRO, HS 7 Prüfung: Mi., 28.05.2025, 09:15 - 12:00 FRO, HS 5 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Das Metier der Sozial- und Kommunikationswissenschaften zu beschreiben ist keine einfache Aufgabe. All den unterschiedlichen Zugängen zum Trotz verbindet sie jedoch eines: die Neugierde am Menschen. Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wollen hinter verschlossene Türen blicken, wollen die verborgenen Strukturen des Zusammenlebens freilegen und die Welt althergebrachter Gewissheiten ins Wanken bringen (wenn auch nur ein bisschen). Dazu brauchen sie die richtigen Werkzeuge. Sie brauchen eine Logik und Methoden für die empirische Sozialforschung. Doch Vorsicht: Methoden sollten Sie nicht als eine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern verstehen. Empirische Sozialforschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. Ihnen den praktischen Sinn und die Kompetenzen für die empirische Sozialforschung zu vermitteln ist das Ziel dieser Vorlesung. Dazu verfolgen wir einen «bottom-up» Ansatz. Anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, besprechen wir die Stärken unterschiedlicher Forschungsansätze, ihre Annahmen, ihre Vorgehensweise, ihre Tücken. Anstatt Methoden nur als Ansammlung fester Regeln zu begreifen, sehen Sie, wie Methoden in der Forschung eingesetzt werden, was man mit ihnen machen kann, wozu sie dienen und bei welchen Fragen sie helfen. Dadurch erhalten Sie eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. Diejenigen, die sich diese Kompetenzen aneignen wollen, um ihre Neugierde über die soziale Welt zu stillen, sind herzlich eingeladen. Voraussetzungen: Es gibt keine formalen Voraussetzungen, jedoch ist es von Vorteil, wenn Sie den vorhergehenden Kurs «Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – erste Schritte» besucht haben. Sprache: Deutsch Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Benotete Prüfung in der letzten Vorlesungswoche Eine Prüfungsanmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Prüfungen: www.unilu.ch/ksf/pruefungen Prüfungsmodus / Credits: Benotete Prüfung (Details siehe 'Prüfung') (2 Cr) Hinweise: Der Besuch eines der drei Tutorate ist wärmstens empfohlen. Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. - Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. - Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 28 Politikwissenschaftliches Methodenseminar I Dozent/in: Dr. Tobias Schulz Veranstaltungsart: Methodisches Seminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 14:15 - 16:00, ab 19.02.2025 FRO, 3.A05 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: In den zwei politikwissenschaftlichen Methodenseminaren (das zweite findet im HS statt) werden die wichtigsten Forschungsdesigns und Methoden der Politikwissenschaft präsentiert und angewendet. Einerseits werden damit die Erkenntnisse aus den Einführungsvorlesungen «Methoden der empirischen Sozialforschung I + II» vertieft und mit Bezug zu politikwissenschaftlichen Fragestellungen angewendet. Zum anderen werden weitere spezifisch politikwissenschaftliche Designs und Methoden präsentiert und umgesetzt. Bereits in der ersten Sitzung werden Arbeitsgruppen (à 3-4 Personen) gebildet. Deswegen ist die Anwesenheit in der ersten Woche zwingend notwendig! Alle Arbeitsgruppen gewinnen bereits in der Vorlesungszeit durch Übungsaufgaben erste Erfahrungen mit allen Methoden. Das bedeutet einen erheblichen Aufwand von mindestens acht Stunden pro Woche für dieses Herzstück der politikwissenschaftlichen Ausbildung. Jede Arbeitsgruppe schreibt im Anschluss an die beiden Seminare zu einer Methode aus dem Frühjahrs- oder aus dem Herbstsemester eine gemeinsame Methodenseminararbeit. Sie erhält dazu umfangreiche Hilfestellungen. Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, schriftliche Hausaufgaben (benotet) (4 Cr) Hinweise: Studienschwerpunkte: Vergleichende Politikwissenschaft und Schweizer Politik/Politische Theorie/Internationale Beziehungen Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: tobias.schulz@doz.unilu.ch Material: wird auf OLAT aufgeschaltet 29 Inequality and Social Conflict: Research Design and Methods in Quantitative Studies Dozent/in: Dr. Anna-Lena Hönig / Dr. Viktoria Anna Jansesberger Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Do., 12:15 - 16:00, ab 20.02.2025 FRO, 4.B02 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: 14-täglich Inhalt: When and why social conflicts - such as riots, terrorism, coups, or even civil wars - occur in different societies is one of the long-standing questions in political science, sociology, and related fields. While inequality, injustice, and marginalization (collectively referred to as "grievances") often lie at their very root, conflicts by no means automatically erupt whenever such injustices exist. This suggests that a complex and intricate set of conditions must be present for inequality to lead to conflict. Inequality manifests in various realms. Individuals and societal groups can be denied equal rights and privileges or are granted far fewer resources than members from other societal, religious or ethnic groups. This seminar addresses under which conditions the various types of inequalities, such as political, social, or economic, affect different forms of social conflict. It does so by introducing students to key concepts and theories in conflict research and by engaging with various sub-strands in the vibrant literature on inequality and conflict. Besides the treatment of the substantive topic, this research seminar will prepare students intensively for writing a research design paper by helping them to adequately design and develop their own research projects. It will focus in detail on a) which datasets different research articles use for measuring inequality and social unrest, and b) which research designs and methods they use (e.g., quantitative large-n studies with observational event datasets, survey research, comparative case studies). In doing so, the seminar repeats core topics of research design and applies them on a specific topic. Through discussions of current research, students will critically assess scientific contributions of existing literature and research designs. Since this course focuses on empirical approaches to study inequality and conflict, participants should have a basic understanding of analytical research and empirical methods. Lernziele: • Students gain an overview of the most important theories and methods to understand inequality and social conflict. • They are able to critique theories and methods and apply them to various cases. • They identify the most important datasets and sources to create research designs suitable to analyze inequality and social conflict. • Students develop their own research question and answer this question in their empirical research design paper according to scientific standards. Voraussetzungen: Research-Masterseminar; Open for advanced BA-students Sprache: Englisch Prüfung: Presentation (20%), Peer review (20%), Research design paper (60%) Prüfungsmodus / Credits: aktive Teilnahme/Referat/Essay (benotet) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: viktoria.jansesberger@uni-konstanz.de; anna-lena.hoenig@uni-konstanz.de Material: Available on OLAT Literatur - Albertus, M., Brambor, T., & Ceneviva, R. (2018). Land inequality and rural unrest: Theory and evidence from Brazil. Journal of Conflict Resolution, 62(3), 557-596. - Bartusevicius, H., & van Leeuwen, F. (2022). Poor prospects—not inequality—motivate political violence. Journal of Conflict Resolution, 66(7-8), 1393-1421. - Cederman, L. E., Weidmann, N. B., & Bormann, N. C. (2015). Triangulating horizontal inequality: Toward improved conflict analysis. Journal of Peace Research, 52(6), 806-821. - Collier, P., & Hoeffler, A. (2004). Greed and grievance in civil war. Oxford Economic Papers, 56(4), 563– 595. 30 Research Designs and Methods in Qualitative Studies Dozent/in: Dr. oec. Tobias Schulz Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 16:15 - 18:00, ab 19.02.2025 FRO, 3.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: This seminar enables students to design and conduct their own empirical research projects. It provides the necessary foundations and facilitating conditions for writing a method paper (Methodenseminararbeit), an empirical paper (Masterseminararbeit) or the master thesis (Masterarbeit). It introduces the basic elements of a research design, discusses core methods of qualitative studies (different kinds of case studies and different kinds of text analysis), and guides students step by step through the development of an empirical research paper. To that end, the lecturers will provide helpful advice for each step of a research process, including: - formulating a precise and focused research question - scrutinizing the state of the art in order to deduce hypotheses or other expectations - describing the applied method as tool for a systematic approach towards the empirical material - justifying the selection and definition of cases or empirical material - collecting/generating and analyzing/interpreting data, and - answering the research question and reflecting on the wider implications of the findings. The course will be based on text books and encourages the discussion of published articles that apply these research designs and methods. The participants will have to solve short assignments for both families of qualitative research designs. In addition, they will formulate an abstract in which they scrutinize the research design of their own individual project. Sprache: Englisch Prüfung: The students will receive 4 ECTS for the successful participation of the course and another 6 ECTS if they write a research paper afterwards. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, Referat (4 Cr) Kontakt: tobias.schulz@doz.unilu.ch Material: All material will be provided on OLAT Literatur - Blatter, J., M. Haverland und M. van Hulst (2016): Introduction. In: Blatter, J., M. Haverland und M. van Hulst (eds.): Qualitative Research in Political Science. Volume I, Los Angeles et al.: SAGE - Blatter, J./M. Haverland (2014): Designing Case Studies. Explanatory Approaches in Small-N Research. Palgrave. - Lindekilde, L. (2014): Discourse and Frame Analysis: In-Depth Analysis of Qualitative Data in Social Movement Research, in: della Porta, D. (Ed.), Methodological Practices in Social Movement Research. Oxford University Press, Oxford, pp. 195-227. - Krippendorff, K. (2019): Content Analysis: An Introduction to its Methodology – 4th edition. Sage, Beverly Hills. 31 Seminare Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Schweizer Politik» Dozent/in: Dr. des. Zora Föhn Veranstaltungsart: Proseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 10:15 - 12:00, ab 18.02.2025 FRO, HS 11 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Dieses Proseminar ist als ergänzende Veranstaltung zur Vorlesung „Einführung in die Schweizer Politik“ konzipiert. Ziel ist es, die in der Vorlesung angesprochenen Aspekte thematisch zu vertiefen. Vertieft werden die Themen entlang des Weges einer Initiative von der Konzeption über die Einreichung bis hin zur Abstimmung und Umsetzung. Mittels Textlektüre bereiten sich die Teilnehmenden auf die Sitzungen vor. Im Seminar werden die Texte anhand von konkreten Fragestellungen diskutiert. Ein Schwerpunkt wird dabei auf das Verfassen von schriftlichen Arbeiten gelegt: Was sind gute Fragestellungen? Wie gehe ich vor beim Schreiben einer Arbeit? Wie zitiere ich richtig? Zu diesen und weiteren Fragen erhalten die Studierenden konkrete Hilfestellungen. Der Fokus liegt dabei stets auf Fragestellungen im Themenbereich Schweizer Politik. Voraussetzungen: Das Proseminar sollte begleitend zur Vorlesung Einführung in die Schweizer Politik besucht werden. Sprache: Deutsch Begrenzung: Begrenzung der Teilnehmendenzahl vorbehalten; bevorzugt werden Studierende des Grundstudiums. 30 Teilnehmer Prüfung / Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme/Essay (benotet) (4 Cr) Hinweise: Studienschwerpunkt: Schweizer Politik Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: zora.foehn@doz.unilu.ch Material: Unterrichtsmaterial wird auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Linder, W. & Mueller, S. (2017). Schweizerische Demokratie. Institutionen, Prozesse, Perspektiven (4. Auflage). Bern: Haupt. 32 Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft» Dozent/in: Elisa Volpi, PhD, Prof. Oliver Strijbis, PhD Veranstaltungsart: Proseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Di., 25.02.2025, 14:15 - 16:00 FRO, 4.B51 Di., 04.03.2025, 14:15 - 18:00 FRO, 2.A05 Di., 25.03.2025, 14:15 - 18:00 FRO, 2.A05 Di., 08.04.2025, 14:15 - 18:00 FRO, HS14 Di., 15.04.2025, 14:15 - 18:00 INS 10, 214 Di., 29.04.2025, 14:15 - 18:00 INS 10, 214 Di., 13.05.2025, 14:15 - 18:00 INS 10, 214 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Diverse Termine am Dienstagnachmittag Inhalt: The proseminar offers, on the one hand, an in-depth examination of the content and methodology of the lecture “Vergleichende Politikwissenschaft” and, on the other hand, the practical application of the approaches discussed. Building on the thematic focus of the lecture, we will deal with original texts that correspond to the scientific state of the art and discuss the empirical approach and the causal arguments of the approaches. The course thus offers an introduction to the analysis of political science arguments. At the end of the course, students will be able to analyze the causal arguments and empirical approaches of basic texts in comparative politics. With the help of the knowledge they have acquired, students will be able to describe and analyze current political developments and the differences and similarities between the national political systems in Europe today. In addition to imparting elementary specialist knowledge, the aim is to introduce students to “comparative thinking” and to enable them to develop a research design. During the course students will hold a presentation on one of the texts listed in the Syllabus and write a research design. This research design will include a literature review that is developed as a “Recherchebericht” in the context of two sessions on information competence (“Informationskompetenz”) with subject librarian Dr. Daniel Geiger. Voraussetzungen: This seminar should be taken complementary to the lecture “Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft” Sprache: Englisch Begrenzung: Begrenzung der Teilnehmendenzahl vorbehalten; Studierende des Grundstudiums werden bevorzugt. Prüfung: Aktive Teilnahme, Essay (benotet) bzw. Vortrag (4 Cr) Prüfungsmodus / Credits: Research design (40%, graded) including literature review (‘Recherchebericht’, 10%) and presentation (50%, graded) (4 Cr) Hinweise: Studienschwerpunkt: Vergleichende Politikwissenschaft Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung findet die Veranstaltung zur Recherche und Verwaltung von wissenschaftlicher Literatur statt (Informationskompetenz). Die Studierenden lernen für ihr Studium die Nutzung von Bibliothekskatalogen, Fachdatenbanken, wissenschaftlichen Suchmaschinen und Literaturverwaltungsprogammen sowie die Auswahl und Bewertung relevanter wissenschaftlicher Literatur kennen. Die Veranstaltung umfasst 6h, inklusive eines vierstündigen Workshops zusätzlich zu der Lehrveranstaltung und wird in Kooperation mit den Mitarbeitenden der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern durchgeführt. Die Veranstaltung inklusive des Workshops ist Teil der Studienleistungen. Anrechenbar für den Studienschwerpunkt Vergleichende Politikwissenschaft Bitte im eVV unter: "Informationskompetenz für Studierende der Politikwissenschaften und PPE mit Pol-major" anmelden. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: evolpi@fus.edu; elisa.volpi@doz.unilu.ch ostrijbis@fus.edu Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur - Caramani, Daniele (2017). Comparative Politics. Oxford University Press. - Newton, Kenneth and Jan W. van Deth (2010). Foundations of Comparative Politics. 2nd edition. Cambridge University Press. 33 Culture and Politics Dozent/in: Álvaro Canalejo-Molero, PhD Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 28.02.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B02 Fr., 21.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B55 Fr., 11.04.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B55 Sa., 24.05.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 4.B02 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: Content: Why citizens of Eastern Germany are more likely to vote for the radical right? Why do people turn out to vote even if their likelihood of influencing the election outcome is minimal? How is it possible that support for LGBTQi+ policies increases simultaneously with support for conservative parties? Traditional political science accounts focusing on voters' rationality and institutions fall short of explanatory power to answer these and related questions. Instead, cultural explanations are gaining prominence, and the increasing availability of digitalized historical and text data has provided the ground to test them systematically. Following this trend, this course introduces students to the developing subfield of Political Culture, with a particular focus on applications in political behavior topics. The course combines a well-curated reading list with introductory lectures and seminar discussions to foster critical thinking about the role of culture in politics. Students who take this course will acquire the skills to analyze political behavior from a cultural perspective, developing original research ideas and successful designs to test them. The course is organized as a block seminar that will run during the Spring term of 2025. Each block will consist of three/four sessions concentrated on Fridays. The first block will introduce the core conceptual tools in the study of political culture, such as the concepts of social norms, group identity or cultural transmission. The second and third blocks will then delve into specific political behavior topics revisited from a cultural perspective, such as voting preferences, electoral turnout or inter-group relations. We will also investigate the interaction between political and cultural change and assess the conditions under which they may reinforce or contain each other. Finally, students will present original ideas related to the course topics and a research design to test them. Lernziele: By the end of this course, students will be able to: - (knowledge) approach political topics from a cultural perspective. They will have a clear notion of the concepts of social norms, social identity, cultural origins, transmission and persistence. Moreover, they will have a clear overview of the main cultural explanations of political behavior phenomena. - (competence - critical reading) read scientific articles critically, and connect ideas from different fields, such as cultural sociology, historical political economy, and political behavior, in an interdisciplinary manner. - (competence - research skills) develop original ideas, frame them within the relevant literature, turn them into testable hypotheses, and come up with feasible research designs to test them. - (competence - writing skills) write critical response papers to scientific articles on political culture topics. They will also be able to organize a research design plan meeting scientific standards. - (competence - communication) debate in front of and with their colleagues; communicate complex concepts effectively to a broad audience. Voraussetzungen: Advanced level of English. Basic knowledge of statistics and quantitative research design is an asset but it is not required. Sprache: Englisch Prüfung: There is no written exam. The evaluation will take place via response papers to the readings, a written research proposal and an oral presentation of the proposal. To receive the credits, students are expected to fulfil the following criteria: 1. Attend all the sessions 2. Study the mandatory readings before each session 34 3. Participate actively during class 4. Write two response papers 5. Write a research proposal 6. Present their research proposal 7. Serve as discussant of one presentation Prüfungsmodus / Credits: Active participation, Presentation, Research design paper/ 4 Credits (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: alvaro.canalejo@unilu.ch Material: Individual laptop Literatur - This list should be taken as orientative, since it might suffer changes before the beginning of the course: - Henrich, J., Heine, S. J., & Norenzayan, A. (2010). The weirdest people in the world? Behavioral and Brain Sciences, 33 (2–3), 61–83, discussion 83–135. - Jared Rubin (2020). Culture in Historical Political Economy. - Henrich, J. (2015). *The Secret of Our Success: How Culture Is Driving Human Evolution, Domesticating Our Species, and Making Us Smarter*. - Lena, J. C., Lizardo, O., McDonnell, T. E., Mische, A., Tavory, I., Wherry, F. F. V., ... & Frye, M. (2019). *Measuring culture*. Columbia University Press. - Bicchieri, C. (2016). Norms in the wild: How to diagnose, measure, and change social norms. Oxford University Press. - Huddy, L. (2001). From Social to Political Identity: A Critical Examination of Social Identity Theory. Political Psychology, 22(1), 127–156. https://doi.org/10.1111/0162-895X.00230 - Axelrod, R. (1997). The dissemination of culture: A model with local convergence and global polarization. Journal of Conflict Resolution, 41(2), 203–226. - Lowes, Sara. (2022).“Culture in Historical Political Economy”. National Bureau of Economic Research, no. w30511. - Ziblatt, D., Hilbig, H., & Bischof, D. (2023). Wealth of Tongues: Why Peripheral Regions Vote for the Radical Right in Germany. American Political Science Review, 1–17. https://doi.org/10.1017/S0003055423000862 - Domènech, J., & Sánchez-Cuenca, I. (2022). The Long Shadow of Agrarian Conflict: Agrarian Inequality and Voting in Spain. British Journal of Political Science, 52(4), 1668–1688. - Gerber, A. S., Green, D. P., & Larimer, C. W. (2008). Social Pressure and Voter Turnout: Evidence from a Large-Scale Field Experiment. American Political Science Review, 102(1), 33–48. https://doi.org/10.1017/S000305540808009X - Doherty, D., Dowling, C. M., Gerber, A. S., & Huber, G. A. (2017). Are Voting Norms Conditional? How Electoral Context and Peer Behavior Shape the Social Returns to Voting. The Journal of Politics, 79(3), 1095–1100. https://doi.org/10.1086/691689 - Levendusky, M. S. (2018). Americans, Not Partisans: Can Priming American National Identity Reduce Affective Polarization? The Journal of Politics, 80(1), 59–70. https://doi.org/10.1086/693987 - Turnbull-Dugarte, S. J., & López Ortega, A. (2023). Instrumentally Inclusive: The Political Psychology of Homonationalism. American Political Science Review, 1–19. https://doi.org/10.1017/S0003055423000849 - Valentim, V. (2022). Political Stigmatization and Preference Falsification: Theory and Observational Evidence (SSRN Scholarly Paper 4023263). https://doi.org/10.2139/ssrn.4023263 - Dinas, E., Martínez, S., & Valentim, V. (2023). Social Norm Change, Political Symbols, and Expression of Stigmatized Preferences. The Journal of Politics. https://doi.org/10.1086/726951 - Bau, N. (2021). Can Policy Change Culture? Government Pension Plans and Traditional Kinship Practices. American Economic Review, 111(6), 1880–1917. https://doi.org/10.1257/aer.20190098 - Tankard, M. E., & Paluck, E. L. (2017). The effect of a Supreme Court decision regarding gay marriage on social norms and personal attitudes. Psychological Science, 28(9), 1334–1344. - Gándara, N. (2023). ‘We are your pack’: Feminist Social Movements on Countering Violence Against Women - Anduiza, E., & Rico, G. (2022). Sexism and the Far-Right Vote: The Individual Dynamics of Gender Backlash. American Journal of Political Science. https://doi.org/10.1111/ajps.12759 35 Democracy, Autocratisation and Resistance Dozent/in: Dr. phil. Antoinette Scherz / Attila Mráz, Ph.D. Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 07.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Sa., 08.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Fr., 02.05.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B52 Sa., 03.05.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B52 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: After the hopeful waves of democratization in the 1990s and early 2000s, recent decades have witnessed a troubling trend of (re-)autocratization and democratic erosion, both in Europe and across the globe. Democracy remains the gold standard for evaluating the moral evaluation of states and political institutions in public discourse and academic debates. Yet, its current crisis demands a deeper exploration of what democracy truly entails, why it matters, and how we can respond strategically and morally to its decline. This seminar will tackle pressing questions such as: What distinguishes a faltering democracy from an outright autocracy? When does a state cease to be democratic? What are the normative implications of this assessment for its legitimacy and authority? How should domestic and international actors resist autocratization or democratic decline? What responsibilities do citizens have toward a declining democracy or an autocratic state? The seminar critically examines foundational debates on legitimacy, the nature and value of electoral democracy, and the ethics of resistance to injustice, including civil disobedience, in light of the contemporary crises facing democracy. Drawing on key concepts and arguments from political theory, while integrating insights from comparative political science, this course provides a normative perspective on de-democratization and autocratization. Lernziele: The objectives of the seminar are that students: a. are able to reconstruct fundamental concepts and key debates in the normative theories of democracy, autocratization and resistance; b. are able to compare these theories, and related concepts in political theory and comparative political science; c. are able to critically analyse and assess concepts, arguments, theories, and institutional designs presented in demanding theoretical texts; d. are able to synthesize the key terms and arguments of the discussed texts, both orally and in writing. Sprache: Englisch Prüfung: No exam. Active participation, answering of reading questions, podcast episode on one text and response to someone else’s podcast in writing/ 4CR. Prüfungsmodus / Credits: Presentation, Group work and active participation (graded) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: antoinette.scherz@philosophy.su.se; mraz.attila@btk.elte.hu; Material: Wird auf OLAT publiziert Literatur Wird auf OLAT publiziert 36 Feministische Politische Theorien Dozent/in: Dr. phil. Johannes Schulz Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 16:15 - 18:00, ab 18.02.2025 FRO, 3.B55 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Die überraschend deutliche, erneute Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA hat viele Stimmen auf den Plan gerufen, die von einer Niederlage einer realitätsfremden Elite sprechen, die sich statt um die ökonomischen Sorgen der einfachen Menschen den zunehmend radikalen Projekten linksliberaler Minderheiten verpflichtet hat. Angesichts der deutlichen Mehrheit an Männern, die Trump gewählt haben, ist dabei auch die angebliche Abgehobenheit feministischer Anliegen und Theorien in die Kritik geraten. Genau in einem solchen Moment ist es wichtig, sich auf die Bedeutung dieser Anliegen und den Ursprung dieser Theorien zurückzubesinnen. Hierbei wird nicht nur deutlich, dass viele der zentralen feministischen Anliegen, etwa der Kampf gegen sexuellen Missbrauch, keineswegs realitätsfremd, sondern in der Lebensrealität nicht nur von Frauen und non- binären Personen, sondern auch von Männern, fest verwurzelt sind. Sie gehen deshalb nicht bloss eine kleine Elite, sondern uns alle etwas an. Es soll auch klar werden, dass es sich beim Feminismus keineswegs um eine einheitliche ideologische Gruppierung handelt, sondern um ein Untersuchungsfeld, das genauso pluralistisch und von Auseinandersetzungen geprägt ist wie andere zentrale Felder der Politischen Theorie und Philosophie (und diese methodisch und inhaltlich nachhaltig geprägt hat). In diesem Seminar soll der Fokus deshalb gerade auch auf den Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Strömungen liegen: etwa zwischen Kritikerinnen von Prostitution, Pornographie (oder gar jeglicher Form von heterosexuellem Sex) als mit der Emanzipation von Frauen unvereinbar und solchen die emanzipative Potentiale in diesen Praktiken ergründen. Letztlich wird hierbei auch deutlich, dass einige feministische Denkerinnen die Eingangs angedeutete Sorge teilen, dass ein identitätspolitisch eingeengter Feminismus, der nicht ernsthaft versucht den Zusammenhang zwischen der Unterdrückung von Frauen und ökonomischer Ungleichheit und Unsicherheit herzustellen, im schlimmsten Fall das transformative Potential des Feminismus nicht bloss hemmt, sondern in sein Gegenteil verkehrt. Bei alldem besteht kein Anspruch die Fülle feministischer Politischer Theorien zu ergründen. Stattdessen werfen wir ausgewählte Schlaglichter auf ausgewählte Debatten. Wir lesen Texte, unter anderem, von Linda Alcoff, Donna Haraway, Simone de Beauvoir, Carol Pateman, Kate Manne, Amia Srinivasan, Iris M. Young, Chandra T. Mohanty, Judith Butler, Nancy Fraser oder Wendy Brown. Voraussetzungen: Idealerweise sollte bereits (mindestens) ein Proseminar im Bereich Politische Theorie/Philosophie besucht worden sein. Sprache: Deutsch Prüfung: Regelmässige Kommentare zu den gelesenen Texten im OLAT-Forum Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat, Essay) (4 Cr) Hinweise: Die Mehrzahl der Texte werden wir in englischer Sprache lesen Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: johannes.schulz@unilu.ch Literatur Wir lesen Texte, unter anderem, von: Linda Alcoff / Donna Haraway / Simone de Beauvoir / Carol Pateman / Kate Manne / Amia Srinivasan / Iris M. Young / Chandra T. Mohanty / Judith Butler / Nancy Fraser / Wendy Brown 37 Nationalismus, Demokratie und Friedensförderung Dozent/in: Prof. Dr. Daniel Bochsler Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Do., 22.05.2025, 09:15 - 17:00 FRO, HS 14 Fr., 23.05.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B55 Mo., 02.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Di., 03.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: Nationalismus und Demokratie verbindet eine Hassliebe. Am Ursprung der modernen Demokratie stand die nationale Souveränität im Vordergrund; der Nationalismus stand für die Befreiung des Volkes von autoritärer Herrschaft, stattdessen sollte die nationale Selbstbestimmung treten. Heute wird der Nationalismus aber oft als Feind der liberalen Demokratie apostrophiert: Jüngere Regimetransitionen waren oftmals von ethnonationalischer Mobilisierung und Radikalisierung begleitet, die teilweise in Separatismus, ethnischen Kriegen oder Ethnokratien, und einem Zusammenbruch der Demokratie mündeten. Dieses Seminar beleuchtet einerseits diese Wechselbeziehung von Nationalismus und Demokratie. Andererseits diskutieren wir über Erfolgsmodelle der Demokratisierung von multikulturellen Ländern und Nachkriegsgesellschaften: Welche Instrumente bietet das Peacebuilding und das 'Institutionelle Engineering' an, welche Rolle kommt externen Garantiestaaten zu, und wie verhält sich Transitional Justice zu Friedensverhandlungen? Das Seminar basiert auf verschiedenen politikwissenschaftlichen Perspektiven auf ethnische Politik und multikulturelle Demokratien; insbesondere diskutieren wir Werke zu politischen Regimen und Regimetransitionen, Wahlen und Parteien, sozialen Bewegungen, Modellen der Demokratie, und zum internationalen 'Peacebuilding'. Empirisch führt uns das Seminar durch die Literatur zu ethnisch geteilten Ländern weltweit, und sowohl quantitative als auch qualitative Studien. Lernziele: - Die Studierenden lernen Konzepte der vergleichenden Politik kennen und wenden sie an. - Die Studierenden können politische Regime analysieren. - Die Studierenden erhalten einen Einblick in aktuelle Probleme des Ethno- Nationalismus. - Die Studierenden üben sich in der vergleichenden Forschung, und erhalten ein besseres Verständnis vergleichender Analysen. Voraussetzungen: Interesse an Gesellschaften auch ausserhalb Westeuropas. Sprache: Englisch Prüfung: Referat, Essay Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Essay) (4 Cr) Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: bochslerd@ceu.edu Literatur - Snyder, Jack. 2000. From Voting to Violence: Democratisation and Nationalist Conflict. London: Norton, pp. 15-43. - Centeno, Miguel Angel. 2002. Blood and Debt. War and the Nation-State in Latin America. University Park (PA): Pennsylvania State University Press., pp.1-26 and 217-260. - Onuch, Olga, and Henry E. Hale. 2018. "Capturing ethnicity: the case of Ukraine." Post-Soviet Affairs 34 (2-3): 86-106. - Bochsler, Daniel, Elliott Green, Erin K. Jenne, Harris Mylonas, and Andreas Wimmer. 2021. "Exchange on the quantitative measurement of ethnic and national identity." Nations and Nationalism 27 (1):22-40. - Posner, Daniel N. (2004) 'The Political Salience of Cultural Difference: Why Chewas and Tumbukas Are Allies in Zambia and Adversaries in Malawi', American Political Science Review 98(4): 529-545. 38 - Wilkinson, Steven. 2004. Votes and Violence. Electoral Competition and Ethnic Riots in India. Cambridge: Cambridge University Press, pp. 19-62. - Collier, Paul, & Hoeffler, Anke (2004). Greed and grievance in civil war. Oxford Economic Papers, 56(4), 563–595. - Cederman, Lars-Erik. 2019. Blood for Soil. The Fatal Temptations of Ethnic Politics. Foreign Affairs 98 (2):61-8. - Andeweg, Rudy B. 2015. "Consociationalism." In Encyclopedia of Race, Ethnicity, and Nationalism, ed. J. Stone et al.: Wiley Blackwell, 1-3. - Bochsler, Daniel, and Andreas Juon. 2021. "Power-sharing and the quality of democracy." European Political Science Review 13 (4):411-30. - Reilly, Benjamin (2001) Democracy in Divided Societies. Electoral Engineering for Conflict Management. Cambridge: Cambridge University Press, pp.1-26. - Anderson, Liam. 2014. "Ethnofederalism. The Worst Form of Institutional Arrangement?" International Security 39 (1):165-204. - Zürcher, Christoph. 2018. "A theory of democratisation through peace-building." Conflict, Security & Development 18 (4):283-99. - Snyder, Jack and Leslie Vinjamuri (2003) 'Trials and Errors. Principle and Pragmatism in Strategies of International Justice', International Security 28(3): 5-44. 39 Sustainable Rural Development Dozent/in: Dr. Tim Christian Wegenast Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: 14-täglich Do., 12:15 - 16:00, ab 06.03.2025 FRO, 4.B02 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: In Sub-Saharan Africa and South Asia, most of the population still lives in rural areas, with a large share employed in agriculture. However, pressure on land in these regions has intensified due to factors such as large-scale land acquisitions, mineral extraction, industrial expansion, climate change, and urbanization. Development theorists agree that improved land governance is crucial for poverty reduction, addressing climate-related food insecurity, promoting sustainable livelihoods, fostering socio-ecological resilience, and supporting inclusive development. In this course, we will examine how the use and management of agricultural and grazing land impact local communities. Specifically, we will analyze how various governance approaches can either mitigate or worsen risks linked to resource extraction and land use, such as environmental degradation, limited employment opportunities, food insecurity, and social inequality. To promote secure rural livelihoods, we need a deeper understanding of how food systems, agricultural production methods, land governance structures, and institutional contexts shape local sustainable development. The seminar will provide an overview of how property rights and governance systems can influence the efficient and sustainable use of land. Students will be encouraged to think in a transdisciplinary manner, bridging diverse fields and translating evidence-based research into policy recommendations and actionable solutions for contemporary rural challenges. Lernziele: • Learning about policies and institutional conditions capable of producing socially and environmentally more acceptable forms of land use • Encouraging debate and critical thinking on sustainable local livelihoods by highlighting how institutions may shape the production, distribution, and consumption of scarce resources • Understanding distributive struggles over the costs and benefits of land use • Learning to read theoretical literature and empirical contributions • Developing an understanding of transdisciplinary approaches by learning to bridge multiple disciplines and integrate evidence-based research with policy considerations and practical, context-sensitive solutions. Voraussetzungen: Willingness to engage in reading, to actively participate in group work, and contribute to class discussions. Sprache: Englisch Prüfung: • Two presentations in class (30% and 50%) • Participation in class discussions and group work (20%) Prüfungsmodus / Credits: Presentation, group work and active participation (graded) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: tim.wegenast@uni-konstanz.de Material: Wird auf OLAT publiziert Literatur - Antle John M. and Srabashi Ray. 2020. Sustainable Agricultural Development: An Economic Perspective. London: Palgrave Macmillan. - Clapp, Jennifer. 2020. Food. Cambridge: Polity Press, 3rd edition. - FAO. 2017. Strengthening Sector Policies for Better Food Security and Nutrition Results. Rome: Food and Agricultural Organization. Full reading list will be provided in the syllabus via OLAT 40 Toleranz und ihre Grenzen in der Demokratie Dozent/in: PD Dr. Andrea Schlenker Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 28.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B57 Sa., 29.03.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B57 Fr., 16.05.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B57 Sa., 17.05.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B57 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: "Um tolerant zu sein, muss man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen" (Umberto Eco). In Zeiten von Hate Speech und vermeintlich zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung scheinen sich die Grenzen des Tolerierbaren zu verschieben. Toleranz als grundlegende Norm jeder Demokratie umfasst die Bereitschaft, auch entgegengesetzte oder ungeliebte Meinungen und Eigenschaften sowie die Individuen und Gruppen, die sie vertreten, als gleichberechtigte Teilnehmende am demokratischen Prozess zu betrachten. Doch wo darf oder muss diese Bereitschaft enden? Intoleranz in der einen oder anderen Form nährt Exklusion, Diskriminierung bis hin zu gewaltsamen Konflikten weltweit. Weshalb ist Toleranz ein so zentraler Wert in Demokratien? Was beeinflusst tolerante Einstellungen und tolerantes Verhalten? Wo sind die Grenzen der Toleranz erreicht und welche Werte braucht es in einer Demokratie darüber hinaus? Was ist insbesondere das Verhältnis von Toleranz zu Anerkennung und Vertrauen? Diese Fragen werden im Seminar behandelt. Dabei wird zunächst eine eingehende Konzeptanalyse sowie demokratietheoretische Einordnung vorgenommen, bevor wir uns empirisch vergleichenden Studien, konkreten Einflussfaktoren und einzelnen inhaltlichen Kontroversen zuwenden. Lernziele: Die Studierenden kennen die demokratietheoretische Bedeutung, normative wie konzeptionelle Debatten rund um Toleranz und die Frage, wo diese endet. Mit Blick auf das Ausmaß von Toleranz als empirisches Phänomen sind unterschiedliche Analysedimensionen bekannt und können von anderen Grundwerten einer Demokratie differenziert werden. Die Studierenden kennen zentrale Zusammenhänge, Einflussfaktoren und Spannungen in diesem Themenfeld und können sie an konkreten Beispielen vor allem in europäischen Ländern veranschaulichen. Voraussetzungen: Vorkenntnisse in den Bereichen Politische Theorie, Methoden und Vergleichende Politikwissenschaft sind erwünscht. Sprache: Deutsch Prüfung: Regelmäßige Vorbereitung der Lektüre, aktive Teilnahme an den Diskussionen, Referat / 4CR Prüfungsmodus / Credits: Regelmäsige, aktive Teilnahme, Textfragen, Referat, Essay (benotet) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: Andrea.Schlenker@caritas.de Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT. Literatur - Forst, Rainer (Hg.) 2000: Toleranz. Philosophische Grundlagen und gesellschaftliche Praxis einer umstrittenen Tugend, Frankfurt am Main. - Honneth, Axel 1992: Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte, Frankfurt/ M. - Galeotti, Anna E. 2006: Identity, Difference, Toleration, in: Dryzek, Honig, Phillips (Hg.) 2006: The Oxford Handbook of Political Theory: 564-580. - Sniderman, Paul M. et al. 1996: The Clash of Rights: Liberty, Equality, and Legitimacy in Pluralist Democracy, New Haven. - Widmalm, S. 2016: Political tolerance in the global south: Images of India, Pakistan and Uganda. London, England: Routledge 41 Gender and Politics Dozent/in: Marta Fraile-Maldonado, Ph.D. Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Do., 12.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B47 Fr., 13.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B47 Sa., 14.06.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B47 Mo., 16.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: This course focuses on the comparative study of women and politics and on the barriers that women face in obtaining positions of power in the political realm. Historically, politics has been a male-dominated sphere from which women have been largely excluded. The participation of women in politics however has extended over the last decades around the world. Not only women have attained the right to vote and stand for office in many countries, they have also mobilized, organized, affiliated to women’s movement, and have won offices in national, regional, and local governments. Women entering the political realm have contributed to shifting the way politics is done and the type of policies that are given priority across the world. Yet the extent to which this happens greatly varies across countries and regions around the world. What explains these differences? Why have some political systems more fruitfully integrated women into politics than others? Do men and women substantively differ in the way they understand and get involved in politics? Is there a gender gap in political engagement and ambition? Once in power, do women govern differently than men? These are just a few of the questions we will seek to answer in this course through the exploration of research on women in democratic politics. Lernziele: - Familiarizing students with the study of politics from a gender perspective - Learning how to apply a gender perspective to the analysis of politics and power. - Critically analyze the effect of gender and stereotypes on electoral politics, policymaking and the supply and demand for candidates. Voraussetzungen: The course requires knowledge of written and spoken English Sprache: Englisch Prüfung: Active participation in the debates guided by Prof. Fraile, oral engagement; short presentation and one response paper Prüfungsmodus / Credits: Active participation, Presentation, Research design paper/ 4 Credits (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: marta.fraile@csic.es (https://sites.google.com/site/martafrailemaldonado/) Material: Available on OLAT Literatur Will be available via OLAT 42 Gletscher-Initiative und Klimaschutzgesetz: The Making-of – Dr. phil. h.c. Marcel Hänggi Dozent/in: Dr. phil. Marcel Hänggi Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Mi., 19.02.2025, 10:15 - 12:00 FRO, HS 12 Wöchentlich Mi., 10:15 - 12:00, ab 26.02.2025 FRO, HS 14 Mi., 19.03.2025, 10:15 - 12:00 FRO, HS 11 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Um die Klimakrise zu begrenzen, brauchen wir «rapid and far reaching system transitions unprecedented in terms of scale», sagt das IPCC (SR1.5 2018). Wie kann sich eine Gesellschaft demokratisch auf eine solche Transformation verständigen? Taugt die spezifisch schweizerische Form der Demokratie dafür? Am Beispiel der 2019 lancierten Gletscher-Initiative und des 2023 an der Urne angenommenen Klimaschutzgesetzes – des indirekten Gegenvorschlags zur Gletscher-Initiative – wollen wir in diesem Seminar untersuchen, was die direkte Demokratie leisten kann und wo sie an Grenzen stösst. Wie entsteht eine Volksinitiative; wie wird ein Klimagesetz erarbeitet? Was sind die wissenschaftlichen Grundlagen und wie gelangt wissenschaftliche Expertise in die politische Debatte? Welche Rolle spielen Lobbys, welche die Medien? Wie wichtig ist so Hartes wie Geld und so Ephemeres wie persönliche Eitelkeiten, wenn neues Recht entsteht? Müsste Demokratie weiterentwickelt werden – und wie? Marcel Hänggi hat die Gletscher-Initiative lanciert, an der Entstehung des Klimaschutzgesetzes an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik mitgewirkt und beobachtet Klimawissenschaft und Klimapolitik seit zwei Jahrzehnten als Journalist und Buchautor. Lernziele: Sie bekommen einen Einblick in die Mechanismen des Gesetzgebungsprozesses von der Idee bis zur Umsetzung. Sie denken darüber nach, wie demokratische Prozesse weiterentwickelt werden müssten und könnten, um den multiplen Umweltkrisen gerecht zu werden. Sprache: Deutsch Prüfung: Referat, Protokoll, Aktive Teilnahme Sie gestalten alleine oder zu zweit Seminarsitzung und diskutieren in allen Sitzungen aktiv mit Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: mail@mhaenggi.ch Literatur Lesen Sie vorbereitend: - Marcel Hänggi: «Comment j'ai tout plaqué après la COP21 pour pousser la Suisse à respecter l'accord de Paris», in: Heidi, 10. November 2022 - Ders.: «Die Klimakrise bedroht uns in der Existenz. Was hilft da eine Volksinitiative?», in: Republik, 13. Juli 2023, sowie in: Manuel Grebenjak (Hg.): Kipppunkte. Strategien im Ökosystem der Klimabewegung, Unrast Verlag 2024 - Empfohlen (fakultativ): Ders.: Null Öl. Null Gas. Null Kohle. Wie Klimapolitik gelingt. 2. Auflage, Zürich 2019 (das Buch zur Gletscher-Initiative) http://www.mhaenggi.ch/texte/comment-jai-tout-plaque-apres-la-cop21-pour-pousser-la-suisse-a-respecter-laccord-de-paris http://www.mhaenggi.ch/texte/comment-jai-tout-plaque-apres-la-cop21-pour-pousser-la-suisse-a-respecter-laccord-de-paris https://www.republik.ch/2023/07/13/die-klimakrise-bedroht-uns-in-der-existenz-was-hilft-da-eine-volksinitiative http://www.mhaenggi.ch/null-oumll-null-gas-null-kohle.html 43 Global Political Theory Dozent/in: Prof. Dr. Hans-Martin Jaeger Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 02.05.2025, 09:15 - 16:45 FRO, 4.B02 Sa., 03.05.2025, 09:15 - 15:45 FRO, 3.B01 Fr., 09.05.2025, 09:15 - 16:45 FRO, 3.B55 Sa., 10.05.2025, 09:15 - 15:45 FRO, 3.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: With the rise of China and authoritarian-populist politics in the West and elsewhere, the notion of a crisis of liberal international order has become commonplace. The discipline of International Relations typically makes sense of this crisis with reference to established, largely realist and liberal traditions of international thought and practice. However, the question of international or global order, liberal or otherwise, has also been of at least implicit concern in contemporary political thought, as attested by the recent formation of a corresponding field of International or Global Political Theory. The latter typically investigates issues such as war and violence, global poverty and inequality, sovereignty and (global) democracy, or human rights and humanitarian intervention from a normative perspective. While acknowledging the importance of these issues, this course takes a more ontological than normative approach to global political theory focused on questions around the nature of international or global order itself. In inevitably selective fashion, we will investigate four (internally heterogeneous) modes of contemporary political thought (from the early 20th to the early 21st century) with a view to how their proponents theorize the political and the international or global (in very different ways) as anterior and/or contingent conditions for contemporary world order (which as such frame any normative application). The four selected modes of contemporary political thought range from existentialist-phenomenological (Schmitt, Arendt) and liberal-cosmopolitan (Habermas, Beck) to post-/decolonial (Fanon, Mignolo) and new materialist/posthumanist approaches (Latour, Mitchell; Mbembe). Substantively, these approaches address questions of international/global order in relation to international law and constitutionalism, technology and risk, existential and cultural difference, colonialism and violence, leadership and virtual reality, democracy, climate change and postcolonial politics. While largely rooted within Western perspectives, the challenge for the approaches to global political theory discussed in this course is to provide orientation in an increasingly post- Western world. Lernziele: By the end of this course, students should be able to - identify and differentiate the theoretical premises of the selected approaches in contemporary political thought; - describe central concepts and claims of the political thinkers and theories discussed in the course in relation to questions of world order; - understand the significance of these concepts and claims in their respective historical contexts and discuss their relevance to contemporary world politics; - comparatively and critically assess the contributions and limitations of different theories and approaches in contemporary global political theory. - Generally, assignments and class activities are also intended to hone students’ analytical, interpretative, and communication skills in speech and writing. Sprache: Englisch Prüfung: Class participation, class presentation, short review essay Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Essay) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: hans-martin_jaeger@carleton.ca Literatur See course syllabus on OLAT 44 International Climate and Energy Politics Dozent/in: Dr. Patrick Bayer Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Mi., 04.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Do., 05.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Fr., 06.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: Despite overwhelming scientific evidence for the need to decarbonise our economies to meet the Paris Agreement’s 1.5°C temperature target and a proliferation of “net zero” targets, hardly any country is on track to meet these commitments. Countries moreover differ vastly in their climate and energy policy choice, be it in terms of promoting renewables, phasing out coal, relying on transition fuels, such as gas, or clinging on to nuclear power as a carbon-free alternative. This class asks why these differences are so persistent and turns to differences in political systems, institutions, and political incentives for explanations. The first two days of the block course teach theoretical foundations derived from theories of political science, political economy, and international relations to help us assess and understand differences in climate and energy politics around the world. We will specifically focus on the role of interests and institutions and how they translate preferences into political outcomes. In doing so, we will seek to answer questions such as these: why are international climate negotiations so difficult? Are democrats better environmental stewards than autocracies? What role does public opinion play for the formulation of climate policies? Do firms always oppose more progressive climate policy? And how do environmental disasters matter for political behaviour? On the third day, we will use the developed knowledge in a simulation exercise in which students will role play country delegations that participate in a UNFCCC climate summit to negotiate an agreement on the global phase-out of fossil fuels. This interactive, group activity will zero in on the importance of interests, institutions, and questions of climate justice. Lernziele: Upon completion of the course students will be able to: - demonstrate an understanding of key political, economic, and environmental aspects of international climate and energy politics; - critically apply appropriate theories and concepts to interpret and explain the complex interactions between climate change, energy transitions, and international relations; - examine the role of interests and institutions within international climate and energy politics; - synthesise arguments and evidence from diverse and reliable sources when composing their own reasoned arguments; - evaluate whether and how climate change and the global energy transition may transform specific aspects of international relations and interactions between states. Sprache: Englisch Prüfung: Reading summaries (due before the course); active participation during class; brief reflective report as debrief of classroom simulation. (No exam.) Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Essay) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: patrick.bayer@glasgow.ac.uk Literatur See course syllabus on OLAT 45 Political Persuasion in a Digital Reality Dozent/in: Cathrine Valentin Kjaer, MSc Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 07.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B55 Sa., 08.03.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B01 Fr., 21.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B52 Sa., 22.03.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B01 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: This course introduces the key arguments about political persuasion within the field of political behavior and will critically assess the relevance of these arguments in a digital context. The first part of the course will introduce the key arguments about political persuasion within the field of political behavior. We will walk through the classical arguments of political persuasion: Which actors have traditionally been understood as influential political actors and why? What are the mechanisms by which these actors are influencing their audience? We will go through the main actors and arguments one by one. This part of the course will introduce the classical arguments for the persuasive power of parties, friends, media, and celebrities. Moreover, it will provide an introduction to traditional theories of influence that explain the persuasive power of each of these actors. In the second part of the course, we will critically assess the relevance of these persuasive mechanisms in a digital context. To do so, we start discussing the structural differences between political persuasion online and offline — and if such a distinction is even meaningful. In this block, students will be introduced to more qualitative and critical contemporary diagnoses of ”the digital.” These texts are meant to introduce key discussions among scholars of the digital space. What is different in a digital space? What are the main discussions? This session will give students a good starting point for further research if they are interested in the digital sphere. In the third part of the course, we will look at more modern digital actors, such as influencers, YouTubers, streamers, etc., and discuss their role in politics. This session will introduce state-of-the-art literature on the persuasive power of modern digital actors. We will discuss how they have been theorized and the persuasive mechanisms driving their influence. Students will hand in a short essay and do a presentation discussing the role of modern digital actors in politics. For example, are the current arguments capturing all the mechanisms at play? If not, which are missing? What are the potentials and disadvantages of modern digital actors in politics? Can all actors utilize the digital space to the same extent? Or is it more suitable for some than others? Lernziele: - Students will be given a toolkit to link policy debates about digital actors to classical arguments in political behavior, giving them a strong foundation to critically reflect upon arguments presented to them and form their own. - Students will be introduced to the key arguments about political persuasion from the literature on political behavior. - Students will be introduced to contemporary diagnoses and debates about the digital sphere from s social science , computational social science and communication studies. - Students will be introduced to state-of-the-art literature on digital actors and their role in politics. - Students will gain experience engaging with research from various disciplines. Voraussetzungen: The course requires knowledge of written and spoken English Sprache: Englisch Prüfung: Students will in group hand in a short essay and do a presentation. Prüfungsmodus / Credits: Active participation, Presentation, Research design paper/ 4 Credits (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: CathrineValentin.KJAER@eui.eu Material: Available on OLAT Literatur: See course syllabus on OLAT 46 The Developmental Welfare State Dozent/in: Alissa Siara, MSc., MRes. Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 14.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B57 Sa., 15.03.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B57 Fr., 04.04.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B55 Sa., 05.04.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: Despite significant economic progress, today’s low- and middle-income countries host the vast majority of people living in poverty; access to healthcare remains constrained; a considerable segment of the workforce operates within the informal economy; large portions of the urban population reside in squatter settlements; and while some countries approach universal education, student learning outcomes remain low. How are countries in the Global South addressing these issues, and why do responses vary across and within countries? Why are some social welfare programs expanding while others are being scaled back? How effective and inclusive are these policies? This seminar employs a political economy perspective to explore these questions. The seminar is divided into three parts. The first module introduces students to a political economy approach to studying social policy in the Global South. In the second module, we explore prominent social policies in the areas of social assistance, healthcare, labor markets, housing, and education. Applying the political economy framework, we analyze these real-world examples to grasp the political and economic forces that influenced the adoption of these policies and shaped their evolution. We also examine their impact on broader outcomes, including socioeconomic inequality, gender dynamics, and subjective well-being. In the third module, students are required to present a country case study on a social policy in a chosen country that answers the following question: "How have political and economic factors influenced the adoption and evolution of policy Y in country X, and how would you measure the impact this policy has had on outcome Z?" The seminar concludes with a reflection on the future of developmental welfare states. Lernziele: By the end of the course, students will have the necessary knowledge and skills to 1) comprehend the complexities of welfare regimes in the Global South, 2) understand how political and economic processes shape the adoption and evolution of social policy in low- and middle-income countries, and 3) critically engage with scholarly research evaluating the impact of social policies on socioeconomic outcomes such as gender, subjective well- being, and socioeconomic inequality. Voraussetzungen: The course requires knowledge of written and spoken English Sprache: Englisch Prüfung: Each student must prepare a 15-minute presentation, during which they will develop a country case study that applies a political economy approach to study a chosen social policy. The presentation will constitute 100% of the final grade / 4CR Prüfungsmodus / Credits: Active participation, Presentation, Research design paper/ 4 Credits (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: alissa.siara@eui.eu Material: Available on OLAT Literatur See course syllabus on OLAT 47 The Politics of Climate Policy Dozent/in: Nina Lopez Uroz, MSc, MRes Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 14.03.2025, 08:15 - 17:00 FRO, 3.B55 Sa., 15.03.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 4.B02 Do., 03.04.2025, 09:15 - 12:00 FRO, 4.A05 Do., 03.04.2025, 12:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Fr., 04.04.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: In this block seminar, students will gain the necessary knowledge to understand the political aspects of the climate crisis, with a specific focus on climate change mitigation policy. Students will learn about the origins of environmental crises, their effects on political systems, the potentialities and difficulties of finding solutions to them. The first part of the course focuses on understanding contemporary environmental crises through an interdisciplinary social sciences lens, introducing the key concepts of the course, as well as the fundamentals science behind climate change. The second part introduces students to the different ways to conceptualise the climate crisis as a political phenomenon. The third part will go deeper in the political challenges of climate policymaking and decarbonisation, drawing from the newest contributions from comparative politics and political economy. Lernziele: Topic-specific learning objectives include: - mobilising key concepts of climate politics ; - contrasting different approaches to framing the climate crisis and how they matter for policy solutions ; - understanding the policy options to tackling the climate crisis and critically reflecting on their drivers ; - engaging with most recent developments in environmental and climate politics research. More broadly, the course seeks the development of skills relating to: - engaging critically with recent academic scholarship; - identifying key messages in different approaches and weighing them against empirical observations; - preparing and giving oral presentations in English; - engaging with other students in class discussions. Voraussetzungen: The course requires knowledge of written and spoken English Introductory course to political science; Introductory course to public policy (optional) Sprache: Englisch Prüfung: Two short response papers (due before the first teaching block); active participation during class; presentation during the second teaching block / 4 credits Prüfungsmodus / Credits: Active participation, Presentation, 4 Credits (4 Cr) Kontakt: nina.lopezuroz@eui.eu Material: Available on OLAT Literatur Available on OLAT 48 Utopian Narratives in Populism: From Historical Contexts to Contemporary Significance Dozent/in: Dr. Lynn Alena Roth Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mo., 10:15 - 12:00, ab 17.02.2025 INS 10, 220 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: This seminar critically investigates utopia as a vital concept in political theory, tracing its historical evolution, contestation, and the claims of its obsolescence within political discourse. Frequently dismissed as an outdated or impractical framework, utopia has faced criticism for its perceived inadequacy in addressing the complexities of modern society. However, this seminar will challenge such dismissals by exploring how utopian thinking remains deeply embedded in, and relevant to, populist movements. This course invites students to critically engage with the theoretical tensions and potential convergences between utopian thought and populism. Thus, the seminar has two main aims: 1. To explore the history of utopia from its origins in classical political theory through to its rejection as an outdated political framework. 2. To analyze and evaluate the persistence of utopian thought within populism, examining how populist movements leverage utopian consciousness and desires while recognizing the tensions that exist between utopian ideals and populist objectives. The seminar takes a dialectical approach: after tracing the historical trajectory of utopian thought, we will reintroduce its relevance and explore its intersections with contemporary populism. Through case studies of various populist movements, we will examine the complex interplay—and often friction—between utopian narratives and populist agendas in today’s political landscape. Lernziele: - Understand Utopian Thought and its Evolution: - Gain a comprehensive understanding of the concept of utopia in political theory, tracing its development from classical political philosophy to contemporary critiques that frame it as impractical or obsolete. - Critically Assess Utopian and Populist Intersections: - Develop the skills to critically analyze how utopian ideals and desires are interwoven within populist movements, including the ideological and practical tensions that arise when populism draws upon utopian narratives. - Evaluate the Relevance of Utopian Thinking in Political Discourse: - Explore the arguments for and against the relevance of utopian thinking today, questioning its role, utility, and limitations within contemporary political theory and practice, especially in the context of societal complexities. - Apply Dialectical Approaches to Political Analysis: - Engage with dialectical methods to examine the dual nature of utopianism within populism, analyzing how utopian aspirations can both inspire and conflict with populist goals, and using this method to understand broader political dynamics. - Develop Case Study Analysis Skills in Political Theory: - Build analytical skills through case studies of populist movements, interpreting the presence of utopian elements, and assessing the impact of utopian consciousness on the goals, narratives, and outcomes of these movements. - Cultivate Critical Thinking on Political Ideals and Real-World Applications: - Reflect on the practical implications of utopian and populist thinking, encouraging students to question the role of idealism in political activism 49 and theory, and to consider how abstract political ideals might address or fail to address contemporary societal issues. Sprache: Englisch Prüfung: Presentation / Active participation (attendance of the seminar, weekly short written comments, active contribution to the sessions) Prüfungsmodus / Credits: Presentation, Group work and active participation (graded) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: lynn.roth@unilu.ch Material: Handouts und Folien werden auf OLAT bereitgestellt. Literatur Die Literaturliste wird zu Semesterbeginn auf OLAT geladen. 50 Sonderveranstaltungen Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative und qualitative, theoretische Arbeiten) Dozent/in: Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Veranstaltungsart: Kolloquium Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 18:15 - 20:00, ab 18.02.2025 FRO, 3.B48 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Das Kolloquium dient dazu, den Studierenden bei der Vorbereitung ihrer BA- bzw. MA-Arbeit zu helfen. Dazu präsentieren die Studierenden ihr Forschungsprojekt zwei Mal. MA-Studierende, von denen wir davon ausgehen, dass sie bereits angemeldet sind, präsentieren in ihren ersten Vorträgen zu Beginn des Semesters ihr ausgearbeitetes Forschungsdesign. In Ihrer Zweitpräsentation im zweiten Teil des Semesters fokussieren Sie auf Fortschritte und aktuelle Probleme. BA-Studierenden, bei denen wir davon ausgehen, dass sie sich im Laufe des Semesters anmelden, präsentieren in ihren ersten Vorträgen zu Beginn des Semesters eine erste Skizze ihres Forschungsprojektes. In ihrem zweiten Vortrag am Ende des Semesters stellen sie ihr vollständiges Exposé dar. Das Kolloquium ist für alle Studierenden offen. Eine sporadische Teilnahme zu einzelnen Vorträgen ist grundsätzlich möglich. Diejenigen, die sich in der Vorbereitung zur Abschlussarbeit befinden und eine Leistungsbescheinigung für das Kolloquium erhalten möchten, müssen allerdings an allen Sitzungen teilnehmen, zwei Mal ihr Projekt zur Abschlussarbeit präsentieren und ein vollständiges Exposé für die Abschlussarbeit in schriftlicher Form einreichen. Ausserdem müssen sie ein Exposé einer Kommilitonin oder eines Kommilitonen kommentieren. Um den Studierenden einen Einblick in politikwissenschaftliche Forschungsprozesse zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass auch Doktorierende und Habilitierende des Politikwissenschaftlichen Seminars ihre aktuellen Forschungsprojekte präsentieren und gemeinsam mit den Dozenten und Studierenden diskutieren. Voraussetzungen: keine Sprache: Deutsch Prüfung: Regelmässige Teilnahme (s. Inhalt) / 2 CP Prüfungsmodus / Credits: Regelmässige Teilnahme (s. Inhalt) (2 Cr) Kontakt: lena.schaffer@unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT 51 Tutorat zur Vorlesung 'Methoden der empirischen Sozialforschung II', Gr. 1 Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone/ Vanessa Leutner Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Mi., 08:30 - 10:00, ab 19.02.2025 FRO, 3.B52 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Tutorate vertiefen den Inhalt der Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II anhand von zu bearbeitenden Aufgaben. Voraussetzungen: Besuch der Vorlesung "Methoden der empirischen Sozialforschung II" sowie vorbereitende Bearbeitung der Aufgaben und aktive Mitarbeit im Tutorat. Sprache: Deutsch Begrenzung: Um eine gleichmässige Verteilung der Teilnehmer/innen auf die einzelnen Tutoratsgruppen zu erreichen, ist die Zahl der Teilnehmer/innen pro Tutoratsgruppe auf 15 Personen beschränkt. Eine allfällige Umverteilung wird hierfür vorbehalten. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (2 Cr) Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch / vanessa.leutner@unilu.ch Material: wird über OLAT zugänglich gemacht. Literatur 52 Tutorat zur Vorlesung 'Methoden der empirischen Sozialforschung II', Gr. 2 Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone/ Vanessa Leutner Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Do., 08:30 - 10:00, ab 20.02.2025 FRO, 3.B55 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Tutorate vertiefen den Inhalt der Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II anhand von zu bearbeitenden Aufgaben. Voraussetzungen: Besuch der Vorlesung "Methoden der empirischen Sozialforschung II" sowie vorbereitende Bearbeitung der Aufgaben und aktive Mitarbeit im Tutorat. Sprache: Deutsch Begrenzung: Um eine gleichmässige Verteilung der Teilnehmer/innen auf die einzelnen Tutoratsgruppen zu erreichen, ist die Zahl der Teilnehmer/innen pro Tutoratsgruppe auf 15 Personen beschränkt. Eine allfällige Umverteilung wird hierfür vorbehalten. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (2 Cr) Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch / vanessa.leutner@unilu.ch Material: wird über OLAT zugänglich gemacht. Literatur 53 Tutorat zur Vorlesung Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Gr. 1 Dozent/in: Dr. phil. Patrick Schenk / Lukas Posselt, MA Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Mi., 14:15 - 16:00, ab 19.02.2025 FRO, 4.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Methoden und die Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften sind keine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern. Empirische Forschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. In der Vorlesung «Doing Research» erhalten Sie anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. In den Tutoraten haben Sie die Möglichkeit, dieses Wissen einzuüben, es zu stärken, es zu verkörpern. Während Sie in der Vorlesung davon hören, wie andere den Pinsel geführt haben, nehmen Sie in den Tutoraten den Pinsel selbst in die Hand. Dies umfasst dreierlei: Erstens können Sie die Texte und Inhalte zur Vorlesung kritisch diskutieren. Zweitens können Sie Fragen stellen zu den Forschungsbeispielen, den Verfahren und den Argumenten. Drittens können Sie Ihr Wissen anwenden, indem Sie bei der Lösung von Übungsaufgaben mitwirken. Damit ergänzen die Tutorate die Inhalte der Vorlesung, dienen aber auch ihrer Vertiefung und der Vorbereitung auf die Prüfung zur Vorlesung. Sprache: Deutsch Begrenzung: Die Tutorate leben von der aktiven Mitarbeit der Studierenden und ihrer intensiven Betreuung. Um dies zu gewährleisten, streben wir eine möglichst ausgewogene Verteilung der Studierenden über die drei Tutorate an. Deshalb sind die Teilnehmerplätze begrenzt. Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Regelmässiges Einreichen von Fragen zu den Grundlagentexten Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Details siehe 'Prüfung') (2 Cr) Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. - Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden Der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. - Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 54 Tutorat zur Vorlesung Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Gr. 2 Dozent/in: Dr. phil. Patrick Schenk / Christian Mathis Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Mi., 16:15 - 18:00, ab 19.02.2025 FRO, HS 12 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Methoden und die Logik der Forschung in der Sozial- und Kommunikationswissenschaften sind keine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern. Empirische Forschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. In der Vorlesung «Doing Research» erhalten Sie anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. In den Tutoraten haben Sie die Möglichkeit, dieses Wissen einzuüben, es zu stärken, es zu verkörpern. Während Sie in der Vorlesung davon hören, wie andere den Pinsel geführt haben, nehmen Sie in den Tutoraten den Pinsel selbst in die Hand. Dies umfasst dreierlei: Erstens können Sie die Texte und Inhalte zur Vorlesung kritisch diskutieren. Zweitens können Sie Fragen stellen zu den Forschungsbeispielen, den Verfahren und den Argumenten. Drittens können Sie Ihr Wissen anwenden, indem Sie bei der Lösung von Übungsaufgaben mitwirken. Damit ergänzen die Tutorate die Inhalte der Vorlesung, dienen aber auch ihrer Vertiefung und der Vorbereitung auf die Prüfung zur Vorlesung. Sprache: Deutsch Begrenzung: Die Tutorate leben von der aktiven Mitarbeit der Studierenden und ihrer intensiven Betreuung. Um dies zu gewährleisten, streben wir eine möglichst ausgewogene Verteilung der Studierenden über die drei Tutorate an. Deshalb sind die Teilnehmerplätze begrenzt. Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Regelmässiges Einreichen von Fragen zu den Grundlagentexten Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Details siehe 'Prüfung') (2 Cr) Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. - Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden Der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. - Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 55 Tutorat zur Vorlesung Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Gr. 3 Dozent/in: Dr. phil. Patrick Schenk / Naemi Valdivia Rojas Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Do., 16:15 - 18:00, ab 20.02.2025 FRO, HS 12 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Methoden und die Logik der Forschung in der Sozial- und Kommunikationswissenschaften sind keine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern. Empirische Forschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. In der Vorlesung «Doing Research» erhalten Sie anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. In den Tutoraten haben Sie die Möglichkeit, dieses Wissen einzuüben, es zu stärken, es zu verkörpern. Während Sie in der Vorlesung davon hören, wie andere den Pinsel geführt haben, nehmen Sie in den Tutoraten den Pinsel selbst in die Hand. Dies umfasst dreierlei: Erstens können Sie die Texte und Inhalte zur Vorlesung kritisch diskutieren. Zweitens können Sie Fragen stellen zu den Forschungsbeispielen, den Verfahren und den Argumenten. Drittens können Sie Ihr Wissen anwenden, indem Sie bei der Lösung von Übungsaufgaben mitwirken. Damit ergänzen die Tutorate die Inhalte der Vorlesung, dienen aber auch ihrer Vertiefung und der Vorbereitung auf die Prüfung zur Vorlesung. Sprache: Deutsch Begrenzung: Die Tutorate leben von der aktiven Mitarbeit der Studierenden und ihrer intensiven Betreuung. Um dies zu gewährleisten, streben wir eine möglichst ausgewogene Verteilung der Studierenden über die drei Tutorate an. Deshalb sind die Teilnehmerplätze begrenzt. Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Regelmässiges Einreichen von Fragen zu den Grundlagentexten Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Details siehe 'Prüfung') (2 Cr) Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. - Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden Der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. - Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 56 Data Mining for Political and Social Sciences using R Dozent/in: Dr. Andrea De Angelis Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Master Termine: Do., 20.02.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B58 Fr., 21.02.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B51 Do., 13.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, E.509 Fr., 14.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: NOTE: Please register for this course by 10th February 2025 on the UniPortal. After that, if too many students have registered, a draw will be made, and you will get notified whether you can attend the course on 11th February. LUMACSS students are prioritized as this course is mandatory for them. CONTENT: Data analysis increasingly involves mining data from the Internet and using innovative tools to handle large datasets. With the rise of Large Language Models (LLMs) such as ChatGPT, data mining practices are undergoing a significant transformation. This course bridges traditional data mining techniques and the potential of LLMs, equipping students with essential skills to automate and enhance their research workflows. The course employs a self-learning approach where students leverage LLMs to explore, self-learn, and apply tools for data mining. Under the guidance of the instructor, this course provides hands-on experience in collecting and handling web data, developing reproducible workflows, and critically evaluating LLM outputs. Students will gain both technical and analytical skills in a collaborative learning environment. The course is structured in three blocks: 1. An introductory block covers the essential knowledge for working with big data (notions of R programming, developing reproducible code, reporting in automated notebooks, version control, and Git/GitHub; secondary datasets for social science research & MySQL). 2. A data access block focuses on web scraping and related tools (introduction to regular expressions, HTML language, XML, and JSON data structures). 3. A third block introduces more advanced data access concepts, such as API interaction, and allows students to practice with live coding sessions in class. Lernziele: By the end of the course, active participants will: 1. gain proficiency in data analysis, learning to analyze data efficiently and reproducibly. [Data analysis] 2. develop critical skills to evaluate LLM outputs and integrate them into research workflows. [Incorporating LLMs] 3. learn how to develop and debug complex code throughout the data analysis cycle (mining, tidying, analyzing, reporting). [Programming and statistical skills] 4. develop feasible big data research designs. [Research and analytical skills] Voraussetzungen: An intrinsic motivation to learn. Sprache: Englisch Begrenzung: Begrenzung: Only Master students, and priority for LUMACSS students. Prüfung: Active participation and final capstone project Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, Essay (benotet) (4 Cr) Hinweise: Begrenzung: priority for LUMACSS students. In case of too many registrations by other disciplines, a draw will be made to decide who may 57 remain in the course. The date of the draw is 11th February. Therefore, registration before this date is essential. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: andrea.deangelis@unimi.it Literatur - QSS: Imai, K. (2017). Quantitative Social Science: An Introduction. Princeton: Princeton University Press. - R4DS: Wickham, H., and G. Grolemund (2014). R for Data Science. O’Reilly Media. The book is also freely available online: https://r4ds.had.co.nz/. - ADCR: Munzert et al. (2014). Automated Data Collection with R: A Practical Guide to Web Scraping and Text Mining. London: Wiley & Sons. https://r4ds.had.co.nz/ 58 Introduction to Phyton Dozent/in: Jonathan Bright Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Master Termine: Fr., 16.05.2025, 09:15 - 18:00 FRO, 3.B52 Sa., 17.05.2025, 09:15 - 16:30 FRO, 3.B52 Fr., 23.05.2025, 08:15 - 18:00 ZOOM Sa., 24.05.2025, 08:15 - 18:00 ZOOM Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: NOTE: Please register for this course by 18th February 2025 on the UniPortal. After that, if too many students have registered, a draw will be made, and you will get notified whether you can attend the course on 19th February. LUMACSS students are prioritized as this course is mandatory for them. CONTENT: There is a revolution going on in the social sciences: the rise of computational social science! Huge new sources of data on social behaviour are being combined with new analytical techniques to change the fundaments of how social science takes place. This class is aimed at social scientists who want to learn the basics of one of the key skills in the computational social science toolkit: the python programming language. The class is aimed at complete beginners with no previous programming experience (but with an interest to learn!). During the class, we will learn the fundamentals of the Python programming language, looking at (for example) how to control the flow of code with loops and conditional statements, how to handle input and output to files, how to write functions, and more. Sprache: Englisch Begrenzung: Begrenzung: Only Master students, and priority for LUMACSS students. Prüfung: No exam / active participation / 4 Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Textlektüre) (4 Cr) Hinweise: Begrenzung: priority for LUMACSS students. In case of too many registrations by other disciplines, a draw will be made to decide who may remain in the course. The date of the draw is 19th February. Therefore, registration on the UniPortal before this date is essential. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: jbright@turing.ac.uk Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 08:15 - 10:00 Einführung in die Schweizer Politik Arnold / Kolloquialvorlesung Tutorat zur Vorlesung 'Methoden der empirischen Sozial- forschung II', Gruppe 1 Diaz-Bone / Leutner Tutorat zur Vorlesung 'Methoden der em- pirischen Sozialforschung II', Gruppe 2 Diaz-Bone / Leutner 10:15 - 12:00 Utopian Narratives in Pop- ulism: From Historical Contexts to Contemporary Significance" Roth / Masterseminar Proseminar zur Vorlesung Ein- führung in die Schweizer Poli- tik Föhn / Proseminar Klimapolitik Schaffer / Kolloquialvor- lesung (CPEL) Methoden der empirischen Sozialfor- schung II )* Diaz-Bone / Vorlesung Die Schweiz im Kontext der euro- päischen Integra- tion Schaffer / Kolloquialvorlesung Doing Research: Logik der For- schung in den Sozial- und Kom- munikationswis- senschaften – nächste Schritte )* Schenk / Vorlesung Gletscher-Initia- tive und Klima- schutzgesetz: The Making-of / Hänggi Masterseminar 12:15 - 14:00 Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft Trechsel / Kolloquialvorlesung Inequality and So- cial Conflict: Re- search Design and Methods in Quanti- tative Studies)** Hönig / Jansensberger / Masterseminar (14-täglich, alternierend mit Sustainable Rural Development Wegenast / Haupt- seminar (14-täglich, alternie- rend mit 14:15 - 16:00 Policy-Analyse mit Anwen- dungen in der Energiepoli- tik Rieder / Kolloquialvorlesung Proseminar zur Vorle- sung Einführung in die Vergleichende Politik- wissenschaft Strijbis / Volpi Proseminar Termine: 25.2.: Introduction (14:15 – 16:00) 4.3. / 25.3. / 8.4. 15.4. / 29.4. /13.5. Basisse- minar PPE I El Kassar / Schaffer / Leisi- bach Basissemi- nar PPE II Gregoratto / Portmann / Schwenkel / Matazt Politikwissenschaftli- ches Methodensemi- nar I T.Schulz Tutorat zu Doing Research: Lo- gik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissen- schaften – nächste Schritte Gruppe 1 / Schenk / Posselt 16:15 - 18:00 Klimawandel und Klimaan- passung – naturwissen- schaftliche Grundlagen 2. Teil Burger / Kolloquialvorlesung (CPEL) Feministische Politi- sche Theorien J. Schulz / Hauptseminar Research Designs and Methods in Qualitative Studies T. Schulz / Master-Research- Seminar Tutorat zu Doing Research: Lo- gik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissen- schaften – nächste Schritte Gruppe 2 Schenk / Mathis Tutorat zu Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommuni- kationswissenschaften – nächste Schritte / Gruppe 3 Schenk / Tutor 18:15 - 20:00 Kolloquium für BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative und qualitative Arbeiten) Schaffer Politikwissenschaftliches Semianr - Lehrveranstaltungen im Frühjahrssemester 2025 )* Vorlesung «Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte» ist äquivalent zu Vorlesung «Methoden der empirischen Sozialforschung II» )** Masterseminar «Studying Climate Change and Political Unrest (Research Design and Methods in Quantitative Studies) alternierend mit Hauptseminar «Global Governance und Internationale Organisationen» 59 60 Veranstaltungen Dozierende Wochentage, Datum Von Bis Räume Culture and Politics Hauptseminar Canalejo-Molero Einführung Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 28.02.2025 Block II: Fr. 21.03.2025 Block III: Fr. 11.04.2025 Block IV: Sa. 24.05.2025 12:00 09:15 09:15 09:15 09:15 14:00 17.00 15:30 17:00 15:30 HS 5 4.B02 3.B55 3.B55 4.B02 Toleranz und ihre Grenzen in der Demokratie Hauptseminar Schlenker Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 28.03. + Sa. 29.03.2025 Block II: Fr. 16.05. + Sa. 17.05.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 / 15:30 17:00 / 15:30 HS 5 3.B57 3.B57 Democracy, Autocratisation and Resistance Hauptseminar Scherz / Mráz Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 07.03. + Sa. 08.03.2025 Block II: Fr. 02.05. + Sa. 03.05.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 / 15:30 17:00 / 15:30 HS 5 4.B54 3.B52 Global Political Theorie Masterseminar Jaeger Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 02.05. + Sa. 03.05.2025 Block II: Fr. 09.05. + Sa. 10.05.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 / 15:30 17:00 / 15:30 HS 5 4.B02 / 3.B01 3.B55 / 3.B47 International Climate and Energy Politics Masterseminar Bayer Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Mi. 04.06.2025 Block II: Do. 05.06.2025 Block III: Fr. 06.06.2025 12:00 09:15 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 17:00 HS 5 4.B54 4.B54 4.B54 Nationalismus, Demokratie und Friedensförderung Hauptseminar Bochsler Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Do. 22.05. + Fr. 23.05.2025 Block II: Mo. 02.06. + Di. 03.06.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 HS 5 HS 14 / 3.B55 4.B54 Gender and Politics Masterseminar Fraile Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I + II: Do. 12.06. + Fr, 13.06.2025 Block III + IV: Sa. 14.06. + Mo, 16.06.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 15:30 / 17:00 HS 5 3.B47 3.B47 The Developmental Welfare State Masterseminar Siara (EUI) Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 14.03. + Sa. 15.03.2025 Block II: Fr. 04.04. + Sa. 05.04.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 / 15:30 17:00 / 15:30 HS 5 3.B57 3.B55 / 3.B47 The Politics of Climate Policy Masterseminar Lopez Uroz (EUI) Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 14.03. + Sa. 15.03.2025 Block II: Do. 03.04.2025 + Fr. 04.04.2025 12:00 09:15 09:15 09:15 14:00 17:00 / 15:30 17:00 17:00 HS 5 3.B55 / 4.B02 am: 4.A04 / pm: 4.B54 4.B54 Political Persuasion in a Digital Reality Masterseminar Kjaer (EUI) Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 07.03. + Sa. 08.03.2025 Block II: Fr. 21.03. + Sa. 22.03.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 / 15:30 17:00 / 15:30 HS 5 3.B55 / 3.B01 3.B52 / 3.B01 Data Mining for Political and Social Sciences using R Masterseminar (LUMACSS) De Angelis Block I: Do. 20.02. + Fr. 21.02.2025 Block II: Do. 13.03. + Fr. 14.03.2025 09:15 09:15 17:00 17:00 3.B58 / 4.B51 E.509 / 4.B54 Introduction to Phyton Masterseminar (LUMACSS) Bright Block I: Fr. 16.05. + Sa. 17.05.2025 Block II: Fr. 23.05. + Sa. 24.05.2025 09:15 09:15 17:00 / 15:30 17:00 3.B52 ZOOM Blockveranstaltungen im Frühjahrssemester 2025 Semesterdaten Frühjahrssemester 2025 Tag Datum Anlass Mo – Fr 03.02. – 28.02.2025 Anmeldungen zu den Lehrveranstaltungen Mo 17.02.2025 Beginn der Lehrveranstaltungen Do 27.02.2025 Schmutziger Donnerstag (Fasnacht): vorlesungsfrei Mo 03.03.2025 Güdismontag (Fasnacht): vorlesungsfrei Fr 14.03.2025 Diplomfeier KSF Fr-So 18. – 27.04.2025 Osterpause: vorlesungsfrei (Vorlesungen bis Do 17.04.) Do 29.05.2025 Christi Himmelfahrt (nationaler Feiertag): vorlesungsfrei Fr 30.05.2025 Ende der Lehrveranstaltungen . 6161 72 www.unilu.ch/vv www.unilu.ch/polsem 0 . Der Studiengang Politikwissenschaft Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen Empfohlene Lehrveranstaltungen aus anderen Fachbereichen Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen Titelseite.pdf Der Studiengang Politikwissenschaft Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen Empfohlene Lehrveranstaltungen aus anderen Fachbereichen Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen Vorlesungen Leere Seite