Jüdisch-Christliche Beziehungen: Ein Studium, das verbindet
Judentum und Christentum haben Europa geprägt wie kaum andere Kräfte. Ihre Geschichte ist reich und komplex – voller Begegnung, aber auch voller Brüche. Wer ihre Beziehung versteht, versteht die Wurzeln unserer Gesellschaft. Und wer den Dialog gestalten kann, hält einen Schlüssel für die Gegenwart in der Hand.
Der Bachelor und Master in Jüdisch-Christlichen Beziehungen an der Universität Luzern sind im deutschsprachigen Raum einzigartig. Sie verbinden Theologie, Judaistik und interreligiöse Kompetenz – praxisnah, international vernetzt und auch im Fernstudium möglich.
Ein Studium, das Tiefe und Weite verbindet
Sie studieren zwei der einflussreichsten religiösen Traditionen der Welt – von der Bibel bis zur Gegenwart, von Philosophie bis zu gelebter Praxis. Das Institut für Jüdisch-Christliche Forschung in Luzern ist eine der wenigen Einrichtungen dieser Art im deutschsprachigen Raum und verbindet Sie mit einem internationalen Netzwerk aus Forschung und Dialog.
Das Bachelor- und Master-Studium ist flexibel: im Präsenz- oder Fernmodus, Einstieg im Herbst- oder Frühjahrssemester.
Online Info-Anlass
Lernen Sie den Studiengang persönlich kennen. Die Online-Infoanlässe bieten einen kompakten Einblick in Studieninhalte, Aufbau und Berufsperspektiven – mit Zeit für Ihre Fragen.
Nächster Termin: Dienstag, 7. Juli 2026
Studiengang entdecken
Im Bachelor stehen zunächst die Geschichte und Theologie des modernen jüdisch-christlichen Dialogs sowie Kultur und Geschichte des jüdischen Volkes im Zentrum. Im Hauptstudium werden jüdische und christliche Exegese, rabbinisches Judentum und Pastristik sowie systematische Theologie und Philosophie vertieft. Das Judentum wird als lebendige Glaubensgemeinschaft in Geschichte und Gegenwart – in der Diaspora wie im Staat Israel – verstanden. Die Auseinandersetzung mit den christlichen Ursachen des Antisemitismus ist integraler Bestandteil des Studiums.
Der Master vertieft die jüdisch-christlichen Beziehungen in allen theologischen Disziplinen und bezieht ethische, rechtliche sowie gesellschafts- und politikbezogene Fragestellungen ein. Dialogentwicklungen in Europa, Nordamerika und Israel werden in ihren jeweiligen Kontexten analysiert. Die praktischen Kompetenzen des interreligiösen Dialogs werden eingeübt.

