«Weit ist der Weg zurück ins Heimatland»
Paul Hoffmann, Jahrgang 1921, wurde in einer deutsch-jüdischen Familie geboren. Von 1943 an überlebte er die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald. Sein Sohn, Daniel Hoffmann, wird nach 2025 ein weiteres Mal in Luzern von der Lebensgeschichte seines Vaters erzählen. Er liest auch aus seinem neuen Buch «Weit ist der Weg zurück ins Heimatland», in dem er über Personen wie Johanne Peppmöller spricht, die Paul Hoffmann zur Seite standen.
| Datum: | 7. Dezember 2026 |
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| Zeit: | 17.15 Uhr bis 18.45 Uhr |
| Ort: | Universität Luzern, Raum 3.B48 |
Daniel Hoffmann, geboren 1959 in Bielefeld, ist Schriftsteller und seit 2002 apl. Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sein Forschungsschwerpunkt ist die deutsch-jüdische Literatur. Als Autor hat er sich mit der familiengeschichtlichen Darstellung des Holocaust befasst. Daniel Hoffmann war mehrmals Gastprofessor am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) an der Universität Luzern.
«Weit ist der Weg zurück ins Heimatland», der Titel des Buches, geht auf das gleichnamige deutsche Marschlied zurück, das Paul Hoffmann, der Vater des Autors, und seine Kameraden in Auschwitz singen mussten. Das Buch ist ein Beitrag zu der heute von der Forschung zum Holocaust geforderten Wende zu den Ego-Dokumenten des Holocaust bzw. zu seinen individualisierten Geschichten.
Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit dem Institut für jüdisch-christliche Forschung (IJCF) an der Universität Luzern, mit Horizonte Hochschulseelsorge Campus Luzern und der Stiftung Haus am See.
Mehr Informationen finden Sie im Flyer: hier
Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.