CHIP-Projekt

Medizinische Praxisassistent:innen (MPA) und Medizinische Praxiskoordinator:innen (MPK) leisten täglich einen zentralen Beitrag in Hausarztpraxen. Sie sind oft die erste Anlaufstelle für Patient:innen, koordinieren Abläufe und übernehmen wichtige organisatorische und klinische Aufgaben.

Trotz dieser wichtigen Rolle gibt es in der Schweiz bisher nur wenig umfassendes Wissen darüber, wie sich ihre Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Arbeitsbedingungen und Entwicklungs­möglichkeiten im Praxisalltag tatsächlich darstellen. Genau hier setzt die CHIP-Studie an.

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Ziel der Studie

Die Studie «CHIP – Swiss Interprofessional Primary Care Survey» schafft erstmals eine schweizweite Datengrundlage zur beruflichen Situation von MPA und MPK in der hausärztlichen Grundversorgung. 

Untersucht wird insbesondere:

  • welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten MPA und MPK im Praxisalltag übernehmen,

  • unter welchen Rahmenbedingungen sie arbeiten,

  • wie Zufriedenheit und berufliche Perspektiven wahrgenommen werden,

  • wie sicherheitsrelevante Tätigkeiten, insbesondere die telefonische Triage, umgesetzt werden,

  • und wie MPA und MPK sowie Hausärzt:innen technologische Entwicklungen, insbesondere KI-gestützte Tools, einschätzen.

Ziel ist es, ein differenziertes und realistisches Bild der aktuellen Situation zu gewinnen und Entwicklungsmöglichkeiten für diese zentrale Berufsgruppe sichtbar zu machen.

Kontakt

Bei Fragen zum Projekt steht Ihnen das Projektteam gerne zur Verfügung:

Prof. Dr. Thekla Brunkert (Projektleitung)
Zentrum für Hausarztmedizin und Community Care (ZHAM & CC)
Universität Luzern
E-Mail: thekla.brunkert@unilu.ch

Patricia Lampart (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Zentrum für Hausarztmedizin und Community Care (ZHAM & CC)
Universität Luzern
E-Mail: patricia.lampart@unilu.ch