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Universität Luzern
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64 Treffer

    • Inhaltsseite

    Beyond Policy Adoption: Implications of Energy Policy on Parties, Publics, and Individuals

    adoption. In particular, it analyzes and disentangles the perception and evaluation of the redistributive

    www.unilu.ch/fakultaeten/ksf/institute/politikwissenschaftliches-seminar/forschung/beyond-policy-adoption-implications-of-energy-policy-on-parties-publics-and-individuals/

    • Magazin-Artikel

    Globale Rechtswahl auf einen Klick

    Analyse-Tool, der sogenannte «Case Analyzer», nutzt künstliche Intelligenz, um relevante Aussagen aus Gerichts

    www.unilu.ch/magazin/artikel/globale-rechtswahl-auf-einen-klick/

    • Dokument

    Projektbeschrieb_Ekaterina_Sobkovyak

    will be also to describe and analyze the practical, ritual use of the Prātimoksasūtra and

    Grösse: 66 KB

    Erstellungsdatum: 24.06.2014

    pdf

    • Inhaltsseite

    Künstliche Intelligenz in der Lehre

    research papers faster, as well as analyze your research data with our AI templates.” Website ; Video

    www.unilu.ch/universitaet/dienste/lehre/zentrum-lehre/kuenstliche-intelligenz-in-der-lehre/

    • Dokument

    Standardizing Assessment and Reporting

    requires the technology to analyze large amounts of het­ erogeneous data that can be processed [...] population health trends and analyze the impact of environmental factors on performance. Also important

    Grösse: 89 KB

    Erstellungsdatum: 15.07.2025

    pdf

    • Inhaltsseite

    Prof. Dr. Dario Cazzoli

    Reality Framework to Measure and Analyze Eye–Hand Coordination in Stroke Patients with Unilateral Neglect

    www.unilu.ch/fakultaeten/vpf/professuren/prof-dr-dario-cazzoli/

    • Dokument

    KVV PolSem FS25

    1 ____________________________ IMPRESSUM Politikwissenschaftliches Seminar der Universität Luzern Titelbild: © Line Rime 2 Willkommen im Frühjahrssemester 2025! Wir freuen uns, Sie am Politikwissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern zu begrüßen. Auch dieses Semester erwartet Sie ein spannendes, international ausgerichtetes Angebot mit Vorlesungen und Seminaren, die sowohl die Grundlagen der Politikwissenschaft als auch besondere Highlights bieten – lassen Sie sich diese nicht entgehen! Auf den ersten Seiten dieser Broschüre finden Sie eine Übersicht zu den erforderlichen Credits im Major und Minor sowie Musterstudienpläne für BA und MA. Besonders für neue Studierende bieten die Tabellen zur Studienplanung eine wertvolle Orientierung. Haben Sie schon unsere aktualisierten "Guidelines zum wissenschaftlichen Arbeiten" (Sept. 2023) entdeckt? Zudem liefern unsere "Tipps und Tricks" hilfreiche Infos zu Abschlussarbeiten, inklusive Themenlisten und Beispielarbeiten zur Inspiration. Ein wichtiger Hinweis zu Seminararbeiten: Warten Sie nicht zu lange damit! Sie sind essenziell für die Vorbereitung auf Ihre BA- oder MA-Arbeit. Nutzen Sie den fachlichen Austausch mit Dozierenden und Kommiliton*innen innerhalb der Seminarveranstaltungen, um sich bereits während des Semesters für eine mögliche Seminararbeit vorzubereiten. Durch das Besuchen eines Seminars und das Schreiben einer Seminararbeit lernen Sie die Dozierenden und die Dozierenden Sie besser kennen. Dies ist wichtig, da Dozierende viel bereitwilliger Abschlussarbeiten und mündliche Prüfungen von Studierenden übernehmen, die sie bereits kennen. Und denken Sie daran: Schriftliche Arbeiten, die Sie für den Major Politikwissenschaft anrechnen möchten, müssen von politikwissenschaftlichen Dozierenden betreut werden. Wir freuen uns auf ein inspirierendes Semester mit Ihnen – auf ein gutes gemeinsames Arbeiten und spannende Diskussionen! Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Leiterin Politikwissenschaftliches Seminar (FS 25) im Februar 2025 https://www.unilu.ch/fileadmin/fakultaeten/ksf/institute/polsem/Dok/Studium/Guidelines_POLSEM___2023___Deutsch.pdf https://www.unilu.ch/fakultaeten/ksf/institute/politikwissenschaftliches-seminar/tipps-und-tools/ 3 Inhalt Der Studiengang Politikwissenschaft .................................................................................................................................... 7 Musterstudienpläne – Bachelor ............................................................................................................................................. 9 Musterstudienpläne – Master............................................................................................................................................... 13 Studienplanung: Vollzeit – Beginn im HS........................................................................................................................... 15 Studienplanung: Vollzeit – Beginn im FS ........................................................................................................................... 16 Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium .................................................................................... 17 Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen ..............................................................................................................................18 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Vorlesungen ............................................................................... 20 Einführung in die Schweizer Politik ........................................................................................................................................ 20 Einführung in die Verlgeichende Politikwissenschaft .............................................................................................................. 21 Die Schweiz im Kontext der europäischen Integration ............................................................................................................ 22 Policy Analyse mit Anwendungen in der Energiepolitik ........................................................................................................... 23 Klimapolitik (Master CPEL) .................................................................................................................................................... 24 Vergangene, aktuelle und zukünftige Klimavariabilität (naturwissenschaftliche Grundlagen 2. Teil, Master CPEL)................. 25 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Methodenveranstaltungen .................................................. 26 Methodenseminar der empirischen Sozialforschung II ........................................................................................................... 26 Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte ...................... 27 Politikwissenschaftliches Methodenseminar I ......................................................................................................................... 28 Inequality and Social Conflict: Research Design and Methods in Quantitative Studies ........................................................... 29 Research Design and Methods in Qualitative Studies ............................................................................................................ 30 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Seminare ……………………………………………………………….31 Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Schweizer Politik» ........................................................................................... 31 Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft» ................................................................. 32 Culture and Politics ................................................................................................................................................................ 33 Democracy, Autocratisation and Resistance .......................................................................................................................... 35 Feministische Politische Theorien .......................................................................................................................................... 36 Nationalismus, Demokratie und Friedensförderung ................................................................................................................ 39 Toleranz und ihre Grenzen in der Demokratie ........................................................................................................................ 40 Gender and Politics ................................................................................................................................................................ 41 Gletscher-Initiative und Klimaschutzgesetz: The Making-of – Dr. phil. h.c. Marcel Hänggi ...................................................... 42 Global Political Theory ........................................................................................................................................................... 43 International Climate and Energy Politics ............................................................................................................................... 44 Political Persuasion in a Digital Reality ................................................................................................................................... 45 The Developmental Welfare State .......................................................................................................................................... 46 The Politics of Climate Policy ................................................................................................................................................. 47 Utopian Narratives in Populism: From Historical Contexts to Contemporary Significance ....................................................... 48 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Sonderveranstaltungen ............................................................ 50 Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative und qualitative, theoretische Arbeiten) ........................................... 50 Tutorat zur Vorlesung «Methoden der empirischen Sozialforschung II» - Gruppe 1................................................................ 51 Tutorat zur Vorlesung «Methoden der empirischen Sozialforschung II» - Gruppe 2................................................................ 52 Tutorat zur VL «Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften» - Gruppe 1.................................. 53 Tutorat zur VL «Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften» - Gruppe 2.................................. 54 Tutorat zur VL «Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften» - Gruppe 3.................................. 55 4 Data Mining for Political and Social Sciences using R ............................................................................................................ 56 Introduction to Python ............................................................................................................................................................ 58 Lehrveranstaltungen im Frühjahrssemester 2025………………………………..……………………………………………….59 Blockveranstaltungen im Frühjahrssemester 2025.......................................................................................................... 60 Semesterdaten……………………………………………………………………………………………………………….…….………61 Kontakte Universität Luzern Politikwissenschaftliches Seminar Adresse Frohburgstrasse 3, 6002 Luzern Postanschrift Postfach 4466, 6002 Luzern E-Mail polsem@unilu.ch Webseiten www.unilu.ch/polsem www.unilu.ch/wgwp www.unilu.ch/lumacss www.unilu.ch/cpel Telefon 041 229 55 91 Sekretariat Stephanie Deuber Raum 3.B04 Öffnungszeiten MO bis DO stephanie.deuber@unilu.ch 041 229 55 91 Fachstudienberatung und Michael Widmer, BA Raum 3.A53 Mobilitätsberatung michael.widmer@unilu.ch 041 229 55 89 Termine nach Vereinbarung BA / MA Politikwissenschaft MA Dual Degree MA Weltgesellschaft- und Weltpolitik (WG+WP) Dr. Samuel D. Schmid Raum 3.A18 samuel.schmid@unilu.ch 041 229 56 04 Lucerne Master in Computational Social Science (LUMACSS) Michael Keller, MSc Raum 3.A53 michael.keller@unilu.ch 041 229 55 91 Studiengangsmanager MA Climate Politics, Economics, and Law (CPEL) file://unet.unilu.ch/dfsgroups/002350-02/00_Administration/Vorlesungsverzeichnis/22_FS/VV_PolSem_FS2022_20220105.docx#_Toc92289118 http://www.unilu.ch/lumacss 5 Leiterin Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Raum 3.B10 Politikwissenschaftliches lena.schaffer@unilu.ch 041 229 55 95 Seminar (stellvertretend Professorin für Politikwissenschaft im FS25) und Professur mit Schwerpunkt Inter- und Transnationale Beziehungen Weitere Professuren von A bis Z Professur und Leiter Prof. Dr. Joachim Blatter Raum 3.B16 Politikwissenschaftliches joachim.blatter@unilu.ch 041 229 55 92 Seminar (abwesend im FS25) Ordentlicher Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Politische Theorie Professur Prof. Dr. Alexander H. Trechsel Raum 3.B12 alexander.trechsel@unilu.ch 041 229 55 90 Ordentlicher Professor für Politik- wissenschaft mit Schwerpunkt Politische Kommunikation Ständiger Lehrbeauftragter Dr. rer. Pol. Stefan Rieder Seidenhofstr. 12 rieder@interface-politikstudien.ch 6003 Luzern 041 226 04 26 Oberassistenz Dr. Álvaro Canalejo-Molero Raum 3.B14 alvaro.canalejo@unilu.ch 041 229 55 85 Dr. Johannes Schulz Raum 3.B11 johannes.schulz@unilu.ch 041 229 55 93 Forschungsmitarbeitende Dr. Maurits Heumann Raum 3.B11 maurits.heumann@unilu.ch 041 229 55 98 (SNF-Projekt) Dr. Reto Bürgisser reto.buergisser@unilu.ch (SNF-Projekt) Wissenschaftlicher Assistent/ Anatolij Gerichhausen Raum 3.B14 Doktorand anatolij.gerichhausen@unilu.ch Studentische Hilfskraft PolSem Matteo Balli Raum 3.A19 matteo.balli@unilu.ch 041 229 57 54 mailto:rieder@interface-politikstudien.ch 6 Weitere studentische Mitarbeitende und Tutoren Maurice Flechtner maurice.flechtner@unilu.ch Angela Baumann angela.baumann@unilu.ch Reto Walpen reto.walpen@unilu.ch Naemi Valdivia Rojas naemi.valdivia@stud.unilu.ch Waris Anita Stocker waris.stocker@stud.phlu.ch Das Kernteam mit seinen studentischen Mitarbeitenden im Oktober 2023 7 Der Studiengang Politikwissenschaft 8 9 Musterstudienpläne – Bachelor BA Politikwissenschaft Major Studienbeginn ab HS 2020 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Major Kolloquialvorlesung Einführung in die Demokratietheorien 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Internationalen Beziehungen 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Schweizer Politik 3 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung I 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung I 2 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung II 2 Zwei Proseminare - 8 Zwei Proseminararbeiten - 8 Methodenseminar Methodenseminar I 4 Informationskompetenz Im Rahmen einer ausgewiesenen Lehrveranstaltung Orientierungsgespräch - Hauptstudium Major Methodenseminar Methodenseminar II 4 Methodenseminararbeit Zum Stoffbereich der Methodenseminare I und II 4 Kolloquialvorlesung Grundlagen der multivariaten Statistik 3 Kolloquialvorlesung - 3 Zwei Hauptseminare - 8 Zwei Hauptseminararbeiten - 12 Kolloquium Kolloquium für Bachelorarbeiten 1 Minor1 Studienleistungen - 50 Freie Studienleistungen Studienleistungen, inklusive Sozialkompetenz (2-6 Cr) - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung zur StuPo 2016 vom 29. Juni 2016 (Stand 1. August 2020) - Bachelorstufe. www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Minors. http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 10 BA Politikwissenschaft Minor Studienbeginn ab HS 2020 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Minor Kolloquialvorlesung - 3 Kolloquialvorlesung - 3 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung 1I 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung I1 2 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II1 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung II1 2 Proseminar - 4 Methodenseminar Methodenseminar I oder II 4 Proseminararbeit oder Methodenseminararbeit - 4 Hauptstudium Minor Kolloquialvorlesung - 3 Hauptseminar - 4 Hauptseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen weitere Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft 11 Major2 Studienleistungen - 75 Freie Studienleistungen Studienleistungen, inklusive Sozialkompetenz (2-6 Cr) - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Bachelorstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 vom 29. Juni 2016 (Stand 1. August 2020). www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Studierende, welche die Vorlesungen und Übungen Methoden der empirischen Sozialforschung I und II bereits in ihrem Major Studiengang absolvieren müssen, ersetzen diese im Minor durch weitere Studienleistungen im Umfang von 8 ECTS im Fach Politikwissenschaft. 2 Siehe Musterstudienplan des gewählten Majors. Minor http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 11 BA Politikwissenschaft Major Studienbeginn ab HS 2022 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Major Kolloquialvorlesung Einführung in die Demokratietheorien 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Internationalen Beziehungen 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Schweizer Politik 3 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden I (einführend) 2 Übung Übung im Bereich Methoden I 2 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden II (vertiefend) 2 Übung Übung im Bereich Methoden II 2 Zwei Proseminare - 8 Zwei Proseminararbeiten - 8 Methodenseminar Methodenseminar I 4 Informationskompetenz Im Rahmen einer ausgewiesenen Lehrveranstaltung Orientierungsgespräch - Hauptstudium Major Methodenseminar Methodenseminar II 4 Methodenseminararbeit Zum Stoffbereich der Methodenseminare I und II 4 Kolloquialvorlesung Kolloquialvorlesung Grundlagen statistischer Verfahren 3 Kolloquialvorlesung - 3 Zwei Hauptseminare - 8 Zwei Hauptseminararbeiten - 12 Kolloquium Kolloquium für Bachelorarbeiten 1 Minor1 Studienleistungen - 50 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Ganzes Studium freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Minors. Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Bachelorstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter: www.unilu.ch/ksf-reglemente http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 12 BA Politikwissenschaft Minor Studienbeginn ab HS 2022 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Minor Kolloquialvorlesung - 3 Kolloquialvorlesung - 3 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden I (einführend)1 2 Übung Übung im Bereich Methoden I1 2 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden II (vertiefend)1 2 Übung Übung im Bereich Methoden II1 2 Proseminar - 4 Methodenseminar Methodenseminar I oder II 4 Proseminararbeit oder Methodenseminararbeit - 4 Hauptstudium Minor Kolloquialvorlesung - 3 Hauptseminar - 4 Hauptseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen weitere Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft 11 Major2 Studienleistungen - 75 Ganzes Studium freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Bachelorstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter: www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Studierende, welche die Vorlesungen und Übungen im Bereich Methoden I (einführend) & Methoden II (vertiefend) bereits in ihrem Majorstudiengang absolvieren müssen, ersetzen diese im Minor durch weitere Studienleistungen im Umfang von 8 ECTS im Fach Politikwissenschaft 2 Siehe Musterstudienplan des gewählten Majors http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 13 Musterstudienpläne – Master MA Politikwissenschaft Major Studienbeginn ab HS 2022 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 120 Major Masterseminar - 4 schriftliche Masterseminararbeit - 6 Masterseminar - 4 schriftliche Masterseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen - 14 Minor1 Studienleistungen - 20 freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement im Major oder Minor aus dem MA- Lehrangebot der KSF und/oder dem externen Minor 21 Masterverfahren Major MA-Prüfung mündliche Prüfung 10 MA-Arbeit - 30 Minor MA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Masterstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter: www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Minors. http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 14 MA Politikwissenschaft Minor Studienbeginn ab HS 2022 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Masterstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter:www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Majors. Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 120 Minor Masterseminar - 4 schriftliche Masterseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen - 10 Major1 Studienleistungen - 34 freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement im Major oder Minor aus dem MA- Lehrangebot der KSF und/oder dem externen Minor 21 Masterverfahren Major MA-Arbeit - 30 MA-Prüfung mündliche Prüfung 10 Minor MA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 15 Studienplanung-Vollzeit nach Musterstudienplan 2022 (Beginn im HS) 1 . Semester 2 . Semester 3 . Semester 4 . Semester 5 . Semester 6 . Semester KVL Einf . in d ie Demokrat ie- theor ien und Einf . in d ie In ternat ionale n Bez iehungen 6 KVL Einf . in d ie Schweizer Pol i t ik und Einf . in d ie Verg le ichende Pol i t ikwissen- schaf t 6 KVL 3 KVL 3 Credi ts im freiwi l l igen Bereich universi täres Engagement 2 Hauptseminar 4 Proseminar zur KVL Einf . in d ie Demokrat ie- theor ie Oder Einf . in d ie In tern. Bez iehungen ( ink l . In fo rmat ions- kompetenz)* 4 Proseminar zur KVL Einf . in d ie Schweizer Pol i t ik Oder Einf . in d ie Verg l .PW ( ink l . In fo rmat ions- kompetenz)* 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Orient ierungs -gespräch Vorlesung und Übung im Bere ich Methoden I (e in führend) 4 Vorlesung und Übung im Bere ich Methoden I I (ver t ie fend) 4 KVL Grundlagen s ta t is t ischer Ver fahren 3 Hauptseminar 4 Kol loquium für BA-Arbeit 1 Methodenseminar Pol i t ikwissenschaft I und I I 8 KVL 3 Mündl . Prüfung 5 Proseminar- arbeit 4 Proseminar- arbeit 4 Methoden- seminararbeit 4 Hauptsemi- nararbe it 6 Hauptsemi- nararbe it * (b is zur Anmeldung zum BA- Verfahren)* * 6 BA-Arbeit 25 18 Credits 22 Credits 22 Credits 17 Credits 16 Credits 30 Credits Zusätz l ich zu erbringen: Studienleis tungen im Minorfach, 55 Cr In den ersten beiden Semestern sollten primär Vorlesungen und Proseminare besucht und Proseminararbeiten geschrieben werden. Schreiben Sie Ihre erste Proseminararbeit im bzw. nach dem ersten Semester! Der Wissenserwerb steht in Vorlesungen im Vordergrund. Ab dem 3. Semester steht die Interaktion in Seminaren im Zentrum. Es sollten dann jeweils ca. zwei schriftliche Arbeiten pro Semester geschrieben werden (eine im Major-, eine im Minorfach). Fangen Sie während der Vorlesungszeit an, da im 5. Semester bereits erhebliche Investitionen für die BA-Arbeit auf dem Programm stehen. Tipp: Schreiben Sie Ihre letzte Hauptseminararbeit zum gleichen Thema wie die Bachelorarbeit. * Die Veranstaltungen zur Informationskompetenz sind nur einmal zu besuchen. ** Zum Zeitpunkt der Anmeldung zum BA-Verfahren müssen dem Dekanat alle Nachweise für schriftliche Arbeiten vorliegen. Bitte beachten Sie, dass dieses Schema nur als Beispiel dient und hier alle freien Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft erbracht werden, was nicht zwingend ist. Die zwingend zu erbringenden Studienleistungen sind in den Reglementen der KSF festgelegt und in den Musterstudienplänen ersichtlich. Bei Fragen zur Studienplanung kann ausserdem die Studienberatung des Politikwissenschaftlichen Seminars kontaktiert werden. 16 Studienplanung-Vollzeit nach Musterstudienplan 2022 (Beginn im FS) 1 . Semester 2 . Semester 3 . Semester 4 . Semester 5 . Semester 6 . Semester KVL Einf . in d ie Schweizer Pol i t ik und Einf . in d ie Verg le ichende Pol i t ikwissen- schaf t 6 KVL Einf . in d ie Demokrat ie- theor ien und Einf . in d ie In ter- nat ionalen Bez iehungen 6 KVL 3 KVL 3 Credi ts im freiwi l l igen Bereich universi täres Engagement 2 Proseminar zur KVL Einf . in d ie Schweizer Pol i t ik oder Einf . in d ie Verg l . PW ( ink l . In fo rmat ions- kompetenz)* 4 Proseminar zur KVL Einf . in d ie Demokrat ie- theor ien oder Einf . in d ie In ternat ionalen Bez iehungen ( ink l . In fo rmat ions- kompetenz)* 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Orient ierungs- gespräch Hauptseminar 4 Vorlesung und Übung im Bere ich Methoden I (e in führend) 4 Vorlesung und Übung im Bere ich Methoden I I (ver t ie fend) 4 KVL Grundlagen s ta t is t ischer Ver fahren 3 Kol loquium für BA-Arbeit 1 Methodenseminar Pol i t ikwissenschaft I und I I 8 Hauptseminar 4 KVL 3 Mündl iche Prüfung 5 Proseminar- arbeit 4 Methoden- seminararbeit 4 Proseminar- arbeit 4 Hauptseminar -arbei t 6 Hauptsemi- nararbe it Major (b is zur Anmeldung zum BA- Verfahren)** 6 BA-Arbeit 25 18 Credits 22 Credits 19 Credits 20 Credits 16 Credits 30 Credits Zusätz l ich zu erbringen: Studienleis tungen im Minorfach, 55 Cr In den ersten beiden Semestern sollten primär Vorlesungen und Proseminare besucht und Proseminararbeiten geschrieben werden. Schreiben Sie Ihre erste Proseminararbeit im bzw. nach dem ersten Semester! Der Wissenserwerb steht in Vorlesungen im Vordergrund. Ab dem 3. Semester steht die Interaktion in Seminaren im Zentrum. Es sollten dann jeweils ca. zwei schriftliche Arbeiten pro Semester geschrieben werden (eine im Major-, eine im Minorfach). Fangen Sie während der Vorlesungszeit an, da im 5. Semester bereits erhebliche Investitionen für die BA-Arbeit auf dem Programm stehen. Tipp: Schreiben Sie Ihre letzte Hauptseminararbeit zum gleichen Thema wie die Bachelorarbeit. * Die Veranstaltungen zur Informationskompetenz sind nur einmal zu besuchen. ** Zum Zeitpunkt der Anmeldung zum BA-Verfahren müssen dem Dekanat alle Nachweise für schriftliche Arbeiten vorliegen. Bitte beachten Sie, dass dieses Schema nur als Beispiel dient und hier alle freien Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft erbracht werden, was nicht zwingend ist. Die zwingend zu erbringenden Studienleistungen sind in den Reglementen der Fakultät festgelegt und in den Musterstudienplänen ersichtlich. Bei Fragen zur Studienplanung kann ausserdem die Studienberatung des Politikwissenschaftlichen Seminars kontaktiert werden. 17 Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium 1. Semester (Herbst) 2. Semester (Frühling) 3. Semester (Herbst) 4. Semester (Frühling) 5. Semester (Herbst) 18 Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen BA MA KVL Arnold: Einführung in die Schweizer Politik Di 08:15 – 10:00 KVL Trechsel: Einführung in die vergleichende Politikwissenschaft Di 12:15 – 14:00 KVL Schaffer: Die Schweiz im Kontext der europäischen Integration Mi 10:15 – 12:00 KVL Rieder: Policy Analyse mit Anwendungen in der Energiepolitik Mo 14:15 – 16:00 KVL Schaffer: Klimapolitik (CPEL) Di 10:15 – 12:00 KVL Burger: Vergangene, aktuelle und zukünftige Klimavariabilität (naturwissenschaftliche Grundlagen 2. Teil; CPEL) Mo 16:15 – 18:00 VL Diaz-Bone: Methoden der empirischen Sozialforschung II Di 10:15 – 12:00 VL Schenk: Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte Mi 10:15 – 12:00 MS Schulz: Politikwissenschaftliches Methodenseminar I Mi 14:15 – 16:00 PS Föhn: Proseminar zur KVL «Einführung in die Schweizer Politik» Di 10:15 – 12:00 PS Strijbis / Volpi: Proseminar zur KVL «Einführung in die vergleichende Politikwissenschaft» Di 14:15 – 18:00 HS Canalejo-Molero: Culture and Politics Blockveranstaltung HS Scherz / Mráz: Democracy, Autocratisation and Resistance Blockveranstaltung HS Schulz: Feministische Politische Theorien Di 16:15 – 18:00 HS Bochsler: Nationalismus, Demokratie und Friedensförderung Blockveranstaltung HS Wegenast: Sustainable Rural Development Do 12:15 – 16:00 HS Schlenker: Toleranz und ihre Grenzen in der Demokratie Blockveranstaltung HS Rieder: Policy-Analyse mit Anwendungen in der Energiepolitik Do 14:15 – 16:00 HS El Kassar / Schaffer / Leisibach: Basisseminar Philosophy, Politics and Economics PPE I Di 14:15 – 16:00 HS Gregoratto / Portmann / Schwenkel / Matzat: Basisseminar Philosophy, Politics and Economics PPE II Di 14:15 – 16:00 MAS De Angelis: Data Mining for Political and Social Sciences using R Blockveranstaltung MAS Fraile: Gender and Politics Blockveranstaltung MAS Hänggi: Gletscher-Initiative und Klimaschutzgesetz: The Making-of Mi 10:15 – 12:00 MAS Jaeger: Global Political Theory Blockveranstaltung MAS Hönig / Jansesberger: Inequality and Social Conflict: Research Design and Methods in Quantitative Studies Do 12:15 – 16:00 MAS Bayer: International Climate and Energy Politics Blockveranstaltung MAS Bright: Introduction to Python Blockveranstaltung MAS Kjaer: Political Persuasion in a Digital Reality Blockveranstaltung MAS Siara: The Developmental Welfare State Blockveranstaltung MAS Lopez Uroz: The Politics of Climate Policy Blockveranstaltung MAS Roth: Utopian Narratives in Populism: From Historical Contexts to Contemporary Significance Mo 10:15 – 12:00 KOL Schaffer: Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative und qualitative, theoretische Arbeiten) Di 18:15 – 20:00 19 Empfohlene Lehrveranstaltungen aus anderen Fachbereichen Code MS Lobina / Bisang / Tunger-Zanetti: Schreibwerkstatt, Wissenschaftliches Schreiben FS251578 HS Hoffmann: Zitat und Zitieren FS251311 Legende KVL / VL Kolloquialvorlesung / Vorlesung RVG Ringvorlesung PS Proseminar HS Hauptseminar MAS Masterseminar MS Methodisches Seminar KOL Kolloquium SV Sonderveranstaltung ÖV öffentlicher Vortrag 20 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen Lehrveranstaltungen des Politikwissenschaftlichen Seminars Vorlesungen Einführung in die Schweizer Politik Dozent/in: Dr. rer. soc. Tobias Arnold Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 08:15 - 10:00, ab 18.02.2025 FRO, 3.A05 Prüfung: Di., 27.05.2025, 08:15 – 09:45 FRO, HS 10 Weitere Daten: Die Wiederholungsprüfungen finden statt am Di. 01.07.2025 und Di. 08.07.2025, jeweils vom 10:15 - 11:45 Uhr (bitte beide Termine freihalten) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Wie funktioniert das politische System der Schweiz? Was macht den Kern der Schweizer Konsensdemokratie aus? Wie trägt unser politisches System zur konkreten gesellschaftlichen Problembearbeitung bei? Diese Fragen stehen im Zentrum der Vorlesung zur Schweizer Politik. In der Vorlesung werden die Strukturen und die Prozesse des politischen Systems der Schweiz vorgestellt. Die Themen Wahlen und Abstimmungen, Parteien und Parteiensystem, Parlament, Regierung, Verwaltung, Justiz, direkte Demokratie, Föderalismus und Konkordanz werden besprochen. Weiter geht es um die politischen Entscheidungs- und Vollzugsprozesse auf den verschiedenen Staatsebenen. Diese werden anhand von Beispielen aus ausgewählten Politikfeldern vertieft. Schliesslich werden Herausforderungen diskutiert, welche sich der Schweizer Politik aktuell stellen. Lernziele: Vermittlung grundlegender Kenntnisse der Strukturen und der Prozesse des schweizerischen politischen Systems. Voraussetzungen: Keine Sprache: Deutsch Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Semesterwoche am 27.05.2025 Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Cr) Hinweise: Studienschwerpunkt: Schweizer Politik Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: tobias.arnold@doz.unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur Pflichtlektüre: - Linder, Wolf/Müller, Sean (2017): Schweizerische Demokratie. Institutionen, Prozesse, Perspektiven, 4., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Bern: Haupt Verlag. Ausgewählte weitere Literatur: - Freitag, Markus; Vatter, Adrian (2015): Wahlen und Wählerschaft in der Schweiz. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung. - Knoepfel, Peter; Papadopoulos, Yannis; Sciarini, Pascal; Vatter, Adrian; Häusermann, Silja (Hrsg.) (2017): Handuch der Schweizer Politik/Manuel de la politique suisse, Zürich. - Lane, Jan Erik (Hrsg.) (2004): The Swiss labyrinth: institutions, outcomes and redesign. London: Routledge. - Milic, Thomas; Rousselot, Bianca; Vatter, Adrian (2014): Handbuch der Abstimmungsforschung. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung. - Mueller, Sean; Vatter Adrian (2020): Der Ständerat. Zürich: NZZ Libro - Vatter, Adrian (2020): Das politische System der Schweiz. 4. vollständig aktualisierte Auflage. Baden- Baden: Nomos/UTB. - Vatter, Adrian (2020): Der Bundesrat. Die Schweizer Regierung. Zürich: NZZ Libro 21 Vergleichende Politikwissenschaft Dozent/in: Prof. Dr. Alexander H. Trechsel Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 12:15 - 14:00, ab 18.02.2025 FRO, HS 8 Prüfung: Di., 27.05.2025, 12:15 – 13:45 FRO, HS 9 Weitere Daten: Die Wiederholungsprüfungen finden statt am Di. 01.07.2025 und Di. 08.07.2025, jeweils vom 10:15 - 11:45 Uhr (bitte beide Termine freihalten) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Vergleiche anzustellen zwischen Staaten, Parteien und Parteisystemen, Wahlen, Institutionen, politischen Entscheidungsprozessen, sozialen Bewegungen usw. gehört zu den zentralen Anliegen der Politikwissenschaft. Aber warum vergleicht man überhaupt? Und wie konzipiert man einen wissenschaftlichen Vergleich? Der erste Teil dieser Vorlesung befasst sich mit der Rolle und dem politischen Verhalten von Bürgerinnen und Bürgern: wie partizipieren sie in der Politik? Gibt es politische Kulturen und wie können wir diese verstehen? Im zweiten Teil der Vorlesung geht es um grundlegende politische Institutionen, also Wahl- und Regierungssysteme sowie deren historische Herausbildung, ihre Spielregeln und ihren Einfluss auf die Politik. Wie funktioniert die repräsentative Demokratie? Wie unterscheidet sie sich von direktdemokratischen Institutionen? Was sind politische Vetospieler? Der dritte Teil führt die Studierenden in die Methoden der vergleichenden Politikwissenschaft ein, bevor der vierte Teil die intermediären Organisationen zwischen Staat und Gesellschaft genauer unter die Lupe nimmt. Hier werden Parteien, Verbände, neue soziale Bewegungen, Protestbewegungen, populistische Leader und auch die Medien und deren Rolle behandelt. Schliesslich erhalten die Studierenden einen Einblick in eine der grundlegendsten Unterscheidungen von Formen der Demokratie: der Mehrheits- und der Konsensdemokratie. Die Schweiz, die traditionell den paradigmatischen Fall von Konsensdemokratie darstellt, wird in allen Teilen der Vorlesung stark berücksichtigt werden. Diese Vorlesung ist als Einführung in den politikwissenschaftlichen Schwerpunkt «Vergleichende Politikwissenschaft» konzipiert. Die weiterführende Vorlesung in diesem Bereich ist auf dem Wissen der Einführungsvorlesung aufgebaut. Daher ist es sehr empfehlenswert, diese Vorlesung im Grundstudium zu besuchen. Voraussetzungen: Keine Sprache: Deutsch Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Sitzung, am 27.05.2025 Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Cr) Hinweise: Anrechenbar für den Studienschwerpunkt Vergleichende Politikwissenschaft Kontakt: alexander.trechsel@unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur - Kriesi, Hanspeter (2007/8): Vergleichende Politikwissenschaft. Eine Einführung, Baden-Baden: Nomos. - Caramani, Daniele (ed.) (2013). Comparative Politics. 3rd edition. Oxford: Oxford University Press. - Newton, Kenneth und Jan W. van Deth (2010). Foundations of Comparative Politics. 2nd edition. Cambridge University Press. 22 Die Schweiz im Kontext der europäischen Integration Dozent/in: Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 10:15 - 12:00, ab 19.02.2025 FRO, 3.A05 Prüfung: Mi., 28.05.2025, 10:15 – 11:45 FRO, HS 1 Weitere Daten: Die Wiederholungsprüfungen finden statt am Di. 03.07.2025 und Di. 10.07.2025, jeweils vom 10:15 - 11:45 Uhr (bitte beide Termine freihalten) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Einer der zentralen Punkte der Schweizer Aussenpolitik der vergangenen Jahre war die Neuordnung der Beziehungen zur Europäischen Union (EU). Nach dem Abschluss der Verhandlungen im Dezember 2024 zwischen dem Bundesrat und der Europäischen Kommission wird in der Schweiz weiterhin kontrovers über Sinn und Zweck politischer Integration diskutiert. Die Vorlesung stellt das bilaterale Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU in den grösseren Kontext der europäischen Integration. Es soll helfen, die EU als ein hochentwickeltes Instrument der transnationalen Problemlösung sowie als besonderes politisches System zu verstehen. Es vermittelt dabei Grundwissen über Geschichte, Institutionen, Verfahren und Politikfelder der EU und bietet einen Einstieg in wichtige Ansätze der Integrationstheorie und der politikwissenschaftlichen Analyse europäischer Integration. Dieses Grundlagenwissen zum politischen System der EU verknüpft die Vorlesung systematisch mit einer Untersuchung der Logik, Entwicklung, und der Perspektive des bilateralen Verhältnisses zwischen der EU und der Schweiz. Lernziele: Die Vorlesung «Europäische Integration» gibt den Studierenden einen Einstieg in die relevanten Fragen der europäischen Integration, im Speziellen mit Bezug auf die Beziehungen Schweiz - EU. Sprache: Deutsch Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Sitzung am 28.05.2025 Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Cr) Hinweise: Anrechenbar für den Studienschwerpunkt Internationale Beziehungen. Interessierte MA-Studierende können die Vorlesung besuchen. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: lena.schaffer@unilu.ch Literatur - Lelieveldt, Herman, and Sebastian Princen (2015) The Politics of the European Union. Cambridge: Cambridge University Press. - Heer, Elia, Anja Heidelberger und Marc Bühlmann (Hrsg., 2022). "Schweiz – EU: Königswege, Holzwege, Sonderwege - Die vielfältigen Beziehungen seit dem EWR-Nein". Zürich: NZZ Libro. - Hix, Simon and Bjørn Høyland (2022) The Political System of the European Union, Palgrave Macmillan. 23 Policy Analyse mit Anwendungen in der Energiepolitik Dozent/in: Dr. rer.pol. Stefan Rieder Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mo., 14:15 - 16:00, ab 17.02.2025 FRO, 4.B55 Prüfung: Mo., 26.05.2025, 14:15 – 15:45 FRO, HS 8 Weitere Daten: Die Wiederholungsprüfungen finden statt am Di. 01.07.2025 und Di. 08.07.2025, jeweils vom 10:15 - 11:45 Uhr (bitte beide Termine freihalten) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Die Vorlesung bietet eine Einführung in die Policy-Analyse und deren zentrale Ansätze. Dazu zählen unter anderem das Phasenmodell, der Multiple Stream Ansatz, das Advocacy Coalition Framework, die Policy Diffusion, Netzwerkansätze und weitere Konzepte. Die Ansätze und deren theoretische Fundierung werden erläutert und diskutiert. Die Anwendung wird mittels Beispielen aus verschiedenen Politikfeldern der Schweizer Politik veranschaulicht (Energie- und Umweltpolitik, Sozialpolitik, Gesundheitspolitik etc.). Ziel ist es, einen Überblick über die Konzepte der Policy-Analyse zu geben, die Stärken und Schwächen der Konzepte aufzuzeigen und deren Leistungsfähigkeit für die Analyse von Politikfeldern auszuloten. Sprache: Deutsch Prüfung: Die schriftliche Prüfung findet in der letzten Vorlesungswoche statt am Montag 26.05.2025. Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Cr) Hinweise: Studienschwerpunkt: Schweizer Politik Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: rieder@interface-politikstudien.ch Material: Vorlesungsunterlagen und Pflichtlektüre zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur - Fritz Sager, Karin Ingold und Andreas Balthasar (im Erscheinen): Policy-Analyse in der Schweiz – Besonderheiten, Theorien, Beispiele, NZZ Verlag Zürich - Schubert, Klaus; Bandelow, Nils C. (Hrsg.) (2009): Lehrbuch der Politikfeldanalyse 2.0, in: Reihe (Lehr- und Handbücher der Politikwissenschaft, hrsg. von Arno Mohr). München, Wien: Oldenbourg - Frank Fischer, Gerald J. Miller, Mara S. Sidney (Hrsg.) (2007): Handbook of Public Policy Analysis: Theory, Politics, and Methods, CRC Press, Boca Raton London New York 24 Klimapolitik Dozent/in: Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ CPEL Climate Politics, Economics, and Law Studienstufe: Master Termine: Wöchentlich Di., 10:15 - 12:00, ab 18.02.2025 FRO, 4.B55 Di., 13.05.2025, 10:15 - 12:00 FRO, 4.B02 Prüfung: Di., 27.05.2025, 10:15 – 11:45 FRO, HS 8 Weitere Daten: Die Wiederholungsprüfungen finden statt am Di. 03.07.2025 und Di. 10.07.2025, jeweils vom 10:15 - 11:45 Uhr (bitte beide Termine freihalten) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Diese Grundlagenvorlesung dient als Einführung in die Politik des Klimawandels. Wie kooperieren Regierungen, um globale Umweltprobleme wie den Klimawandel anzugehen und zu lösen? Warum verabschieden einige Länder strengere Klimaschutzpolitiken als andere? Der Kurs kombiniert internationale und vergleichende Ansätze zur Politik des Klimawandels. Er beginnt damit zu untersuchen, wie der Klimawandel in den 1980er Jahren zu einem politischen Thema wurde und wie Regierungen ab den 1990er Jahren Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen haben. Im Laufe des Semesters werden wir uns die Bemühungen zur Klimaschutzregelung auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene ansehen. Auf nationaler Ebene interessieren uns beispielsweise Gründe dafür, warum einige Länder ehrgeizige Investitionen in erneuerbare Energien tätigen, während andere immer noch stark den Verbrauch fossiler Brennstoffe subventionieren. Wie kann die öffentliche Meinung solche Unterschiede in den politischen Maßnahmen erklären? Welche Rolle spielen politische Parteien? Lernziele: Das Ziel der Vorlesung ist es, den Studierenden ein solides Verständnis der Politik und der politischen Ökonomie des Klimawandels zu vermitteln. Sprache: Deutsch Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Sitzung am 27.05.2025 Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche oder mündliche Prüfung (3 Cr) Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: lena.schaffer@unilu.ch Material: Wird auf OLAT bereitgestellt. Literatur Wird auf OLAT bereitgestellt. 25 Vergangene, aktuelle und zukünftige Klimavariabilität (naturwissenschaftliche Grundlagen 2. Teil) Dozent/in: Dr. Moritz Burger Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ CPEL Climate Politics, Economics, and Law Studienstufe: Master Termine: Wöchentlich Mo., 16:15 - 18:00, ab 17.02.2025 FRO, 3.B58 Prüfung: Mo., 26.05.2025, 16:15 – 17:45 FRO, HS 5 Weitere Daten: Die Wiederholungsprüfungen finden statt am Di. 03.07.2025 und Di. 10.07.2025, jeweils vom 10:15 - 11:45 Uhr (bitte beide Termine freihalten) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Die zweite Vorlesung im Grundlagen Klimamodul befasst sich mit Variabilität und Veränderung im Klimasystem. Im ersten Teil der Vorlesung wird die vergangene Klimavariabilität von den Eiszeiten über das Optimum der Römerzeit bis zur kleinen Eiszeit im 19. Jahrhundert diskutiert. Dabei wird besprochen, weshalb sich das Klima (immer wieder) verändert hat und was die Konsequenzen für die damals lebenden Bewohner:innen der Erde waren. Im zweiten Teil der Vorlesung rückt die Klimaveränderung seit der industriellen Revolution in den Fokus. Erneut werden die Gründe untersucht und die Konsequenzen für die aktuell lebende Bevölkerung analysiert. Schlussendlich werden Szenarien und mögliche Folgen von zukünftiger Klimavariabilität diskutiert. Lernziele: Grundlegendes Verständnis für die geophysikalischen Prozesse des Klimawandels Prüfung: Die Vorlesungsprüfung ist in der letzten Sitzung am 28.05.2025 Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche oder mündliche Prüfung (3 Cr) Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: moritz.burger@unibe.ch Material: Wird auf OLAT bereitgestellt. Literatur - Klima und Mensch. Eine 12’000-jährige Geschichte. Heinz Wanner. Haupt Verlag. (für 1. Teil der Vorlesung). 26 Methodenveranstaltungen Methoden der empirischen Sozialforschung II Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone Veranstaltungsart: Vorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Di., 10:15 - 12:00, ab 18.02.2025 FRO, HS 3 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Vorlesung setzt die Methoden der empirischen Sozialforschung I aus dem HS 24 fort. Im FS 25 werden die Datenerhebungsmethoden Befragung und Inhaltsanalyse behandelt. Im zweiten Teil folgt eine Einführung in die Deskriptivstatistik. Voraussetzungen: Die VL Methoden der empirischen Sozialforschung I (HS 24) soll vorher erfolgreich besucht worden sein. Sprache: Deutsch Prüfung: Hauptklausur / Wiederholungsklausur: Termine sSiehe elektronisches Vorlesungsverzeichnis https://portal.unilu.ch/details?code=FS251460 Prüfungsmodus / Credits: Benotete Prüfung (2 Cr) Hinweise: paralleler Besuch des begleitenden Tutorats Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch Material: wird über OLAT zugänglich gemacht Literatur wird in einem Syllabus (auf OLAT) bekannt gegeben 27 Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte Dozent/in: Dr. phil. Patrick Schenk Veranstaltungsart: Vorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Mi., 10:15 - 12:00, ab 19.02.2025 FRO, HS 7 Mi., 28.05.2025, 09:15 - 10:00 FRO, HS 7 Prüfung: Mi., 28.05.2025, 09:15 - 12:00 FRO, HS 5 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Das Metier der Sozial- und Kommunikationswissenschaften zu beschreiben ist keine einfache Aufgabe. All den unterschiedlichen Zugängen zum Trotz verbindet sie jedoch eines: die Neugierde am Menschen. Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wollen hinter verschlossene Türen blicken, wollen die verborgenen Strukturen des Zusammenlebens freilegen und die Welt althergebrachter Gewissheiten ins Wanken bringen (wenn auch nur ein bisschen). Dazu brauchen sie die richtigen Werkzeuge. Sie brauchen eine Logik und Methoden für die empirische Sozialforschung. Doch Vorsicht: Methoden sollten Sie nicht als eine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern verstehen. Empirische Sozialforschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. Ihnen den praktischen Sinn und die Kompetenzen für die empirische Sozialforschung zu vermitteln ist das Ziel dieser Vorlesung. Dazu verfolgen wir einen «bottom-up» Ansatz. Anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, besprechen wir die Stärken unterschiedlicher Forschungsansätze, ihre Annahmen, ihre Vorgehensweise, ihre Tücken. Anstatt Methoden nur als Ansammlung fester Regeln zu begreifen, sehen Sie, wie Methoden in der Forschung eingesetzt werden, was man mit ihnen machen kann, wozu sie dienen und bei welchen Fragen sie helfen. Dadurch erhalten Sie eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. Diejenigen, die sich diese Kompetenzen aneignen wollen, um ihre Neugierde über die soziale Welt zu stillen, sind herzlich eingeladen. Voraussetzungen: Es gibt keine formalen Voraussetzungen, jedoch ist es von Vorteil, wenn Sie den vorhergehenden Kurs «Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – erste Schritte» besucht haben. Sprache: Deutsch Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Benotete Prüfung in der letzten Vorlesungswoche Eine Prüfungsanmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Prüfungen: www.unilu.ch/ksf/pruefungen Prüfungsmodus / Credits: Benotete Prüfung (Details siehe 'Prüfung') (2 Cr) Hinweise: Der Besuch eines der drei Tutorate ist wärmstens empfohlen. Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. - Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. - Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 28 Politikwissenschaftliches Methodenseminar I Dozent/in: Dr. Tobias Schulz Veranstaltungsart: Methodisches Seminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 14:15 - 16:00, ab 19.02.2025 FRO, 3.A05 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: In den zwei politikwissenschaftlichen Methodenseminaren (das zweite findet im HS statt) werden die wichtigsten Forschungsdesigns und Methoden der Politikwissenschaft präsentiert und angewendet. Einerseits werden damit die Erkenntnisse aus den Einführungsvorlesungen «Methoden der empirischen Sozialforschung I + II» vertieft und mit Bezug zu politikwissenschaftlichen Fragestellungen angewendet. Zum anderen werden weitere spezifisch politikwissenschaftliche Designs und Methoden präsentiert und umgesetzt. Bereits in der ersten Sitzung werden Arbeitsgruppen (à 3-4 Personen) gebildet. Deswegen ist die Anwesenheit in der ersten Woche zwingend notwendig! Alle Arbeitsgruppen gewinnen bereits in der Vorlesungszeit durch Übungsaufgaben erste Erfahrungen mit allen Methoden. Das bedeutet einen erheblichen Aufwand von mindestens acht Stunden pro Woche für dieses Herzstück der politikwissenschaftlichen Ausbildung. Jede Arbeitsgruppe schreibt im Anschluss an die beiden Seminare zu einer Methode aus dem Frühjahrs- oder aus dem Herbstsemester eine gemeinsame Methodenseminararbeit. Sie erhält dazu umfangreiche Hilfestellungen. Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, schriftliche Hausaufgaben (benotet) (4 Cr) Hinweise: Studienschwerpunkte: Vergleichende Politikwissenschaft und Schweizer Politik/Politische Theorie/Internationale Beziehungen Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: tobias.schulz@doz.unilu.ch Material: wird auf OLAT aufgeschaltet 29 Inequality and Social Conflict: Research Design and Methods in Quantitative Studies Dozent/in: Dr. Anna-Lena Hönig / Dr. Viktoria Anna Jansesberger Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Do., 12:15 - 16:00, ab 20.02.2025 FRO, 4.B02 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: 14-täglich Inhalt: When and why social conflicts - such as riots, terrorism, coups, or even civil wars - occur in different societies is one of the long-standing questions in political science, sociology, and related fields. While inequality, injustice, and marginalization (collectively referred to as "grievances") often lie at their very root, conflicts by no means automatically erupt whenever such injustices exist. This suggests that a complex and intricate set of conditions must be present for inequality to lead to conflict. Inequality manifests in various realms. Individuals and societal groups can be denied equal rights and privileges or are granted far fewer resources than members from other societal, religious or ethnic groups. This seminar addresses under which conditions the various types of inequalities, such as political, social, or economic, affect different forms of social conflict. It does so by introducing students to key concepts and theories in conflict research and by engaging with various sub-strands in the vibrant literature on inequality and conflict. Besides the treatment of the substantive topic, this research seminar will prepare students intensively for writing a research design paper by helping them to adequately design and develop their own research projects. It will focus in detail on a) which datasets different research articles use for measuring inequality and social unrest, and b) which research designs and methods they use (e.g., quantitative large-n studies with observational event datasets, survey research, comparative case studies). In doing so, the seminar repeats core topics of research design and applies them on a specific topic. Through discussions of current research, students will critically assess scientific contributions of existing literature and research designs. Since this course focuses on empirical approaches to study inequality and conflict, participants should have a basic understanding of analytical research and empirical methods. Lernziele: • Students gain an overview of the most important theories and methods to understand inequality and social conflict. • They are able to critique theories and methods and apply them to various cases. • They identify the most important datasets and sources to create research designs suitable to analyze inequality and social conflict. • Students develop their own research question and answer this question in their empirical research design paper according to scientific standards. Voraussetzungen: Research-Masterseminar; Open for advanced BA-students Sprache: Englisch Prüfung: Presentation (20%), Peer review (20%), Research design paper (60%) Prüfungsmodus / Credits: aktive Teilnahme/Referat/Essay (benotet) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: viktoria.jansesberger@uni-konstanz.de; anna-lena.hoenig@uni-konstanz.de Material: Available on OLAT Literatur - Albertus, M., Brambor, T., & Ceneviva, R. (2018). Land inequality and rural unrest: Theory and evidence from Brazil. Journal of Conflict Resolution, 62(3), 557-596. - Bartusevicius, H., & van Leeuwen, F. (2022). Poor prospects—not inequality—motivate political violence. Journal of Conflict Resolution, 66(7-8), 1393-1421. - Cederman, L. E., Weidmann, N. B., & Bormann, N. C. (2015). Triangulating horizontal inequality: Toward improved conflict analysis. Journal of Peace Research, 52(6), 806-821. - Collier, P., & Hoeffler, A. (2004). Greed and grievance in civil war. Oxford Economic Papers, 56(4), 563– 595. 30 Research Designs and Methods in Qualitative Studies Dozent/in: Dr. oec. Tobias Schulz Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 16:15 - 18:00, ab 19.02.2025 FRO, 3.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: This seminar enables students to design and conduct their own empirical research projects. It provides the necessary foundations and facilitating conditions for writing a method paper (Methodenseminararbeit), an empirical paper (Masterseminararbeit) or the master thesis (Masterarbeit). It introduces the basic elements of a research design, discusses core methods of qualitative studies (different kinds of case studies and different kinds of text analysis), and guides students step by step through the development of an empirical research paper. To that end, the lecturers will provide helpful advice for each step of a research process, including: - formulating a precise and focused research question - scrutinizing the state of the art in order to deduce hypotheses or other expectations - describing the applied method as tool for a systematic approach towards the empirical material - justifying the selection and definition of cases or empirical material - collecting/generating and analyzing/interpreting data, and - answering the research question and reflecting on the wider implications of the findings. The course will be based on text books and encourages the discussion of published articles that apply these research designs and methods. The participants will have to solve short assignments for both families of qualitative research designs. In addition, they will formulate an abstract in which they scrutinize the research design of their own individual project. Sprache: Englisch Prüfung: The students will receive 4 ECTS for the successful participation of the course and another 6 ECTS if they write a research paper afterwards. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, Referat (4 Cr) Kontakt: tobias.schulz@doz.unilu.ch Material: All material will be provided on OLAT Literatur - Blatter, J., M. Haverland und M. van Hulst (2016): Introduction. In: Blatter, J., M. Haverland und M. van Hulst (eds.): Qualitative Research in Political Science. Volume I, Los Angeles et al.: SAGE - Blatter, J./M. Haverland (2014): Designing Case Studies. Explanatory Approaches in Small-N Research. Palgrave. - Lindekilde, L. (2014): Discourse and Frame Analysis: In-Depth Analysis of Qualitative Data in Social Movement Research, in: della Porta, D. (Ed.), Methodological Practices in Social Movement Research. Oxford University Press, Oxford, pp. 195-227. - Krippendorff, K. (2019): Content Analysis: An Introduction to its Methodology – 4th edition. Sage, Beverly Hills. 31 Seminare Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Schweizer Politik» Dozent/in: Dr. des. Zora Föhn Veranstaltungsart: Proseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 10:15 - 12:00, ab 18.02.2025 FRO, HS 11 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Dieses Proseminar ist als ergänzende Veranstaltung zur Vorlesung „Einführung in die Schweizer Politik“ konzipiert. Ziel ist es, die in der Vorlesung angesprochenen Aspekte thematisch zu vertiefen. Vertieft werden die Themen entlang des Weges einer Initiative von der Konzeption über die Einreichung bis hin zur Abstimmung und Umsetzung. Mittels Textlektüre bereiten sich die Teilnehmenden auf die Sitzungen vor. Im Seminar werden die Texte anhand von konkreten Fragestellungen diskutiert. Ein Schwerpunkt wird dabei auf das Verfassen von schriftlichen Arbeiten gelegt: Was sind gute Fragestellungen? Wie gehe ich vor beim Schreiben einer Arbeit? Wie zitiere ich richtig? Zu diesen und weiteren Fragen erhalten die Studierenden konkrete Hilfestellungen. Der Fokus liegt dabei stets auf Fragestellungen im Themenbereich Schweizer Politik. Voraussetzungen: Das Proseminar sollte begleitend zur Vorlesung Einführung in die Schweizer Politik besucht werden. Sprache: Deutsch Begrenzung: Begrenzung der Teilnehmendenzahl vorbehalten; bevorzugt werden Studierende des Grundstudiums. 30 Teilnehmer Prüfung / Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme/Essay (benotet) (4 Cr) Hinweise: Studienschwerpunkt: Schweizer Politik Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: zora.foehn@doz.unilu.ch Material: Unterrichtsmaterial wird auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Linder, W. & Mueller, S. (2017). Schweizerische Demokratie. Institutionen, Prozesse, Perspektiven (4. Auflage). Bern: Haupt. 32 Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft» Dozent/in: Elisa Volpi, PhD, Prof. Oliver Strijbis, PhD Veranstaltungsart: Proseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Di., 25.02.2025, 14:15 - 16:00 FRO, 4.B51 Di., 04.03.2025, 14:15 - 18:00 FRO, 2.A05 Di., 25.03.2025, 14:15 - 18:00 FRO, 2.A05 Di., 08.04.2025, 14:15 - 18:00 FRO, HS14 Di., 15.04.2025, 14:15 - 18:00 INS 10, 214 Di., 29.04.2025, 14:15 - 18:00 INS 10, 214 Di., 13.05.2025, 14:15 - 18:00 INS 10, 214 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Diverse Termine am Dienstagnachmittag Inhalt: The proseminar offers, on the one hand, an in-depth examination of the content and methodology of the lecture “Vergleichende Politikwissenschaft” and, on the other hand, the practical application of the approaches discussed. Building on the thematic focus of the lecture, we will deal with original texts that correspond to the scientific state of the art and discuss the empirical approach and the causal arguments of the approaches. The course thus offers an introduction to the analysis of political science arguments. At the end of the course, students will be able to analyze the causal arguments and empirical approaches of basic texts in comparative politics. With the help of the knowledge they have acquired, students will be able to describe and analyze current political developments and the differences and similarities between the national political systems in Europe today. In addition to imparting elementary specialist knowledge, the aim is to introduce students to “comparative thinking” and to enable them to develop a research design. During the course students will hold a presentation on one of the texts listed in the Syllabus and write a research design. This research design will include a literature review that is developed as a “Recherchebericht” in the context of two sessions on information competence (“Informationskompetenz”) with subject librarian Dr. Daniel Geiger. Voraussetzungen: This seminar should be taken complementary to the lecture “Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft” Sprache: Englisch Begrenzung: Begrenzung der Teilnehmendenzahl vorbehalten; Studierende des Grundstudiums werden bevorzugt. Prüfung: Aktive Teilnahme, Essay (benotet) bzw. Vortrag (4 Cr) Prüfungsmodus / Credits: Research design (40%, graded) including literature review (‘Recherchebericht’, 10%) and presentation (50%, graded) (4 Cr) Hinweise: Studienschwerpunkt: Vergleichende Politikwissenschaft Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung findet die Veranstaltung zur Recherche und Verwaltung von wissenschaftlicher Literatur statt (Informationskompetenz). Die Studierenden lernen für ihr Studium die Nutzung von Bibliothekskatalogen, Fachdatenbanken, wissenschaftlichen Suchmaschinen und Literaturverwaltungsprogammen sowie die Auswahl und Bewertung relevanter wissenschaftlicher Literatur kennen. Die Veranstaltung umfasst 6h, inklusive eines vierstündigen Workshops zusätzlich zu der Lehrveranstaltung und wird in Kooperation mit den Mitarbeitenden der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern durchgeführt. Die Veranstaltung inklusive des Workshops ist Teil der Studienleistungen. Anrechenbar für den Studienschwerpunkt Vergleichende Politikwissenschaft Bitte im eVV unter: "Informationskompetenz für Studierende der Politikwissenschaften und PPE mit Pol-major" anmelden. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: evolpi@fus.edu; elisa.volpi@doz.unilu.ch ostrijbis@fus.edu Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT Literatur - Caramani, Daniele (2017). Comparative Politics. Oxford University Press. - Newton, Kenneth and Jan W. van Deth (2010). Foundations of Comparative Politics. 2nd edition. Cambridge University Press. 33 Culture and Politics Dozent/in: Álvaro Canalejo-Molero, PhD Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 28.02.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B02 Fr., 21.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B55 Fr., 11.04.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B55 Sa., 24.05.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 4.B02 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: Content: Why citizens of Eastern Germany are more likely to vote for the radical right? Why do people turn out to vote even if their likelihood of influencing the election outcome is minimal? How is it possible that support for LGBTQi+ policies increases simultaneously with support for conservative parties? Traditional political science accounts focusing on voters' rationality and institutions fall short of explanatory power to answer these and related questions. Instead, cultural explanations are gaining prominence, and the increasing availability of digitalized historical and text data has provided the ground to test them systematically. Following this trend, this course introduces students to the developing subfield of Political Culture, with a particular focus on applications in political behavior topics. The course combines a well-curated reading list with introductory lectures and seminar discussions to foster critical thinking about the role of culture in politics. Students who take this course will acquire the skills to analyze political behavior from a cultural perspective, developing original research ideas and successful designs to test them. The course is organized as a block seminar that will run during the Spring term of 2025. Each block will consist of three/four sessions concentrated on Fridays. The first block will introduce the core conceptual tools in the study of political culture, such as the concepts of social norms, group identity or cultural transmission. The second and third blocks will then delve into specific political behavior topics revisited from a cultural perspective, such as voting preferences, electoral turnout or inter-group relations. We will also investigate the interaction between political and cultural change and assess the conditions under which they may reinforce or contain each other. Finally, students will present original ideas related to the course topics and a research design to test them. Lernziele: By the end of this course, students will be able to: - (knowledge) approach political topics from a cultural perspective. They will have a clear notion of the concepts of social norms, social identity, cultural origins, transmission and persistence. Moreover, they will have a clear overview of the main cultural explanations of political behavior phenomena. - (competence - critical reading) read scientific articles critically, and connect ideas from different fields, such as cultural sociology, historical political economy, and political behavior, in an interdisciplinary manner. - (competence - research skills) develop original ideas, frame them within the relevant literature, turn them into testable hypotheses, and come up with feasible research designs to test them. - (competence - writing skills) write critical response papers to scientific articles on political culture topics. They will also be able to organize a research design plan meeting scientific standards. - (competence - communication) debate in front of and with their colleagues; communicate complex concepts effectively to a broad audience. Voraussetzungen: Advanced level of English. Basic knowledge of statistics and quantitative research design is an asset but it is not required. Sprache: Englisch Prüfung: There is no written exam. The evaluation will take place via response papers to the readings, a written research proposal and an oral presentation of the proposal. To receive the credits, students are expected to fulfil the following criteria: 1. Attend all the sessions 2. Study the mandatory readings before each session 34 3. Participate actively during class 4. Write two response papers 5. Write a research proposal 6. Present their research proposal 7. Serve as discussant of one presentation Prüfungsmodus / Credits: Active participation, Presentation, Research design paper/ 4 Credits (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: alvaro.canalejo@unilu.ch Material: Individual laptop Literatur - This list should be taken as orientative, since it might suffer changes before the beginning of the course: - Henrich, J., Heine, S. J., & Norenzayan, A. (2010). The weirdest people in the world? Behavioral and Brain Sciences, 33 (2–3), 61–83, discussion 83–135. - Jared Rubin (2020). Culture in Historical Political Economy. - Henrich, J. (2015). *The Secret of Our Success: How Culture Is Driving Human Evolution, Domesticating Our Species, and Making Us Smarter*. - Lena, J. C., Lizardo, O., McDonnell, T. E., Mische, A., Tavory, I., Wherry, F. F. V., ... & Frye, M. (2019). *Measuring culture*. Columbia University Press. - Bicchieri, C. (2016). Norms in the wild: How to diagnose, measure, and change social norms. Oxford University Press. - Huddy, L. (2001). From Social to Political Identity: A Critical Examination of Social Identity Theory. Political Psychology, 22(1), 127–156. https://doi.org/10.1111/0162-895X.00230 - Axelrod, R. (1997). The dissemination of culture: A model with local convergence and global polarization. Journal of Conflict Resolution, 41(2), 203–226. - Lowes, Sara. (2022).“Culture in Historical Political Economy”. National Bureau of Economic Research, no. w30511. - Ziblatt, D., Hilbig, H., & Bischof, D. (2023). Wealth of Tongues: Why Peripheral Regions Vote for the Radical Right in Germany. American Political Science Review, 1–17. https://doi.org/10.1017/S0003055423000862 - Domènech, J., & Sánchez-Cuenca, I. (2022). The Long Shadow of Agrarian Conflict: Agrarian Inequality and Voting in Spain. British Journal of Political Science, 52(4), 1668–1688. - Gerber, A. S., Green, D. P., & Larimer, C. W. (2008). Social Pressure and Voter Turnout: Evidence from a Large-Scale Field Experiment. American Political Science Review, 102(1), 33–48. https://doi.org/10.1017/S000305540808009X - Doherty, D., Dowling, C. M., Gerber, A. S., & Huber, G. A. (2017). Are Voting Norms Conditional? How Electoral Context and Peer Behavior Shape the Social Returns to Voting. The Journal of Politics, 79(3), 1095–1100. https://doi.org/10.1086/691689 - Levendusky, M. S. (2018). Americans, Not Partisans: Can Priming American National Identity Reduce Affective Polarization? The Journal of Politics, 80(1), 59–70. https://doi.org/10.1086/693987 - Turnbull-Dugarte, S. J., & López Ortega, A. (2023). Instrumentally Inclusive: The Political Psychology of Homonationalism. American Political Science Review, 1–19. https://doi.org/10.1017/S0003055423000849 - Valentim, V. (2022). Political Stigmatization and Preference Falsification: Theory and Observational Evidence (SSRN Scholarly Paper 4023263). https://doi.org/10.2139/ssrn.4023263 - Dinas, E., Martínez, S., & Valentim, V. (2023). Social Norm Change, Political Symbols, and Expression of Stigmatized Preferences. The Journal of Politics. https://doi.org/10.1086/726951 - Bau, N. (2021). Can Policy Change Culture? Government Pension Plans and Traditional Kinship Practices. American Economic Review, 111(6), 1880–1917. https://doi.org/10.1257/aer.20190098 - Tankard, M. E., & Paluck, E. L. (2017). The effect of a Supreme Court decision regarding gay marriage on social norms and personal attitudes. Psychological Science, 28(9), 1334–1344. - Gándara, N. (2023). ‘We are your pack’: Feminist Social Movements on Countering Violence Against Women - Anduiza, E., & Rico, G. (2022). Sexism and the Far-Right Vote: The Individual Dynamics of Gender Backlash. American Journal of Political Science. https://doi.org/10.1111/ajps.12759 35 Democracy, Autocratisation and Resistance Dozent/in: Dr. phil. Antoinette Scherz / Attila Mráz, Ph.D. Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 07.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Sa., 08.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Fr., 02.05.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B52 Sa., 03.05.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B52 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: After the hopeful waves of democratization in the 1990s and early 2000s, recent decades have witnessed a troubling trend of (re-)autocratization and democratic erosion, both in Europe and across the globe. Democracy remains the gold standard for evaluating the moral evaluation of states and political institutions in public discourse and academic debates. Yet, its current crisis demands a deeper exploration of what democracy truly entails, why it matters, and how we can respond strategically and morally to its decline. This seminar will tackle pressing questions such as: What distinguishes a faltering democracy from an outright autocracy? When does a state cease to be democratic? What are the normative implications of this assessment for its legitimacy and authority? How should domestic and international actors resist autocratization or democratic decline? What responsibilities do citizens have toward a declining democracy or an autocratic state? The seminar critically examines foundational debates on legitimacy, the nature and value of electoral democracy, and the ethics of resistance to injustice, including civil disobedience, in light of the contemporary crises facing democracy. Drawing on key concepts and arguments from political theory, while integrating insights from comparative political science, this course provides a normative perspective on de-democratization and autocratization. Lernziele: The objectives of the seminar are that students: a. are able to reconstruct fundamental concepts and key debates in the normative theories of democracy, autocratization and resistance; b. are able to compare these theories, and related concepts in political theory and comparative political science; c. are able to critically analyse and assess concepts, arguments, theories, and institutional designs presented in demanding theoretical texts; d. are able to synthesize the key terms and arguments of the discussed texts, both orally and in writing. Sprache: Englisch Prüfung: No exam. Active participation, answering of reading questions, podcast episode on one text and response to someone else’s podcast in writing/ 4CR. Prüfungsmodus / Credits: Presentation, Group work and active participation (graded) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: antoinette.scherz@philosophy.su.se; mraz.attila@btk.elte.hu; Material: Wird auf OLAT publiziert Literatur Wird auf OLAT publiziert 36 Feministische Politische Theorien Dozent/in: Dr. phil. Johannes Schulz Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 16:15 - 18:00, ab 18.02.2025 FRO, 3.B55 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Die überraschend deutliche, erneute Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA hat viele Stimmen auf den Plan gerufen, die von einer Niederlage einer realitätsfremden Elite sprechen, die sich statt um die ökonomischen Sorgen der einfachen Menschen den zunehmend radikalen Projekten linksliberaler Minderheiten verpflichtet hat. Angesichts der deutlichen Mehrheit an Männern, die Trump gewählt haben, ist dabei auch die angebliche Abgehobenheit feministischer Anliegen und Theorien in die Kritik geraten. Genau in einem solchen Moment ist es wichtig, sich auf die Bedeutung dieser Anliegen und den Ursprung dieser Theorien zurückzubesinnen. Hierbei wird nicht nur deutlich, dass viele der zentralen feministischen Anliegen, etwa der Kampf gegen sexuellen Missbrauch, keineswegs realitätsfremd, sondern in der Lebensrealität nicht nur von Frauen und non- binären Personen, sondern auch von Männern, fest verwurzelt sind. Sie gehen deshalb nicht bloss eine kleine Elite, sondern uns alle etwas an. Es soll auch klar werden, dass es sich beim Feminismus keineswegs um eine einheitliche ideologische Gruppierung handelt, sondern um ein Untersuchungsfeld, das genauso pluralistisch und von Auseinandersetzungen geprägt ist wie andere zentrale Felder der Politischen Theorie und Philosophie (und diese methodisch und inhaltlich nachhaltig geprägt hat). In diesem Seminar soll der Fokus deshalb gerade auch auf den Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Strömungen liegen: etwa zwischen Kritikerinnen von Prostitution, Pornographie (oder gar jeglicher Form von heterosexuellem Sex) als mit der Emanzipation von Frauen unvereinbar und solchen die emanzipative Potentiale in diesen Praktiken ergründen. Letztlich wird hierbei auch deutlich, dass einige feministische Denkerinnen die Eingangs angedeutete Sorge teilen, dass ein identitätspolitisch eingeengter Feminismus, der nicht ernsthaft versucht den Zusammenhang zwischen der Unterdrückung von Frauen und ökonomischer Ungleichheit und Unsicherheit herzustellen, im schlimmsten Fall das transformative Potential des Feminismus nicht bloss hemmt, sondern in sein Gegenteil verkehrt. Bei alldem besteht kein Anspruch die Fülle feministischer Politischer Theorien zu ergründen. Stattdessen werfen wir ausgewählte Schlaglichter auf ausgewählte Debatten. Wir lesen Texte, unter anderem, von Linda Alcoff, Donna Haraway, Simone de Beauvoir, Carol Pateman, Kate Manne, Amia Srinivasan, Iris M. Young, Chandra T. Mohanty, Judith Butler, Nancy Fraser oder Wendy Brown. Voraussetzungen: Idealerweise sollte bereits (mindestens) ein Proseminar im Bereich Politische Theorie/Philosophie besucht worden sein. Sprache: Deutsch Prüfung: Regelmässige Kommentare zu den gelesenen Texten im OLAT-Forum Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat, Essay) (4 Cr) Hinweise: Die Mehrzahl der Texte werden wir in englischer Sprache lesen Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: johannes.schulz@unilu.ch Literatur Wir lesen Texte, unter anderem, von: Linda Alcoff / Donna Haraway / Simone de Beauvoir / Carol Pateman / Kate Manne / Amia Srinivasan / Iris M. Young / Chandra T. Mohanty / Judith Butler / Nancy Fraser / Wendy Brown 37 Nationalismus, Demokratie und Friedensförderung Dozent/in: Prof. Dr. Daniel Bochsler Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Do., 22.05.2025, 09:15 - 17:00 FRO, HS 14 Fr., 23.05.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B55 Mo., 02.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Di., 03.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: Nationalismus und Demokratie verbindet eine Hassliebe. Am Ursprung der modernen Demokratie stand die nationale Souveränität im Vordergrund; der Nationalismus stand für die Befreiung des Volkes von autoritärer Herrschaft, stattdessen sollte die nationale Selbstbestimmung treten. Heute wird der Nationalismus aber oft als Feind der liberalen Demokratie apostrophiert: Jüngere Regimetransitionen waren oftmals von ethnonationalischer Mobilisierung und Radikalisierung begleitet, die teilweise in Separatismus, ethnischen Kriegen oder Ethnokratien, und einem Zusammenbruch der Demokratie mündeten. Dieses Seminar beleuchtet einerseits diese Wechselbeziehung von Nationalismus und Demokratie. Andererseits diskutieren wir über Erfolgsmodelle der Demokratisierung von multikulturellen Ländern und Nachkriegsgesellschaften: Welche Instrumente bietet das Peacebuilding und das 'Institutionelle Engineering' an, welche Rolle kommt externen Garantiestaaten zu, und wie verhält sich Transitional Justice zu Friedensverhandlungen? Das Seminar basiert auf verschiedenen politikwissenschaftlichen Perspektiven auf ethnische Politik und multikulturelle Demokratien; insbesondere diskutieren wir Werke zu politischen Regimen und Regimetransitionen, Wahlen und Parteien, sozialen Bewegungen, Modellen der Demokratie, und zum internationalen 'Peacebuilding'. Empirisch führt uns das Seminar durch die Literatur zu ethnisch geteilten Ländern weltweit, und sowohl quantitative als auch qualitative Studien. Lernziele: - Die Studierenden lernen Konzepte der vergleichenden Politik kennen und wenden sie an. - Die Studierenden können politische Regime analysieren. - Die Studierenden erhalten einen Einblick in aktuelle Probleme des Ethno- Nationalismus. - Die Studierenden üben sich in der vergleichenden Forschung, und erhalten ein besseres Verständnis vergleichender Analysen. Voraussetzungen: Interesse an Gesellschaften auch ausserhalb Westeuropas. Sprache: Englisch Prüfung: Referat, Essay Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Essay) (4 Cr) Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: bochslerd@ceu.edu Literatur - Snyder, Jack. 2000. From Voting to Violence: Democratisation and Nationalist Conflict. London: Norton, pp. 15-43. - Centeno, Miguel Angel. 2002. Blood and Debt. War and the Nation-State in Latin America. University Park (PA): Pennsylvania State University Press., pp.1-26 and 217-260. - Onuch, Olga, and Henry E. Hale. 2018. "Capturing ethnicity: the case of Ukraine." Post-Soviet Affairs 34 (2-3): 86-106. - Bochsler, Daniel, Elliott Green, Erin K. Jenne, Harris Mylonas, and Andreas Wimmer. 2021. "Exchange on the quantitative measurement of ethnic and national identity." Nations and Nationalism 27 (1):22-40. - Posner, Daniel N. (2004) 'The Political Salience of Cultural Difference: Why Chewas and Tumbukas Are Allies in Zambia and Adversaries in Malawi', American Political Science Review 98(4): 529-545. 38 - Wilkinson, Steven. 2004. Votes and Violence. Electoral Competition and Ethnic Riots in India. Cambridge: Cambridge University Press, pp. 19-62. - Collier, Paul, & Hoeffler, Anke (2004). Greed and grievance in civil war. Oxford Economic Papers, 56(4), 563–595. - Cederman, Lars-Erik. 2019. Blood for Soil. The Fatal Temptations of Ethnic Politics. Foreign Affairs 98 (2):61-8. - Andeweg, Rudy B. 2015. "Consociationalism." In Encyclopedia of Race, Ethnicity, and Nationalism, ed. J. Stone et al.: Wiley Blackwell, 1-3. - Bochsler, Daniel, and Andreas Juon. 2021. "Power-sharing and the quality of democracy." European Political Science Review 13 (4):411-30. - Reilly, Benjamin (2001) Democracy in Divided Societies. Electoral Engineering for Conflict Management. Cambridge: Cambridge University Press, pp.1-26. - Anderson, Liam. 2014. "Ethnofederalism. The Worst Form of Institutional Arrangement?" International Security 39 (1):165-204. - Zürcher, Christoph. 2018. "A theory of democratisation through peace-building." Conflict, Security & Development 18 (4):283-99. - Snyder, Jack and Leslie Vinjamuri (2003) 'Trials and Errors. Principle and Pragmatism in Strategies of International Justice', International Security 28(3): 5-44. 39 Sustainable Rural Development Dozent/in: Dr. Tim Christian Wegenast Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: 14-täglich Do., 12:15 - 16:00, ab 06.03.2025 FRO, 4.B02 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: In Sub-Saharan Africa and South Asia, most of the population still lives in rural areas, with a large share employed in agriculture. However, pressure on land in these regions has intensified due to factors such as large-scale land acquisitions, mineral extraction, industrial expansion, climate change, and urbanization. Development theorists agree that improved land governance is crucial for poverty reduction, addressing climate-related food insecurity, promoting sustainable livelihoods, fostering socio-ecological resilience, and supporting inclusive development. In this course, we will examine how the use and management of agricultural and grazing land impact local communities. Specifically, we will analyze how various governance approaches can either mitigate or worsen risks linked to resource extraction and land use, such as environmental degradation, limited employment opportunities, food insecurity, and social inequality. To promote secure rural livelihoods, we need a deeper understanding of how food systems, agricultural production methods, land governance structures, and institutional contexts shape local sustainable development. The seminar will provide an overview of how property rights and governance systems can influence the efficient and sustainable use of land. Students will be encouraged to think in a transdisciplinary manner, bridging diverse fields and translating evidence-based research into policy recommendations and actionable solutions for contemporary rural challenges. Lernziele: • Learning about policies and institutional conditions capable of producing socially and environmentally more acceptable forms of land use • Encouraging debate and critical thinking on sustainable local livelihoods by highlighting how institutions may shape the production, distribution, and consumption of scarce resources • Understanding distributive struggles over the costs and benefits of land use • Learning to read theoretical literature and empirical contributions • Developing an understanding of transdisciplinary approaches by learning to bridge multiple disciplines and integrate evidence-based research with policy considerations and practical, context-sensitive solutions. Voraussetzungen: Willingness to engage in reading, to actively participate in group work, and contribute to class discussions. Sprache: Englisch Prüfung: • Two presentations in class (30% and 50%) • Participation in class discussions and group work (20%) Prüfungsmodus / Credits: Presentation, group work and active participation (graded) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: tim.wegenast@uni-konstanz.de Material: Wird auf OLAT publiziert Literatur - Antle John M. and Srabashi Ray. 2020. Sustainable Agricultural Development: An Economic Perspective. London: Palgrave Macmillan. - Clapp, Jennifer. 2020. Food. Cambridge: Polity Press, 3rd edition. - FAO. 2017. Strengthening Sector Policies for Better Food Security and Nutrition Results. Rome: Food and Agricultural Organization. Full reading list will be provided in the syllabus via OLAT 40 Toleranz und ihre Grenzen in der Demokratie Dozent/in: PD Dr. Andrea Schlenker Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 28.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B57 Sa., 29.03.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B57 Fr., 16.05.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B57 Sa., 17.05.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B57 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: "Um tolerant zu sein, muss man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen" (Umberto Eco). In Zeiten von Hate Speech und vermeintlich zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung scheinen sich die Grenzen des Tolerierbaren zu verschieben. Toleranz als grundlegende Norm jeder Demokratie umfasst die Bereitschaft, auch entgegengesetzte oder ungeliebte Meinungen und Eigenschaften sowie die Individuen und Gruppen, die sie vertreten, als gleichberechtigte Teilnehmende am demokratischen Prozess zu betrachten. Doch wo darf oder muss diese Bereitschaft enden? Intoleranz in der einen oder anderen Form nährt Exklusion, Diskriminierung bis hin zu gewaltsamen Konflikten weltweit. Weshalb ist Toleranz ein so zentraler Wert in Demokratien? Was beeinflusst tolerante Einstellungen und tolerantes Verhalten? Wo sind die Grenzen der Toleranz erreicht und welche Werte braucht es in einer Demokratie darüber hinaus? Was ist insbesondere das Verhältnis von Toleranz zu Anerkennung und Vertrauen? Diese Fragen werden im Seminar behandelt. Dabei wird zunächst eine eingehende Konzeptanalyse sowie demokratietheoretische Einordnung vorgenommen, bevor wir uns empirisch vergleichenden Studien, konkreten Einflussfaktoren und einzelnen inhaltlichen Kontroversen zuwenden. Lernziele: Die Studierenden kennen die demokratietheoretische Bedeutung, normative wie konzeptionelle Debatten rund um Toleranz und die Frage, wo diese endet. Mit Blick auf das Ausmaß von Toleranz als empirisches Phänomen sind unterschiedliche Analysedimensionen bekannt und können von anderen Grundwerten einer Demokratie differenziert werden. Die Studierenden kennen zentrale Zusammenhänge, Einflussfaktoren und Spannungen in diesem Themenfeld und können sie an konkreten Beispielen vor allem in europäischen Ländern veranschaulichen. Voraussetzungen: Vorkenntnisse in den Bereichen Politische Theorie, Methoden und Vergleichende Politikwissenschaft sind erwünscht. Sprache: Deutsch Prüfung: Regelmäßige Vorbereitung der Lektüre, aktive Teilnahme an den Diskussionen, Referat / 4CR Prüfungsmodus / Credits: Regelmäsige, aktive Teilnahme, Textfragen, Referat, Essay (benotet) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: Andrea.Schlenker@caritas.de Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT. Literatur - Forst, Rainer (Hg.) 2000: Toleranz. Philosophische Grundlagen und gesellschaftliche Praxis einer umstrittenen Tugend, Frankfurt am Main. - Honneth, Axel 1992: Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte, Frankfurt/ M. - Galeotti, Anna E. 2006: Identity, Difference, Toleration, in: Dryzek, Honig, Phillips (Hg.) 2006: The Oxford Handbook of Political Theory: 564-580. - Sniderman, Paul M. et al. 1996: The Clash of Rights: Liberty, Equality, and Legitimacy in Pluralist Democracy, New Haven. - Widmalm, S. 2016: Political tolerance in the global south: Images of India, Pakistan and Uganda. London, England: Routledge 41 Gender and Politics Dozent/in: Marta Fraile-Maldonado, Ph.D. Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Do., 12.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B47 Fr., 13.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B47 Sa., 14.06.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B47 Mo., 16.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: This course focuses on the comparative study of women and politics and on the barriers that women face in obtaining positions of power in the political realm. Historically, politics has been a male-dominated sphere from which women have been largely excluded. The participation of women in politics however has extended over the last decades around the world. Not only women have attained the right to vote and stand for office in many countries, they have also mobilized, organized, affiliated to women’s movement, and have won offices in national, regional, and local governments. Women entering the political realm have contributed to shifting the way politics is done and the type of policies that are given priority across the world. Yet the extent to which this happens greatly varies across countries and regions around the world. What explains these differences? Why have some political systems more fruitfully integrated women into politics than others? Do men and women substantively differ in the way they understand and get involved in politics? Is there a gender gap in political engagement and ambition? Once in power, do women govern differently than men? These are just a few of the questions we will seek to answer in this course through the exploration of research on women in democratic politics. Lernziele: - Familiarizing students with the study of politics from a gender perspective - Learning how to apply a gender perspective to the analysis of politics and power. - Critically analyze the effect of gender and stereotypes on electoral politics, policymaking and the supply and demand for candidates. Voraussetzungen: The course requires knowledge of written and spoken English Sprache: Englisch Prüfung: Active participation in the debates guided by Prof. Fraile, oral engagement; short presentation and one response paper Prüfungsmodus / Credits: Active participation, Presentation, Research design paper/ 4 Credits (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: marta.fraile@csic.es (https://sites.google.com/site/martafrailemaldonado/) Material: Available on OLAT Literatur Will be available via OLAT 42 Gletscher-Initiative und Klimaschutzgesetz: The Making-of – Dr. phil. h.c. Marcel Hänggi Dozent/in: Dr. phil. Marcel Hänggi Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Mi., 19.02.2025, 10:15 - 12:00 FRO, HS 12 Wöchentlich Mi., 10:15 - 12:00, ab 26.02.2025 FRO, HS 14 Mi., 19.03.2025, 10:15 - 12:00 FRO, HS 11 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Um die Klimakrise zu begrenzen, brauchen wir «rapid and far reaching system transitions unprecedented in terms of scale», sagt das IPCC (SR1.5 2018). Wie kann sich eine Gesellschaft demokratisch auf eine solche Transformation verständigen? Taugt die spezifisch schweizerische Form der Demokratie dafür? Am Beispiel der 2019 lancierten Gletscher-Initiative und des 2023 an der Urne angenommenen Klimaschutzgesetzes – des indirekten Gegenvorschlags zur Gletscher-Initiative – wollen wir in diesem Seminar untersuchen, was die direkte Demokratie leisten kann und wo sie an Grenzen stösst. Wie entsteht eine Volksinitiative; wie wird ein Klimagesetz erarbeitet? Was sind die wissenschaftlichen Grundlagen und wie gelangt wissenschaftliche Expertise in die politische Debatte? Welche Rolle spielen Lobbys, welche die Medien? Wie wichtig ist so Hartes wie Geld und so Ephemeres wie persönliche Eitelkeiten, wenn neues Recht entsteht? Müsste Demokratie weiterentwickelt werden – und wie? Marcel Hänggi hat die Gletscher-Initiative lanciert, an der Entstehung des Klimaschutzgesetzes an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik mitgewirkt und beobachtet Klimawissenschaft und Klimapolitik seit zwei Jahrzehnten als Journalist und Buchautor. Lernziele: Sie bekommen einen Einblick in die Mechanismen des Gesetzgebungsprozesses von der Idee bis zur Umsetzung. Sie denken darüber nach, wie demokratische Prozesse weiterentwickelt werden müssten und könnten, um den multiplen Umweltkrisen gerecht zu werden. Sprache: Deutsch Prüfung: Referat, Protokoll, Aktive Teilnahme Sie gestalten alleine oder zu zweit Seminarsitzung und diskutieren in allen Sitzungen aktiv mit Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: mail@mhaenggi.ch Literatur Lesen Sie vorbereitend: - Marcel Hänggi: «Comment j'ai tout plaqué après la COP21 pour pousser la Suisse à respecter l'accord de Paris», in: Heidi, 10. November 2022 - Ders.: «Die Klimakrise bedroht uns in der Existenz. Was hilft da eine Volksinitiative?», in: Republik, 13. Juli 2023, sowie in: Manuel Grebenjak (Hg.): Kipppunkte. Strategien im Ökosystem der Klimabewegung, Unrast Verlag 2024 - Empfohlen (fakultativ): Ders.: Null Öl. Null Gas. Null Kohle. Wie Klimapolitik gelingt. 2. Auflage, Zürich 2019 (das Buch zur Gletscher-Initiative) http://www.mhaenggi.ch/texte/comment-jai-tout-plaque-apres-la-cop21-pour-pousser-la-suisse-a-respecter-laccord-de-paris http://www.mhaenggi.ch/texte/comment-jai-tout-plaque-apres-la-cop21-pour-pousser-la-suisse-a-respecter-laccord-de-paris https://www.republik.ch/2023/07/13/die-klimakrise-bedroht-uns-in-der-existenz-was-hilft-da-eine-volksinitiative http://www.mhaenggi.ch/null-oumll-null-gas-null-kohle.html 43 Global Political Theory Dozent/in: Prof. Dr. Hans-Martin Jaeger Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 02.05.2025, 09:15 - 16:45 FRO, 4.B02 Sa., 03.05.2025, 09:15 - 15:45 FRO, 3.B01 Fr., 09.05.2025, 09:15 - 16:45 FRO, 3.B55 Sa., 10.05.2025, 09:15 - 15:45 FRO, 3.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: With the rise of China and authoritarian-populist politics in the West and elsewhere, the notion of a crisis of liberal international order has become commonplace. The discipline of International Relations typically makes sense of this crisis with reference to established, largely realist and liberal traditions of international thought and practice. However, the question of international or global order, liberal or otherwise, has also been of at least implicit concern in contemporary political thought, as attested by the recent formation of a corresponding field of International or Global Political Theory. The latter typically investigates issues such as war and violence, global poverty and inequality, sovereignty and (global) democracy, or human rights and humanitarian intervention from a normative perspective. While acknowledging the importance of these issues, this course takes a more ontological than normative approach to global political theory focused on questions around the nature of international or global order itself. In inevitably selective fashion, we will investigate four (internally heterogeneous) modes of contemporary political thought (from the early 20th to the early 21st century) with a view to how their proponents theorize the political and the international or global (in very different ways) as anterior and/or contingent conditions for contemporary world order (which as such frame any normative application). The four selected modes of contemporary political thought range from existentialist-phenomenological (Schmitt, Arendt) and liberal-cosmopolitan (Habermas, Beck) to post-/decolonial (Fanon, Mignolo) and new materialist/posthumanist approaches (Latour, Mitchell; Mbembe). Substantively, these approaches address questions of international/global order in relation to international law and constitutionalism, technology and risk, existential and cultural difference, colonialism and violence, leadership and virtual reality, democracy, climate change and postcolonial politics. While largely rooted within Western perspectives, the challenge for the approaches to global political theory discussed in this course is to provide orientation in an increasingly post- Western world. Lernziele: By the end of this course, students should be able to - identify and differentiate the theoretical premises of the selected approaches in contemporary political thought; - describe central concepts and claims of the political thinkers and theories discussed in the course in relation to questions of world order; - understand the significance of these concepts and claims in their respective historical contexts and discuss their relevance to contemporary world politics; - comparatively and critically assess the contributions and limitations of different theories and approaches in contemporary global political theory. - Generally, assignments and class activities are also intended to hone students’ analytical, interpretative, and communication skills in speech and writing. Sprache: Englisch Prüfung: Class participation, class presentation, short review essay Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Essay) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: hans-martin_jaeger@carleton.ca Literatur See course syllabus on OLAT 44 International Climate and Energy Politics Dozent/in: Dr. Patrick Bayer Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Mi., 04.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Do., 05.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Fr., 06.06.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: Despite overwhelming scientific evidence for the need to decarbonise our economies to meet the Paris Agreement’s 1.5°C temperature target and a proliferation of “net zero” targets, hardly any country is on track to meet these commitments. Countries moreover differ vastly in their climate and energy policy choice, be it in terms of promoting renewables, phasing out coal, relying on transition fuels, such as gas, or clinging on to nuclear power as a carbon-free alternative. This class asks why these differences are so persistent and turns to differences in political systems, institutions, and political incentives for explanations. The first two days of the block course teach theoretical foundations derived from theories of political science, political economy, and international relations to help us assess and understand differences in climate and energy politics around the world. We will specifically focus on the role of interests and institutions and how they translate preferences into political outcomes. In doing so, we will seek to answer questions such as these: why are international climate negotiations so difficult? Are democrats better environmental stewards than autocracies? What role does public opinion play for the formulation of climate policies? Do firms always oppose more progressive climate policy? And how do environmental disasters matter for political behaviour? On the third day, we will use the developed knowledge in a simulation exercise in which students will role play country delegations that participate in a UNFCCC climate summit to negotiate an agreement on the global phase-out of fossil fuels. This interactive, group activity will zero in on the importance of interests, institutions, and questions of climate justice. Lernziele: Upon completion of the course students will be able to: - demonstrate an understanding of key political, economic, and environmental aspects of international climate and energy politics; - critically apply appropriate theories and concepts to interpret and explain the complex interactions between climate change, energy transitions, and international relations; - examine the role of interests and institutions within international climate and energy politics; - synthesise arguments and evidence from diverse and reliable sources when composing their own reasoned arguments; - evaluate whether and how climate change and the global energy transition may transform specific aspects of international relations and interactions between states. Sprache: Englisch Prüfung: Reading summaries (due before the course); active participation during class; brief reflective report as debrief of classroom simulation. (No exam.) Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Essay) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: patrick.bayer@glasgow.ac.uk Literatur See course syllabus on OLAT 45 Political Persuasion in a Digital Reality Dozent/in: Cathrine Valentin Kjaer, MSc Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 07.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B55 Sa., 08.03.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B01 Fr., 21.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B52 Sa., 22.03.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B01 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: This course introduces the key arguments about political persuasion within the field of political behavior and will critically assess the relevance of these arguments in a digital context. The first part of the course will introduce the key arguments about political persuasion within the field of political behavior. We will walk through the classical arguments of political persuasion: Which actors have traditionally been understood as influential political actors and why? What are the mechanisms by which these actors are influencing their audience? We will go through the main actors and arguments one by one. This part of the course will introduce the classical arguments for the persuasive power of parties, friends, media, and celebrities. Moreover, it will provide an introduction to traditional theories of influence that explain the persuasive power of each of these actors. In the second part of the course, we will critically assess the relevance of these persuasive mechanisms in a digital context. To do so, we start discussing the structural differences between political persuasion online and offline — and if such a distinction is even meaningful. In this block, students will be introduced to more qualitative and critical contemporary diagnoses of ”the digital.” These texts are meant to introduce key discussions among scholars of the digital space. What is different in a digital space? What are the main discussions? This session will give students a good starting point for further research if they are interested in the digital sphere. In the third part of the course, we will look at more modern digital actors, such as influencers, YouTubers, streamers, etc., and discuss their role in politics. This session will introduce state-of-the-art literature on the persuasive power of modern digital actors. We will discuss how they have been theorized and the persuasive mechanisms driving their influence. Students will hand in a short essay and do a presentation discussing the role of modern digital actors in politics. For example, are the current arguments capturing all the mechanisms at play? If not, which are missing? What are the potentials and disadvantages of modern digital actors in politics? Can all actors utilize the digital space to the same extent? Or is it more suitable for some than others? Lernziele: - Students will be given a toolkit to link policy debates about digital actors to classical arguments in political behavior, giving them a strong foundation to critically reflect upon arguments presented to them and form their own. - Students will be introduced to the key arguments about political persuasion from the literature on political behavior. - Students will be introduced to contemporary diagnoses and debates about the digital sphere from s social science , computational social science and communication studies. - Students will be introduced to state-of-the-art literature on digital actors and their role in politics. - Students will gain experience engaging with research from various disciplines. Voraussetzungen: The course requires knowledge of written and spoken English Sprache: Englisch Prüfung: Students will in group hand in a short essay and do a presentation. Prüfungsmodus / Credits: Active participation, Presentation, Research design paper/ 4 Credits (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: CathrineValentin.KJAER@eui.eu Material: Available on OLAT Literatur: See course syllabus on OLAT 46 The Developmental Welfare State Dozent/in: Alissa Siara, MSc., MRes. Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 14.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B57 Sa., 15.03.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B57 Fr., 04.04.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B55 Sa., 05.04.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 3.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: Despite significant economic progress, today’s low- and middle-income countries host the vast majority of people living in poverty; access to healthcare remains constrained; a considerable segment of the workforce operates within the informal economy; large portions of the urban population reside in squatter settlements; and while some countries approach universal education, student learning outcomes remain low. How are countries in the Global South addressing these issues, and why do responses vary across and within countries? Why are some social welfare programs expanding while others are being scaled back? How effective and inclusive are these policies? This seminar employs a political economy perspective to explore these questions. The seminar is divided into three parts. The first module introduces students to a political economy approach to studying social policy in the Global South. In the second module, we explore prominent social policies in the areas of social assistance, healthcare, labor markets, housing, and education. Applying the political economy framework, we analyze these real-world examples to grasp the political and economic forces that influenced the adoption of these policies and shaped their evolution. We also examine their impact on broader outcomes, including socioeconomic inequality, gender dynamics, and subjective well-being. In the third module, students are required to present a country case study on a social policy in a chosen country that answers the following question: "How have political and economic factors influenced the adoption and evolution of policy Y in country X, and how would you measure the impact this policy has had on outcome Z?" The seminar concludes with a reflection on the future of developmental welfare states. Lernziele: By the end of the course, students will have the necessary knowledge and skills to 1) comprehend the complexities of welfare regimes in the Global South, 2) understand how political and economic processes shape the adoption and evolution of social policy in low- and middle-income countries, and 3) critically engage with scholarly research evaluating the impact of social policies on socioeconomic outcomes such as gender, subjective well- being, and socioeconomic inequality. Voraussetzungen: The course requires knowledge of written and spoken English Sprache: Englisch Prüfung: Each student must prepare a 15-minute presentation, during which they will develop a country case study that applies a political economy approach to study a chosen social policy. The presentation will constitute 100% of the final grade / 4CR Prüfungsmodus / Credits: Active participation, Presentation, Research design paper/ 4 Credits (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: alissa.siara@eui.eu Material: Available on OLAT Literatur See course syllabus on OLAT 47 The Politics of Climate Policy Dozent/in: Nina Lopez Uroz, MSc, MRes Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 26.02.2025, 12:15 - 14:00 FRO, HS 5 Termine: Fr., 14.03.2025, 08:15 - 17:00 FRO, 3.B55 Sa., 15.03.2025, 09:15 - 15:30 FRO, 4.B02 Do., 03.04.2025, 09:15 - 12:00 FRO, 4.A05 Do., 03.04.2025, 12:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Fr., 04.04.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: In this block seminar, students will gain the necessary knowledge to understand the political aspects of the climate crisis, with a specific focus on climate change mitigation policy. Students will learn about the origins of environmental crises, their effects on political systems, the potentialities and difficulties of finding solutions to them. The first part of the course focuses on understanding contemporary environmental crises through an interdisciplinary social sciences lens, introducing the key concepts of the course, as well as the fundamentals science behind climate change. The second part introduces students to the different ways to conceptualise the climate crisis as a political phenomenon. The third part will go deeper in the political challenges of climate policymaking and decarbonisation, drawing from the newest contributions from comparative politics and political economy. Lernziele: Topic-specific learning objectives include: - mobilising key concepts of climate politics ; - contrasting different approaches to framing the climate crisis and how they matter for policy solutions ; - understanding the policy options to tackling the climate crisis and critically reflecting on their drivers ; - engaging with most recent developments in environmental and climate politics research. More broadly, the course seeks the development of skills relating to: - engaging critically with recent academic scholarship; - identifying key messages in different approaches and weighing them against empirical observations; - preparing and giving oral presentations in English; - engaging with other students in class discussions. Voraussetzungen: The course requires knowledge of written and spoken English Introductory course to political science; Introductory course to public policy (optional) Sprache: Englisch Prüfung: Two short response papers (due before the first teaching block); active participation during class; presentation during the second teaching block / 4 credits Prüfungsmodus / Credits: Active participation, Presentation, 4 Credits (4 Cr) Kontakt: nina.lopezuroz@eui.eu Material: Available on OLAT Literatur Available on OLAT 48 Utopian Narratives in Populism: From Historical Contexts to Contemporary Significance Dozent/in: Dr. Lynn Alena Roth Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mo., 10:15 - 12:00, ab 17.02.2025 INS 10, 220 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: This seminar critically investigates utopia as a vital concept in political theory, tracing its historical evolution, contestation, and the claims of its obsolescence within political discourse. Frequently dismissed as an outdated or impractical framework, utopia has faced criticism for its perceived inadequacy in addressing the complexities of modern society. However, this seminar will challenge such dismissals by exploring how utopian thinking remains deeply embedded in, and relevant to, populist movements. This course invites students to critically engage with the theoretical tensions and potential convergences between utopian thought and populism. Thus, the seminar has two main aims: 1. To explore the history of utopia from its origins in classical political theory through to its rejection as an outdated political framework. 2. To analyze and evaluate the persistence of utopian thought within populism, examining how populist movements leverage utopian consciousness and desires while recognizing the tensions that exist between utopian ideals and populist objectives. The seminar takes a dialectical approach: after tracing the historical trajectory of utopian thought, we will reintroduce its relevance and explore its intersections with contemporary populism. Through case studies of various populist movements, we will examine the complex interplay—and often friction—between utopian narratives and populist agendas in today’s political landscape. Lernziele: - Understand Utopian Thought and its Evolution: - Gain a comprehensive understanding of the concept of utopia in political theory, tracing its development from classical political philosophy to contemporary critiques that frame it as impractical or obsolete. - Critically Assess Utopian and Populist Intersections: - Develop the skills to critically analyze how utopian ideals and desires are interwoven within populist movements, including the ideological and practical tensions that arise when populism draws upon utopian narratives. - Evaluate the Relevance of Utopian Thinking in Political Discourse: - Explore the arguments for and against the relevance of utopian thinking today, questioning its role, utility, and limitations within contemporary political theory and practice, especially in the context of societal complexities. - Apply Dialectical Approaches to Political Analysis: - Engage with dialectical methods to examine the dual nature of utopianism within populism, analyzing how utopian aspirations can both inspire and conflict with populist goals, and using this method to understand broader political dynamics. - Develop Case Study Analysis Skills in Political Theory: - Build analytical skills through case studies of populist movements, interpreting the presence of utopian elements, and assessing the impact of utopian consciousness on the goals, narratives, and outcomes of these movements. - Cultivate Critical Thinking on Political Ideals and Real-World Applications: - Reflect on the practical implications of utopian and populist thinking, encouraging students to question the role of idealism in political activism 49 and theory, and to consider how abstract political ideals might address or fail to address contemporary societal issues. Sprache: Englisch Prüfung: Presentation / Active participation (attendance of the seminar, weekly short written comments, active contribution to the sessions) Prüfungsmodus / Credits: Presentation, Group work and active participation (graded) (4 Cr) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: lynn.roth@unilu.ch Material: Handouts und Folien werden auf OLAT bereitgestellt. Literatur Die Literaturliste wird zu Semesterbeginn auf OLAT geladen. 50 Sonderveranstaltungen Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative und qualitative, theoretische Arbeiten) Dozent/in: Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Veranstaltungsart: Kolloquium Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 18:15 - 20:00, ab 18.02.2025 FRO, 3.B48 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Das Kolloquium dient dazu, den Studierenden bei der Vorbereitung ihrer BA- bzw. MA-Arbeit zu helfen. Dazu präsentieren die Studierenden ihr Forschungsprojekt zwei Mal. MA-Studierende, von denen wir davon ausgehen, dass sie bereits angemeldet sind, präsentieren in ihren ersten Vorträgen zu Beginn des Semesters ihr ausgearbeitetes Forschungsdesign. In Ihrer Zweitpräsentation im zweiten Teil des Semesters fokussieren Sie auf Fortschritte und aktuelle Probleme. BA-Studierenden, bei denen wir davon ausgehen, dass sie sich im Laufe des Semesters anmelden, präsentieren in ihren ersten Vorträgen zu Beginn des Semesters eine erste Skizze ihres Forschungsprojektes. In ihrem zweiten Vortrag am Ende des Semesters stellen sie ihr vollständiges Exposé dar. Das Kolloquium ist für alle Studierenden offen. Eine sporadische Teilnahme zu einzelnen Vorträgen ist grundsätzlich möglich. Diejenigen, die sich in der Vorbereitung zur Abschlussarbeit befinden und eine Leistungsbescheinigung für das Kolloquium erhalten möchten, müssen allerdings an allen Sitzungen teilnehmen, zwei Mal ihr Projekt zur Abschlussarbeit präsentieren und ein vollständiges Exposé für die Abschlussarbeit in schriftlicher Form einreichen. Ausserdem müssen sie ein Exposé einer Kommilitonin oder eines Kommilitonen kommentieren. Um den Studierenden einen Einblick in politikwissenschaftliche Forschungsprozesse zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass auch Doktorierende und Habilitierende des Politikwissenschaftlichen Seminars ihre aktuellen Forschungsprojekte präsentieren und gemeinsam mit den Dozenten und Studierenden diskutieren. Voraussetzungen: keine Sprache: Deutsch Prüfung: Regelmässige Teilnahme (s. Inhalt) / 2 CP Prüfungsmodus / Credits: Regelmässige Teilnahme (s. Inhalt) (2 Cr) Kontakt: lena.schaffer@unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT 51 Tutorat zur Vorlesung 'Methoden der empirischen Sozialforschung II', Gr. 1 Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone/ Vanessa Leutner Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Mi., 08:30 - 10:00, ab 19.02.2025 FRO, 3.B52 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Tutorate vertiefen den Inhalt der Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II anhand von zu bearbeitenden Aufgaben. Voraussetzungen: Besuch der Vorlesung "Methoden der empirischen Sozialforschung II" sowie vorbereitende Bearbeitung der Aufgaben und aktive Mitarbeit im Tutorat. Sprache: Deutsch Begrenzung: Um eine gleichmässige Verteilung der Teilnehmer/innen auf die einzelnen Tutoratsgruppen zu erreichen, ist die Zahl der Teilnehmer/innen pro Tutoratsgruppe auf 15 Personen beschränkt. Eine allfällige Umverteilung wird hierfür vorbehalten. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (2 Cr) Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch / vanessa.leutner@unilu.ch Material: wird über OLAT zugänglich gemacht. Literatur 52 Tutorat zur Vorlesung 'Methoden der empirischen Sozialforschung II', Gr. 2 Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone/ Vanessa Leutner Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Do., 08:30 - 10:00, ab 20.02.2025 FRO, 3.B55 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Tutorate vertiefen den Inhalt der Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II anhand von zu bearbeitenden Aufgaben. Voraussetzungen: Besuch der Vorlesung "Methoden der empirischen Sozialforschung II" sowie vorbereitende Bearbeitung der Aufgaben und aktive Mitarbeit im Tutorat. Sprache: Deutsch Begrenzung: Um eine gleichmässige Verteilung der Teilnehmer/innen auf die einzelnen Tutoratsgruppen zu erreichen, ist die Zahl der Teilnehmer/innen pro Tutoratsgruppe auf 15 Personen beschränkt. Eine allfällige Umverteilung wird hierfür vorbehalten. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (2 Cr) Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch / vanessa.leutner@unilu.ch Material: wird über OLAT zugänglich gemacht. Literatur 53 Tutorat zur Vorlesung Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Gr. 1 Dozent/in: Dr. phil. Patrick Schenk / Lukas Posselt, MA Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Mi., 14:15 - 16:00, ab 19.02.2025 FRO, 4.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Methoden und die Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften sind keine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern. Empirische Forschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. In der Vorlesung «Doing Research» erhalten Sie anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. In den Tutoraten haben Sie die Möglichkeit, dieses Wissen einzuüben, es zu stärken, es zu verkörpern. Während Sie in der Vorlesung davon hören, wie andere den Pinsel geführt haben, nehmen Sie in den Tutoraten den Pinsel selbst in die Hand. Dies umfasst dreierlei: Erstens können Sie die Texte und Inhalte zur Vorlesung kritisch diskutieren. Zweitens können Sie Fragen stellen zu den Forschungsbeispielen, den Verfahren und den Argumenten. Drittens können Sie Ihr Wissen anwenden, indem Sie bei der Lösung von Übungsaufgaben mitwirken. Damit ergänzen die Tutorate die Inhalte der Vorlesung, dienen aber auch ihrer Vertiefung und der Vorbereitung auf die Prüfung zur Vorlesung. Sprache: Deutsch Begrenzung: Die Tutorate leben von der aktiven Mitarbeit der Studierenden und ihrer intensiven Betreuung. Um dies zu gewährleisten, streben wir eine möglichst ausgewogene Verteilung der Studierenden über die drei Tutorate an. Deshalb sind die Teilnehmerplätze begrenzt. Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Regelmässiges Einreichen von Fragen zu den Grundlagentexten Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Details siehe 'Prüfung') (2 Cr) Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. - Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden Der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. - Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 54 Tutorat zur Vorlesung Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Gr. 2 Dozent/in: Dr. phil. Patrick Schenk / Christian Mathis Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Mi., 16:15 - 18:00, ab 19.02.2025 FRO, HS 12 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Methoden und die Logik der Forschung in der Sozial- und Kommunikationswissenschaften sind keine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern. Empirische Forschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. In der Vorlesung «Doing Research» erhalten Sie anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. In den Tutoraten haben Sie die Möglichkeit, dieses Wissen einzuüben, es zu stärken, es zu verkörpern. Während Sie in der Vorlesung davon hören, wie andere den Pinsel geführt haben, nehmen Sie in den Tutoraten den Pinsel selbst in die Hand. Dies umfasst dreierlei: Erstens können Sie die Texte und Inhalte zur Vorlesung kritisch diskutieren. Zweitens können Sie Fragen stellen zu den Forschungsbeispielen, den Verfahren und den Argumenten. Drittens können Sie Ihr Wissen anwenden, indem Sie bei der Lösung von Übungsaufgaben mitwirken. Damit ergänzen die Tutorate die Inhalte der Vorlesung, dienen aber auch ihrer Vertiefung und der Vorbereitung auf die Prüfung zur Vorlesung. Sprache: Deutsch Begrenzung: Die Tutorate leben von der aktiven Mitarbeit der Studierenden und ihrer intensiven Betreuung. Um dies zu gewährleisten, streben wir eine möglichst ausgewogene Verteilung der Studierenden über die drei Tutorate an. Deshalb sind die Teilnehmerplätze begrenzt. Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Regelmässiges Einreichen von Fragen zu den Grundlagentexten Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Details siehe 'Prüfung') (2 Cr) Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. - Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden Der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. - Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 55 Tutorat zur Vorlesung Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Gr. 3 Dozent/in: Dr. phil. Patrick Schenk / Naemi Valdivia Rojas Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Do., 16:15 - 18:00, ab 20.02.2025 FRO, HS 12 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Methoden und die Logik der Forschung in der Sozial- und Kommunikationswissenschaften sind keine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern. Empirische Forschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. In der Vorlesung «Doing Research» erhalten Sie anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. In den Tutoraten haben Sie die Möglichkeit, dieses Wissen einzuüben, es zu stärken, es zu verkörpern. Während Sie in der Vorlesung davon hören, wie andere den Pinsel geführt haben, nehmen Sie in den Tutoraten den Pinsel selbst in die Hand. Dies umfasst dreierlei: Erstens können Sie die Texte und Inhalte zur Vorlesung kritisch diskutieren. Zweitens können Sie Fragen stellen zu den Forschungsbeispielen, den Verfahren und den Argumenten. Drittens können Sie Ihr Wissen anwenden, indem Sie bei der Lösung von Übungsaufgaben mitwirken. Damit ergänzen die Tutorate die Inhalte der Vorlesung, dienen aber auch ihrer Vertiefung und der Vorbereitung auf die Prüfung zur Vorlesung. Sprache: Deutsch Begrenzung: Die Tutorate leben von der aktiven Mitarbeit der Studierenden und ihrer intensiven Betreuung. Um dies zu gewährleisten, streben wir eine möglichst ausgewogene Verteilung der Studierenden über die drei Tutorate an. Deshalb sind die Teilnehmerplätze begrenzt. Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Regelmässiges Einreichen von Fragen zu den Grundlagentexten Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Details siehe 'Prüfung') (2 Cr) Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. - Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden Der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. - Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 56 Data Mining for Political and Social Sciences using R Dozent/in: Dr. Andrea De Angelis Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Master Termine: Do., 20.02.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B58 Fr., 21.02.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B51 Do., 13.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, E.509 Fr., 14.03.2025, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: NOTE: Please register for this course by 10th February 2025 on the UniPortal. After that, if too many students have registered, a draw will be made, and you will get notified whether you can attend the course on 11th February. LUMACSS students are prioritized as this course is mandatory for them. CONTENT: Data analysis increasingly involves mining data from the Internet and using innovative tools to handle large datasets. With the rise of Large Language Models (LLMs) such as ChatGPT, data mining practices are undergoing a significant transformation. This course bridges traditional data mining techniques and the potential of LLMs, equipping students with essential skills to automate and enhance their research workflows. The course employs a self-learning approach where students leverage LLMs to explore, self-learn, and apply tools for data mining. Under the guidance of the instructor, this course provides hands-on experience in collecting and handling web data, developing reproducible workflows, and critically evaluating LLM outputs. Students will gain both technical and analytical skills in a collaborative learning environment. The course is structured in three blocks: 1. An introductory block covers the essential knowledge for working with big data (notions of R programming, developing reproducible code, reporting in automated notebooks, version control, and Git/GitHub; secondary datasets for social science research & MySQL). 2. A data access block focuses on web scraping and related tools (introduction to regular expressions, HTML language, XML, and JSON data structures). 3. A third block introduces more advanced data access concepts, such as API interaction, and allows students to practice with live coding sessions in class. Lernziele: By the end of the course, active participants will: 1. gain proficiency in data analysis, learning to analyze data efficiently and reproducibly. [Data analysis] 2. develop critical skills to evaluate LLM outputs and integrate them into research workflows. [Incorporating LLMs] 3. learn how to develop and debug complex code throughout the data analysis cycle (mining, tidying, analyzing, reporting). [Programming and statistical skills] 4. develop feasible big data research designs. [Research and analytical skills] Voraussetzungen: An intrinsic motivation to learn. Sprache: Englisch Begrenzung: Begrenzung: Only Master students, and priority for LUMACSS students. Prüfung: Active participation and final capstone project Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, Essay (benotet) (4 Cr) Hinweise: Begrenzung: priority for LUMACSS students. In case of too many registrations by other disciplines, a draw will be made to decide who may 57 remain in the course. The date of the draw is 11th February. Therefore, registration before this date is essential. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: andrea.deangelis@unimi.it Literatur - QSS: Imai, K. (2017). Quantitative Social Science: An Introduction. Princeton: Princeton University Press. - R4DS: Wickham, H., and G. Grolemund (2014). R for Data Science. O’Reilly Media. The book is also freely available online: https://r4ds.had.co.nz/. - ADCR: Munzert et al. (2014). Automated Data Collection with R: A Practical Guide to Web Scraping and Text Mining. London: Wiley & Sons. https://r4ds.had.co.nz/ 58 Introduction to Phyton Dozent/in: Jonathan Bright Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Master Termine: Fr., 16.05.2025, 09:15 - 18:00 FRO, 3.B52 Sa., 17.05.2025, 09:15 - 16:30 FRO, 3.B52 Fr., 23.05.2025, 08:15 - 18:00 ZOOM Sa., 24.05.2025, 08:15 - 18:00 ZOOM Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: NOTE: Please register for this course by 18th February 2025 on the UniPortal. After that, if too many students have registered, a draw will be made, and you will get notified whether you can attend the course on 19th February. LUMACSS students are prioritized as this course is mandatory for them. CONTENT: There is a revolution going on in the social sciences: the rise of computational social science! Huge new sources of data on social behaviour are being combined with new analytical techniques to change the fundaments of how social science takes place. This class is aimed at social scientists who want to learn the basics of one of the key skills in the computational social science toolkit: the python programming language. The class is aimed at complete beginners with no previous programming experience (but with an interest to learn!). During the class, we will learn the fundamentals of the Python programming language, looking at (for example) how to control the flow of code with loops and conditional statements, how to handle input and output to files, how to write functions, and more. Sprache: Englisch Begrenzung: Begrenzung: Only Master students, and priority for LUMACSS students. Prüfung: No exam / active participation / 4 Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Textlektüre) (4 Cr) Hinweise: Begrenzung: priority for LUMACSS students. In case of too many registrations by other disciplines, a draw will be made to decide who may remain in the course. The date of the draw is 19th February. Therefore, registration on the UniPortal before this date is essential. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: jbright@turing.ac.uk Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 08:15 - 10:00 Einführung in die Schweizer Politik Arnold / Kolloquialvorlesung Tutorat zur Vorlesung 'Methoden der empirischen Sozial- forschung II', Gruppe 1 Diaz-Bone / Leutner Tutorat zur Vorlesung 'Methoden der em- pirischen Sozialforschung II', Gruppe 2 Diaz-Bone / Leutner 10:15 - 12:00 Utopian Narratives in Pop- ulism: From Historical Contexts to Contemporary Significance" Roth / Masterseminar Proseminar zur Vorlesung Ein- führung in die Schweizer Poli- tik Föhn / Proseminar Klimapolitik Schaffer / Kolloquialvor- lesung (CPEL) Methoden der empirischen Sozialfor- schung II )* Diaz-Bone / Vorlesung Die Schweiz im Kontext der euro- päischen Integra- tion Schaffer / Kolloquialvorlesung Doing Research: Logik der For- schung in den Sozial- und Kom- munikationswis- senschaften – nächste Schritte )* Schenk / Vorlesung Gletscher-Initia- tive und Klima- schutzgesetz: The Making-of / Hänggi Masterseminar 12:15 - 14:00 Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft Trechsel / Kolloquialvorlesung Inequality and So- cial Conflict: Re- search Design and Methods in Quanti- tative Studies)** Hönig / Jansensberger / Masterseminar (14-täglich, alternierend mit Sustainable Rural Development Wegenast / Haupt- seminar (14-täglich, alternie- rend mit 14:15 - 16:00 Policy-Analyse mit Anwen- dungen in der Energiepoli- tik Rieder / Kolloquialvorlesung Proseminar zur Vorle- sung Einführung in die Vergleichende Politik- wissenschaft Strijbis / Volpi Proseminar Termine: 25.2.: Introduction (14:15 – 16:00) 4.3. / 25.3. / 8.4. 15.4. / 29.4. /13.5. Basisse- minar PPE I El Kassar / Schaffer / Leisi- bach Basissemi- nar PPE II Gregoratto / Portmann / Schwenkel / Matazt Politikwissenschaftli- ches Methodensemi- nar I T.Schulz Tutorat zu Doing Research: Lo- gik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissen- schaften – nächste Schritte Gruppe 1 / Schenk / Posselt 16:15 - 18:00 Klimawandel und Klimaan- passung – naturwissen- schaftliche Grundlagen 2. Teil Burger / Kolloquialvorlesung (CPEL) Feministische Politi- sche Theorien J. Schulz / Hauptseminar Research Designs and Methods in Qualitative Studies T. Schulz / Master-Research- Seminar Tutorat zu Doing Research: Lo- gik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissen- schaften – nächste Schritte Gruppe 2 Schenk / Mathis Tutorat zu Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommuni- kationswissenschaften – nächste Schritte / Gruppe 3 Schenk / Tutor 18:15 - 20:00 Kolloquium für BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative und qualitative Arbeiten) Schaffer Politikwissenschaftliches Semianr - Lehrveranstaltungen im Frühjahrssemester 2025 )* Vorlesung «Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – nächste Schritte» ist äquivalent zu Vorlesung «Methoden der empirischen Sozialforschung II» )** Masterseminar «Studying Climate Change and Political Unrest (Research Design and Methods in Quantitative Studies) alternierend mit Hauptseminar «Global Governance und Internationale Organisationen» 59 60 Veranstaltungen Dozierende Wochentage, Datum Von Bis Räume Culture and Politics Hauptseminar Canalejo-Molero Einführung Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 28.02.2025 Block II: Fr. 21.03.2025 Block III: Fr. 11.04.2025 Block IV: Sa. 24.05.2025 12:00 09:15 09:15 09:15 09:15 14:00 17.00 15:30 17:00 15:30 HS 5 4.B02 3.B55 3.B55 4.B02 Toleranz und ihre Grenzen in der Demokratie Hauptseminar Schlenker Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 28.03. + Sa. 29.03.2025 Block II: Fr. 16.05. + Sa. 17.05.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 / 15:30 17:00 / 15:30 HS 5 3.B57 3.B57 Democracy, Autocratisation and Resistance Hauptseminar Scherz / Mráz Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 07.03. + Sa. 08.03.2025 Block II: Fr. 02.05. + Sa. 03.05.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 / 15:30 17:00 / 15:30 HS 5 4.B54 3.B52 Global Political Theorie Masterseminar Jaeger Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 02.05. + Sa. 03.05.2025 Block II: Fr. 09.05. + Sa. 10.05.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 / 15:30 17:00 / 15:30 HS 5 4.B02 / 3.B01 3.B55 / 3.B47 International Climate and Energy Politics Masterseminar Bayer Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Mi. 04.06.2025 Block II: Do. 05.06.2025 Block III: Fr. 06.06.2025 12:00 09:15 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 17:00 HS 5 4.B54 4.B54 4.B54 Nationalismus, Demokratie und Friedensförderung Hauptseminar Bochsler Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Do. 22.05. + Fr. 23.05.2025 Block II: Mo. 02.06. + Di. 03.06.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 HS 5 HS 14 / 3.B55 4.B54 Gender and Politics Masterseminar Fraile Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I + II: Do. 12.06. + Fr, 13.06.2025 Block III + IV: Sa. 14.06. + Mo, 16.06.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 15:30 / 17:00 HS 5 3.B47 3.B47 The Developmental Welfare State Masterseminar Siara (EUI) Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 14.03. + Sa. 15.03.2025 Block II: Fr. 04.04. + Sa. 05.04.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 / 15:30 17:00 / 15:30 HS 5 3.B57 3.B55 / 3.B47 The Politics of Climate Policy Masterseminar Lopez Uroz (EUI) Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 14.03. + Sa. 15.03.2025 Block II: Do. 03.04.2025 + Fr. 04.04.2025 12:00 09:15 09:15 09:15 14:00 17:00 / 15:30 17:00 17:00 HS 5 3.B55 / 4.B02 am: 4.A04 / pm: 4.B54 4.B54 Political Persuasion in a Digital Reality Masterseminar Kjaer (EUI) Einführung: Mi, 26.02.2025 Block I: Fr. 07.03. + Sa. 08.03.2025 Block II: Fr. 21.03. + Sa. 22.03.2025 12:00 09:15 09:15 14:00 17:00 / 15:30 17:00 / 15:30 HS 5 3.B55 / 3.B01 3.B52 / 3.B01 Data Mining for Political and Social Sciences using R Masterseminar (LUMACSS) De Angelis Block I: Do. 20.02. + Fr. 21.02.2025 Block II: Do. 13.03. + Fr. 14.03.2025 09:15 09:15 17:00 17:00 3.B58 / 4.B51 E.509 / 4.B54 Introduction to Phyton Masterseminar (LUMACSS) Bright Block I: Fr. 16.05. + Sa. 17.05.2025 Block II: Fr. 23.05. + Sa. 24.05.2025 09:15 09:15 17:00 / 15:30 17:00 3.B52 ZOOM Blockveranstaltungen im Frühjahrssemester 2025 Semesterdaten Frühjahrssemester 2025 Tag Datum Anlass Mo – Fr 03.02. – 28.02.2025 Anmeldungen zu den Lehrveranstaltungen Mo 17.02.2025 Beginn der Lehrveranstaltungen Do 27.02.2025 Schmutziger Donnerstag (Fasnacht): vorlesungsfrei Mo 03.03.2025 Güdismontag (Fasnacht): vorlesungsfrei Fr 14.03.2025 Diplomfeier KSF Fr-So 18. – 27.04.2025 Osterpause: vorlesungsfrei (Vorlesungen bis Do 17.04.) Do 29.05.2025 Christi Himmelfahrt (nationaler Feiertag): vorlesungsfrei Fr 30.05.2025 Ende der Lehrveranstaltungen . 6161 72 www.unilu.ch/vv www.unilu.ch/polsem 0 . Der Studiengang Politikwissenschaft Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen Empfohlene Lehrveranstaltungen aus anderen Fachbereichen Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen Titelseite.pdf Der Studiengang Politikwissenschaft Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen Empfohlene Lehrveranstaltungen aus anderen Fachbereichen Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen Vorlesungen Leere Seite

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    Erstellungsdatum: 18.02.2025

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    Prof. Dr. Andrew Gloster

    versus Stationary Devices to Analyze Psychophysiological Data. Psychophysiology , 57 (5). https://

    www.unilu.ch/fakultaeten/vpf/professuren/prof-dr-andrew-gloster/

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    Sonderveranstaltung

    scientists to measure and analyze these phenomena. In doing so, students will be guided and [...] empirical tools necessary to analyze the behaviour of voters and parties by following the evolution [...] politics and power. Critically analyze the effect of gender and stereotypes on electoral politics,

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    Erstellungsdatum: 24.01.2023

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    KVV_Polsem_HS24.pdf

    Titelseite 1 ____________________________ IMPRESSUM Politikwissenschaftliches Seminar der Universität Luzern Titelbild: © Line Rime 2 Wir freuen uns auf Sie! Liebe Studierende Im Namen des Politikwissenschaftlichen Seminars begrüsse ich Sie herzlich zum Herbstsemester 2024. Die Vielfalt unserer Studiengänge nimmt ständig zu. Das Politikwissenschaftliche Seminar bietet (in Zusammenarbeit mit anderen) inzwischen folgende Studiengänge an: • Politikwissenschaft als Major oder Minor (auf BA- und MA-Niveau), dazu die folgenden Masterprogramme: • Dual Degree in Political Science in Zusammenarbeit mit der Carlton University in Ottawa • Global Studies (GS) • Philosophy, Politics, and Economics (PPE) • Lucerne Master in Computational Social Sciences (LUMACSS) • Climate Politics, Economics, and Law (CPEL) Dementsprechend finden Sie auch das breiteste Angebot an Lehrveranstaltungen, das wir je anbieten konnten! Bevor Sie zu den Veranstaltungen kommen, sehen Sie je eine Abbildung zu den im Major und Minor Politikwissenschaft zu erbringenden Credits. Ebenfalls aufgeführt sind die entsprechenden Musterstudienpläne BA Politikwissenschaft Major und Minor sowie die Musterstudienpläne MA Politikwissenschaft Major und Minor. Die danach folgenden Tabellen zur Studienplanung liefern insbesondere den «Newcomern» wertvolle Hinweise zum Aufbau und zur Struktur eines erfolgreichen Studiums. Sie sind primär auf den Major- und Minor-Studiengang ausgerichtet, Studierende anderer Studiengänge finden aber auch hilfreiche Orientierungspunkte. Übrigens: Auf unserer Homepage, bei den «Tipps und Tools» des Politikwissenschaftlichen Seminars finden Sie noch Informationen, die Ihnen möglicherweise bei den Abschlussarbeiten helfen: zum einen Listen von Dozierenden zu möglichen Themen (die aber keinesfalls abschliessend und verbindlich sind; sie sollen nur Idee liefern und signalisieren, wo unsere Hauptdozierenden spannende Forschungslücken sehen) und vorbildhafte Abschlussarbeiten (die keineswegs immer mit einer 6,0 bewertet wurden, auch sie sollen nur eine gewisse Orientierung liefern). Schliesslich noch ein paar Worte zu den schriftlichen Seminararbeiten, die nicht im Programm auftauchen, aber eine grosse Bedeutung als Vorbereitung für die BA- oder MA-Arbeit haben. Beginnen Sie mit dem Schreiben dieser Arbeiten so früh wie möglich! Die Arbeiten müssen zwar nicht zwingend im Kontext von Veranstaltungen geschrieben werden; es ist aber für alle Beteiligten besser, wenn dies der Fall ist. Im Kontext von schriftlichen Seminararbeiten gewinnen Sie auch wichtige Erkenntnisse in Bezug auf die Betreuung und Bewertung von Arbeiten, was wiederum für die Suche nach Betreuerinnen und Betreuern für die Abschlussarbeiten eine grosse Bedeutung hat. Dies gilt genauso für Ihr Gegenüber. Denn Dozierende geben ebenfalls ihre Zusage für die Betreuung einer Abschlussarbeit viel bereitwilliger, wenn sie bereits eine schriftliche Arbeit der Anfragenden gelesen und bewertet haben. Konsequenterweise müssen schriftliche Arbeiten, die Sie für den Major Politikwissenschaft anrechnen lassen wollen, von politikwissenschaftlichen Dozierenden und nicht von Dozierenden aus benachbarten Fächern angeleitet werden. Auch dieses Herbstsemester findet der HS24 Apéro statt, am 18.09.2024 um 18 Uhr im Foyer. Alle Studierenden – nicht nur die Neustudierenden (sic!) sind herzlich eingeladen! Doch nun sind wir gespannt auf Sie! Wir freuen uns, Sie kennenzulernen oder wiederzusehen und wünschen Ihnen ein interessantes und lehrreiches Herbstsemester. Prof. Dr. Joachim Blatter, Leiter des Politikwissenschaftlichen Seminars, im Juli 2024 3 Inhalt Der Studiengang Politikwissenschaft ....................................................................................................................... 7 Musterstudienpläne – Bachelor ............................................................................................................................... 9 Musterstudienpläne – Master .................................................................................................................................13 Studienplanung: Vollzeit – Beginn im HS ...............................................................................................................15 Studienplanung: Vollzeit – Beginn im FS ................................................................................................................16 Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium .............................................................................17 Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen ..................................................................................................................18 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Vorlesungen ........................................................................19 Politikevaluation mit Themenschwerpunkt Umweltpolitik ........................................................................................................ 19 Einführung in die Demokratietheorien .................................................................................................................................... 20 Einführung in die Internationalen Beziehungen ...................................................................................................................... 21 Political Behaviour and Communication ................................................................................................................................. 22 Introduction to Statistic for the Social Sciences ...................................................................................................................... 23 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Methodenveranstaltungen ...................................................24 Methoden der empirischen Sozialforschung I…………..………………………………………………….……………..……..……...24 Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften - erste Schritte ........................... 25 Methodenseminar zur Praxis der empirischen Sozialforschung II ........................................................................................... 26 Politische Emotionen und qualitative Interviewforschung ....................................................................................................... 27 Research Design an Methods in Quantitative Research…………………………………………………………… ........................ 29 Schreibwerkstatt: Wissenschaftliches Schreiben……………………………………………………….…………….…………….…..30 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Seminare .............................................................................31 Proseminar Klassiker der Politischen Theorie ........................................................................................................................ 31 Proseminar zur Vorlesung "Einführung in die Internationalen Beziehungen" - Gruppe I.......................................................... 32 Proseminar zur Vorlesung «Einführung in die Internationalen Beziehungen» - Gruppe II ....................................................... 33 Ausgrenzen oder Inkludieren? Wie Mainstreamparteien mit Populisten umgehen (sollen) ..................................................... 34 Freedom and Power….……………………………………………………………………………………………………………………….………..……35 Inequality and Politics…….………………………………………………………………………………………………………….………..…………….36 Issues of Representation in International Relations ................................................................................................................ 37 Partizipative Demokratie und demokratische Innovationen……………………………..………………………………….………....39 Politics of Climate Change…………………….…………………………………………………………………………………………..40 Von der Theorie in die Praxis – Angewandte Politikevaluation…………………………….……………………………….………... 41 Climate Change and spacial Inequality………………………………..……………………………………………………………..…..42 Democratic theory: essential contemporary readings ............................................................................................................. 43 European Integration and the Role of the Franco-German motor …………………………….….…………………………………..44 Negativity in Democratic Politics…………….…………………………………………………………….……………………………...45 The Politics of Climate Change Adaptation.…………………………………………………….……….……………………………...46 The Politics of Gender: An Interdisciplinary Perspective……………………………………….……………………………………...47 Integrationsseminar Recht und Politikwissenschaft: Demokratie am Ende? ………………….……………………….…………...48 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen – Sonderveranstaltungen ............................................................ 50 Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (qualitative, theoretische Arbeiten) ..................................................................... 50 Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative Arbeiten) ........................................................................................ 51 Tutorat zur Vorlesung «Methoden der empirischen Sozialforschung I» Gruppe 1 ................................................................... 52 Tutorat zur Vorlesung "Methoden der empirischen Sozialforschung I" - Gruppe 2 .................................................................. 53 Tutorat zur VL "Doing Research: Logik in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften - Gruppe 1 ................................. 54 Tutorat zur VL "Doing Research: Logik in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften - Gruppe 2 ................................. 55 Tutorat zur VL "Doing Research: Logik in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften - Gruppe 3 ................................. 56 Ringvorlesung Master "Global Studies" .................................................................................................................................. 57 Lehrveranstaltungen im Herbstsemester 2024……………………………………………………………………………………..58 Blockveranstaltungen im Herbstsemester 2024 ................................................................................................................ 59 Semesterdaten……………………………………………………………………………………………………….…….……………….60 file://unet.unilu.ch/DFSGroups/002350-02/00_Administration/Vorlesungsverzeichnis/22_FS/VV_PolSem_FS2022_20220105.docx#_Toc92289118 4 Kontakte Universität Luzern Politikwissenschaftliches Seminar Adresse Frohburgstrasse 3, 6002 Luzern Postanschrift Postfach 4466, 6002 Luzern E-Mail polsem@unilu.ch Websiten www.unilu.ch/polsem www.unilu.ch/wgwp www.unilu.ch/lumacss Telefon 041 229 55 91 Sekretariat Stephanie Deuber Raum 3.B04 Öffnungszeiten MO bis DO stephanie.deuber@unilu.ch 041 229 55 91 Fachstudienberatung und Michael Widmer, BA Raum 3.A53 Mobilitätsberatung michael.widmer@unilu.ch 041 229 55 89 Termine nach Vereinbarung BA / MA Politikwissenschaft MA Dual Degree MA Weltgesellschaft- und Weltpolitik (WG+WP) Dr. Samuel D. Schmid Raum 3.A18 samuel.schmid@unilu.ch 041 229 56 04 Lucerne Master in Computational Social Science (LUMACSS) Leiter Politikwissenschaftliches Prof. Dr. Joachim Blatter Raum 3.B16 Seminar und Professur joachim.blatter@unilu.ch 041 229 55 92 Ordentlicher Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Politische Theorie Weitere Professuren von A bis Z Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Raum 3.B10 lena.schaffer@unilu.ch 041 229 55 95 Professorin für Politik- wissenschaft mit Schwerpunkt Inter- und Transnationale Beziehungen Prof. Dr. Alexander H. Trechsel Raum 3.B12 alexander.trechsel@unilu.ch 041 229 55 90 Ordentlicher Professor für Politik- wissenschaft mit Schwerpunkt Politische Kommunikation 5 Ständiger Lehrbeauftragter Dr. rer. Pol. Stefan Rieder Seidenhofstr. 12 rieder@interface-politikstudien.ch 6003 Luzern 041 226 04 26 Oberassistenz Dr. Álvaro Canalejo-Molero Raum 3.B14 alvaro.canalejo@unilu.ch 041 229 55 85 Dr. des. Johannes Schulz Raum 3.B11 johannes.schulz@unilu.ch 041 229 55 93 Forschungsmitarbeitende Dr. des. Maurits Heumann Raum 3.B11 maurits.heumann@unilu.ch 041 229 55 98 (SNF-Projekt) Dr. Reto Bürgisser reto.buergisser@unilu.ch (SNF-Projekt) Studentische Hilfskraft PolSem Matteo Balli Raum 3.A19 matteo.balli@unilu.ch 041 229 57 54 Weitere studentische Mitarbeitende und Tutoren Maurice Flechtner maurice.flechtner@unilu.ch Angela Baumann angela.baumann@unilu.ch Reto Walpen reto.walpen@unilu.ch Jasper Ehrengruber jasper.ehrengruber@unilu.ch Waris Anita Stocker waris.stocker@stud.phlu.ch mailto:jasper.ehrengruber@stud.unilu.ch 6 Das Kernteam mit seinen studentischen Mitarbeitenden im Oktober 2023 7 Der Studiengang Politikwissenschaft 8 9 Musterstudienpläne – Bachelor BA Politikwissenschaft Major Studienbeginn ab HS 2020 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Major Kolloquialvorlesung Einführung in die Demokratietheorien 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Internationalen Beziehungen 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Schweizer Politik 3 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung I 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung I 2 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung II 2 Zwei Proseminare - 8 Zwei Proseminararbeiten - 8 Methodenseminar Methodenseminar I 4 Informationskompetenz Im Rahmen einer ausgewiesenen Lehrveranstaltung Orientierungsgespräch - Hauptstudium Major Methodenseminar Methodenseminar II 4 Methodenseminararbeit Zum Stoffbereich der Methodenseminare I und II 4 Kolloquialvorlesung Grundlagen der multivariaten Statistik 3 Kolloquialvorlesung - 3 Zwei Hauptseminare - 8 Zwei Hauptseminararbeiten - 12 Kolloquium Kolloquium für Bachelorarbeiten 1 Minor1 Studienleistungen - 50 Freie Studienleistungen Studienleistungen, inklusive Sozialkompetenz (2-6 Cr) - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung zur StuPo 2016 vom 29. Juni 2016 (Stand 1. August 2020) - Bachelorstufe. www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Minors. http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 10 BA Politikwissenschaft Minor Studienbeginn ab HS 2020 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Minor Kolloquialvorlesung - 3 Kolloquialvorlesung - 3 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung 1I 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung I1 2 Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung II1 2 Übung Methoden der empirischen Sozialforschung II1 2 Proseminar - 4 Methodenseminar Methodenseminar I oder II 4 Proseminararbeit oder Methodenseminararbeit - 4 Hauptstudium Minor Kolloquialvorlesung - 3 Hauptseminar - 4 Hauptseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen weitere Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft 11 Major2 Studienleistungen - 75 Freie Studienleistungen Studienleistungen, inklusive Sozialkompetenz (2-6 Cr) - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Bachelorstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 vom 29. Juni 2016 (Stand 1. August 2020). www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Studierende, welche die Vorlesungen und Übungen Methoden der empirischen Sozialforschung I und II bereits in ihrem Major Studiengang absolvieren müssen, ersetzen diese im Minor durch weitere Studienleistungen im Umfang von 8 ECTS im Fach Politikwissenschaft. 2 Siehe Musterstudienplan des gewählten Majors. http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 11 BA Politikwissenschaft Major Studienbeginn ab HS 2022 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Major Kolloquialvorlesung Einführung in die Demokratietheorien 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Internationalen Beziehungen 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft 3 Kolloquialvorlesung Einführung in die Schweizer Politik 3 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden I (einführend) 2 Übung Übung im Bereich Methoden I 2 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden II (vertiefend) 2 Übung Übung im Bereich Methoden II 2 Zwei Proseminare - 8 Zwei Proseminararbeiten - 8 Methodenseminar Methodenseminar I 4 Informationskompetenz Im Rahmen einer ausgewiesenen Lehrveranstaltung Orientierungsgespräch - Hauptstudium Major Methodenseminar Methodenseminar II 4 Methodenseminararbeit Zum Stoffbereich der Methodenseminare I und II 4 Kolloquialvorlesung Kolloquialvorlesung Grundlagen statistischer Verfahren 3 Kolloquialvorlesung - 3 Zwei Hauptseminare - 8 Zwei Hauptseminararbeiten - 12 Kolloquium Kolloquium für Bachelorarbeiten 1 Minor1 Studienleistungen - 50 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Ganzes Studium freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Minors. Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Bachelorstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter: www.unilu.ch/ksf-reglemente http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 12 BA Politikwissenschaft Minor Studienbeginn ab HS 2022 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 180 Assessmentstufe Minor Kolloquialvorlesung - 3 Kolloquialvorlesung - 3 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden I (einführend)1 2 Übung Übung im Bereich Methoden I1 2 Vorlesung Vorlesung im Bereich Methoden II (vertiefend)1 2 Übung Übung im Bereich Methoden II1 2 Proseminar - 4 Methodenseminar Methodenseminar I oder II 4 Proseminararbeit oder Methodenseminararbeit - 4 Hauptstudium Minor Kolloquialvorlesung - 3 Hauptseminar - 4 Hauptseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen weitere Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft 11 Major2 Studienleistungen - 75 Ganzes Studium freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement - 20 Bachelorverfahren Major BA-Arbeit - 25 BA-Prüfung mündliche Prüfung 5 Minor BA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Bachelorstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter: www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Studierende, welche die Vorlesungen und Übungen im Bereich Methoden I (einführend) & Methoden II (vertiefend) bereits in ihrem Majorstudiengang absolvieren müssen, ersetzen diese im Minor durch weitere Studienleistungen im Umfang von 8 ECTS im Fach Politikwissenschaft 2 Siehe Musterstudienplan des gewählten Majors http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 13 Musterstudienpläne – Master MA Politikwissenschaft Major Studienbeginn ab HS 2022 Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 120 Major Masterseminar - 4 schriftliche Masterseminararbeit - 6 Masterseminar - 4 schriftliche Masterseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen - 14 Minor1 Studienleistungen - 20 freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement im Major oder Minor aus dem MA- Lehrangebot der KSF und/oder dem externen Minor 21 Masterverfahren Major MA-Prüfung mündliche Prüfung 10 MA-Arbeit - 30 Minor MA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Masterstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter: www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Minors. http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 14 MA Politikwissenschaft Minor Studienbeginn ab HS 2022 Der Musterstudienplan entspricht der Wegleitung Masterstufe der Studien- und Prüfungsordnung 2016 mit Revision (Stand 1. August 2022). Download unter:www.unilu.ch/ksf-reglemente 1 Siehe Musterstudienplan des gewählten Majors. Modul Studienanforderung Beschreibung Credits 120 Minor Masterseminar - 4 schriftliche Masterseminararbeit - 6 weitere Studienleistungen - 10 Major1 Studienleistungen - 34 freie Studienleistungen Studienleistungen, davon maximal 6 Credits im freiwilligen Bereich universitäres Engagement im Major oder Minor aus dem MA- Lehrangebot der KSF und/oder dem externen Minor 21 Masterverfahren Major MA-Arbeit - 30 MA-Prüfung mündliche Prüfung 10 Minor MA-Prüfung schriftliche Prüfung 5 http://www.unilu.ch/ksf-reglemente 15 ((PDF einfügen)) Studienplanung-Vollzeit nach Musterstudienplan 2022 (Beginn im HS) 1 . Semester 2 . Semester 3 . Semester 4 . Semester 5 . Semester 6 . Semester KVL Einf . in d ie Demokrat ie - theo r ien und Einf . in d ie In ternat iona len Bez iehungen 6 KVL Einf . in d ie Schweize r Po l i t i k und Einf . in d ie Verg le ichende Po l i t i kwissen - schaf t 6 KVL 3 KVL 3 Credi ts im fre iwi l l igen Bereich universi tä res Engagement 2 Hauptseminar 4 Proseminar zu r KVL E in f . in d ie Demokrat ie - theo r ie Oder Einf . in d ie In tern . Bez iehungen ( ink l . In format i ons- kompetenz )* 4 Proseminar zur KVL E in f . in d ie Schweize r Po l i t i k Oder Einf . in d ie Verg l .PW ( ink l . In format i ons- kompetenz )* 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Or ient i erungs- gespräch Vor lesung und Übung im Bere ich Methoden I (e i n füh rend) 4 Vor lesung und Übung im Bere ich Methoden I I (ver t i e fend) 4 KVL Grundlagen s ta t i s t i scher Ver fah ren 3 Hauptseminar 4 Kol loquium für BA-Arbei t 1 Methodenseminar Pol i t ikwissenschaft I und I I 8 KVL 3 Mündl . Prüfung 5 Proseminar - arbei t 4 Proseminar - arbei t 4 Methoden- seminararbei t 4 Hauptseminar- arbei t 6 Hauptseminar- arbei t * (b is zur Anmeldung zum BA-Ver fahren) * * 6 BA-Arbei t 25 18 Credi ts 22 Credi ts 22 Credi ts 17 Credi ts 16 Credi ts 30 Credi ts Zusätz l ich zu erbr ingen: Studienle is tungen im Minorfach, 55 Cr In den ersten beiden Semestern sollten primär Vorlesungen und Proseminare besucht und Proseminararbeiten geschrieben werden. Schreiben Sie Ihre erste Proseminararbeit im bzw. nach dem ersten Semester! Der Wissenserwerb steht in Vorlesungen im Vordergrund. Ab dem 3. Semester steht die Interaktion in Seminaren im Zentrum. Es sollten dann jeweils ca. zwei schriftliche Arbeiten pro Semester geschrieben werden (eine im Major-, eine im Minorfach). Fangen Sie während der Vorlesungszeit an, da im 5. Semester bereits erhebliche Investitionen für die BA-Arbeit auf dem Programm stehen. Tipp: Schreiben Sie Ihre letzte Hauptseminararbeit zum gleichen Thema wie die Bachelorarbeit. * Die Veranstaltungen zur Informationskompetenz sind nur einmal zu besuchen. ** Zum Zeitpunkt der Anmeldung zum BA-Verfahren müssen dem Dekanat alle Nachweise für schriftliche Arbeiten vorliegen. Bitte beachten Sie, dass dieses Schema nur als Beispiel dient und hier alle freien Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft erbracht werden, was nicht zwingend ist. Die zwingend zu erbringenden Studienleistungen sind in den Reglementen der KSF festgelegt und in den Musterstudienplänen ersichtlich. Bei Fragen zur Studienplanung kann ausserdem die Studienberatung des Politikwissenschaftlichen Seminars kontaktiert werden. 16 ((PDF einfügen)) Studienplanung-Vollzeit nach Musterstudienplan 2022 (Beginn im FS) 1 . Semester 2 . Semester 3 . Semester 4 . Semester 5 . Semester 6 . Semester KVL Einf . in d ie Schweize r Po l i t i k und Einf . in d ie Verg le ichende Po l i t i kwissen - schaf t 6 KVL Einf . in d ie Demokrat ie - theo r ien und Einf . in d ie In ter -nat i ona len Bez iehungen 6 KVL 3 KVL 3 Credi ts im fre iwi l l igen Bereich universi tä res Engagement 2 Proseminar zu r KVL E in f . in d ie Schweize r Po l i t i k oder Einf . in d ie Verg l . PW ( ink l . In format i ons- kompetenz )* 4 Proseminar zu r KVL Einf . in d ie Demokrat ie - theo r ien oder Einf . in d ie In ternat iona len Bez iehungen ( ink l . In format i ons- kompetenz )* 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Hauptseminar 4 Or ient i erungs- gespräch Hauptseminar 4 Vor lesung und Übung im Bere ich Methoden I (e i n füh rend) 4 Vor lesung und Übung im Bere ich Methoden I I (ver t i e fend) 4 KVL Grundlagen s ta t i s t i scher Ver fah ren 3 Kol loquium für BA-Arbei t 1 Methodenseminar Pol i t ikwissenschaft I und I I 8 Hauptseminar 4 KVL 3 Mündl iche Prüfung 5 Proseminar - arbei t 4 Methoden- seminararbei t 4 Proseminar - arbei t 4 Hauptseminar- arbei t 6 Hauptsemi- nararbei t Major (b is zur Anmeldung zum BA-Ver fahren) ** 6 BA-Arbei t 25 18 Credi ts 22 Credi ts 19 Credi ts 20 Credi ts 16 Credi ts 30 Credi ts Zusätz l ich zu erbr ingen: Studienle is tungen im Minorfach, 55 Cr In den ersten beiden Semestern sollten primär Vorlesungen und Proseminare besucht und Proseminararbeiten geschrieben werden. Schreiben Sie Ihre erste Proseminararbeit im bzw. nach dem ersten Semester! Der Wissenserwerb steht in Vorlesungen im Vordergrund. Ab dem 3. Semester steht die Interaktion in Seminaren im Zentrum. Es sollten dann jeweils ca. zwei schriftliche Arbeiten pro Semester geschrieben werden (eine im Major-, eine im Minorfach). Fangen Sie während der Vorlesungszeit an, da im 5. Semester bereits erhebliche Investitionen für die BA-Arbeit auf dem Programm stehen. Tipp: Schreiben Sie Ihre letzte Hauptseminararbeit zum gleichen Thema wie die Bachelorarbeit. * Die Veranstaltungen zur Informationskompetenz sind nur einmal zu besuchen. ** Zum Zeitpunkt der Anmeldung zum BA-Verfahren müssen dem Dekanat alle Nachweise für schriftliche Arbeiten vorliegen. Bitte beachten Sie, dass dieses Schema nur als Beispiel dient und hier alle freien Studienleistungen im Fach Politikwissenschaft erbracht werden, was nicht zwingend ist. Die zwingend zu erbringenden Studienleistungen sind in den Reglementen der Fakultät festgelegt und in den Musterstudienplänen ersichtlich. Bei Fragen zur Studienplanung kann ausserdem die Studienberatung des Politikwissenschaftlichen Seminars kontaktiert werden. 17 Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium 1. Semester (Herbst) 2. Semester (Frühling) 3. Semester (Herbst) 4. Semester (Frühling) 5. Semester (Herbst) 18 Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen Legende KVL / VL Kolloquialvorlesung / Vorlesung METH Methodenveranstaltung PS Proseminar HS Hauptseminar MSE Masterseminar KOL Kolloquium RVG Ringvorlesung BA MA KVL Rieder: Politikevaluation mit Themenschwerpunkt Umweltpolitik Mo 14:15 – 16:00 KVL Blatter: Einführung in die Demokratietheorien Di 14:15 – 16:00 KVL Schaffer: Einführung in die Internationalen Beziehungen Mi 10:15 – 12:00 KVL Trechsel: Political Behaviour and Communication Di 12:15 – 14:00 KVL Schlegel: Introduction to Statistics for the Social Sciences Mi 12:15 – 16:00 METH Diaz-Bone: Methoden der empirischen Sozialforschung I Di 14:15 – 16:00 METH Blatter / Heumann: Methodenseminar zur Praxis der empirischen Sozialforschung II Mi 16:15 – 18:00 METH Schenk: Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – erste Schritte Do 10:15 – 12:00 METH Heumann: Politische Emotionen und qualitative Interviewforschung (Research Design and Methods in Qualitative Research) Mi 10:15 – 12:00 METH Canalejo-Molero: Research Design and Methods in Quantitative Research Do 14:15 – 18:00 PS Schulz: Klassiker der Politischen Theorie Di 16:15 –18:00 PS Klein/Steinecke: Einführung in die Internationalen Beziehungen Gruppe I (12:15-14:00) und Gruppe II (14:15-16:00) Mi 12:15 – 16:00 HS Poguntke: Ausgrenzen oder Inkludieren? Wie Mainstreamparteien mit Populisten umgehen (sollen) Blockveranstaltung HS Ruchet: Freedom and Power Mo 10:15 – 12:00 HS Volpi: Inequality and Politics Di 14:15 – 16:00 HS Maddah: Issues of Representation in International Relations Do 10:15 – 14:00 HS Stojanović: Partizipative Demokratie und demokratische Innovationen Blockveranstaltung HS Schaffer: Politics of Climate Change Di 16:15 – 18:00 HS Fritzsche/Fischer: Von der Theorie in die Praxis – Angewandte Politikevaluation Di 10:15 – 12:00 MSE Hänze: Climate Change and spatial Inequality Do 10:15 – 14:00 MSE Valsangiacomo: Democratic theory: Essential contemporary readings Blockveranstaltung MSE Schramm: European Integration and the Role of the Franco-German motor Blockveranstaltung MSE Dias Ferreira da Silva: Negativity in Democratic Politics Blockveranstaltung MSE Garside: The Politics of Climate Change Adaptation Blockveranstaltung MSE Yun: The Politics of Gender: An Interdisciplinary Perspective Blockveranstaltung MSE Luminati/Rieder: Integrationsseminar Recht und Politikwissenschaft: Demokratie am Ende? Populismus, Radikalisierung der Politik und die Zukunft von Demokratie und Rechtsstaat Blockveranstaltung KOL Blatter: Kolloquium für BA- und MA-Abschlussarbeiten (qualitative, theoretische Arbeiten) Di 18:15 – 20:00 KOL Schaffer: Kolloquium für BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative Arbeiten) Di 18:15 – 20:00 RGV Ringvorlesung Master «Global Studies» Mi 16.15 – 18.00 19 Lehrveranstaltungen des Politikwissenschaftlichen Seminars Vorlesungen Politikevaluation mit Themenschwerpunkt Umweltpolitik Dozent/in: Dr. rer. pol. Stefan Rieder Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mo., 14:15 - 16:00, ab 16.09.2024 FRO, HS 15 Prüfung: Mo., 16.12.2024, 14:15 – 15:45 FRO, HS 1 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Politikevaluation bezeichnet die Bewertung öffentlicher Politik auf der Basis systematischer Wirkungsanalysen. Politikevaluationen werden auf allen Staatsebenen immer häufiger als Instrument der Politikformulierung und -steuerung eingesetzt. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die verschiedenen Formen der Politikevaluation. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Arten von Politikevaluation und ihre Anwendung auf Gesetzgebungs- und Vollzugsprozesse in der Schweiz, die mit praktischen Beispielen aus verschiedenen Politikfeldern illustriert werden. Themenschwerpunkt der Vorlesung bilden Themen im Umweltbereich rund um Schlagwörter wie Klimawandel, Atomkraftwerke und Erneuerbare Energie. Lernziele: - Am Ende dieser Vorlesung sollen Sie wissen, was eine Politikevaluation ist, was sie kann und was sie nicht kann. - vertraut sein mit den unterschiedlichen Wirkungsebenen einer öffentlichen Politik. - vertraut sein mit den gängigen Evaluationsansätzen, -designs und Forschungsmethoden. - fähig sein, eine Politikevaluation kritisch zu lesen und zu bewerten. - die Grundlagen kennen, um selber eine Evaluation konzipieren und durchführen zu können. Sprache: Deutsch Offen für Fachfremde: Offen als nichtjuristisches Wahlfach Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung / (3 Credits) Eine Prüfungsanmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Prüfungen: www.unilu.ch/ksf/pruefungen Hinweise: Begleitend zur Vorlesung findet ein Seminar mit dem Titel «Von der Theorie in die Praxis – Angewandte Politikevaluation» statt. Das Seminar baut auf der Vorlesung auf. Den Studierenden wird empfohlen, das Seminar parallel zur Vorlesung zu besuchen. Darin können sie das erworbene Wissen gleich praxisorientiert anwenden. Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: rieder@interface-politikstudien.ch Material: Wird auf der Online-Plattform OLAT zugänglich gemacht. Literatur - Beywl, Wolfgang; Balzer, Lars (2015): Evaluiert. Planungsbuch für Evaluationen im Bildungsbereich. Bern: Hep-Verlag. - Bussmann, Werner; Klöti, Ulrich; Knoepfel Peter (1997): Einführung in die Politikevaluation (verfügbar unter https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/staat/evaluation/materialien.html). - Rossi, Peter H.; Lipsey, Mark W. (2019): Evaluation: A Systematic Approach 8. Auflage. London: SAGE. - Sager, Fritz; Widmer, Thomas; Balthasar, Andreas (2017): Evaluationen im politischen System der Schweiz. Entwicklung, Bedeutung und Wechselwirkung, Zürich: NZZ Libro. - Sager Fritz, Hadorn Susanne, Balthasar, Andreas, Mavrot Céline (2021): Politikevaluation, Eine Einführung Springer VS. - Stockmann, Reinhard; Meyer, Wolfgang (2014): Evaluation, Eine Einführung. Stuttgart: UTB. - Widmer, Thomas; De Rocchi, Thomas (2012): Evaluationen. Grundlagen, Ansätze und Anwendungen, Zürich: Rüegger. https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/staat/evaluation/materialien.html 20 Einführung in die Demokratietheorien Dozent/in: Prof. Dr. Joachim Blatter Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 14:15 - 16:00, ab 17.09.2024 FRO, HS 5 Prüfung: Di., 17.12.2024, 14:15 – 15:45 FRO, HS 1 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Die „Demokratie“ erscheint heute als einzig legitime Regierungsform. Vielleicht gerade deshalb wird immer deutlicher, dass es sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber gibt, was denn Demokratie überhaupt ist. Die Vorlesung liefert einen Überblick über grundlegende Theorieströmungen (republikanische, liberale, deliberative und neo- republikanische Theorie), einige zentrale Kontroversen (z.B. zum Verhältnis von Rechtsstaatlichkeit und Volkssouveränität) und einen Einstieg in aktuelle Herausforderungen (v.a. durch grenzüberschreitende Verflechtungen). Diese Veranstaltung ist als Einführung in den politikwissenschaftlichen Schwerpunkt „Politische Theorie“ konzipiert. Da viele weiterführende Seminare im Bereich „Politische Theorie“ auf dem Wissen der VL aufbauen, ist es sehr empfehlenswert, diese Vorlesung im Grundstudium zu besuchen. Wer ohne die Teilnahme an dieser Vorlesung für weiterführende Seminare zugelassen werden will, muss sich selbst das in der VL vermittelte Wissen aneignen. Ausserdem empfiehlt es sich, ein die VL begleitendes Proseminar parallel zu besuchen. Dort werden die in der VL präsentierten Theorien mit aktuellen Themenstellungen verbunden und durch die Studierenden angewandt. Voraussetzungen: Vorlesung in Deutsch / Literatur fast vollständig in englischer Sprache Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: benotete schriftliche Prüfung / (3 Credits) Eine Prüfungsanmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Prüfungen: www.unilu.ch/ksf/pruefungen Hinweise: Studienschwerpunkt: Politische Theorie Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: joachim.blatter@unilu.ch Material: Seminarmaterialien werden auf der Online-Plattform OLAT zugänglich gemacht. Literatur - Held, David (2006): Models of Democracy. Stanford, Cal: Stanford University Press. 3rd edition. - Lembcke et al. (2012): Zeitgenössische Demokratietheorie. Band 1: Normative Demokratietheorien. Springer - Schmidt, M.G. (2010): Demokratietheorien – Eine Einführung. VS Verlag. 5. Auflage. 21 Einführung in die Internationalen Beziehungen Dozent/in: Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 10:15 - 12:00, ab 18.09.2024 FRO, HS 10 Prüfung: Mi., 18.12.2024, 10:15 – 11:45 FRO, HS 1 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Die Vorlesung „Einführung in die Internationalen Beziehungen“ soll Studierenden einen Einstieg in die relevanten Fragen der Internationalen Beziehungen geben und zentrale Akteure, grundlegende Theorien und Problembereiche der IB vorstellen. Entsprechend gliedert sich die Veranstaltung in drei Teile: Im ersten Teil widmen wir uns klassischen (Groß)-Theorien der IB. Damit verbunden ist auch eine historische Übersicht über die Entwicklung der Disziplin. Im Anschluss befassen wir uns mit zentralen Teilgebieten der IB. Innerhalb der Konfliktforschung besprechen wir Ursachen für Krieg und Frieden und den Umgang der Weltgemeinschaft mit Konflikten. Des Weiteren schauen wir uns die internationalen Wirtschaftsbeziehungen im Teilbereich „Internationale Politische Ökonomie“ genauer an. Im Zentrum des letzten Teilbereichs der Vorlesung steht dann die „Internationale und Transnationale Kooperation“. Hier befassen wir uns mit Internationalen Organisationen sowie mit transnationalen Akteuren. Die Vorlesung möchte die Grundlagen der IB vermitteln und erreichen, dass die Studierenden das Gelernte auf aktuelle weltpolitische Herausforderungen (wie z.B. internationale/globale Sicherheit, Migration, globaler Umweltschutz, Weltwirtschaftsbeziehungen und Globalisierung) anwenden können. Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung, in Präsenz/ (3 Credits) Eine Prüfungsanmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Prüfungen: www.unilu.ch/ksf/pruefungen Hinweise: Studienschwerpunkt: Internationale Beziehungen Begleitend zur Vorlesung wird insbesondere für Studierende der Politikwissenschaft im ersten oder zweiten Semester das vertiefende Proseminar «Einführung in die Internationalen Beziehungen» angeboten. Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: lena.schaffer@unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Vorlesungsmaterialien zugänglich auf OLAT Literatur - Frieden, Jeffry A., David A. Lake and Kenneth Schultz (2018): World Politics: Interests, Interactions, Institutions: International Student Edition. 4th ediction WW Norton & Company. - Keck, Margaret E., and Kathryn Sikkink. Activists beyond borders: Advocacy networks in international politics. Cornell University Press, 2014. - Milner, Helen V., and Andrew Moravcsik, eds. Power, interdependence, and nonstate actors in world politics. Princeton University Press, 2009. - Slaughter, Anne-Marie. A New World Order. Princeton University Press, 2009. - Schimmelfennig, Frank (2021), Internationale Politik, 6. akt. Aufl., UTB. 22 Political Behaviour and Communication Dozent/in: Prof. Dr. Alexander H. Trechsel Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 12:15 - 14:00, ab 17.09.2024 FRO, 3.A05 Prüfung: Di., 17.12.2024, 12:15 – 13:45 FRO, HS 10 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: This course offers a dense overview of the most important works – the classics – in the field of political behavior and political communication. The focus will be put on citizens and public opinion. How does the latter emerge? How do electoral campaigns work? What is the role of parties, leaders, issues, mass media, modern information and communication technologies, the Internet etc. in public opinion formation? How does propaganda work? How rational are voters? How volatile is public opinion? The course aims at providing a solid discussion of the evolution of the field across time, its key concepts and approaches, theories and empirical contributions. Starting with the seminal book by Walter Lippmann, we will read and discuss the classics in a chronological order, spanning over the last century. Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: Benotete schriftliche Prüfung (3 Credits), in der letzten Semesterwoche Eine Prüfungsanmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Prüfungen: www.unilu.ch/ksf/pruefungen Hinweise: Politische Kommunikation/Vergleichende Politikwissenschaft Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: alexander.trechsel@unilu.ch Material: Wird auf der Online-Plattform OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Lippmann, Walter, 1997 (1922). Public Opinion. New York: Free Press. - Lazarsfeld, Paul F., Berelson, Bernard and Hazel Gaudet, 1968 (1944). The People’s Choice. How the Voter Makes Up his Mind in a Presidential Campaign. New York: Columbia University Press. - Downs, Anthony, 1957. An Economic Theory of Democracy. New York: Harper Collins. - Campbell, Angus, Converse, Philip E., Miller, Warren E. and Donald E. Stokes, 1964. The American Voter: an Abridgement. New York: Wiley. - Key, V.O., 1966. Responsible Electorate: Rationality in Presidential Voting 1936-1960. Cambridge: Harvard University Press. - McCombs, Max and Daniel Shaw, 1972. Agenda-setting function of mass media. Public Opinion Quarterly 36: 176–187. - Fiorina M 1981. Retrospective Voting in American National Elections. New Haven, CT: Yale University Press. - Iyengar, Shanto, and Donald R. Kinder. 1989. News That Matters: Television and American Opinion. University of Chicago Press. - Zaller, John R. 1992. The Nature and Origins of Mass Opinion. Cambridge University Press. - Sniderman, Paul M. and Edward G. Carmines 1997. Reaching Beyond Race. Harvard U Press. Druckman, James N., Erik Peterson and Rune Slothuus 2013. How Elite Partisan Polarization Affects Public Opinion Formation, American Political Science Review 107, 1: 57-79. - Druckman, James N. and Kjersten R. Nelson 2003. Framing and Deliberation: How Citizens‘ Conversations Limit Elite Influence, American Journal of Political Science 47, 4: 729-745. - Druckman, James N. 2004. Political Preference Formation: Competition, Deliberation and the (Ir)relevance of Framing Effects, American Political Science Review 98, 4:671-685 - Chong, Dennis and James N. Druckman 2007. Framing Theory. Annual Review of Political Science 10: 103-26. - Prior, Markus, 2007. Post-Broadcast Democracy: How Media Choice Increases Inequality in Political Involvement and Polarizes Elections. Cambridge: Cambridge University Press. - Lavine, Howard G., Christopher D. Johnston and Marco Steenbergen 2012. The ambivalent partisan: How Critical Loyalty Promotes Democracy. Oxford U Press. 23 Introduction to Statistics for the Social Sciences Dozent/in: Dr. Benjamin Schlegel Veranstaltungsart: Kolloquialvorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Mi., 18.09.2024, 12:15 - 16:00 Raum folgt Ab Mi., 25.09.2024, 12:15 – 16:00 vierzehntäglich FRO, HS 6 Mi., 02.10.2024, 12:15 – 14:00 FRO, HS 8 Mi., 02.10.2024, 14:15 – 16: Raum folgt Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Zwei-wöchentlich Inhalt: Welcome to “Introduction to Statistics for the Social Sciences” — a beginner- friendly lecture designed to introduce descriptive and inferential statistics with a modern approach that values real-world applications and data literacy. If you are motivated to learn statistics and data science but feel insecure about your mathematical skills, this lecture is for you. Covering key topics in statistics and data science, such as data visualization, statistical sampling, descriptive statistics, inferential statistics, and regression modeling, this lecture gives you statistical tools to develop your solutions to analytical problems. This lecture aims at creating an inclusive and supportive learning environment where all students feel comfortable asking questions and sharing their ideas. Thus, the course is designed to be accessible regardless of background and previous experience with statistical concepts. As a social science student, you will also benefit from real-world applications of statistical analysis to social phenomena, showing how to develop and test theories, and make policy recommendations. You will also gain the opportunity to practice and develop your statistical skills in a project of choice in your field of interest. This course is the perfect place to start your journey towards becoming a confident data analyst to succeed in your studies and future career. Lernziele: By the end of the course, active participants will: 1. understand foundational concepts in descriptive and inferential statistics; 2. develop data literacy and statistical programming skills (importing, transforming, visualizing, and modeling data to communicate key results); 3. apply statistical knowledge and data literacy to tackle real-world questions delivering data-driven solutions. Voraussetzungen: Bachelor / Master. The course is recommended for BA students in their higher (3+) semesters and is open to MA students. The registration via the e- learning platform OLAT is required to attend the lecture (in addition to the official registration via the UniPortal). Course participants should check if they are eligible for credits given their study program. Sprache: Bilingue - Deutsch / Englisch Begrenzung: Teilnahmebeschränkung vorbehalten: Studierende ab dem 3. Semester werden bevorzugt. Prüfungsmodus / Credits: No final exam in presence. Course evaluation is based on: Data Essay at the end of the semester (3 Credits) Hinweise: An intrinsic motivation to learn statistics and data science is the only hard requirement for this course: passive listening-only and credit-oriented participation is discouraged since it undermines effective and durable learning. Some basic statistics and programming skills (e.g., one previous course in statistics) are recommended but not required in the presence of a strong motivation to learn. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: benjamin.schlegel@uzh.ch Material: Reading material will be circulated using Perusall. Course participants should have a working laptop. Please register on the course OLAT repository. 24 Literatur - Schlegel, Benjamin (2023). R for Social Scientists. (will be made available on Perusall) - Wickham, Hadley, and Garrett Grolemund (2017). R for Data Science: Import, Tidy, Transform, Visualize, and Model Data. First edition. Sebastopol, CA: O'Reilly. The textbook is freely available at: https://r4ds.had.co.nz/index.html. https://r4ds.had.co.nz/index.html 25 Methodenveranstaltungen Methoden der empirischen Sozialforschung I Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone Veranstaltungsart: Vorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Di., 14:15 - 16:00, ab 17.09.2024 FRO, 3.A05 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Sozialwissenschaften wie die Soziologie, die Politikwissenschaft oder die empirischen Medien- und Kulturwissenschaften erheben systematisch nachprüfbares Wissen über die Gesellschaft. Dafür benötigen diese Wissenschaften Forschungsstrategien und Forschungsmethoden. Diese Strategien und Methoden zu entwickeln, zu systematisieren und ihre Anwendung sowie Eigenschaften zu untersuchen ist Aufgabe der empirischen Sozialforschung. Die Vorlesung führt über zwei Semester in die empirische Sozialforschung ein. Dabei wird der Koexistenz verschiedener Forschungsparadigmen Rechnung getragen. Am Anfang werden erste Charakterisierungen der empirischen Sozialforschung vorgestellt und die wissenschaftstheoretischen Grundlagen für die nicht-standardisierte (qualitative) und standardisierte (quantitative) Sozialforschung eingeführt. Dann folgen die verschiedenen Forschungslogiken der Sozialforschung. Das Herbstsemester endet mit einem Überblick über die verschiedenen Untersuchungsdesigns und Datenformen. Ausblick: Im Frühjahrssemester werden die Datenerhebungsmethoden Befragung und Inhaltsanalyse behandelt. Im zweiten Teil des Frühjahrssemesters folgt eine Einführung in die Deskriptivstatistik und die Datenanalysesoftware RStudio (und die Benutzeroberfläche RStudio). Voraussetzungen: Die Vorlesung ist für Studienanfänger und Studienanfängerinnen geeignet. Sprache: Deutsch Prüfung: Hauptklausur / Wiederholungsklausur: Termine und Räume gemäss Webseite: Universität Luzern - Portal (unilu.ch) Prüfungsmodus / Credits: Benotete Prüfung (2 Credits) Hinweise: Besuch des begleitenden Tutorats erforderlich; die Vorlesungsprüfung findet in Form einer Klausur statt. Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch Material: wird über OLAT zugänglich gemacht Literatur wird in einem Syllabus bekannt gegeben (OLAT) https://portal.unilu.ch/site/vv/default.aspx 26 Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – erste Schritte Dozent/in: Dr. phil. Patrick Schenk Veranstaltungsart: Vorlesung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Do., 10:15 - 12:00, ab 19.09.2024 FRO, HS 7 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Das Metier der Sozial- und Kommunikationswissenschaften zu beschreiben ist keine einfache Aufgabe. All den unterschiedlichen Zugängen zum Trotz verbindet sie jedoch eines: die Neugierde am Menschen. Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wollen hinter verschlossene Türen blicken, wollen die verborgenen Strukturen des Zusammenlebens freilegen und die Welt althergebrachter Gewissheiten ins Wanken bringen (wenn auch nur ein bisschen). Dazu brauchen sie die richtigen Werkzeuge. Sie brauchen eine Logik und Methoden für die empirische Sozialforschung. Doch Vorsicht: Methoden sollten Sie nicht als eine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern verstehen. Empirische Sozialforschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. Ihnen den praktischen Sinn und die Kompetenzen für die empirische Sozialforschung zu vermitteln ist das Ziel dieser Vorlesung. Dazu verfolgen wir einen «bottom-up» Ansatz. Anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, besprechen wir die Stärken unterschiedlicher Forschungsansätze, ihre Annahmen, ihre Vorgehensweise, ihre Tücken. Anstatt Methoden nur als Ansammlung fester Regeln zu begreifen, sehen Sie, wie Methoden in der Forschung eingesetzt werden, was man mit ihnen machen kann, wozu sie dienen und bei welchen Fragen sie helfen. Dadurch erhalten Sie eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. Diejenigen, die sich diese Kompetenzen aneignen wollen, um ihre Neugierde über die soziale Welt zu stillen, sind herzlich eingeladen. Sprache: Deutsch Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Benotete Prüfung in der letzten Vorlesungswoche Eine Prüfungsanmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Prüfungen: www.unilu.ch/ksf/pruefungen Prüfungsmodus / Credits: Benotete Prüfung (Detials siehe 'Prüfung') (2 Credits) Hinweise: Der Besuch eines der drei Tutorate ist wärmstens empfohlen. Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. - Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. - Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 27 Methodenseminar zur Praxis der empirischen Sozialforschung II / Politikwissenschaft Dozent/in: Dr. des. Maurits Heumann Prof. Dr. Joachim Blatter Veranstaltungsart: Methodisches Seminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 16:15 - 18:00, ab 18.09.2024 FRO, 3.B48 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Das zweisemestrige Methodenseminar dient dazu, dass die Studierenden die Forschungsdesigns und Methoden der Politikwissenschaft kennen und vor allem auch anwenden lernen. Im Herbstsemester beschäftigen wir uns primär mit verschiedensten Fallstudien-Designs. Fallstudien stellen in der Politikwissenschaft das mit Abstand wichtigste qualitative Forschungsdesign dar. Sie spielten in der Entwicklung der politikwissenschaftlichen Forschung in vielen Feldern eine zentrale Rolle. Wie im Frühjahrssemester gewinnen die Studierenden durch Übungs- aufgaben erste Erfahrungen mit allen Methoden. Das bedeutet auch im HS einen erheblichen Aufwand von mindestens acht Stunden pro Woche für dieses Herzstück der politikwissenschaftlichen Ausbildung. Im letzten Drittel des Seminars entwickeln die Studierenden in Arbeits- gruppen und mit Hilfe der Dozierenden zu einer von ihnen selbst gewählten Fragestellung ein Forschungsdesign. Auf der Basis dieses Forschungs- designs – in dem eine der im FS oder HS behandelten Methoden im Zentrum steht - führt jede Arbeitsgruppe bis Ende Januar ein erstes gemeinsames empirisches Forschungsprojekt durch. Voraussetzungen: Erfolgreicher Besuch des "Methoden zur Praxis der empirischen Sozialforschung I" ist zwingende Voraussetzung. Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (benotet) (4 Credits) Hinweise: Studienschwerpunkte: Vergleichende Politikwissenschaft und Schweizer Politik / Politische Theorie / Internationale Beziehungen Kontakt: joachim.blatter@unilu.ch / maurits.heumann@unilu.ch Material: Wird auf der Online-Plattform OLAT zur Verfügung gestellt. 28 Politische Emotionen und qualitative Interviewforschung (Research Design and Methods in Qualitative Research) Dozent/in: Dr. des. Maurits Heumann Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 10:15 - 12:00, ab 18.09.2024 FRO, HS 11 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Im Seminar sollen Masterstudierende Erfahrungen mit qualitativen Forschungsdesigns und -methoden sammeln. Das Seminar steht im Kontext des laufenden Forschungsprojekts «Populism as Peripheral Resentment» und ermöglicht die Verbindung von Forschung und Lehre. Lange Zeit waren ‘Interesse’ und ‘rationales Wahlverhalten’ die zentralen Kategorien der politischen Analyse. Spätestens das Heraufziehen eines ‘populistischen Zeitgeists’ (Mudde 2004), der den politischen Mainstream liberaler Demokratien längst erreicht hat, sowie die Wahlerfolge links- und rechtspopulistischer Parteien legten jedoch den emotionalen Gehalt der ‘Politics of Resentment’ (Cramer 2016) offen. Dabei wird bis heute diskutiert, mit welchen Emotionen und emotionalen Mechanismen wir es genau zu tun haben und in welchem Verhältnis sie zu Politik und Gesellschaft stehen. In der aktuellen Populismusforschung werden vor allem Emotionen wie Empörung, Wut und Hass, die als Reaktion auf eine (vermeintlich) ungerechte Behandlung verstanden werden können, genannt, aber auch passive Gefühle der Ohnmacht, Entfremdung und Angst. Um die konkreten Ausprägungen politischer Emotionen, ihre narrative Struktur sowie ihre biografischen und lebensweltlichen Entstehungs- und Verbreitungsbedingungen zu untersuchen, eignen sich in besonderer Weise die Erhebungs- und Auswertungsverfahren der qualitativen Interviewforschung – diese stellen die Interviewer:innen aber auch vor besondere Herausforderungen. Im ersten Teil des Seminars werden wir uns mit einschlägigen Studien zum Thema befassen und überlegen, wie diese Forschung im Rahmen eigener Interviewprojekte operationalisiert werden kann. Im zweiten Teil werden wir gemeinsam einen Leitfaden entwickeln, mit dessen Hilfe Interviewdaten erhoben werden können. Im Rahmen von praktischen Übungen werden die Studierenden darauf vorbereitet, zwei eigene Interviews durchzuführen, zu transkribieren und kritisch zu reflektieren. Lernziele: - Kenntnisse zur Bedeutung politischer Emotionen im Bereich der Populismusforschung - Kenntnisse der qualitativen Interviewforschung - Planung, Durchführung und Reflexion eigener Interviews Voraussetzungen: Es werden maximal 10 MA-Studierende, die ein besonderes Interesse an der Thematik und Methode haben, zum Seminar zugelassen. Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: Durchführung und schriftliche Reflexion eines eigenen Leitfadeninterviews, Hausarbeit (4 Credits) Hinweise: - 4 Credits: Impulsreferat in Gruppenarbeit, Durchführung eines eigenen Interviewprojekts und Verfassen eines Forschungsberichts. - Zusätzliche 6 Credits: Methodische und theoretische Reflexion des Interviewprojekts und Verfassen einer Hausarbeit. Kontakt: maurits.heumann@unilu.ch Material: Eigenständig erhobenes Interviewmaterial. Literatur - Breeze, R. (2019). Emotions in politics: Affective-discursive practices in UKIP and Labour. Discourse & Society, 30/1. 24-43. - Cramer, K. J. (2016). Politics of Resentment: Rural Consciousness in Wisconsin and the Rise of Scott Walker. Chicago: UCP. - Demertzis, N. (2013). Emotions in Politics. The Affect Dimension in Political Tension. London: Palgrave Macmillan. - Helfferich, C. (2011). Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. Wiesbaden: Springer VS. 29 - Russel Hochschild, A. (2017). Fremd in ihrem Land. Eine Riese ins Herz der amerikanischen Rechten. Frankfurt: Campus Verlag. - Kruse, J. (2015). Qualitative Interviewforschung: Ein integrativer Ansatz. Weinheim: Beltz Juventa. - Rico, G.; Guinjoan, M. & E. Anduiza (2017). The Emotional Underpinnings of Populism: How Anger and Fear Affect Populist Attitudes. Swiss Political Science Review, 23/4. 444-461. - Salmela, M. & C. von Scheve (2018). Emotional Dynamics of Right- and Left-wing Political Populism. Humanity & Society, 42/4. 434-454. 30 Research Design and Methods in Quantitative Research Dozent/in: Álvaro Canalejo-Molero, MA Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: 14-täglich Do., 14:15 - 18:00, ab 19.09.2024 FRO, 3.B48 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Zweiwöchentlich Inhalt: Social science is increasingly adopting quantitative research tools, such as experimental, statistical and machine learning methods. Students without a strong mathematical background often struggle to keep up with these developments. Motivated by these facts, this seminar introduces students to quantitative social research with an intuition-based approach. The goal is twofold: first, to provide students with the basic toolset to elaborate the research designs that better fit their needs, and second, to enable them to gain a deeper understanding of specific methods autonomously by making quantitative research accessible. To meet these goals, the seminar will first delineate the fundamental elements of scientific inquiry in the social sciences. With a clear understanding of these elements, the students will be guided through the essential social science approaches: the comparative, the statistical, and the experimental method. Finally, the seminar will also train students to deal with applied quantitative research by providing basic statistical skills, such as producing descriptive statistics, reading regression tables, interpreting statistical tests, and converting hypotheses into an appropriate regression model. Students will learn to identify their research goals and elaborate a theory-driven research design. Students are encouraged to think critically to detect and understand the strengths and limitations of specific quantitative analyses. Lernziele: 1. Knowledge: To understand the logic of quantitative social science, differentiate the main targets of scientific inference and identify appropriate methods to serve these goals. 2. Competence - reading research: To understand and critically assess quantitative research articles. 3. Competence - research design: To identify an appropriate and feasible research design for a given research problem, including an indication of the appropriate statistical tests (when applicable). 4. Competence - statistical analysis: To perform simple descriptive and inferential statistical analyses. Voraussetzungen: Being enrolled in a Master of Research; open to advanced BA students Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: No exam. Active participation, mandatory reading, three take-home exams (i.e., assignments) and one 20-min oral presentation (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: alvaro.canalejo@unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT Individual laptop Literatur Tentative basic literature (subject to potential modifications): - Blackwell, M. (2023)A User’s Guide to Statistical Inference and Regression. Openbook. - Box-Steffensmeier, J. M, Brady, H. E., and D. Collier, ed. (2008). The Oxford Handbook of Political Methodology. Oxford: Oxford University Press. - Bueno de Mesquita, E. and Fowler A. (2021). Thinking Clearly with Data: A Guide to Quantitative Reasoning and Analysis. Princeton University Press. - Imai, K. (2017). Quantitative Social Science: An Introduction. Princeton: Princeton University Press. - Kellestedt, P. M., and Whitten, G.D. (2013). The Fundamentals of Political Science Research. Second Edition. Cambridge: Cambridge University Press. - King, G.,Keohane, R.O., and S. Verba (1994). Designing Social Inquiry. Princeton: Princeton University Press. 31 Schreibwerkstatt: Wissenschaftliches Schreiben Dozent/in: Sahra Lobina, MA Léonie Bisang, MA Dr. phil. Andreas Tunger-Zanetti Veranstaltungsart: Methodisches Seminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Diverse Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Fr., 10:15 - 12:00, ab 20.09.2024 INS 10, 220 Terminierung 2: Mo., 18.11.2024, 10:15 - 12:00 FRO, 3.B48 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Wissenschaftliches Schreiben ist keine Kunst. Es ist ein Handwerk. Wir können es lernen – und stetig verbessern. Wo fange ich an? Was ist ein wissenschaftliches Thema, wie formuliere ich eine Forschungsfrage? Was ist ein Exposé – und was soll es können? In der Schreibwerksatt steht der Schreibprozess im Zentrum. Wir vermitteln und trainieren konkrete Techniken um Ideen zu finden und Forschungsfragen zu entwickeln. Teilnehmende lernen, mit Inhaltsverzeichnissen ihre Arbeiten zu strukturieren, bevor sie diese geschrieben haben. Die Angst vor dem leeren Blatt wird ersetzt durch die Freude am shitty first draft. Sie schreiben von Version zu Version und kombinieren freies und schnelles Vorwärtsschreiben mit systematischen Überarbeitungstechniken. Eine besondere Rolle spielen hierbei gut geplantes Feedback und klug gesetzte Deadlines. (Und ja, vielleicht finden Sie auch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für die künstliche Intelligenz Ihres Vertrauens.) Die Schreibwerkstatt begleitet die Planung einer eigenen Seminararbeit. Ziel ist, dass Sie Ende Semester ein umsetzbares Exposé samt ersten Textproben haben, sodass Sie in der vorlesungfreien Zeit sofort losschreiben können. Wir freuen uns darauf, mit Studierenden aus allen Fächern und Studienstufen zusammenzuarbeiten. Begrenzung: 30 Studierende. Studierende der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät haben gegenüber Studierenden anderer Fakultäten den Vortritt. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (2 Credits) Kontakt: sahra.lobina@unilu.ch /leonie.bisang@unilu.ch / andreas.tunger@unilu.ch Material: Olat-Plattform Literatur - BECKER, HOWARD S. Die Kunst des professionellen Schreibens: ein Leitfaden für die Geistes- und Sozialwissenschaften. Frankfurt am Main 1994. - ECO, UMBERTO: Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt: Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Heidelberg 2005 (Mailand 1977). - HORVATH, KENNETH: «Forschungsfragen». In: Bauer, Nina u. Blasius, Jörg: Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung, Wiesbaden 2022, S. 35–50. - GROEBNER, VALENTIN: Wissenschaftssprache. Eine Gebrauchsanweisung. Paderborn 2012. - KRAJEWSKI, MARKUS: Lesen Schreiben Denken: Zur wissenschaftlichen Abschlussarbeit in 7 Schritten. Köln 2015 (2013). - KRUSE, OTTO: Keine Angst vorm leeren Blatt. Ohne Schreibblockaden durchs Studium. Frankfurt/Main 1994. - WOLFSBERGER, JUDITH: Frei geschrieben: Mut, Freiheit & Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten. Wien 2021 (2007). 32 Seminare Klassiker der Politischen Theorie - Proseminar Dozent/in: Dr. des. Johannes Schulz Veranstaltungsart: Proseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 16:15 - 18:00, ab 17.09.2024 FRO, 3.B52 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Dieses einleitende Proseminar in die Politische Theorie und Ideengeschichte eignet sich zur Vertiefung der in der Vorlesung Demokratietheorien angesprochenen TheoretikerInnen, geht aber auch darüber hinaus. Wir wenden uns zentralen Fragen zu: Ist der Mensch ein politisches Wesen? Welche Funktion hat der Staat? Wie können wir trotz unserer Differenzen und unterschiedlichen Interessen in Freiheit und Gleichheit miteinander leben? Was bedeutet Demokratie? Wie können wir Ausschluss und Unterdrückung verhindern? Im ersten Block setzen wir uns mit Klassikern der Politischen Ideengeschichte der Antike und Neuzeit auseinander. Besprochen werden soll die Abwendung vom antiken Verständnis von Politik als natürlicher Tätigkeit des kooperativen Gemeinschaftswesen «Mensch» bei Aristoteles und die Hinwendung zum «modernen» Politikverständnis als Überwindung der konflikthaften und egoistischen Natur des Menschen bei Hobbes. Des Weiteren die daran anknüpfende Entwicklung des Liberalismus und dessen Betonung von Naturrechten und insbesondere Eigentumsrechten bei Locke und die diesem entgegenstehende Kritik an den modernen (kapitalistischen) Gesellschafts- und Eigentumsverhältnissen bei Rousseau. Schließlich der Versuch der Entwicklung eines «republikanischen» Gegenmodells bei Machiavelli und Rousseau, welches den Mensch wieder stärker als Gemeinschaftswesen auffasst und bis heute das demokratische Selbstverständnis der Schweiz prägt. Der zweite Block baut auf dem ersten auf und vertieft, in der Auseinandersetzung mit kontemporären Klassikern, die dort entwickelten Ideen: Der heutige Liberalismus und seine zentralen Ideen «Säkularismus» und «Multikulturalismus» werden ebenso angesprochen wie der Versuch einer Neubestimmung des Republikanismus im Ideal der «Freiheit von Beherrschung» oder die Idee einer «deliberativen» Demokratie und die der demokratischen Inklusion von Minderheiten durch Sonderrechte. Darüber hinaus geht es um grundlegende Aspekte und Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens in der Politischen Theorie: u.a. um den Unterschied zwischen normativer und positiver Analyse, sowie das Schreiben einer Seminararbeit. Lernziele: Das Proseminar soll einen vertieften Einblick in den Teilbereich Politische Theorie insbesondere für Studienanfänger:innen geben. Voraussetzungen: Das Seminar richtet sich an Teilnehmer:innen der Vorlesung Demokratietheorien (kann aber in Ausnahmefällen auch von anderen Studierenden besucht werden). Studierende des Grundstudiums werden bevorzugt. Sprache: Deutsch Begrenzung: Teilnahmebeschränkung vorbehalten; Studierende des Grundstudiums werden bevorzugt. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, Regelmäßige OLAT Kommentare, Essay / (4 Credits) Hinweise: Studienschwerpunkt: Politische Theorie Kontakt: johannes.schulz@unilu.ch Material: Wird auf der Online-Plattform OLAT zur Verfügung gestellt. 33 Einführung in die Internationalen Beziehungen Proseminar - Gruppe I Dozent/in: Alexander Klein David Steinecke Veranstaltungsart: Proseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 18.09.2024, 12:15 - 14:00 FRO, HS 8 Termine: Wöchentlich Mi., 12:15 - 14:00, ab 25.09.2024 FRO, HS 14 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Dieses Proseminar ist als Einführung in das Studium der Politikwissenschaft/Internationale Beziehungen konzipiert. Inhaltlich ist das Seminar analog zur Vorlesung „Einführung in die Internationalen Beziehungen“ aufgebaut. Im theoretischen und methodischen Teil werden wir Hauptwerke der Internationalen Beziehungen lesen und besprechen. Im zweiten Teil analysieren wir Texte zu Fragen der Internationalen Beziehungen in verschiedenen Politikfeldern – wie der Sicherheits-, Wirtschafts-, Entwicklungs- und Umweltpolitik – und wenden die erlernten Theorien auf empirische Fälle an. Darüber hinaus führt das Seminar in wissenschaftliche Arbeitstechniken ein. Das Proseminar findet ab der zweiten Sitzung in zwei Gruppen statt. Die Einführungssitzung am 18.09., 12.15-14.00 Uhr, gilt für beide Gruppen. Lernziele: Das Proseminar soll einen vertieften Einblick in den Teilbereich Internationale Beziehungen geben und sollte von StudienanfängerInnen begleitend zur Vorlesung Einführung in die Internationalen Beziehungen besucht werden. Sprache: Deutsch Begrenzung: Begrenzung der Teilnehmendenzahl vorbehalten; bevorzugt werden Studierende des Grundstudiums. Prüfungsmodus / Credits: aktive Teilnahme, wöchentliche Textfragen, Referat, Essay (benotet) (4 Credits) Hinweise: Studienschwerpunkt: Internationale Beziehungen Hinweis: Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung findet die Veranstaltung zur Recherche und Verwaltung von wissenschaftlicher Literatur statt (Informationskompetenz). Die Studierenden lernen für ihr Studium die Nutzung von Bibliothekskatalogen, Fachdatenbanken, wissenschaftlichen Suchmaschinen und Literaturverwaltungsprogammen sowie die Auswahl und Bewertung relevanter wissenschaftlicher Literatur kennen. Die Veranstaltung umfasst 6h, inklusive eines vierstündigen Workshops zusätzlich zu der Lehrveranstaltung und wird in Kooperation mit den Mitarbeitenden der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern durchgeführt. Die Veranstaltung inklusive des Workshops ist Teil der Studienleistungen. Termin für den vierstündigen Workshop folgt. Kontakt: alexander.2.klein@uni-konstanz.de; David.steinecke@uni-konstanz.de Material: Unterrichtsmaterial wird auf der Online-Plattform OLAT zur Verfügung gestellt. 34 Einführung in die Internationalen Beziehungen Proseminar - Gruppe II Dozent/in: Alexander Klein David Steinecke Veranstaltungsart: Proseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 18.09.2024, 12:15 - 14:00 FRO, HS 8 Termine: Wöchentlich Mi., 14:15 - 16:00, ab 25.09.2024 FRO, HS 14 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Dieses Proseminar ist als Einführung in das Studium der Politikwissenschaft/Internationale Beziehungen konzipiert. Inhaltlich ist das Seminar analog zur Vorlesung „Einführung in die Internationalen Beziehungen“ aufgebaut. Im theoretischen und methodischen Teil werden wir Hauptwerke der Internationalen Beziehungen lesen und besprechen. Im zweiten Teil analysieren wir Texte zu Fragen der Internationalen Beziehungen in verschiedenen Politikfeldern – wie der Sicherheits-, Wirtschafts-, Entwicklungs- und Umweltpolitik – und wenden die erlernten Theorien auf empirische Fälle an. Darüber hinaus führt das Seminar in wissenschaftliche Arbeitstechniken ein. Das Proseminar findet ab der zweiten Sitzung in zwei Gruppen statt. Die Einführungssitzung am 18.09., 12.15-14.00 Uhr, gilt für beide Gruppen. Lernziele: Das Proseminar soll einen vertieften Einblick in den Teilbereich Internationale Beziehungen geben und sollte von StudienanfängerInnen begleitend zur Vorlesung Einführung in die Internationalen Beziehungen besucht werden. Sprache: Deutsch Begrenzung: Begrenzung der Teilnehmendenzahl vorbehalten; bevorzugt werden Studierende des Grundstudiums. Prüfungsmodus / Credits: aktive Teilnahme, wöchentliche Textfragen, Referat, Essay (benotet) (4 Credits) Hinweise: Studienschwerpunkt: Internationale Beziehungen Hinweis: Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung findet die Veranstaltung zur Recherche und Verwaltung von wissenschaftlicher Literatur statt (Informationskompetenz). Die Studierenden lernen für ihr Studium die Nutzung von Bibliothekskatalogen, Fachdatenbanken, wissenschaftlichen Suchmaschinen und Literaturverwaltungsprogammen sowie die Auswahl und Bewertung relevanter wissenschaftlicher Literatur kennen. Die Veranstaltung umfasst 6h, inklusive eines vierstündigen Workshops zusätzlich zu der Lehrveranstaltung und wird in Kooperation mit den Mitarbeitenden der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern durchgeführt. Die Veranstaltung inklusive des Workshops ist Teil der Studienleistungen. Termin für den vierstündigen Workshop folgt. Kontakt: alexander.2.klein@uni-konstanz.de; David.steinecke@uni-konstanz.de Material: Unterrichtsmaterial wird auf der Online-Plattform OLAT zur Verfügung gestellt. 35 Ausgrenzen oder Inkludieren? Wie Mainstreamparteien mit Populisten umgehen (sollen) Dozent/in: Prof. Dr. Thomas Poguntke Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 18.09.2024, 12:15 - 14:00 FRO, HS 7 Termine: Fr., 11.10.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B51 Sa., 12.10.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B51 Fr., 29.11.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B51 Sa., 30.11.2024, 09:15 - 16:00 FRO, 4.B51 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: Die Studierenden lernen die grundlegende Literatur zu politischen Parteien und Parteiensystemen kennen. Darauf aufbauend beschäftigt sich das Seminar mit dem Konzept des Populismus und populistischen Parteien in vergleichender Perspektive. Besonderes Augenmerk wird auf unterschiedliche Strategien sogenannter Mainstream-Parteien gegenüber populistischen Herausforderern gelegt. Lernziele: Kenntnis der relevanten Literatur zu Parteien, Parteiensystemen und Populismus; Einüben der Methode des Vergleichs, selbständiger Recherche, der Formulierung von Forschungsfragen und dem Erstellen von Forschungsdesigns. Voraussetzungen: Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme: Besuch des Seminars, wöchentliche, kurze schriftliche Kommentare, aktive Mitgestaltung der Sitzungen Hausarbeit oder drei Protokolle (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: poguntke@hhu.de thomas.poguntke@doz.unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Materialien werden über OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Bale, Tim and Cristobal Rovira Kaltwasser (eds.) (2021) Riding the Populist Wave: Europe's Mainstream Right in Crisis, Cambridge. - Mudde, Cas & Kaltwasser, Cristóbal R. (2013). Populism. In: Freeden, Michael /Stears, Marc (Eds.). The Oxford Handbook of Political Ideologies. Oxford: Oxford University Press. - Barr, Robert R. (2009). Populists, Outsiders and Anti-Establishment Politics. Party Politics, 15(1): 29-48. 36 Freedom and Power Dozent/in: Dr. Olivier Ruchet Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mo., 10:15 - 12:00, ab 16.09.2024 FRO, 4.B01 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: This course surveys the debates about freedom, power, and emancipation in Western political theory. Should freedom be understood as the absence of coercion, or as the ability to act, and in particular, act politically? Alternatively, what is the relationship between freedom and the necessary conditions of its enjoyment? And if freedom consists in doing what I want, how do I know the content of what I want and how can I be sure that my desire has not been manufactured or shaped by outside forces? In a similar fashion, should power be approached as a form of domination and as a limitation on other people’s choices, or is power productive, and as such an essential and inescapable ingredient of agency? The course addresses these questions through an examination of competing conceptions of freedom and power, in particular in the Liberal, Republican, Feminist, and Post-Modern traditions, in the works of authors like Hobbes, Locke, Marx, Berlin, Arendt, Orwell, Foucault, Woolf, Skinner, or Pettit. Special attention is paid to the socio-economic dimensions of the debates, and to the recent contribution of gender and identity politics to the dilemmas of freedom and power. Lernziele: By following this course, the students will: - Gain a broad understanding of competing political conceptions of freedom and power, and an understanding of the debates surrounding their historical interpretation, reception, and contemporary relevance. - Develop critical reading skills and the ability to engage in the criticism of multiple kinds of texts, ancient and contemporary. - Develop written and oral communication skills. - Situate and critically assess debates around freedom as they are mobilized in contemporary political and academic discourse. Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: Active participation (20%), Oral presentation (20%), Quiz (20%), Essay (40%) / (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: olivier.ruchet@doz.unilu.ch Material: Texts made available on the OLAT platform at the beginning of the term. 37 Inequality and Politics Dozent/in: Elisa Volpi Ph.D. Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 14:15 - 16:00, ab 17.09.2024 FRO, 3.B58 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Since the 1980s, economic inequality has been increasing in all advanced democracies. For example, in the United States, the richest 10% of Americans held over half of the country’s total. This course will provide a broad overview of the causes and consequences of this growing economic inequality in the U.S.A. and Europe. In doing so we will consider the relationship between inequality and the functioning of democracy. The course will begin by discussing what is meant by the term “economic inequality” and we will explore trends in inequality to place the current state of economic disparity in historical context. We will also touch on the question of why inequality should be studied in the first place— that is, why should anyone care about the growing gap between the rich and the poor? Some of the major themes of the course are: the causes of growing economic inequality, poverty, public opinion, inequalities in political voice and representation, the role of money and politics, and public policy. Lernziele: Upon completion of this course, students will be expected to: - be able to describe and identify current trends in inequality worldwide. - be able to identify key challenges to democracy stemming from growing inequality. - be able to assess level of inequality in different countries in the world. - be able to analyze the and evaluate the policy solutions that can reduce inequality. - self-reflect on how the course has affected their concern for the topic and their values. Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: No exam. Active participation, presentations, short essay / (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: evolpi@fus.edu Literatur: Reading list see online course catalogue, and will be provided via OLAT. The reading list is mostly based on journal articles. https://portal.unilu.ch/details?code=HS241531 38 Issues of Representation in International Relations Dozent/in: Meray Maddah Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: 14-täglich Do., 10:15 - 14:00, ab 26.09.2024 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Zwei-wöchentlich Inhalt: The topic of gender has been often discredited as “blind spot” in international relations (IR). When examining the behavior of states, their interactions and how international actors pursue their interests, gender is given as a titular label. Although the consequence of this omission is observable in the IR discipline, over the years, gender and its representation has become an important theme when tackling how either state or non-state actors behave within the international system. The “gendering” of academic disciplines warranted the emergence of other academic disciplines like cultural, developmental and women’s studies. As a function of this, gender became a crucial explanatory framework within other IR sub-fields like international security as well as foreign policy. Against this background, this seminar will take stock of gender in IR studies in terms of its theories, mechanisms and how gender intertwines with different sub-topics within this field. It will investigate how the main IR theories interpret gender and what type of discussions they entail. The seminar will also take stock of the diverse forms of gender representation which frequently oscillate between the descriptive, substantive, and active. Similarly, this seminar will include feminist perspective and critiques which made an essential contribution to the IR field and its development. Finally, the seminar will examine the normative (re)vision of gender when taken in the context of other IR-related fields such as international security, peace and conflict studies and the development of international organizations (IOs). Lernziele: - Understand the Evolution of Gender in International Relations: Students will examine the historical neglect of gender as a significant factor in IR and how it has progressively gained recognition. They will analyze the emergence of gender as a pivotal theme in IR, leading to the development of feminist perspectives and the integration of gender analysis into various subfields. - Analyze Gender as an Explanatory Framework in IR Theories: Students will explore how different IR theories interpret gender and its implications for understanding state behavior, international interactions, and global governance. They will critically assess the strengths and limitations of incorporating gender into mainstream IR theories. - Evaluate Diverse Forms of Gender Representation in IR: Students will examine the diverse ways in which gender is represented in IR scholarship, including descriptive, substantive, and active forms. They will analyze how gender representations shape perceptions of power, identity, and agency in international politics. - Critically Assess the Normative Implications of Gender in IR: Students will assess the normative implications of gender within various IR-related fields, such as international security, peace and conflict studies, and the development of international organizations. They will analyze how gender norms and practices influence policy outcomes and shape the broader norms and values of the international system. Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: Oral presentation, essay, active participation (attendance, weekly short written comments, active co-creation of the sessions) / (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: meray.maddah@uni-konstanz.de Literatur - Blanchard, Eric M. (2003). Gender, International Relations, and the Development of Feminist Security Theory. Signs: Journal of Women in Culture and Society, 28(4), 1289-1312. https://doi.org/10.1086/368328 https://doi.org/10.1086/368328 39 - Carver, T., Zalewski, M., Kinsella, H., & Carpenter, R. C. (2003). Gender and International Relations. International Studies Review, 5(2), 287-302. http://www.jstor.org/stable/3186423 - Jones, A. (1996). Does ‘gender’ make the world go round? Feminist critiques of international relations. Review of International Studies, 22(4), 405-429. https://doi.org/10.1017/S0260210500118649 - Murphy, C. N. (1996). Seeing women, recognizing gender, recasting international relations. International Organization, 50(3), 513-538. https://doi.org/10.1017/S0020818300033464 - Reiter, D. (2015). The Positivist Study of Gender and International Relations. Journal of Conflict Resolution, 59(7), 1301-1326. https://doi.org/10.1177/0022002714560351 - Steans, J. (2013). Introduction. In Gender and International Relations: Theory, Practice, Policy (3rd ed., pp. 1-26). Polity Press. http://www.jstor.org/stable/3186423 https://doi.org/10.1017/S0260210500118649 https://doi.org/10.1017/S0020818300033464 https://doi.org/10.1177/0022002714560351 40 Partizipative Demokratie und demokratische Innovationen Dozent/in: Prof. Dr. Nenad Stojanović Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 18.09.2024, 12:15 - 14:00 FRO, HS 7 Termine: Fr., 08.11.2024, 08:15 - 17:00 Raum folgt Sa., 09.11.2024, 09:15 - 16:00 FRO, 3.B58 Fr., 22.11.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 3.B57 Sa., 23.11.2024, 09:15 - 16:00 FRO, 3.B57 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockveranstaltung Inhalt: Dieses Hauptseminar bietet zunächst eine Einführung in die theoretischen und methodologischen Debatten, die in der vergleichenden Politikwissenschaft zum Begriff der Demokratie geführt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Definition und Beurteilung von Demokratie, auf den Herausforderungen durch soziale (ethnische, sprachliche, etc.) Konfliktlinien und Populismus sowie auf der institutionellen Antwort auf diese Herausforderungen. Anschliessend werden wir uns mit den wichtigsten Innovationen befassen, die die Demokratie beleben dürfen. Der Schwerpunkt wird auf demokratischen Innovationen liegen, die die Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern stärken, wie direkte Demokratie und ausgeloste Bevölkerungsräte. Insbesondere werden wir die Rolle von «deliberative minipublics» und ihre Bedeutung für die öffentliche Verwaltung in einer Reihe von Bereichen (Klimawandel, nachhaltige Entwicklung, Raumplanung, Gesundheitspolitik) analysieren. Das Hauptseminar wird auch einen praktischen Teil haben: Auf der Grundlage konkreter Erfahrungen in der Schweiz (siehe Projekt demoscan.ch) werden die Teilnehmer/innen lernen, wie man das Design eines deliberativen Prozesses entwickelt und wie man einen Bevölkerungsrat organisiert. Es dürfte auch möglich sein, ausserhalb dieser Lehrveranstaltung und im Rahmen der Verfügbarkeit, einen Bevölkerungsrat in der Schweiz zu beobachten oder bei ihrer Durchführung mitzuwirken. Lernziele: Am Ende des Semesters sind die Studierenden in der Lage, den Begriff der Demokratie kritisch und aus einer vergleichenden Perspektive zu diskutieren, die wichtigsten Herausforderungen, die die Demokratie heute bedrohen, zu veranschaulichen und die wichtigsten demokratischen Innovationen zu identifizieren, die eine realistische Antwort auf diese Herausforderungen bieten können, insbesondere die «deliberative minipublics» (Bevölkerungsräte, deren Mitglieder durch das Los ausgewählt werden und die in ihren Debatten die deliberative Methode anwenden). Voraussetzungen: Studierende ab dem 3. Semester Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, Essay, Referat / (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: nenad.stojanovic@unige.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf online-Plattform OLAT. Literatur - Geissel, Brigitte. 2022. The Future of self-governing, thriving democracies: Democratic innovations by, with and for the people. Palgrave. (Open Access) 41 Politics of Climate Change Dozent/in: Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 16:15 - 18:00, ab 17.09.2024 FRO, 3.B48 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: This undergraduate course serves as a basic introduction to the politics of climate change. How do governments cooperate to address and solve global environmental problems such as climate change? Why do some countries enact more rigorous climate change policies than others? The course combines international and comparative approaches to climate change politics. It starts off by inquiring how climate change became a political issue in the 1980s and how governments began to act on climate change from the 1990s onwards. Over the course of the semester, we will look at climate change governance efforts at the international, national and local levels. Regarding the national level, we are – for example – interested in why are some countries making ambitious investments in renewable energy, while others are still heavily subsidizing the consumption of fossil fuels? How can public opinion account for such policy differences? What is the role of political parties? The goal of the course is to provide students with a solid basic understanding of the politics and the political economy of climate change. It draws attention to the latest research and provides students with the conceptual tools to evaluate different policies and governance approaches. As this is a basic course there are no formal prerequisites and participation of students from different disciplinary backgrounds is encouraged. An openness towards and familiarity with basic research methods is generally helpful. Many of the readings in the class feature quantitative analysis and there will be a short intro to reading journal articles in general and quantitative analysis in particular. Sprache: Bilingual - Deutsch / Englisch Prüfungsmodus / Credits: regelmäsige Teilnahme, Referat, Response Paper (benotet) / (4 Credits) Absprache mit Dozentin (4 Credits) Kontakt: lena.schaffer@unilu.ch Literatur - Stoddard, I., Anderson, K., Capstick, S., Carton, W., Depledge, J., Facer, K., ... & Williams, M. (2021). Three decades of climate mitigation: why haven't we bent the global emissions curve?. Annual Review of Environment and Resources, 46, 653-689. - Colgan, J. D., Green, J. F., & Hale, T. N. (2021). Asset revaluation and the existential politics of climate change. International Organization, 75 (2), 586-610. 42 Von der Theorie in die Praxis – Angewandte Politikevaluation Dozent/in: Deborah Fritzsche, David Fischer Veranstaltungsart: Hauptseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 10:15 - 12:00, ab 24.09.2024 FRO, HS 14 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: In diesem Seminar erarbeiten sich die Studierenden anhand konkreter Beispiele aus Bildungs-, Gesundheits- und Umweltpolitik das Evaluationshandwerk. Auf Basis von theoretischen Inputs aus der Vorlesung «Politikevaluation mit Themenschwerpunkt Umweltpolitik» sowie der Vermittlung praktischer Beispiele und nützlicher Methoden durch (Gast-) Referate erhalten die Studierenden Einblick in das Berufsfeld Politikevaluation und lernen, was es braucht, eine Evaluation erfolgreich zu planen und umzusetzen. Lernziele: Fähigkeit, eine eigene Evaluation zu konzipieren (Wirkungsmodell/Evaluationsdesign/Konzeptevaluation) und teilweise umzusetzen bzw. zu wissen, wie sich diese umsetzten liesse. Voraussetzungen: Das Seminar richtet sich an alle Studierende mit Interesse an angewandter Politikevaluation. Das Hauptseminar sollte idealerweise in Kombination mit der Vorlesung «Politikevaluation mit Themenschwerpunkt Umweltpolitik» besucht werden, da im Seminar die Inhalte der Vorlesung «Politikevaluation mit Themenschwerpunkt Umweltpolitik» aufgegriffen und praktisch angewendet werden. Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Besuch des Seminars, wöchentliche, kurze schriftliche Kommentare, aktive Mitgestaltung der Sitzungen) / Referat / Essay / (4 Credits) Kontakt: Fritzsche@interface-pol.ch; Fischer@interface-pol.ch Material: Wird auf der Online-Plattform OLAT zugänglich gemacht. Literatur (noch nicht vollständig) - Beywl, Wolfgang; Balzer, Lars (2015): evaluiert. Planungsbuch für Evaluationen im Bildungsbereich. Bern: Hep-Verlag. - Bussmann, Werner; Klöti, Ulrich; Knoepfel Peter (1997): Einführung in die Politikevaluation (verfügbar unter https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/staat/evaluation/materialien.html). - Rossi, Peter H.; Lipsey, Mark W. (2019): Evaluation: A Systematic Approach 8. Auflage. London: SAGE. - Sager, Fritz; Widmer, Thomas; Balthasar, Andreas (2017): Evaluationen im politischen System der Schweiz. Entwicklung, Bedeutung und Wechselwirkung, Zürich: NZZ Libro. - Sager Fritz, Hadorn Susanne, Balthasar, Andreas, Mavrot Céline (2021): Politikevaluation, Eine Einführung Springer VS. - Stockmann, Reinhard; Meyer, Wolfgang (2014): Evaluation, Eine Einführung. Stuttgart: UTB. - Widmer, Thomas; De Rocchi, Thomas (2012): Evaluationen. Grundlagen, Ansätze und Anwendungen, Zürich: Rüegger. - proHelvetia. Leitfaden Evaluierung in der Kultur. www.prohelvetia.ch/ - BAG: Leitfaden für die Planung von Projekt- und Programmevaluation bzw. Leitfaden für Wirksamkeitsüberprüfungen beim Bund. http://www.bag.admin.ch/evaluation/ - Bundesamt für Justiz: https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/staat/evaluation.html https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/staat/evaluation/materialien.html http://www.prohelvetia.ch/ http://www.bag.admin.ch/evaluation/ 43 Climate Change and (spatial) Inequality Dozent/in: Niklas Hänze Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: 14-täglich Do., 10:15 - 14:00, ab 19.09.2024 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Zwei-wöchentlich Inhalt: The ramifications of climate change present significant challenges for societies worldwide. The increase in frequency and intensity of extreme weather events such as floods and storms, alongside the more gradual onset of events like sea-level rise and desertification, underscores the urgent need for action. However, it is evident that the exposure to and vulnerability towards these climate-related hazards are disproportionately distributed both among and within societies. The adverse impacts of climate hazards are often significantly worse in countries in the Global South. Additionally, the consequences of climate change depend on a host of further societal as well as individual characteristics such as wealth, socioeconomic status, ethnicity, gender, access to power and resources, and (un-)favorable geography. Paradoxically, populations in cooler climates might even derive certain benefits from an increase in global temperatures. This seminar will investigate these unequal impacts of climate change for human societies across a variety of (spatial) scales, ranging from individuals to continents. Through the lens of hazards, exposure, vulnerability, and resilience, we will dissect the multifaceted effects of climate change. Our aim is to elucidate how existing inequalities shape the trajectory and magnitude of these impacts. Furthermore, we will explore the potential of international climate finance as a way to mitigate these global disparities. Lernziele: - Gaining an overview over the manifold impacts of climate change on human societies and developing an understanding of how hazard, exposure, and vulnerability jointly determine climate change impacts - Understanding how various inequalities across multiple scales shape climate change impacts - Being able to read, understand, and critically evaluate empirical social science climate change research Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: Referat / Essay / Aktive Teilnahme (Besuch des Seminars, wöchentliche, kurze schriftliche Kommentare, aktive Mitgestaltung der Sitzungen) / (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: niklas.haenze@uni-konstanz.de Literatur - Adger, W. Neil. 2006. “Vulnerability.” Global Environmental Change, Resilience, Vulnerability, and Adaptation: A Cross-Cutting Theme of the International Human Dimensions Programme on Global Environmental Change, 16 (3): 268–81. https://doi.org/10.1016/j.gloenvcha.2006.02.006. - Dolšak, Nives, and Aseem Prakash. 2022. “Three Faces of Climate Justice.” Annual Review of Political Science 25 (1): 283–301. https://doi.org/10.1146/annurev-polisci-051120-125514. - Hallegatte, Stephane, Adrien Vogt-Schilb, Julie Rozenberg, Mook Bangalore, and Chloé Beaudet. 2020. “From Poverty to Disaster and Back: A Review of the Literature.” Economics of Disasters and Climate Change 4 (1): 223–47. https://doi.org/10.1007/s41885-020-00060-5. https://doi.org/10.1016/j.gloenvcha.2006.02.006 https://doi.org/10.1146/annurev-polisci-051120-125514 44 Democratic theory: essential contemporary readings Dozent/in: Chiara Valsangiacomo Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 18.09.2024, 12:15 - 14:00 FRO, HS 7 Termine: Do., 17.10.2024, 09:15 - 17:00 FRO, HS 14 Fr., 18.10.2024, 09:15 - 17:00 FRO, HS 14 Do., 28.11.2024, 09:15 - 17:00 FRO, HS 14 Fr., 29.11.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 4.A05 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: During a recent public lecture at the University College Dublin, historian Michael Ignatieff said that “democracy is an argument about what democracy is.” To quote Walter Bryce Gallie’s 1956 article, democracy can be seen as an “essentially contested concept.” This disagreement has not prevented scholars from engaging with this complex concept. Quite on the contrary, it has been the engine of a fertile, ongoing discussion about democracy, its meaning, and value. In this course, you will join this fascinating scholarly conversation. We will deal with and try to answer some of the most fundamental questions related to democracy from a normative and political point of view, including: what is this concept about, what makes it relevant to political science and political philosophy, and why is democracy seen as especially legitimate? To approach these questions, we will read excerpts from a selection of the most influential books on (normative) democratic theory that have been published in the last hundred years. The text selection will cover a variety of topics and perspectives in the literature. The seminar’s sessions will follow the chronological order of publication of the works. Lernziele: The primary goal of the seminar is to provide the students with a solid foundation and toolbox to navigate contemporary scholarly debates on democracy. More concretely, by the end of the course, the participants should be able to: - Understand complex, academic texts and summarize the key arguments. - Critically evaluate the strengths and weaknesses of these arguments. - Compare works and arguments by different authors. - Engage in academic dialogue with their peers. - Develop and elaborate on their own thoughts about the readings and themes of the seminar (in written as well as oral form). - Exploit the acquired knowledge to analyze today’s literature on democratic theory. Voraussetzungen: There are no strict requirements for registration. However, participants should be aware that this is a reading heavy class and that the in-class activities will largely center on group discussions of the mandatory readings. This seminar has been primarily designed for Master students in political philosophy and political science. Advanced Bachelor students and students from neighboring disciplines are welcome to attend the seminar. Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: The course is worth 4 Credits and will be evaluated based on: - Active in-class participation - One-page summary AND in-class short presentation (ca. 7 min) of at least one mandatory reading It is possible to write a term paper for additional 6 ECTS. Kontakt: chiara.valsangiacomo@ucd.ie Literatur See Syllabus on OLAT 45 European Integration and the Role of the Franco-German motor Dozent/in: Lucas Schramm, M.A. Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mo., 02.09.2024, 13:00 - 13:20 Via Zoom https://lmu-munich.zoom- x.de/j/63451273874?pwd=sGsFigjbRCq8YZemgJ0BPnJ0gdvq21.1 Termine: Fr., 13.09.2024, 08:15 - 17:00 INS 10, 220 Sa., 14.09.2024, 08:15 - 15:30 FRO, 4.B02 Fr., 11.10.2024, 08:15 - 17:00 FRO, 4.B02 Sa., 12.10.2024, 08:15 - 15:30 FRO, 4.B02 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: France and Germany are at the heart of Europe – not just geographically and for their demographic and economic size, but also politically. With respect to European Union (EU) politics, scholars and observers have long argued that “nothing goes without, nothing goes against France and Germany”. Indeed, these two countries were the key drivers for the European integration process post-Second World War and have critically shaped EU politics ever since then. This seminar analyzes Franco-German “embedded bilateralism” in the multi- level and multi-faceted system of the European Union. We will scrutinize the role and impact of France and Germany across different EU policy areas. Our empirical cases cover instances of successful Franco-German leadership, such as the creation of the EU Covid recovery plan, as well as of failure, like the EU’s responses to the recent energy crisis or Russia’s war against Ukraine. At the same time, the seminar takes a broader focus, both theoretically and empirically. Looking at bi- and minilateral relations between states in international politics more generally, and discussing historical and more recent examples of bi- and minilateral relations, will allow us to put the Franco-German embedded bilateralism into perspective. The seminar will thus be of interest to students of international relations, comparative politics, and European studies alike. Lernziele: Learning objectives of the seminar: - Obtain a comprehensive and detailed overview of bi- and multilateral state relations in international politics and in the European context; - Gain theoretical, conceptual, and empirical insights into key aspects of EU policy making; - Be able to answer important questions regarding the history, development, and contemporary challenges of Franco-German bilateralism in the EU. Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: - Regular and active participation - In-depth lecture of the readings (including one short response paper per block of one page addressing one or more guiding questions on a selected topic) - In-class presentation (“Referat”): ca. 20 minutes / (4 Credits) Hinweise: Open for written assignment (“Seminararbeit”) Kontakt: lucas.schramm@gsi.uni-muenchen.de Literatur Key readings - Krotz, Ulrich, and Joachim Schild (2013). Shaping Europe: France, Germany, and Embedded Bilateralism from the Elysée Treaty to Twenty-First Century Politics. Oxford University Press. https://lmu-munich.zoom-x.de/j/63451273874?pwd=sGsFigjbRCq8YZemgJ0BPnJ0gdvq21.1 https://lmu-munich.zoom-x.de/j/63451273874?pwd=sGsFigjbRCq8YZemgJ0BPnJ0gdvq21.1 46 Negativity in Democratic Politics Dozent/in: Frederico Dias Ferreira da Silva, MA Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 18.09.2024, 12:15 - 14:00 FRO, HS 7 Terminierung 1: Do., 03.10.2024, 09:15 - 17:00 FRO, HS 14 Fr., 04.10.2024, 09:15 - 16:00 FRO, 4.B51 Terminierung 2: Do., 14.11.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 4.A05 Fr., 15.11.2024, 09:15 - 16:00 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: The "Negativity in Democratic Politics" course explores how negativity shapes political communication, public opinion, and political behavior in Western democracies. Do people react differently to negative compared to positive information? Why do parties and candidates use tactics like negative campaigning? How do negative political identities affect citizens’ attitudes and behavior? What are the causes and consequences of affective polarization in contemporary democracies? This course examines the pervasive influence of negative biases in information processing and impression formation, shedding light on how individuals interpret and react to political information through a negative lens. Students will delve into the dynamics of negative partisanship, characterized by the development of a strong political hostility toward an out-group without necessarily equally strong partisan attachments. The course will cover the strategic use of negative campaigning, including attack ads and smear tactics, and their impact on voter perceptions and election outcomes. It will also address the pressing topic of affective polarization, exploring how emotional and identity-based divisions between political groups contribute to societal fragmentation, reduced political cooperation, and democratic erosion. Finally, the consequences of negativity in the voting decision- making process will be analyzed through the lenses of negative voting, a political choice motivated more by opposition to a candidate than support for another. Through case studies and empirical research, students will gain a comprehensive understanding of these negative elements in democratic politics. The course integrates theoretical frameworks with practical examples, equipping students with the analytical skills needed to critically assess the implications of negativity in contemporary democracies. Lernziele: - Understand the causes and consequences of negativity in democratic politics - Relate the psychological and sociological foundations of negative partisanship and its impact on political loyalty and polarization. - Interpret negative biases in information processing and impression formation in political contexts. - Apply analytical skills to case studies from contemporary Western democracies to illustrate and understand the practical implications of negativity in democratic politics. - Explain the motivations behind negative voting and its implications for democratic processes and election results. - Evaluate the effects of negative campaigning strategies on voter perceptions and electoral outcomes in Western democracies. Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: Active participation, oral engagement; short presentation, essay / (4 Credits) Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Kontakt: frederico.silva@eui.eu Literatur See Syllabus on OLAT 47 The Politics of Climate Change Adaptation Dozent/in: Susanna Garside Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 18.09.2024, 12:15 - 14:00 FRO, HS 7 Termine: Fr., 08.11.2024, 09:15 - 17:00 INS, 220 Sa., 09.11.2024, 09:15 - 16:00 FRO, 4.B01 Fr., 22.11.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B51 Sa., 23.11.2024, 09:15 - 16:00 FRO, 4.B54 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: This course is about the politics of survival. In a world where global warming has already risen beyond 1.5C above pre-industrial levels, communities in every corner of the world are exposed to increasingly frequent and severe episodes of extreme weather, including hurricanes, droughts, heatwaves, heavy rainfall, and flooding. How are societies adapting to this? And how are the dynamics of climate change adaptation shaping politics? This course offers an introduction to the politics of climate change adaptation which considers the roles of actors at various levels (international, national, firm level, community and individual). We conceptualise adaptation as a fundamentally political issue, both facilitated by policy and politics, whilst in itself shaping political outcomes. Where existing literature on the politics of climate change has overwhelmingly focused on climate change mitigation in the Global North, this course draws attention to the growing body of work on the politics of climate change adaptation. It considers how adaptation challenges vary between countries of the Global North and Global South and encourages critical engagement with the research designs and methods being used to study the politics of climate change adaptation. Lernziele: At the end of the course students should be able to: Identify and describe ways in which actors at different levels (international, national, firm level, community and individual) are adapting to climate change; - Provide examples of how adaptation challenges differ between countries in the Global North and Global South; - Analyse potential impacts of climate change adaptation strategies or policies on politics; - Critically evaluate and reflect on research designs and methods used to study the politics of climate change adaptation. Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: Two response papers (due before the first teaching block); active participation during class; presentation during the second teaching block / (4 Cedits) Kontakt: susanna.garside@eui.eu Literatur See Syllabus on OLAT 48 The Politics of Gender: An Interdisciplinary Perspective Dozent/in: Tae Kyeong Yun Veranstaltungsart: Masterseminar Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Mi., 18.09.2024, 12:15 - 14:00 FRO, HS 7 Termine: Fr., 27.09.2024, 09:15 - 17:00 FRO, 4.B02 Sa., 28.09.2024, 09:15 - 16:00 FRO, 4.B54 Fr. 08.11.2024, 09:15 - 17:00 FRO, HS 14 Sa., 09.11.2024, 09:15 - 16:00 FRO, 3.B57 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Inhalt: To what extent does gender play a role in our social lives and politics? This introductory seminar delves into the profound influence of gender on politics, fostering a comprehensive and critical understanding of this intricate relationship. As an interdisciplinary seminar, students will be introduced to different theoretical perspectives and empirical evidence on the role of gender from political science and sociology. By the end of the seminar, students will be equipped with the knowledge and analytical tools to assess and discuss gender dynamics in relation to politics. The seminar begins with an exploration of the importance of studying gender in politics. Following that, we delve into social status theory from sociology and its relation to gender inequality, establishing it as our foundational theoretical framework. Subsequently, students will be introduced to the experimental method, which is increasingly used in social science research. By doing so, students will be well-equipped to critically engage with readings and gain a good understanding of the interaction between theory and empirical research. As the seminar progresses, we explore theoretical perspectives and empirical evidence regarding the role of gender in politics. Readings cover topics such as gender discrimination, stereotypes in politics, masculinity, socialization and political representation. On the final day, we will examine the intersectionality of gender with other social characteristics such as race and social class. The remaining time will be allocated for addressing any queries regarding term papers and for student presentations. Lernziele: - Teaching objectives: - Introduce the multifaceted relationship between gender, power, and inequality. - Provide foundational knowledge of experimental methods in the social sciences. - Critically assess theoretical and empirical approaches to understanding gender and politics. - Apply knowledge to analyse real-world examples of gender bias and discrimination in politics. - Engage in critical discussions and effectively communicate their understanding of gender issues. Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: Active class participation, submission of questions from readings, student presentations, and a short-term paper./ (4 Credits) Literatur See Syllabus on OLAT 49 Integrationsseminar Recht und Politikwissenschaft: Demokratie am Ende? Populismus, Radikalisierung der Politik und die Zukunft von Demokratie und Rechtsstaat Dozent/in: Prof. Dr. iur. Michele Luminati Dr. rer. pol. Stefan Rieder Veranstaltungsart: Blockveranstaltung Durchführender Fachbereich: RF \ Nichtjuristische Wahlfächer Studienstufe: Bachelor / Master Einführungsveranstaltung: Di., 17.09.2024, 16:15 - 18:00 INS 10, 214 Termine: Do., 07.11.2024, 14:15 - 19:00 FRO, 3.B48 Fr., 08.11.2024, 09:15 - 12:00 FRO, HS 13 Fr., 08.11.2024, 11:15 - 19:00 FRO, 3.B48 Weitere Daten: Einreichung Essay bis 20. Dezember 2024 Umfang: Blockveranstaltung Inhalt: Das Integrationsseminar dient dem interdisziplinären Austausch zwischen Rechts- und Politikwissenschaft. Das Seminar befasst sich mit der von vielen Seiten beklagten Krise oder Bedrohung von Demokratie und Rechtsstaat. Der Aufstieg des Populismus, die zunehmende Radikalisierung der politischen Debatten von Corona über „Wokeness“ bis zum Klimawandel, die verdeckte Einflussnahme auf die Politik über Soziale Medien aus dem Ausland, die Polarisierung der Parteienlandschaft und das damit einhergehende vermehrte Auftreten unheiliger Allianzen, das Auftreten von Verschwörungstheorien, die sich jeglicher politischen Diskussion entziehen, die vielen Versuche rechtsstaatliche Prinzipien auszuhebeln: Diese und viele andere Themen führen zur grundlegenden Frage, ob die Demokratie und der Rechtsstaat existenziell bedroht sind? Antworten dazu sollen aus politikwissenschaftlicher wie auch aus juristischer Sicht untersucht und diskutiert werden. Zu behandelnde Themen sind zum Beispiel der Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen in den verschiedenen Ländern und in der Schweiz insbesondere im Kontext des Asylwesens, der damit verbundene Wandel der Parteienlandschaft und der Funktion von Massenparteien, die Rolle der Sozialen Medien bei der Entstehung einer neuen politischen Öffentlichkeit, die Bewährung der rechtlichen Instrumente zum Schutz der Verfassung und des Rechtsstaates, die zunehmende Rolle des Notrechts in Krisensituationen. Das Seminar widmet sich diesen und weiteren Themen. Die Studierenden wählen ein Thema aus, halten dazu ein Referat und schreiben ein Essay. Zusätzlich wird ein „Kamingespräch“ mit einer prominenten Persönlichkeit der eidgenössischen Politik die Gelegenheit zu einem einmaligen Erfahrungsaustausch bieten. Lernziele: - Verständnis von unterschiedlichen disziplinären Methoden und Theorien und Beteiligung an einem interdisziplinären Dialog - Umgang mit empirischen Studien - Beschäftigung mit aktuellen Problemen an der Schnittstelle von Recht und Politik - Allenfalls Durchführung von Fallstudien Voraussetzungen: Das Seminar richtet sich an Masterstudierende der Rechts- und der Politikwissenschaft. Fortgeschrittene Bachelorstudierende können auf Anfrage zugelassen werden. Sprache: Deutsch Begrenzung: Ja, 18 Studierende Anmeldung: Anmeldung via UniPortal vom 1. - 30. Sept 2024; gilt als Prüfungsanmeldung. Master Plus-Studierende werden prioritär zugelassen. Prüfung: - Benotete schriftliche Arbeit und Referat 3 Credits bei Anrechnung als Integrationsseminar MLaw + International Relations - Schriftliche Arbeit und Referat (passed/failed) 3 Credits bei Anrechnung als nichtjuristisches Wahlfach Prüfungsmodus / Credits: siehe oben (3 Credits) Hinweise: Gegebenenfalls Beitrag zu einem Working-Paper und Publikation Kontakt: michele.luminati@unilu.ch Material: Seminarunterlagen, insbesondere Literatur zur Einführung, werden auf OLAT zur Verfügung gestellt 50 Literatur Literatur zum Einstieg - BECK, K. ET AL (Hrsg.), Der Corona-Effekt. Vielfältige Perspektiven für einen konstruktiven Dialog, Zürich 2022; - JÄGER. A., Hyperpolitik. Extreme Politisierung ohne politische Folgen, Berlin 2023; - JESSE, E. / MANNEWITZ, T. / PANRECK, I.-C. (Hrsg.), Populismus und Demokratie: interdisziplinäre Perspektiven, Baden-Baden 2019; - KLEFFNER. H. / MEISNER M., Fehlender Mindestabstand, Die Coronakrise und die Netzwerke der Demokratiefeinde, Freiburg i. Br. 2021; - LEVITSKY, S. / ZIBLATT, D., Wie Demokratien sterben: und was wir dagegen tun können, 4. Auflage, München 2018; - SEMSROTT, A., Machtübernahme Volkskanzler: was passiert wenn Rechtsextremisten regieren?, München 2024; - STEINBEIS, M., Ein Volkskanzler, in: VerfBlog, 2019/9/09, https://verfassungsblog.de/ein-volkskanzler/, DOI: https://doi.org/10.17176/20190909-201315-0; - UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAM UNDP, The 2023/2024 Human Development Report, 2024 https://hdr.undp.org/system/files/documents/global-report-document/hdr2023-24reporten.pdf. https://doi.org/10.17176/20190909-201315-0 https://hdr.undp.org/system/files/documents/global-report-document/hdr2023-24reporten.pdf 51 Sonderveranstaltungen Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (qualitative, theoretische Arbeiten) Dozent/in: Prof. Dr. Joachim Blatter Veranstaltungsart: Kolloquium Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 18:15 - 20:00, ab 17.09.2024 FRO, 3.B52 Di., 29.10.2024, 18:15 – 20:00 FRO, 3.B01 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Das Kolloquium dient dazu, den Studierenden bei der Vorbereitung ihrer BA- bzw. MA-Arbeit zu helfen. Dazu präsentieren die Studierenden ihr Forschungsprojekt zwei Mal. MA-Studierende, von denen wir davon ausgehen, dass sie bereits angemeldet sind, präsentieren in ihren ersten Vorträgen zu Beginn des Semesters ihr ausgearbeitetes Forschungsdesign. In Ihrer Zweitpräsentation im zweiten Teil des Semesters fokussieren Sie auf Fortschritte und aktuelle Probleme. BA-Studierende, bei denen wir davon ausgehen, dass sie sich im Laufe des Semesters anmelden, präsentieren in ihren ersten Vorträgen zu Beginn des Semesters eine erste Skizze ihres Forschungsprojektes. In ihrem zweiten Vortrag am Ende des Semesters stellen sie ihr vollständiges Exposé dar. Das Kolloquium ist für alle Studierenden offen. Eine sporadische Teilnahme zu einzelnen Vorträgen ist grundsätzlich möglich. Diejenigen, die sich in der Vorbereitung zur Abschlussarbeit befinden und eine Leistungsbescheinigung für das Kolloquium erhalten möchten, müssen allerdings an allen Sitzungen teilnehmen, zwei Mal ihr Projekt zur Abschlussarbeit präsentieren und ein vollständiges Exposé für die Abschlussarbeit in schriftlicher Form einreichen. Ausserdem müssen sie ein Exposé einer Kommilitonin oder eines Kommilitonen kommentieren. Um den Studierenden einen Einblick in politikwissenschaftliche Forschungsprozesse zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass auch Doktorierende und Habilitierende des Politikwissenschaftlichen Seminars ihre aktuellen Forschungsprojekte präsentieren und gemeinsam mit den Dozierenden und Studierenden diskutieren. Voraussetzungen: keine Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Regelmässige Teilnahme (s. Inhalt) / (2 Credits) Kontakt: joachim.blatter@unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT 52 Kolloquium BA- und MA-Abschlussarbeiten (quantitative Arbeiten) Dozent/in: Prof. Dr. Lena Maria Schaffer Veranstaltungsart: Kolloquium Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Di., 18:15 - 20:00, ab 17.09.2024 FRO, 3.B57 Di., 29.10.2024, 18:15 – 20:00 FRO, 3.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Inhalt: Das Kolloquium dient dazu, den Studierenden bei der Vorbereitung ihrer BA- bzw. MA-Arbeit zu helfen. Dazu präsentieren die Studierenden ihr Forschungsprojekt zwei Mal. MA-Studierende, von denen wir davon ausgehen, dass sie bereits angemeldet sind, präsentieren in ihren ersten Vorträgen zu Beginn des Semesters ihr ausgearbeitetes Forschungsdesign. In Ihrer Zweitpräsentation im zweiten Teil des Semesters fokussieren Sie auf Fortschritte und aktuelle Probleme. BA-Studierende, bei denen wir davon ausgehen, dass sie sich im Laufe des Semesters anmelden, präsentieren in ihren ersten Vorträgen zu Beginn des Semesters eine erste Skizze ihres Forschungsprojektes. In ihrem zweiten Vortrag am Ende des Semesters stellen sie ihr vollständiges Exposé dar. Das Kolloquium ist für alle Studierenden offen. Eine sporadische Teilnahme zu einzelnen Vorträgen ist grundsätzlich möglich. Diejenigen, die sich in der Vorbereitung zur Abschlussarbeit befinden und eine Leistungsbescheinigung für das Kolloquium erhalten möchten, müssen allerdings an allen Sitzungen teilnehmen, zwei Mal ihr Projekt zur Abschlussarbeit präsentieren und ein vollständiges Exposé für die Abschlussarbeit in schriftlicher Form einreichen. Ausserdem müssen sie ein Exposé einer Kommilitonin oder eines Kommilitonen kommentieren. Um den Studierenden einen Einblick in politikwissenschaftliche Forschungsprozesse zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass auch Doktorierende und Habilitierende des Politikwissenschaftlichen Seminars ihre aktuellen Forschungsprojekte präsentieren und gemeinsam mit den Dozierenden und Studierenden diskutieren. Voraussetzungen: keine Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Regelmässige Teilnahme (s. Inhalt) / (2 Credits) Kontakt: lena.schaffer@unilu.ch Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform OLAT 53 Tutorat zur Vorlesung 'Methoden der empirischen Sozialforschung I', Gr. 1 Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone / Vanessa Leutner (Tutorin) Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Di., 16:15 - 18:00, ab 17.09.2024 FRO, 4.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Tutorate vertiefen den Inhalt der Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung I anhand von zu bearbeitenden Aufgaben. Voraussetzungen: Besuch der Vorlesung "Methoden der empirischen Sozialforschung I" sowie vorbereitende Bearbeitung der Aufgaben und aktive Mitarbeit im Tutorat. Sprache: Deutsch Begrenzung: Um eine gleichmässige Verteilung der Teilnehmer/innen auf die einzelnen Tutoratsgruppen zu erreichen, ist die Zahl der Teilnehmer/innen pro Tutoratsgruppe auf 24 Personen beschränkt. Eine allfällige Umverteilung wird hierfür vorbehalten. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (2 Credits) Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch / vanessa.leutner@unilu.ch / vanessa.leutner@unilu.ch Material: wird über OLAT zugänglich gemacht. 54 Tutorat zur Vorlesung 'Methoden der empirischen Sozialforschung I', Gr. 2 Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone / Vanessa Leutner (Tutorin) Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Do., 12:15 - 14:00, ab 19.09.2024 FRO, 3.B57 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Tutorate vertiefen den Inhalt der Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung I anhand von zu bearbeitenden Aufgaben. Voraussetzungen: Besuch der Vorlesung "Methoden der empirischen Sozialforschung I" sowie vorbereitende Bearbeitung der Aufgaben und aktive Mitarbeit im Tutorat. Sprache: Deutsch Begrenzung: Um eine gleichmässige Verteilung der Teilnehmer/innen auf die einzelnen Tutoratsgruppen zu erreichen, ist die Zahl der Teilnehmer/innen pro Tutoratsgruppe auf 24 Personen beschränkt. Eine allfällige Umverteilung wird hierfür vorbehalten. Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (2 Credits) Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch / vanessa.leutner@unilu.ch / vanessa.leutner@unilu.ch Material: wird über OLAT zugänglich gemacht. 55 Tutorat zur VL Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Gr. 1 Dozent/in: Dr. phil. Patrick Schenk / Sahra Kehren (Tutorin) Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Do., 14:15 - 16:00, ab 19.09.2024 FRO, 4.B47 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Methoden und die Logik der Forschung in der Sozial- und Kommunikationswissenschaften sind keine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern. Empirische Forschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. In der Vorlesung «Doing Research» erhalten Sie anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. In den Tutoraten haben Sie die Möglichkeit, dieses Wissen einzuüben, es zu stärken, es zu verkörpern. Während Sie in der Vorlesung davon hören, wie andere den Pinsel geführt haben, nehmen Sie in den Tutoraten den Pinsel selbst in die Hand. Dies umfasst dreierlei: Erstens können Sie die Texte und Inhalte zur Vorlesung kritisch diskutieren. Zweitens können Sie Fragen stellen zu den Forschungsbeispielen, den Verfahren und den Argumenten. Drittens können Sie Ihr Wissen anwenden, indem Sie bei der Lösung von Übungsaufgaben mitwirken. Damit ergänzen die Tutorate die Inhalte der Vorlesung, dienen aber auch ihrer Vertiefung und der Vorbereitung auf die Prüfung zur Vorlesung. Sprache: Deutsch Begrenzung: Die Tutorate leben von der aktiven Mitarbeit der Studierenden und ihrer intensiven Betreuung. Um dies zu gewährleisten, streben wir eine möglichst ausgewogene Verteilung der Studierenden über die drei Tutorate an. Deshalb sind die Teilnehmerplätze begrenzt. Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Regelmässiges Einreichen von Fragen zu den Grundlagentexten Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Details siehe 'Prüfung') (2 Credits) Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. - Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden Der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. - Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 56 Tutorat zur VL Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Gr. 2 Dozent/in: Dr. phil. Patrick Schenk / Christian Mathis (Tutor) Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Mo., 12:15 - 14:00, ab 23.09.2024 FRO, 4.B02 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Methoden und die Logik der Forschung in der Sozial- und Kommunikationswissenschaften sind keine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern. Empirische Forschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. In der Vorlesung «Doing Research» erhalten Sie anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. In den Tutoraten haben Sie die Möglichkeit, dieses Wissen einzuüben, es zu stärken, es zu verkörpern. Während Sie in der Vorlesung davon hören, wie andere den Pinsel geführt haben, nehmen Sie in den Tutoraten den Pinsel selbst in die Hand. Dies umfasst dreierlei: Erstens können Sie die Texte und Inhalte zur Vorlesung kritisch diskutieren. Zweitens können Sie Fragen stellen zu den Forschungsbeispielen, den Verfahren und den Argumenten. Drittens können Sie Ihr Wissen anwenden, indem Sie bei der Lösung von Übungsaufgaben mitwirken. Damit ergänzen die Tutorate die Inhalte der Vorlesung, dienen aber auch ihrer Vertiefung und der Vorbereitung auf die Prüfung zur Vorlesung. Sprache: Deutsch Begrenzung: Die Tutorate leben von der aktiven Mitarbeit der Studierenden und ihrer intensiven Betreuung. Um dies zu gewährleisten, streben wir eine möglichst ausgewogene Verteilung der Studierenden über die drei Tutorate an. Deshalb sind die Teilnehmerplätze begrenzt. Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Regelmässiges Einreichen von Fragen zu den Grundlagentexten Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Details siehe 'Prüfung') (2 Credits) Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. - Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden Der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. - Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 57 Tutorat zur VL Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Gr. 3 Dozent/in: Dr. phil. Patrick Schenk / Livia Köppel (Tutorin) Veranstaltungsart: Übung Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Studienstufe: Bachelor Termine: Wöchentlich Di., 12:15 - 14:00, ab 24.09.2024 FRO, HS 12 Di., 26.11.2024, 12:15 – 14:00 FRO, HS 14 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Inhalt: Die Methoden und die Logik der Forschung in der Sozial- und Kommunikationswissenschaften sind keine Ansammlung toter Worte in dicken Büchern. Empirische Forschung ist eine praktische Angelegenheit. Es ist eine Kompetenz, eine Fähigkeit, ein Handwerk. So wie Künstlerinnen und Künstler lernen müssen, den Pinsel richtig zu führen, müssen auch Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler lernen, ihre Werkzeuge zu meistern. Dann können sie, so wie die Malerin oder der Maler auch, Neues schaffen, das uns bereichert, voranbringt und hoffentlich auch erfreut. In der Vorlesung «Doing Research» erhalten Sie anhand konkreter Forschung, darunter Studien zu Algorithmen, Digitalisierung oder künstlicher Intelligenz, eine Einführung in die Logik der Sozial- und Kommunikationswissenschaften und ihren zentralen Verfahren, von qualitativen Interviews, über Inhaltsanalysen, bis zu Experimenten und gross angelegten Befragungen. In den Tutoraten haben Sie die Möglichkeit, dieses Wissen einzuüben, es zu stärken, es zu verkörpern. Während Sie in der Vorlesung davon hören, wie andere den Pinsel geführt haben, nehmen Sie in den Tutoraten den Pinsel selbst in die Hand. Dies umfasst dreierlei: Erstens können Sie die Texte und Inhalte zur Vorlesung kritisch diskutieren. Zweitens können Sie Fragen stellen zu den Forschungsbeispielen, den Verfahren und den Argumenten. Drittens können Sie Ihr Wissen anwenden, indem Sie bei der Lösung von Übungsaufgaben mitwirken. Damit ergänzen die Tutorate die Inhalte der Vorlesung, dienen aber auch ihrer Vertiefung und der Vorbereitung auf die Prüfung zur Vorlesung. Sprache: Deutsch Begrenzung: Die Tutorate leben von der aktiven Mitarbeit der Studierenden und ihrer intensiven Betreuung. Um dies zu gewährleisten, streben wir eine möglichst ausgewogene Verteilung der Studierenden über die drei Tutorate an. Deshalb sind die Teilnehmerplätze begrenzt. Prüfung: - Regelmässige Anwesenheit - Aktive Mitarbeit - Regelmässiges Einreichen von Fragen zu den Grundlagentexten Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Details siehe 'Prüfung') (2 Credits) Kontakt: patrick.schenk@unilu.ch Material: Materialien werden auf OLAT zur Verfügung gestellt. Literatur - Diekmann, Andreas. 2005. Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rohwolt. - Schnell, Rainer, Paul B. Hill, and Elke Esser. 2008. Methoden Der Empirischen Sozialforschung. 8., unveränd. Aufl. Lehrbuch. München [u.a.]: Oldenbourg. - Rössel, Jörg, and Patrick Schenk. 2018. “Researching the Transformation of Wine Discourse from 1974- 2008 Using Quantitative Content Analysis.” SAGE Research Methods Cases. 58 Ringvorlesung Master "Global Studies" Dozent/in: Prof. Dr. Lena Schaffer / Prof. Dr. Bettina Beer / Prof. Dr. Mira Burri / Prof. Dr. Raimund Hasse / Prof. Dr. Daniel Speich Chassé Veranstaltungsart: Ringveranstaltung Durchführender Fachbereich: KSF \ Politikwissenschaft Studienstufe: Bachelor / Master Termine: Wöchentlich Mi., 16:15 - 18:00, ab 18.09.2024 FRO, 3.B58 Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Inhalt: Der interdisziplinäre Masterstudiengang „Global Studies“ thematisiert Formen globaler Vergesellschaftung und ihre politische und rechtliche Gestaltung. Er kombiniert die Analyse von Globalisierungsprozessen aus der Sichtweise von fünf wissenschaftlichen Disziplinen: der Ethnologie, Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft, Rechtwissenschaft und der Soziologie. Die Ringveranstaltung zum Studiengang umfasst je eine Sitzung jedes der fünf am Master beteiligten Schwerpunktfächer und vermittelt einen Einblick in die Arbeits- und Sichtweise der fünf Fächer zu aktuellen Forschungsfragen der «Global Studies». Die Veranstaltung eignet sich damit ideal für Neustudierende des Masters, um sich einen Einblick in ihre Schwerpunktfächer zu verschaffen. Die Veranstaltung ist darüber hinaus auch für Studierende anderer Studiengänge geöffnet; Interessierte sind gerne eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Sprache: Bilingue - Deutsch / Englisch Begrenzung: Bei hoher Anmeldezahl werden Studierende des Masterstudienganges "Global Studies" bevorzugt. Prüfungsmodus / Credits: Für eine Vergabe von Credits sind zwingend alle Sitzungen der Ringvorlesung zu besuchen / (2 Credits) Hinweise: - Begrüssungssitzung - Sitzung Ethnologie (Prof. Dr. Bettina Beer) - Sitzung Geschichte (Prof. Dr. Daniel Speich Chassé) - Sitzung Rechtswissenschaft (Prof. Dr. Mira Burri) - Sitzung Soziologie (Prof. Dr. Raimund Hasse) - Sitzung Politikwissenschaft (Prof. Dr. Lena Schaffer) - Abschlusssitzung Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Kontakt: lena.schaffer@unilu.ch / michael.widmer@unilu.ch 59 Politikwissenschaftliches Seminar - LEHRVERANSTALTUNGEN IM HERBSTSEMESTER 2024 Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 08:15 - 10:00 10:15 - Freedom and Power Ruchet / Von der Theorie in die Praxis – Angewandte Politikevaluation Einführung in die Internationalen Politische Emotionen und qualitative Climate Change and (spacial) Issues of Representation Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und 12:00 Hauptseminar Fritzsche / Fischer / Hauptseminar Beziehungen Schaffer / Interviewforschung (Research Design Inequality Hänze / in International Relations Kommunikationswissen- schaften – erste Schritte )* Vorlesung and Methods in Masterseminar Maddah / Schenk / Qualitative Research) (14-täglich, Hauptseminar Vorlesung Heumann / alternierend mit:) (14-täglich, Masterseminar alternierend 12:15 - Tutorat zur VL Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial-und Kommunikations- wissenschaften – erste Schritte / Gruppe 2 Schenk / Mathis Political Behaviour and Communication Trechsel / Vorlesung Tutorat zur VL Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial -und Kommunikationswissen- schaften – erste Schritte/ Gruppe 3 / Schenk / Köppel Einführung in die Introduction to mit:) Tutorat zur Vorlesung Methoden der empirischen Sozialforschung I / Gruppe 2 Diaz-Bone / Leutner 14:00 Internationalen Statistics for the Beziehungen Social Sciences)** Gruppe 1 Klein / Steinecke / Schlegel / Vorlesung Proseminar (14-täglich) 14:15 – 16:00 Politikevaluation mit Themenschwerpunkt Umweltpolitik Rieder / Vorlesung Einführung in die Demokratie- Theorien Blatter / Vorlesung Inequality and Politics Volpi / Hauptseminar Methoden der empiririschen Sozialforschung I)* Diaz-Bone / Vorlesung Einführung in die Internationalen Beziehungen Gruppe 2 Klein / Steinecke / Proseminar Research Design and Methods in Quantitative Research Canalejo-Molero / Masterseminar (14-täglich) Tutorat zur Vorlesung Doing Research: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikations- wissenschaften – erste Schritte / Schenk / Kehren 16:15 - 18:00 Klassiker der politischen Theorie J. Schulz / Proseminar Politics of Climate Change Schaffer / Hauptseminar Tutorat zur VL Methoden der empirischen Sozialforschung I Gruppe 1 Diaz-Bone / Leutner Methodenseminar Zur Praxis der Empirischen Sozialforschung II Blatter / Heumann Ringvorlesung Master «Global Studies» Diverse (Schaffer) Beer, Buri, Hasse, Speich, Chasse 18:15 - Kolloquium für BA- und Kolloquium für BA- und 20:00 MA- Abschlussarbeiten MA- Abschlussarbeiten (qualitative oder (quantitative Arbeiten) / theoretische Arbeiten / Schaffer Blatter )* Vorlesung «Doing Research Without Tears: Logik der Forschung in den Sozial- und Kommunikationswissenschaften – erste Schritte» ist äquivalent zu Vorlesung «Methoden der empirischen Sozialforschung I» )** Vorlesung «Introduction to Statistics for the Social Sciences» ist äquivalent zu Vorlesung «Grundlagen der multivariaten Statistik» Seite: 1 / 2 Blockveranstaltungen im Herbstsemester 2024 Veranstaltung Dozierende Wochentag, Datum Uhrzeit von bis Räume Democratic theory: Essential contemporary readings Masterseminar Valsangiacomo Einführung: 18.09.2024 Block I: 17. + 18.10.2024 Block II: 28.11.2024 Block II: 29.11.2024 12:15 09:15 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 17:00 HS 7 17.+18.10.: HS 14 28.11.: HS 14 29.11.: 4.B01 Partizipative Demokratie und demokratische Innovationen Hauptseminar Stojanovic Einführung: 18.09.2024 Block I: 08.11.2024 09.11.2024 Block II: 22. + 23.11.2024 12:15 09:15 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 17:00 HS 7 08.11.: HS12+HS11 09.11.: 3.B58 22.+23.11.: 3.B57 Ausgrenzen oder Inkludieren? Wie Mainstreamparteien mit Populisten umgehen (sollen) Hauptseminar Poguntke Einführung: 18.09.2024 Block I: 11. + 12.10.2024 Block II: 29. + 30.11.2024 12:15 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 HS 7 11.+12.10.: 4.B51 29.+30.11.: 4.B51 The Politics of Climate Change Adaptation Masterseminar Garside (EUI) Einführung: 18.09.2024 Block I: 08.11.2024 09.11.2024 Block II: 22.11.2024 II: Block II: 23.11.2024 12:15 09:15 09:15 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 17:00 17:00 HS 7 08.11.: Inseli 220 09.11.: 4.B01 22.11.: 4.B51 23.11.: 4.B54 The Politics of Gender: An Interdisciplinary Perspective Masterseminar Yun (EUI) Einführung: 18.09.2024 Block I: 27.09.2024 Block I: 28.09.2024 Block II: 15.11.2024 Block II: 16.11.2024 12:15 09:15 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 17:00 HS 7 27.09.: 4.B02 28.09.: 4.B54 15.11.: Inseli 214 16.11.: HS 14 Negativity in democratic politics Masterseminar Ferreira da Silva Einführung: 18.09.2024 Block I: 03.10.2024 Block I: 04.10.2024 Block II: 14.11.2024 Block II: 15.11.2024 12:15 09:15 09:15 09:15 09:15 14:00 17:00 17:00 17:00 17:00 HS 7 03.10.: HS 14 04.10.: 4.B51 14.11.: 4.A05 15.11.: 4.B54 European Integration and the Role of the Franco-German motor Masterseminar Schramm Einführung: 02.09.2024 Block I: 13. + 14.09.2024 Block II: 11. + 12.10.2024 13:00 09:15 09:15 13:20 17:00 17:00 Zoom session 13.09.: Inseli 220 14.09.: 4.B02 11.+12.10.: 4.B02 Integrationsseminar Recht- und Politikwissenschaft: Heilige Neutralität? Neutralitätsrecht und Neutralitätspolitik im 21. Jahrhundert Masterseminar Luminati / Rieder Einführung: 17.09.2024 Block I: 07.11.2024 Block II: 08.11.2024 Block II: 08.11.2024 16:15 14:15 09:15 14:15 18:00 19:00 12:00 19:00 Inseli 214 07.11.: 3.B48 08.11. VM: HS 13 08.11. NM: 3.B48 Politikwissenschaftliches Seminar www.unilu.ch Seite: 2 / 2 09:15 17:00 60 Semesterdaten Herbstsemester 2024 TAG DATUM ANLASS Mo- Fr 02.-27.09.2024 Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen Fr 13.09.2024 Willkommensanlass für Neustudierende Fr 13.09.2024 Diplomfeier KSF (FS24) Mo 16.09.2024 Beginn der Lehrveranstaltungen Mi 02.10.2024 St. Leodegar: vorlesungsfrei Fr 01.11.2024 Allerheiligen: vorlesungsfrei Do 07.11.2024 Dies Academicus: Vorlesungsbetrieb ab 14 Uhr oder Anlass mit Ehrendoktorin/Ehrendoktor So 08.12.2024 Maria Empfängnis: vorlesungsfrei Fr 20.12.2024 Ende der Lehrveranstaltungen Frühjahrssemester 2025 TAG DATUM ANLASS Mo-Fr 03.02. - 28.02.2025 Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen Mo 17.02.2025 Beginn der Lehrveranstaltungen Do 27.02.2025 Schmutziger Donnerstag: vorlesungsfrei Mo 03.03.2025 Güdismontag: vorlesungsfrei Fr 14.03.2025 Diplomfeier KSF Fr-So 18.-27.04.2025 Osterpause: vorlesungsfrei (Vorlesungen bis Do 17.04.) Do 29.05.2025 Christi Himmelfahrt: vorlesungsfrei Fr 30.05.2025 Ende der Lehrveranstaltungen www.unilu.ch/vv www.unilu.ch/polsem Der Studiengang Politikwissenschaft Studienaufbau Methoden im politikwissenschaftlichen Studium Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen Frühjahrssemester 2025 Stundenplan_HS24 Final Einzelseite 2.pdf Blockveranstaltungen im Herbstsemester 2024

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