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    Sonderveranstaltung Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät Lehrveranstaltungen MASTER WELTGESELLSCHAFT UND WELTPOLITIK KOMMENTIERTES VORLESUNGSVERZEICHNIS HERBSTSEMESTER 2010 INFORMATION 2 3 Inhaltsverzeichnis Adressen .................................................................................................................................4 Termine ...................................................................................................................................5 Der Masterstudiengang Weltgesellschaft und Weltpolitik .................................................6 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen.........................................................12 Modul Weltgesellschaft......................................................................................................12 Modul Weltpolitik................................................................................................................27 Modulübergreifende Veranstaltungen................................................................................50 Modul Forschung-Praxis-Methoden...................................................................................52 Sonderveranstaltungen…………………………………………………...................................58 4 Adressen Administration Politikwissenschaftliches Seminar Adresse Hirschmattstrasse 25 Postanschrift Postfach 7992, 6000 Luzern 7 E-Mail-Adresse polsem@unilu.ch Homepage www.unilu.ch/polsem Telefon 041 228 74 00 Fax 041 228 70 92 Sekretariat Trudi Baumann Schürch Büro 511 E-Mail: trudi.baumann@unilu.ch 041 228 74 00 Studienberatung Michael Buess, M.A. Büro 503 Masterstudiengang E-Mail: michael.buess@unilu.ch 041 228 74 03 Leitung Studiengang Prof. Dr. Sandra Lavenex Büro 504 E-Mail: sandra.lavenex@unilu.ch 041 228 77 46 Professur für Internationale Beziehungen und Global Governance beteiligte Seminare KSF Politikwissenschaftliches Seminar E-Mail: polsem@unilu.ch Trudi Baumann Schürch 041 228 74 00 Ethnologisches Seminar E-Mail: ksasem@unilu.ch Luzia Weber 041 228 70 73 Religionswissenschaftliches Seminar E-Mail: relsem@unilu.ch Christine Waghorn-Gmür 041 228 73 88 Soziologisches Seminar E-Mail: sozsem@unilu.ch Alexandra Kratzer 041 228 62 00 RF Rechtswissenschaftliche Fakultät E-Mail: rf@unilu.ch Carmen Dusi, Lehrplanung 041 228 57 91 5 Termine Herbstsemester 2010 Lehrveranstaltungen vom Montag, 20. September bis Donnerstag, 23. Dezember 2010 Ausfall der Lehrveranstaltungen: Montag 1. November Allerheiligen Donnerstag 4. November Dies academicus, Vormittag Mittwoch 8. Dezember Maria Empfängis Frühjahrsemester 2011 Lehrveranstaltungen vom 21. Februar bis 1. Juni 2011 Anmeldung zum Studium Die Anmeldung zum Masterstudium erfolgt über das Uni-Portal (https://portal.unilu.ch). Anmeldefrist ist der 30. April für das Herbstsemester und der 30. November für das Frühjahrssemester. Prüfungstermine Die Anmeldetermine zum Masterverfahren sowie die Prüfungstermine sind auf der Homepage unter http://www.unilu.ch/deu/pruefungen_3214.aspx publiziert. Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen Die Anmeldungen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen der KSF erfolgen über das Uni-Portal (https://portal.unilu.ch). Für Veranstaltungen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät (RF) ist keine Anmeldung über das Uni- Portal nötig, resp. möglich. Es wird empfohlen, sich in die Mailingliste (https://mlist-rf.unilu.ch/) der jeweiligen Veranstaltung einzutragen um wichtige Informationen und Dokumente auf diesem Weg zu erhalten. In der Veranstaltung selber wird dann darüber infomiert, wie und wann Sie sich zur Veranstaltungsprüfung verbindlich anmelden können. mailto:polsem@unilu.ch http://www.unilu.ch/polsem mailto:michael.buess@unilu.ch mailto:sandra.lavenex@unilu.ch mailto:polsem@unilu.ch mailto:ksasem@unilu.ch mailto:relsem@unilu.ch mailto:sozsem@unilu.ch mailto:rf@unilu.ch https://portal.unilu.ch/ http://www.unilu.ch/deu/pruefungen_3214.aspx https://portal.unilu.ch/ https://mlist-rf.unilu.ch/ 6 MA Weltgesellschaft und Weltpolitik an der Universität Luzern Profil des Studiengangs Der Studiengang „Weltgesellschaft und Weltpolitik“ vermittelt umfassende und fundierte Kenntnisse über Formen globaler Vergesellschaftung und ihre politische und rechtliche Gestaltung. Er ist interdisziplinär ausgerichtet und kombiniert die soziologische, kultur- und sozialanthropologische, politik- und rechtswissenschaftliche Analyse von Globalisierungsprozessen. Angebote aus diesen vier Fächern füllen die zwei inhaltlichen Module des Studienganges und können in unterschiedlichen Kombinationen und fachlichen Spezialisierungen studiert werden. Im Modul Weltgesellschaft erlaubt die Kombination dieser sozialwissenschaftlichen Disziplinen, die historische Besonderheit der heutigen Weltgesellschaft herauszuarbeiten. Diese Besonderheit zeigt sich beispielsweise in der Entwicklung globaler Funktionssysteme (wie Ökonomie, Wissenschaft, Religion und Recht), grenzüberschreitender Vernetzung, transnationaler Kommunikation und Mobilität. Neben ihren integrativen Tendenzen ist die Weltgesellschaft aber auch von Konflikt und gewalttätigen Auseinandersetzungen geprägt, welche unterschiedliche Formen der politischen und rechtlichen Bearbeitung finden. Das Modul Weltpolitik konzentriert sich auf die Formen grenzüberschreitender Verregelung und ihre demokratische Legitimität, internationale Organisationen und Regime, sowie auf Fragen der Migration und Staatsbürgerschaft. Es setzt seinen Schwerpunkt auf die Strukturen des Regierens jenseits des Staates, auf die Analyse der daran beteiligten staatlichen und nicht-staatlichen Akteure sowie auf die Inhalte der daraus resultierenden Regierungsleistungen. Das schliesst die rechtlichen Aspekte zunehmender internationaler Institutionalisierung mit ein. Studierende lernen im Verlauf des Studiums, eigenständige Forschungsfragen zu entwickeln und praktische Problemstellungen zu lösen. Aufbauend auf der Vermittlung methodischer Grundlagen bietet das Forschungs-Praxis-Methoden Modul zusätzliche Spezialisierungsmöglichkeiten. Entweder im Rahmen von methodischen Veranstaltungen, die zur empirischen Bearbeitung aktueller Themen anleiten, durch wissenschaftliche Workshops, die auch „Praktiker“ aus einschlägigen Organisationen einschliessen können, oder auf der Grundlage eines Praktikums mit anschliessender Auswertung. Ein Praktikum kann z.B. in Forschungsprojekten (an der Universität Luzern oder andernorts), in Verbänden und Parteien oder in Non Profit-Organisationen (zum Beispiel NGOs) auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene absolviert werden. Das Praktikum und die dazugehörige Auswertung bieten besondere Möglichkeiten der Verzahnung von Studium und beruflichen Perspektiven. Studieren im Ausland: Internationale Erfahrungen sind wichtig, und ein Studium bietet hier ausgezeichnete Möglichkeiten. Studierende, die ein Semester an einer ausländischen Universität studieren möchten, werden in ihrem Vorhaben unterstützt. In sämtlichen Bereichen können Credit Points auch an anderen Universitäten erworben werden, so dass das MA-Studium auch bei einem geplanten Auslandsstudium innerhalb von 4 Semestern absolviert werden kann. Das Studium umfasst insgesamt 120 Credit Points (CP) gemäss ECTS. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester; ein Teilzeit-Studium von entsprechend längerer Dauer ist möglich. Qualifikation und Perspektiven Aufgrund des interdisziplinären Zuschnitts des Studiengangs Weltgesellschaft und Weltpolitik sind die erworbenen Kompetenzen in vielen Bereichen einsetzbar. AbsolventInnen qualifizieren sich für obere Kaderpositionen sowie für eine akademische Laufbahn, die auch Anschlüsse an das Promotionsstudium einschlägiger Disziplinen eröffnet (z.B. Soziologie, Politikwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie). Gleichzeitig können individuelle Schwerpunktsetzungen verfolgt werden, die wesentlich für die Persönlichkeits- und für die fachliche Entwicklung sind. 7 Zulassungsvoraussetzungen und Anmeldung Für das Masterstudienprogramm Weltpolitik und Weltgesellschaft müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: - ein abgeschlossenes Hochschulstudium (i. d. R. Bachelor), - mindestens 60 CP in einer dieser Studienrichtungen: Kultur- und Sozialanthropologie (oder Ethnologie), Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Soziologie, Gesellschafts- und Kommuni- kationswissenschaften, oder Geschichte. Die Anmeldung zum Masterstudium erfolgt über das Uni-Portal (https://portal.unilu.ch). Anmeldefrist ist der 30. April für das Herbstsemester und der 30. November für das Frühjahrs- semester. Mehr Informationen zum Studiengang finden Sie auf: http://www.unilu.ch/deu/programm-weltgesellschaft-und-weltpolitik_330454.aspx http://www.unilu.ch/deu/programm-weltgesellschaft-und-weltpolitik_330454.aspx 8 Der Masterstudiengang Weltgesellschaft und Weltpolitik Musterstudienplan MA Weltgesellschaft und Weltpolitik Art der Veranstaltung Beschreibung CP √ Gesamtanzahl CP 120 I Masterabschluss Mündliche Masterprüfung 10 Masterarbeit 30 II Studienleistungen in den Modulen Weltgesellschaft und Weltpolitik VL 2 VL 2 MAS mit schriftlicher Masterseminararbeit 8 MAS mit schriftlicher Masterseminararbeit 8 Forschungskolloquium 4 Weitere Studienleistungen 10 III Studienleistungen aus dem Master-Lehrangebot der KSF 2 VL oder 1 HS / MAS 4 HS oder MAS mit schriftlicher Seminararbeit 8 IV Studienleistungen im Modul Forschung-Praxis-Methoden Allgemeine Methodenlehre HS oder MAS mit schriftlicher Seminararbeit 8 Variante 1: Berufs- und Forschungspraxis Praktikum Absolvierung eines selbst organisierten Praktikums von mind. 8 Wochen Vollzeit 14 Methodische Forschungsarbeit 8 Variante 2: Methodische Spezialisierung Weitere Studienleistungen aus dem methodisch-empirischen Lehrangebot der KSF 14 Methodische Forschungsarbeit 8 V Sozialkompetenz Sozialkompetenz 4 CP = Credit Points MAS = Masterseminar VL = Vorlesung HS = Hauptseminar Diese Übersicht der Studienleistungen bezieht sich auf die Angaben der Studien- und Prüfungsordnung vom 15. März 2006, 2. Revision sowie auf die entsprechenden Wegleitungen (download unter www.unilu.ch/ksf). 9 Kurzübersicht der Lehrveranstaltungen Anreche nbar fü r Mas te rm odu l We l tgese l l scha f t Veran- staltung Dozent/in: Titel Zeit VL Beer: Geschichte der Ethnologie I Do 10.15 – 12.00 VL Stichweh: Der Fremde. Zur Evolution der Weltgesellschaft Di 10.15 – 12.00 HS Beer: Ethnische Identitäten und Abgrenzungen als Thema der Politikethnoloige Mo 15.15 – 17.00 HS Beer: Tradition und postkoloniale Moderne: Ethnologie der Philippinen Do 13.15 – 15.00 HS Lane: Taste Makers: the Sociology of High-Class Restaurants Blockveranstaltung HS Leemann: Geschichte ruraler Gesellschaften und Staat in Südostasien: Ethnologische Perspektiven auf Ökonomie, Ökologie und Politik I Mi 13.15 – 15.00 HS Woodhead: New Forms of Public Religions: Changing Forms and Locations of Religion in Contemporary Society Blockveranstaltung HS Zitelmann: Ökonomische Anthropologie informeller Werttransfersysteme Mi 10.15 – 12.00 MAS Behloul: Im Namen Gottes! Religion und Gewaltlegitimierung Do 15.15 – 17.00 MAS Bohn: Welterzeugung in Bildern Di 13.15 – 15.00 MAS Hasse/Reinhardt: Neo-institutionalistische Forschungsstrategien: Fallbeispiele aus dem Gesundheitssystem 1 Di 13.15 – 17.00 14-tägig MAS Stichweh: Evolution and Ecology of Social Systems Mi 10.15 – 12.00 MAS Therborn: Spaces and Representations of Power. Capital Cities in Nations and in the World Blockveranstaltung Anreche nbar fü r Mas te rm odu l We l tpo l i t i k Veran- staltung Dozent/in: Titel Zeit VL Blatter: Demokratietheorien Mi 15.15 – 17.00 VL Caroni: Migrationsrecht Di 13.15 – 15.00 VL Caroni: Public International Law Do 15.15 – 17.00 VL Caroni: Völkerrecht Do 13.15 – 15.00 Di 10.15 – 12.00 14-tägig VL Coenen/Zhang: Terrorism and the Law Di 15.15 – 17.00 VL Lavenex: Von den Internationalen Beziehungen zur Global Governance Mi 10.15 – 12.00 10 VL Purnhagen/Res: Elemente einer europäischen Rechtskultur Di 15.15 - 17.00 VL Purnhagen/Res: Europäisches Wirtschaftsrecht I (Grundfreiheiten, Bilaterale) Mi 15.15 – 17.00 HS Freyburg: Sozialisierungsprozesse in und durch internationale Institutionen Mi 17.15 – 19.00 HS Guillaume: The Politics of Identity and Difference Fr 13.15 – 17.00 14-tägig HS Helbling: Demokratie in Gefahr? Rechtspopulismus in Westeuropa Blockveranstaltung HS Junk: Analyzing Media, Foreign Policy and International Politics – the Case of Humanitarian Interventions Do 13.15 – 17.00 oder Do 13.15 – 19.00 14-tägig HS Linder: Föderalismus in der Schweiz und im internationalen Vergleich Mi 17.15 – 19.00 HS Milewicz: International Cooperation Do 08.15 - 12.00 22.9. – 18.11. HS Wang: The Rule by Law in China: A Comparative Perspective Blockveranstaltung MAS Lavenex: Institutional Complexity in World Politics Di 10.15 – 12.00 MAS Morawa: Comparative Constitutional Law Blockveranstaltung MAS Topidi: Comparative Religious Rights in the Public Sphere Blockveranstaltung Modulüb ergre i fende Verans ta l tung Veran- staltung Dozent/in: Titel Zeit KOL Blatter/Lavenex: Kolloquium für Bachelor- und Masterabschlussarbeiten Di 15.15 – 17.00 KOL Stichweh: Forschungsseminar Mi 15.15 - 17.00 14-tägig Anreche nbar fü r Mas te rm odu l Forschung-Prax is -Methoden Veran- staltung Dozent/in: Titel Zeit HS Blatter: Assessing Democracies Di 17.15 – 19.00 HS Gnecchi Ruscone: Interpretation and Description: Ethnography and its Methodology Di 13.15 – 17.00 MAS Diaz-Bone/Kirschlager: Begeitveranstaltung zum Praktikum im Mastermdoul „Forschung-Praxis-Methoden“ Do 17.15 – 19.00 14-tägig MAS Diaz-Bone: Foucaultsche Diskursanalyse Do 13.15 – 15.00 MAS Bühlmann: Sekundäranalyse in den Sozialwissenschaften Mo 10.15 – 12.00 11 Sonderverans ta l tungen Veran- staltung Dozent/in: Titel Zeit MAS Müller: Literaturwissenschaftliche Texttheorie Mo 14.15 – 17.00 Fachreferentinnen- und referenten der ZHB: Von der Nutzung zur Expertise: Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben von der Recherche bis zur Publikation Blockveranstaltung Schieder/Woodhead/Ward/Caroni Religion and Integration Lectures. Vortragsreihe des universitären Forschungsschwerpunkte “Religion und gesellschaftliche Integration in Europa” Do 17.15 – 19.00 Lavenex/Studierende: UN and Global Governance – one day workshop at the Palais des Nations in Geneva 12. November 2010 Legende VL Vorlesung HS Hauptseminar MAS Masterseminar KOL Kolloquium 12 Detaillierte Beschreibung der Lehrveranstaltungen Modul Weltgesellschaft Geschichte der Ethnologie I Dozent/in: Prof. Dr. Bettina Beer Durchführender Fachbereich: Ethnologie Termine: Wöchentlich Do, 10.15 - 12.00, ab 23.09.2010 PFI, K 1 Studienstufe: Master Bachelor Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: Die Vorlesung soll einen Überblick über Vorläufer und Entstehung, Fragestellungen, Grundannahmen, Methoden und Theorien der Hauptrichtungen der Ethnologie geben. Wissenschaftsgeschichtliche Kenntnisse sind in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung: Für die Ausbildung ist es häufig praktischer, mit leichter verständlichen älteren Autoren und Publikationen zu beginnen, die Grundlage und Bezug für komplexere neuere sind. Meist werden ältere, Wissenschaftlern vertraute Begrifflichkeiten, Tatsachen und Theorien in moderneren Darstellungen vorausgesetzt und nicht mehr erläutert. Zentral ist auch die Zielsetzung, Wissenschaft insgesamt als Prozess verständlich zu machen, in dem das heute Modernste vielleicht morgen schon als "out" gilt, andererseits aber scheinbar neue Ideen Jahrhunderte alt sein können. Die Betonung der Vorlesung wird auf früheren Perioden liegen – beginnend mit dem klassischen Altertum – und bis zu den ersten Anfängen der "modernen" Ethnologie Mitte des 20. Jahrhunderts reichen. Darauf aufbauend wird im folgenden Semester eine Vorlesung "Geschichte der Ethnologie II" angeboten, die in neuere theoretische Ansätze einführt. Während des Semesters werden kurze schriftliche Aufgaben gestellt, deren Lösung Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme sind. Unterrichtsmaterial, Texte und Illustrationen sowie ein Online-Forum werden auf OLAT bereit gestellt. Die Selbstorganisation eines begleitenden Lektürekurses, für den Social Credit Points vergeben werden, ist möglich. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Unbenotete Prüfung, Aufgaben während des Semesters / 2 Zusätzliche schriftliche, benotete Seminararbeit / 4 Kontakt: bettina.beer@unilu.ch Material: wird auf OLAT bereit gestellt Literatur • Barnard, A. 2000. History and Theory in Anthropology: Cambridge University Press • de Waal Malefijt, Annemarie. 1976. Images of Man. A History of Anthropological Thought. New York: Alfred Knopf. • Harris, Marvin. 1969 The Rise of Anthropological Theory. A History of Theories of Culture. London: Routledge & Kegan Paul. • Hays, H. R.: 1958. From Ape to Angel. An Informal History of Social Anthropology. New York: Capricorn Books. (Neuauflagen 1969, 1981). • Hodgen, Margaret. 1964 Early Anthropology in the Sixteenth and Seventeenth Centuries. Philadelphia Univ. of Pennsylvania Press. • Müller, Klaus E. 1997. Geschichte der antiken Ethnologie. rowohlts enzyklopädie. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. • Petermann, Werner. 2004. Die Geschichte der Ethnologie. Wuppertal: Peter Hammer Verlag. • Vermeulen, Han F. und Arturo Alvarez Roldán (Hrsg.). 1995. Fieldwork and Footnotes. Studies in the History of European Anthropology. London und New York: Rotledge. 13 Der Fremde. Zur Evolution der Weltgesellschaft Dozent/in: Prof. Dr. rer. soc. Rudolf Stichweh Durchführender Fachbereich: Soziologie Termine: Wöchentlich Di, 10.15 - 12.00, ab 21.09.2010 PFI, HS 2 Studienstufe: Bachelor Master Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: Die Figur des Fremden ist eine der universellen Semantiken und zugleich Rollenbeschreibungen in der Geschichte menschlicher Gesellschaften. Mittels dieser Figur beobachten Gesellschaften ihre Grenzen, legen Identitäten fest und identifizieren Bedrohungen. Sie etablieren zugleich Rollen, die Quellen überraschenden sozialen Wandels sein können. Die Vorlesung wird in vergleichender, in historischer und schliesslich in gegenwartsbezogener Perspektive Semantik und Rollenbeschreibungen des Fremden diskutieren. Sie tut dies als Beitrag zu einer evolutionären Theorie sozialer Systeme, die ihren Ausgangspunkt bei den Tausenden von koexistierenden tribalen Systemen nimmt, die Jahrzehntausende der Menschheitsgeschichte bestimmt haben, und die schliesslich zu der Gesellschaft unserer Zeit hinführt, die als eine einzige Weltgesellschaft analysiert werden muss. Welche Rolle spielen Fremde in diesen extrem verschiedenen sozialen Systemen und wie tragen sie zu deren Dynamik bei? Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Benotete Prüfung (Essay) / 2 Kontakt: rudolf.stichweh@unilu.ch oder marta.waser@unilu.ch (Sekretariat) Literatur • Rudolf Stichweh, Der Fremde. Studien zu Soziologie und Sozialgeschichte, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Frankfurt 2010 (dort weitere Literatur) 14 Ethnische Identitäten und Abgrenzungen als Thema der Politikethnologie Dozent/in: Prof. Dr. Bettina Beer Durchführender Fachbereich: Ethnologie Termine: Wöchentlich Mo, 15.15 - 17.00, ab 20.09.2010 PFI, HS 3 Studienstufe: Bachelor Master Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: Viele Konflikte der letzten Jahrzehnte sind verbunden mit ethnischen Zugehörigkeiten, sei es im Balkan, Sudan oder der ehemaligen Sowjetunion. Aber auch die Frage, was "Ethnizität" ausmacht ist umstritten. Bei der Debatte um "Ethnizität" geht es um die Abgrenzung sozialer Kollektive und die zugrunde liegenden Aspekte von individuellen und kollektiven Identitäten. Verwendete Kriterien sind häufig gemeinsamer Ursprung und Geschichte, manchmal gemeinsame Sprache, Kultur, Religion oder ein gemeinsames Territorium oder gemeinsame Gegner. Ethnische Identitäten / Ethnizität werden von Angehörigen einer Gemeinschaft aber auch von Außen hergestellt. In verschiedenen Situationen und Beziehungen können sie von unterschiedlichen Bedeutungen sein. Ethnizität ist nicht auf einen bestimmten Gesellschaftstyp beschränkt. Eriksen (2002) schreibt beispielsweise: "In everyday language, the word ethnicity still has a ring of 'minority issues' and 'race relations', but in social anthropology, it refers to aspects of relationships between groups which consider themselves, and are regarded by others, as being culturally distinctive. Although it is true that 'the discourse concerning ethnicity tends to concern itself with subnational units, or minorities of some kind or another' (Chapman et al., 1989: 17), majorities and dominant peoples are no less 'ethnic' than minorities." In dem Seminar werden die Konzepte "Kultur", "Identität" und "Ethnos/Ethnizität" sowie mögliche Verbindungen zwischen diesen kritisch diskutiert. Es werden verschiedene theoretische Ansätze der Annäherung an das Phänomen "Ethnizität" vorgestellt und neueste Theorien diskutiert, die die globale Kommerzialisierung von Ethnizität zu erklären versuchen (Comaroff & Comaroff 2009). Als empirische Beispiele können interethnische Beziehungen – friedliche sowie feindselige – aus allen Teilen der Welt und unterschiedlichsten Gesellschaften vergleichend herangezogen werden und als Grundlage der Diskussion der theoretischen Ansätze dienen. Unterrichtsmaterial, Texte und ein Online-Forum werden auf OLAT bereit gestellt. Die Selbstorganisation eines begleitenden Lektürekurses zum Thema Politikethnologie, für den Social Credit Points vergeben werden, ist möglich. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat oder Essay) / 4 Zusätzliche schriftliche, benotete Seminararbeit / 4 Kontakt: bettina.beer@unilu.ch Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Literatur • Barth, Fredrik, Introduction. In: ders. (Hg.), Ethnic Groups and Boundaries, 9-38. Bergen-Oslo, London. • Comaroff, John L., and Jean Comaroff, Ethnicity, Inc. Chicago, London: University of Chicage Press. • Eriksen, Thomas Hylland, Ethnicity and Nationalism. London u.a.: Pluto Press. 15 Tradition und postkoloniale Moderne: Ethnologie der Philippinen Dozent/in: Prof. Dr. Bettina Beer Durchführender Fachbereich: Ethnologie Termine: Wöchentlich Do, 13.15 - 15.00, ab 23.09.2010 PIL, P4 Studienstufe: Bachelor Master Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: Die Philippinen sind eine heterogene Nation mit bewegter Kolonialgeschichte. Der Süden des Inselstaates ist islamisch, der Rest vorwiegend katholisch und heute stark unter dem Einfluss amerikanischer Erweckungsbewegungen. Der Regionalismus ist ausgeprägt. Die offizielle Landessprache ist Tagalog, gleichzeitig werden Englisch und Visaya (Cebuano) gesprochen. Zunächst spanische Kolonie, dann unter amerikanischer Verwaltung sind die Philippinen ein Land Südostasiens, über das häufig geschrieben wird, es sei besonders früh in Prozesse der Globalisierung eingebunden worden. Tatsache ist, dass die Migration auf und aus den Philippinen extrem hoch ist und die Heterogenität der Bevölkerung groß: Neben der philippinische Mehrheitsbevölkerung spielen nach wie vor ethnische Minderheiten sowie chinesische und indische Gemeinschaften eine wichtige Rolle. Auch Remigranten verschiedener Epochen aus den USA und Europa haben einen besonderen Status. Mit ihrer kulturell-sprachlichen Nähe zu Mikronesien, asiatischen Einflüssen und europäisch-amerikanischen Kolonialgeschichte entziehen sich die Philippinen gängigen regional Zuordnungen der Ethnologie. Die Philippinen sind somit sehr gut geeignet, neuere Theorien zu Kulturwandel, Modernität, Globalisierung, Staatlichkeit und politischer Organisation kritisch zu diskutieren. In dem Seminar wird es zum einen um ethnische Minderheiten gehen, um so genannte Seezigeuner (Badjao), um Mangyan, Ilongot und die umstrittenen Tasaday sowie nicht-sesshafte Wildbeutergruppen. Zum anderen werden die "modernen" Philippinen Gegenstand sein, die gekennzeichnet sind durch Tourismus, Prostitution, Arbeits- und Heiratsmigration, ethnische Konflikte, moderne Piraterie, Korruption, Klientelismus, Beliebtheit von Technik und neuen Medien sowie politische Umwälzungen. Durch klassische und neue problemorientierte Ethnographien werden Einblicke in Geschichte und Alltag gegeben. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat oder Essay) / 4 Zusätzliche schriftliche, benotete Seminararbeit / 4 Kontakt: bettina.beer@unilu.ch Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Literatur • Cannel, F. 1999. Power and Intimacy in the Christian Philippines. (Cambridge Studies in Social and Cultural Anthropiology 109). Cambridge: Cambridge University Press. • Constable, N. 2003. Romance on a global stage. Pen pals, virtual ethnography and 'mail order' marriages. Berkeley and Los Angeles, California: University of California Press. • Eder, James F. 1993. On the Road To Tribal Extinction. Depopulation, Deculturation, and Adaptive Well- Being among the Batak of the Philippines. Quezon City: New Day Publishers. • Griffin, P. Bion and Agnes Estioko-Griffin (Hg.) 1985. The Agta of Northeastern Luzon: Recent Studies. Cebu City: University of San Carlos. • Headland, Thomas N. (ed.) 1992. The Tasaday Controversy: Assessing the Evidence. (AAA scholarly series, special publication no. 28). Washington: American Anthropological Association. • Johnson, M. 1997. Beauty and Power: Transgendering and Cultural Transformation in the Southern Philippines. Oxford: Berg. 16 • MacDonald, C. J.-H. & G. M. Pesigan (eds.) 2000. Old Ties and New Solidarities. Studies on Philippine Communities. Manila: Ateneo de Manila University Press. • Ness, S. A. 2003. Where Asia smiles: an ethnography of Philippine tourism. Philadelphia, Pennsylvania: University of Pennsylvania Press. • Nimmo, Harry 2002. Magosaha. An ethnography of the Tawi Tawi Sama Dilaut. Manila: Ateneo de Manila Press. • Rosaldo, R. 1985. Ilongot Headhunting 1883-1974. A study in society and history. Stanford/California: Stanford Univ. Press. 17 Taste Makers: the Sociology of High-Class Restaurants Dozent/in: Professor Em. Christel Lane Duchführender Fachbereich: Soziologie Termine: Mi, 20.10.2010, 10.15 - 12.00, Mi, 20.10.2010, 13.15 - 17.00, Do, 21.10.2010, 10.15 - 12.00, Do, 21.10.2010, 13.15 - 17.00, Fr, 22.10.2010, 10.15 - 12.00, Fr, 22.10.2010, 13.15 - 17.00, Sa, 23.10.2010, 09.15 - 12.00, Sa, 23.10.2010, 13.15 - 16.00 STK, SK 2 Studienstufe: Bachelor Master Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: This course explores the relationships between food, culture and society in the context of a study of high-class restaurants, defined as those awarded one or more Michelin stars. It views chefs/restaurateurs as taste makers whose refined and innovative dishes and meals establish aesthetic and gustatory standards, as well as convey cultural meaning, such as notions of identity in terms of both class and place. Their influence, mediated and rein- forced by gastronomic critics, affects not only their customers but also other restaurants, as well as a wider public interested in food. Restaurants are, however, not merely cultural organizations but also function as busi-nesses. A further theme of these lectures is how restaurateurs’/chefs’ aesthetic preoccupations become integrated or stand in tension with their business objectives and orientations. Empirically, lectures engage in an analysis of these themes by comparing the Michelin-starred restaurant sector in Britain and Germany, as well as explaining differences and similarities. Students will be familiarised with both the theoretical and empirical aspects of these topics. Theories covered include the following: cultural economy, globalization of culture, sociology of culture and taste, and New Institutionalist analysis of varieties of capitalism. Voraussetzungen: Make an oral presentation on a pre-arranged topic. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat) / 4 Benotete schriftliche Arbeit / 4 Kontakt: col21@cam.ac.uk Hinweise: Die Vorbesprechung findet statt am Freitag, 24.09., 15.30 - 16.00 h. Literatur • Empirical Studies of Michelin Restaurants Surlemont, B., Chantrain, D., Nlemvo and Johnson, C. 2005, ‘Revenue models in haute cuisine: an exploratory analysis’, International Journal of contemporary Hospitality Man-agement, 17, 4: 286- 301.(Includes Swiss Restaurants). OR Johnson, C., Surlemont, B., Nicod, P. and Revaz, F. 2005, ‘Behind the stars: a concise typology of Michelin restaurants in Europe’, Entrepreneur, May: 1-9. Downloaded from www.entrepreneur.com/tradejournals/article/print/132354501.html (Includes Swiss restaurants). Lane, C. 2010, ‘The Michelin-starred Restaurant Sector as a Cultural Industry: a cross-national http://www.entrepreneur.com/tradejournals/article/print/132354501.html 18 comparison of restaurants in Britain and Germany’, Food, Culture and Society, 13, 4, forthcoming. (Copy available from Dr.Morgner christian.morgner@unilu.ch or Prof. Lane). Terence I. (1996) Le Monde de la Grande Restauration en France, Paris : L’Harmattan Winkler, A. 2008, 100 beste Köche. Neustadt: Neuer Umschau Buchverlag. Michelin or Red Guide for Switzerland. • Cultural Economy De Fillipi, R., Grabher, G. and Jones, C. 2007, ‘Introduction to paradoxes of creativity: managerial and organizational challenges in the cultural economy’, Journal of Organiza-tional Behaviour, 28: 511-521. Power, D. and Scott, A.J. 2004, ‘A prelude to cultural industries and the production of culture’, Power and Scott eds., Cultural Industries and the Production of Culture, 3-16. London: Routledge • Sociology of Culture Bourdieu, P. 1984, Distinction. A Social Critique of the Judgement of Taste. London: Routledge. Warde, A. 1997, Consumption, Food and Taste. London: Sage Warde, A. 2009, ‘Imagining British Cuisine’, Food, Culture and Society, 12, 2: 151-171. (on identity of British high-class restaurants). Featherstone, M. 1991, Consumer Culture and Postmodernism. London: Sage. • Sociological Studies of Taste Bourdieu, P. 1984, Distinction. A Social Critique of the Judgement of taste. Particularly pp. 173f. London: Routledge. Fine, G.A. 1995, ‘Wittgenstein’s kitchen: sharing meaning in restaurant work’, Theory and Society, 24: 245-269 Peterson, R. and Kern, R. 1996, ‘Changing high-brow taste: from snob to omnivore’, American Sociological Review, 61: 900-907. Gronow, J.1997, The Sociology of Taste. London: Routledge. Mennell, S. 1985, All Manners of Food. Eating and Taste in England and France from the Middle Ages to the Present. Oxford: Basil Blackwell. • Gastronomic Critics Surlemont, B. and Johnson, C. 2005, ‘The role of guides in artistic industries. The special case of the “star” system in the haute-cuisine sector’, Managing Service quality, 15, 6: 577-90. Interview with the editor of the UK Michelin Guide, 2005, www.fine-dining- guide.com/Michelin/Derek_Bulmer_Michelin.html). • Globalization of (Culinary) Culture Belasco, W.J. and Scranton, P. 2002, Food Nations. Selling Taste in Consumer Societies. New York: Routledge. Cook, I. and Crang, P. 1996, ‘The world on a plate: culinary culture, displacement and geographical knowledges’, Journal of Material Culture, 1: 131-54. Featherstone,M. Lash, S. and Robertson, R. 1995 eds, Global Modernities. Chapters by Friedman, Robertson and Pieterse. Tomlinson, John, 1999, Globalization and Culture. Cambridge: Polity Press. • Studies of Other Restaurants and Eating Out Fine, G.A. (1996), Kitchens: the culture of restaurant work. University of California Press. Berkeley. M. Jacobs and P. Scholliers eds., Eating Out in Europe, 1-20. Oxford/New York: Berg. Mennell, S. 1985, All Manners of Food. Eating and Taste in England and France from the Middle Ages to the Present. Oxford: Basil Blackwell.(Historical comparison of French and British cuisine/gastronomy). Burnett, J. 2004, England Eats Out: a social history of eating out in England from 1830 to the present. Harlow: Longman. 19 Geschichte ruraler Gesellschaften und Staat in Südostasien: Ethnologische Perspektiven auf Ökonomie, Ökologie und Politik I Dozent/in: Dr. phil. Esther Leemann Durchführender Fachbereich: Ethnologie Termine: Wöchentlich Mi, 13.15 - 15.00, ab 22.09.2010 PFI, HS 2 Studienstufe: Master Bachelor Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: Die ruralen Räume Südostasiens haben sich im Verlaufe der letzten Jahrzehnte rapide verändert. Das Verhältnis von Staat und ruralen Gesellschaften hat diesen Wandel entscheidend mitgeprägt. In diesem ersten Teil des Kurses werden wir uns ethnologischen Debatten widmen, welche unser Verständnis der Transformationsprozesse stark geprägt haben. Wir werden uns daher insbesondere mit Fragen von bäuerlichen Lebenswelten, Strategien zur Sicherung des Lebensunterhalts, Marginalisierung und Revolten wie auch mit staatlichen Programmen zur Entwicklung des ruralen Raums (Minoritätenpolitik, Landreformen, Infrastrukturprojekte, Umsiedlungsprogramme, Forstpolitik) beschäftigen. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat oder Essay) / 4 zusätzlich schriftliche Seminararbeit möglich / 4 Kontakt: esther.leemann@unilu.ch Literatur • Scott, James 1998. Seeing Like a State: How Certain Schemes to Improve the Human Condition Have Failed. New Haven: Yale University Press. • Scott, James 1985. Weapons of the Weak: Everyday Forms of Peasant Resistance. New Haven: Yale University Press • Kerkvliet Benedict and Doug Porter (ed.) 1995. Vietnam's Rural Transformation. Boulder: Westview Press. • Popkin, Samuel 1980. The Rational Peasant. The Political Economy of Peasant Society. Theory and Society 9: 411-471. mailto:christian.morgner@unilu.ch http://www.fine-dining-guide.com/Michelin/Derek_Bulmer_Michelin.html http://www.fine-dining-guide.com/Michelin/Derek_Bulmer_Michelin.html http://www.amazon.com/exec/obidos/ISBN%3D0300070160/braddelong00A/ http://www.amazon.com/exec/obidos/ISBN%3D0300070160/braddelong00A/ 20 New Forms of Public Religions: Changing Forms and Locations of Religion in Contemporary Society Dozent/in: Prof. Dr. Linda Woodhead (University of Lancaster UK) Durchführender Fachbereich: Religionswissenschaft Termine: Fr, 29.10.2010, 13.15 - 19.00, Sa, 30.10.2010, 09.15 - 14.00, Fr, 19.11.2010, 13.15 - 19.00, Sa, 20.11.2010, 09.15 - 14.00 HOF, R 0.03 Studienstufe: Master Bachelor Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: This course examines and starts to theorise the ways in which religion has 'gone public' in Europe in the last two decades. it begins with a critical examination of existing models of 'public religion'. These focus on religion (mainly churches) in alliance with (a) the state and (b) with 'civil society' (a concept will define). It is suggested that these models need to be updat3ed in the light of recent developments, which include the growth of new forms of spirituality, migration and religious pluralisation, the 'marketisation' and 'mediatisation' of religion, the growth of religious 'identy politics', and a paradoxical mix of cultural 'deregulation' and politico-legal 're-regulation' of religion. Having examined these developments, the course will discuss new models and theories which might be able to accommodate them, and consider how far the existing schemes for making sense of religion in the public sphere need to be modified. Finally, the course will move into normative territory, and the realm of political theory, and debate whether and how far religion should be allowed to enter the public sphere in Europe. The aims of the course are to analyse the strength and weakness of existing models of 'public religion', in the light of recent empirical developments in religion in Europe; - to familiarise students with these empirical developments and with theoretical concepts such as 'public sphere', 'civil society', and religious 'privatisation'; - to engage together in a bate about alternative theories and concepts for understanding - and regulating - public religion today. Voraussetzungen: sehr gute Englischkenntnisse, Teilnahme an allen Terminen, ab 3. Semester. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Einführung in die > Thematik: 15.10.2010 (Videokonferenz) Block I: 29./30.10.2010 Block II: 19./20.10.2010 Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: KSF: regelmässige aktive Teilnahme und Referat / 4 schriftliche Hausarbeit / 4 Anmeldung: UniPortal Begrenzung: 22 Studierende Kontakt: Religionswissenschaftliches Seminar, Frau Ch. Waghorn, Kasernenplatz 3, 6000 Luzern 7; Tel: 041 228 73 88; e-mail: relsem@unilu.ch Material: w. Semesterapparat Literatur • José Casavova, Public Religions in the Modern World. Chicago and London: University of Chicago Press, 1994. (especially chapters 1,2,8) • José Casanova. 'Religion, European secular identities, and European intergration' Eurozine online. • Mara Einstein, Brands of Faith: Marketing Religion in a Commercial Age. London: Routledge, 2007. • Linda Woodhead, 'New Forms of Public Religion: Spirituality in Global Civil Society', in Religion, Public or Private? Edited by Wim Hofstee and arie van der Kooij. Leiden: Brill, 2010. 21 Ökonomische Anthropologie informeller Werttransfersysteme (Hawala, etc.) Dozent/in: PD Dr. Thomas Zitelmann Durchführender Fachbereich: Ethnologie Termine: Wöchentlich Mi, 10.15 - 12.00, ab 22.09.2010 LOE, U 1.05 Studienstufe: Bachelor Master Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: Nach dem 11. September 2001 sind informelle Werttransfersysteme (informal value transfer systems/ IVTS), die neben den Banken agieren, wie z.B. das Hawala-System im islamischen Raum, unter den Generalverdacht geraten, Finanzierungskanäle terroristischer Aktivitäten zu sein. Seither wurden in ständig wachsender Anzahl empirische und theoretische Studien zum Phänomen informeller Werttransfersysteme und deren Grundprinzipien (Vertrauen, Ehre, Netzwerke, soziales Kapital) erarbeitet. Die Frage nach den Grundprnzipien von IVTS schließt an klassische Fragestellungen der ökonomischen Anthropologie, nach kultureller und sozialer Einbettung wirtschaftlichen Handelns, an. Die bisher ausführlichsten anthropologischen Studien, die sozial eingebettete IVTS-Praktiken aus einer Langzeitperspektive betrachten, liegen zu indischen Händlerkasten (Chettiar, Marwari) vor. Im Rahmen der Veranstaltung sollen neben den anthropologischen Studien rechtliche Bestimmungen von Hawala-Praktiken im klassischen islamischen Wirtschaftsrecht, neoinstitutionalistische Analysemuster von IVTS in der Wirtschaftswissenschaft, sowie IVTS- Praktiken im Rahmen von Arbeitsmigration, Entwicklungspraktiken, Kriegswirtschaften, Schmuggel und Kriminalität an Hand neuerer Regionalstudien (Europa, Afrika, Asien, Nord- und Südamerika) betrachtet werden. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat oder Essay) / 4 zusätzliche schriftliche, benotete Seminararbeit / 4 Kontakt: zitel@zedat.fu-berlin.de Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Literatur • Grundlagenliteratur: Firth, R. (1978). "Der soziale Rahmen der ökonomischen Organisation", in Gesellschaften ohne Staat Bd. 1: Gleichheit und Gegenseitigkeit. (Hg.) Fritz Kramer, Christian Sigrist. Frankfurt a. Main, pp. 101-131. • Rudner, David West, 1994, Caste and Capitalism in Colonial India. The Nattukottai Chettiars, Berkeley/ Los Angeles. • Passas, Nicos (2010), "Demystifying Hawala: A Look into its Social Organization and Mechanics", Journal of Scandinavian Studies in Criminology and Crime Prevention, 7 (2), pp.40-62. 22 Im Namen Gottes! Religion und Gewaltlegitimierung Dozent/in: Dr. phil., lic. theol. Samuel-Martin Behloul Durchführender Fachbereich: Religionswissenschaft Termine: Wöchentlich Do, 15.15 - 17.00, ab 23.09.2010 LOE, U 1.01 Studienstufe: Bachelor Master Veranstaltungsart: Masterseminar Inhalt: In seinem Buch "Die Politik der Apokalypse" deutet der britische Philosoph John Gray die Politik des 20. Jahrhunderts als ein Kapitel der Religionsgeschichte. Darin argumentiert er, dass die utopischen Projekte - von Sowietkommunismus und Nationalsozialismus über den Neoliberalismus bis hin zum Neokonservatismus aus den religiösen Vorstellungen einer eschatologischen Erfüllung der Geschichte schöpften bzw. schöpfen. Und Victor und Victoria Trimondi heben in ihrem kürzlich erschienen Band "Krieg der Religionen. Politik, Glaube und Terror im Zeichen der Apokalypse" hervor, dass alle fundamentalistischen Gruppen in den drei monotheistischen Religionen ideologisch sich auf die apokalyptisch- messianische Prophtenliteratur ihres jeweiligen Glaubens stützen. Neigt der Monotheismus per se zu Gewalt? Gibt es einen, wie Jan Assmann es formuliert "irgendwie zwingend notwendigen Zusammenhang zwischen Monotheismus und Gewalt"? Oder müssen Religionen und ihre Akteure auf lokal- und weltpolitischen Bühnen eher in komplexen Wechselbeziehungen von politischen, sozialen und kulturellen Faktoren verortet werden ? Voraussetzungen: Abgeschlossenes Bachelorstudium; es können jedoch auch BA-Studierende am Seminar teilnehmen (wird jedoch nicht angerechnet) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: regelmässige aktive Teilnahme mit Referat / 4 schriftliche Hausarbeit / 4 Anmeldung: UniPortal Begrenzung: 25 Kontakt: Religionswissenschaftliches Seminar, Frau Ch. Waghorn, Kasernenplatz 3, 6000 Luzern 7; Tel.: 041 228 73 88; e-mail: relsem@unilu.ch Material: s. Semesterapparat Basisliteratur • Kippenberg, Hans G. (2008), Gewalt als Gottesdienst: Religionskriege im Zeitalter der Globalisierung, München: C.H. Beck • Hildebrandt, Mathias/Brocker, Manfred (Hg.) (2005) Unfriedliche Religion? Das politische Gewalt- und Konfliktpotenzial von Religionen, Wiesbaden: VS Verlag 23 Welterzeugung in Bildern Dozent/in: Prof. Dr. Cornelia Bohn Durchführender Fachbereich: Soziologie Termine: Wöchentlich Di, 13.15 - 15.00, ab 28.09.2010 PFI, HS 3 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Masterseminar Inhalt: Die Komposita Welt und Bild werden in diesem Seminar in mehrfacher Hinsicht verknüpft und in Relation zueinander gesetzt. Es wird die Frage nach dem Anteil gestellt, den Bilder an der Welterzeugung haben und es wird wie in einer Kippfigur nach den Weltbildern selbst gefragt. Noch komplizierter wird das Problem, wenn stets mitbedacht wird, dass sich die Weltbilder (Kosmologie, kybernetisches Weltbild) und die Bilder, die Welt erzeugen (Malerei, technische Bilder, Bildschirme) selbst verändern. Aus soziologischer Sicht wird die Frage behandelt, ob wir sinnvoll von sozialen Welten im Plural oder einem Weltbegriff im Singular ausgehen, um gegenwärtige Gesellschaft zu beschreiben. Das Seminar führt bildtheoretische Fragestellungen, sozialtheoretische Grundlagenprobleme und Probleme der Beschreibung der Gegenwartsgesellschaft als Weltgesellschaft zusammen. Es werden theoretische und empirische Sachverhalte geprüft und anhand ausgewählter gesellschaftlicher Felder (Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft) diskutiert. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme mit Referat / 4 benotote schriftliche Arbeit / 4 Anmeldung: Es wird um Anmeldung bei Frau Sy (monika.sy@unilu.ch ) bis zum 21.09.2010 gebeten. Kontakt: cornelia.bohn.unilu.ch Material: OLAT und Semesterapparat 24 Neo-institutionalistische Forschungsstrategien: Fallbeispiele aus dem Gesundheitssystem 1 Dozent/in: Prof. Dr. Raimund Hasse / Dr. phil. Jan Reinhardt Durchführender Fachbereich: Soziologie Termine: 14-täglich Di, 13.15 - 17.00, ab 21.09.2010 PIL, P1 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Masterseminar Inhalt: Die Veranstaltung behandelt konzeptionelle und forschungsstrategische Grundlagen der empirischen Untersuchung von Standardisierungsthemen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen Prozesse der Institutionalisierung und Diffusion sowie deren Effekte. Dabei sollen Fallstudien aus dem Gesundheitswesen fokussiert werden. Standar-disierungen sind dort stark durch internationale Organisationen wie die World Health Or-ganization (WHO) geprägt. Sie finden ihren Niederschlag u.a. in nationalen politischen Entscheidungen (Gesundheitspolitik), in organisatorischen Programmen (insbesondere von Krankenhäusern und Krankenversicherungen) sowie in der konkreten Behandlung von Patienten. In Abhängigkeit von der Anzahl und den Interessen der TeilnehmrInnen kann zudem er-wogen werden, auch Institutionalisierungen im Bildungswesen (z.B. Organisationswandel von Schulen) zu berücksichtigen. In jedem Fall werden anhand ausgewählter Literatur zunächst Grundlagen besprochen, um im Anschluss hieran auf der Grundlage exemplari-scher Studien mögliche Forschungsstrategien zu behandeln. Danach sollen im Seminar-zusammenhang Möglichkeiten der Umsetzung und Anwendung erarbeitet werden. Für das folgende Semester ist dann ein zweiter Teil geplant, der für die Studierenden optional ist. Bei ihm stehen forschungspraktische Aufgaben im Zentrum. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat) / 4 Benotete schriftliche Arbeit / 4 Kontakt: raimund.hasse@unilu.ch / jan.reinhardt@paranet.ch Literatur • Czarniawska, B. & Joerges, B., 1996: Travel of Ideas. In: B. Czarniawska & G. Sevon (Hrsg.), Translating the Organizational Change. New York: Aldine de Gruyter, S. 13-48 • Lopes, P. & Durfee, M. (eds.), 1999, The Social Diffusion of Ideas and Things. The Annals of the American Academy of Political and Social Science Vol. 566 • Rogers, E.M., 1983: Diffusions of Innovations. Detroit: Free Press • Strang, D. & Meyer, J.W., 1993, Institutional Conditions for Diffusion. In: Theory and Society 22, S. 487- 511 25 Evolution and Ecology of Social Systems Dozent/in: Prof. Dr. rer. soc. Rudolf Stichweh Durchführender Fachbereich: Soziologie Termine: Wöchentlich Mi, 10.15 - 12.00, ab 22.09.2010 LOE, U 1.01 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Masterseminar Inhalt: The seminar concentrates on the interrelation between the sociological theory of social systems (in the tradition of Talcott Parsons and Niklas Luhmann) and evolutionary thinking in the Darwinian tradition in biology and the social sciences. Among the main subjects in the seminar are: Evolutionary origins of social systems Information and communication as evolutionary inventions Population thinking in systems theory Selection theories as a general kind of theory Differentiation theory and evolutionary theory (two kinds of theorizing the history of social systems) Evolution of semantics Cultural transfer and processes of learning Cultural diversification and speciation Evolution of society: Micro and Macro aspects Ecology of social systems (the Chicago tradition and other variants) Voraussetzungen: B.A. degree; exceptions have to be discussed with the organizer. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat) / 4 Benotete schriftliche Arbeit / 4 Kontakt: rudolf.stichweh@unilu.ch or marta.waser@unilu.ch (secretary) Hinweise: The seminar has been conceived as a seminar held in English. If all participants are German speakers and a preference for the German language should be prevalent we can of course switch the language. Literatur • Armen A. Alchian, Uncertainty, Evolution, and Economic Theory, Journal of Political Economy, 58, 1950, 211-221 • W. Graham Astley, The Two Ecologies. Population and Community Perspectives on Organizational Evolution, Administrative Science Quarterly 30, 1985, 224-241 • Donald. T. Campbell, Variation and Selective Retention in Sociocultural Evolution. Pp. 19–49 in, Herbert R. Barringer et al., eds., Social Change in Developing Areas, Cambridge Mass. 1965 • Niklas Luhmann, Die Gesellschaft der Gesellschaft, Frankfurt 1997, Vol. 1, Ch. III, 3-6, pp. 451-497 • Robert E. Park, Human Ecology, American Journal of Sociology, 42, 1936, 1-15 • Peter J. Richerson/Robert Boyd, Not By Genes Alone. How Culture Transformed Human Evolution, Chicago 2005, Ch. 3, Culture Evolves, pp. 58-98 • Dan Sperber, Anthropology and Psychology: Towards an Epidemiology of Representations, Man, 20, 1985, 73-89 • Joseph A. Schumpeter, The Creative Response in Economic History, The Journal of Economic History 7, 1947, 149-159 • Rudolf Stichweh, Evolutionary Theory and the Theory of World Society, Soziale Systeme, 13, 2007, 528- 542 26 Spaces and representations of power. Capital Cities in Nations and in the World Dozent/in: Professor Göran Therborn Durchführender Fachbereich: Soziologie Termine: Fr, 15.10.2010, 10.15 - 12.00, Fr, 15.10.2010, 13.15 - 17.00, Sa, 16.10.2010, 09.15 - 12.00, Sa, 16.10.2010, 13.15 - 16.00, Fr, 10.12.2010, 10.15 - 12.00, Fr, 10.12.2010, 13.15 - 17.00, Sa, 11.12.2010, 09.15 - 12.00, Sa, 11.12.2010, 13.15 - 16.00 STK, SK 1 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Masterseminar Inhalt: Main course question: What can cities tell us about relations of power? Its symbolic representation is a regular manifestation of power, as means to inculcate admiration, awe, respect, legitimacy, loyalty, obedience. The course is focused on how capital cities, by definition sites of power, represent power, in their layout and in their use of space, for rituals and events; in their architectural configurations; in their monuments and memorials; and in their toponymy, i.e., their naming of streets, places and buildings. Capitals are also often sites of contestations of power and of rival claims to and uses of space and the built environment. Resistance to power is part of the urban landscape to be studied too. The aim of the course is to provide adequate analytical tools and perspectives to see and to read how the power within nations, and of nations in the world is inscribed in the city. The main light is on political power, including the latter´s relationships to economic and cultural power. The course will have a historical time axis, from the rise of national – as opposed to, e.g., princely, religious, or mercantile – capitals up to current globalization. It will provide an analytical grid for investigating a global range of cities. The main format consists of analytical-.empirical lectures, with discussion encouraged. At the end there will be space for oral presentations by students. The course pertains to cultural and political sociology, political science and history, history of art and architecture, cultural studies, human geography and urban studies, political and cultural philosophy. Voraussetzungen: An interest in politics, symbolism, and urbanism. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat) / 4 Benotete schriftliche Arbeit / 4 Kontakt: gt274@cam.ac.uk Hinweise: Die Vorbesprechung findet statt am Freitag, 24.09., 16.00 - 16.30 h. Literatur • Beyme, K.v. l998. Die Kunst der Macht und die Gegenmacht der Kunst. Frankfurt,. Suhrkamp • Michalski, S. l998. Public Monuments. London, Reaktion Books • Sonne, W. 2003. Representing the State. Capital City Planning in the Early Twentieth Century. München, Prestel • Sudjic, D. 2005. The Edifice Complex. How the Rich and Powerful Shape the World. London, Allen Lane • Therborn, G. 2002. Monumental Europe: The National Years. On the Iconography of European Capital Cities. Housing, Theory and Society 19:2, 26-47 • Therborn, G. 2006 (ed.), Eastern Drama. Capitals of Eastern Europe, 1830s-2006, Monographic Section in International Review of Sociology 16:2, 209-485 • Vale, L. 1992. Architecture, Power, and National Identity. New Haven & London, Yale University Press 27 Modul Weltpolitik Demokratietheorien Dozent: Prof. Dr. Joachim Blatter Durchführender Fachbereich: Politikwissenschaft Termine: Wöchentlich Mi, 15.15 - 17.00 , ab 22.09.2010 LOE, U 1.02 Studienstufe: Bachelor Master Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: Die „Demokratie“ erscheint heute als einzig legitime Regierungsform. Vielleicht gerade deshalb wird immer deutlicher, dass es sehr unterschied- liche Vorstellungen darüber gibt, was denn Demokratie überhaupt ist. Die Vorlesung liefert einen Überblick zu den historischen Entwicklungen, den wichtigsten Kontroversen und den aktuellen Herausforderungen der Demo- kratietheorie. D.h., es stehen die konzeptionellen Grundlagen von Demo- kratie im Vordergrund und nicht die konkreten institutionellen Ausprägungen oder die Voraussetzungen und Wirkungen von Demokratie. Dies deswegen, weil der Kurs von der Prämisse ausgeht, dass wir unsere Vorstellungen von „demokratischer Selbstbestimmung“ an die gegenwärtigen sozio-ökono- mischen wie techno-kulturellen Transformationen anpassen müssen. Drei dieser Herausforderungen(Migration, Multi-Medialisierung und Multi-Level Governance) werden im abschliessenden Teil aufgegriffen und diskutiert. Zuvor müssen allerdings die Grundlagen für eine solche Diskussion gelegt werden. Im ersten Teil der Vorlesung wird deswegen die historische Entwicklung der Demokratietheorien von der antiken Polis über die frühneuzeitlichen Stadt- Republiken bis zur repräsentativen Demokratie in den modernen National- staaten skizziert. Den Abschluss dieses ersten Teils liefern die ökonomi- stischen Vorstellungen von Herrschaft und Demokratie, die Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts dominierten. Der zweite Teil der Veranstaltung konzentriert sich auf einige zentrale theoretische Kontoversen im 20. Jahrhundert: - Rechtsstaatlichkeit versus Volks- bzw. Parlamentssouveränität, - die Debatte zwischen Liberalen und Kommunitaristen; - die Differenzierung zwischen Wettbewerbs- und Konkordanz- demokratie; sowie - die Unterschiede zwischen aggregativer/elektiver und assoziativer/ deliberativer Demokratietheorie. Diese Veranstaltung ist als Einführung in den politikwissenschaftlichen Schwerpunkt „Politische Theorie“ bzw. „Demokratietheorie“ konzipiert. Ein erfolgreicher Besuch dieser Veranstaltung wird für den Besuch von weiter führenden Seminaren im Schwerpunkt „Politische Theorie“ vorausgesetzt. Es ist deswegen empfehlenswert, diese Vorlesung im Grundstudium zu besuchen. Struktur der Vorlesung und Voraussetzungen für einen Leistungs- nachweis Der erste Teil erfolgt im klassischen Vorlesungsstil, wobei die zentralen Entwicklungslinien der Demokratietheorie durch den Dozenten im Kurs dar- gelegt werden. Der zweite und dritte Teil der Veranstaltung wird weiterhin durch Vorlesungen des Dozierenden aber auch durch studentische „Advokaten- Diskussionen“ geprägt sein. Voraussetzungen: Vorlesung in deutsch, allerdings ist die Literatur fast vollständig in englischer Sprache Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch 28 Prüfungsmodus / Credits: KSF: Benotete schriftliche Prüfung / 3 Bei einer schriftlichen Ausarbeitung des Diskussionsbeitrages zu einer vollen Hausarbeit sind weitere Credits möglich Anmeldung: anrechenbar für den Studienschwerpunkt Politische Theorie Kontakt: polsem@unilu.ch oder joachim.blatter@unilu.ch Gasthörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Material: Die beiden aufgeführten Bücher werden zur Anschaffung empfohlen. Sie liefern die Grundlagen vor allem für den ersten Teil der Vorlesung. Es ist sehr empfehlenswert, bereits vor Beginn der Vorlesung einen Grossteil des ersten Buches gelesen zu haben. Weitere Seminarmaterialien werden auf der online-Plattform "OLAT" zugänglich gemacht. Literatur • Dahl, Robert (1989): Democracy and Its Critics. New Haven and London: Yale University Press • Held, David (2006): Models of Democracy. Stanford, Cal: Stanford University Press. 3rd edition. 29 Migrationsrecht Dozent/in: Prof. Dr. iur. Martina Caroni, LL.M. Durchführender Fachbereich: Recht Termine: Wöchentlich Di, 13.15 - 15.00, ab 21.09.2010 LOE, U 0.04 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: Unter Migration wird die Bewegung von Menschen in geographischen Räu- men verstanden, unabhängig von den Gründen und Ursachen hierfür; auch wenn diese Bewegung nicht notwendigerweise über Staatsgrenzen in ein anderes Land führen muss, soll diese grenzüberschreitende Migration im Vordergrund der Veranstaltung Migrationsrecht stehen. Fragen betreffend die Einreise, den Aufenthalt und die Ausreise von Migran- tinnen und Migranten gehören traditionell zu denjenigen Regelungsberei- chen, die von den einzelnen Staaten frei geregelt werden können. Indes werden dieser Freiheit heute durch internationale Übereinkommen (z.B. die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU) sowie Menschen- rechtsübereinkommen (z.B. die Flüchtlingskonvention oder die EMRK) ge- wisse Schranken gesetzt. Die Vorlesung möchte nach einer Auseinandersetzung mit den Faktoren für Migrationsbewegungen einen Überblick über die einschlägigen schweizeri- schen Bestimmungen (Ausländergesetz, Asylgesetz) geben und dabei auf- zeigen, wo der Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit des schweizerischen Gesetzgebers völkerrechtliche Schranken gesetzt werden. Neben der histo- rischen Entwicklung des schweizerischen Migrationsrechtes (von der vollen Freizügigkeit im 19. Jahrhundert zur gegenwärtigen restriktiven Praxis) und der Betrachtung der zentralen Regelungen der einzelnen Regimes soll auch die Frage der Durchsetzung migrationsrechtlicher Bestimmungen themati- siert werden. Schliesslich soll der Blick auf einen bis vor wenigen Jahren ver- nachlässigten Aspekt der Migrationspolitik, die Integrationspolitik, gelenkt werden. Voraussetzungen: Grundkenntnisse des Völkerrechtes, des internationalen Menschenrechtsschutzes und des Verwaltungsrechtes sind von Vorteil. Lernziele: Die Studierenden sollen im Anschluss an die Lehrveranstaltung in der Lage sein, Zielsetzung, Regelungen und Handlungsoptionen des Migrationsrechtes zu erkennen und das schweizerische Migrationsregime in seinen nationalen und internationalen Bezug einordnen können. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: RF, Recht: Benotete schriftliche oder mündliche Prüfung / 5 Kontakt: nadja.meyenhofer@unilu.ch (Assistenz) martina.caroni@unilu.ch Hinweise: Online-Plattform OLAT zur Vorlesung Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Literatur Die Vorlesung folgt dem Lehrbuch von MARTINA CARONI/TOBIAS MEYER/LISA OTT, Migrationsrecht – Eine Einfüh- rung, Bern 2009. Unerlässlich sind zudem Textausgaben der folgenden Gesetze: • Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer (SR 142.20); • Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE); • Verordnung über das Einreise- und Visumsverfahren (VEV); • Asylgesetz (SR 142.31); • Asylverordnung 1 (SR 142.311). mailto:martina.caroni@unilu.ch 30 Public International Law Dozent/in: Prof. Dr. iur. Martina Caroni, LL.M. Durchführender Fachbereich: Recht Termine: Wöchentlich Do, 15.15 – 17.00, ab 23.09.2010 LOE, U 0.04 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: This course focuses on current issues of public international law. These may include, inter alia, nuclear non-proliferation, the peaceful use of nuclear energy, peace and security questions (including the question of the use of force and of self-defence), the “race for the arctic” and the issue of state responsibility for violations of international humanitarian law. As the course will be held in a seminar-like style, i.e. emphasising class discussions, active participation in the class is expected. In addition, guest lectures may give further insights into the questions discussed in class. School knowledge of English will be perfectly sufficient to attend and participate in the classes and pass the exam. Voraussetzungen: Basic knowledge of public international law and knowledge of English (high school level) Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: RF, Recht: Graded written or oral exam / 6 Kontakt: nicole.scheiber@unilu.ch (Assistant) martina.caroni@unilu.ch Gasthörer/innen: offen für Gasthörer/innen Material: See below "Literature" Literatur • The course reader; • Materials accessible or distributed electronically, occasional handouts. Further reading can be done on the basis of any book on Public International Law, for example: • Ian Brownlie, Principles of Public International Law, 7th edition, Oxford 2008; • Antonio Cassese, International Law, 2nd edition, Oxford 2005; • Malcolm N. Shaw, International Law, 6th edition, Cambridge 2008. 31 Völkerrecht Dozent/in: Prof. Dr. iur. Martina Caroni, LL.M. Durchführender Fachbereich: Recht Termine: Wöchentlich Do, 13.15 – 15.00, ab 23.09.2010, LOE, U 0.05 14-täglich Di, 10.15 – 12.00, ab 28.09.2010 BOU, Bou 2 Studienstufe: Bachelor Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: Die immer stärkere Vernetzung der Welt – als Stichworte seien etwa Frie- denssicherung, Umweltschutz und Ressourcenknappheit genannt – erfordert auch eine globale Sicht der Rechtsbeziehungen. Die Vorlesung vermittelt die hierfür notwendigen völkerrechtlichen Grundlagen. Sie widmet sich den zen- tralen Fragen des internationalen öffentlichen Rechtes. Behandelt werden die Rechtsquellen des Völkerrechts (Verträge, Gewohnheitsrecht, allgemei- ne Rechtsgrundsätze), das Verhältnis zwischen Völkerrecht und Landes- recht, die Subjekte des Völkerrechts (Staaten, Internationale Organisationen, Individuen), die Fragen der Zuständigkeit, Immunität sowie Verantwortlich- keit von Staaten sowie die wichtigsten Mechanismen der Durchsetzung von Völkerrecht (friedliche Konfliktbeilegung, Gewaltverbot, gerichtliche Streit- beilegung). Diese Themenbereiche werden dabei im Lichte der jeweils aktuellen völkerrechtlichen Fragestellungen und Ereignisse erläutert und analysiert. Gastvorträge sollen zudem Einblick in die völkerrechtliche Praxis ermöglichen und diese veranschaulichen. Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich aufgrund der Unterlagen – die u.a. auch englische und französische Texte umfassen können – vorbe- reiten und aktiv an der Veranstaltung teilnehmen. Die Vorlesung wird durch ein Webboard OLATergänzt, das den Informations- und Gedankenaustausch fördern sowie den Bezug zur völkerrechtlichen Tagesaktualität ermöglichen soll und auf dem zudem weiterführende Unterlagen und Links zur Verfügung gestellt werden. Voraussetzungen: Staatsrecht und Verwaltungsrecht Lernziele: Die Studierenden kennen die Grundsätze des allgemeinen Völkerrechts und können diese auf aktuelle Probleme mit völkerrechtlichem Bezug anwenden. Sie können Urteile internationaler Gerichte analysieren und sind in der Lage, mittelschwere völkerrechtliche Fälle zu lösen. Umfang: 3 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: RF, Recht: Benotete schriftliche Prüfung / 6 Kontakt: nicole.scheiber@unilu.ch (Assistenz) martina.caroni@unilu.ch Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Material: Siehe Literaturhinweise Literatur Die Vorlesung folgt in ihren Grundzügen dem Lehrbuch von WALTER KÄLIN/ASTRID EPINEY/MARTINA CARONI/JÖRG KÜNZLI, Völkerrecht - Eine Einführung, 3. Auflage, Bern 2010. Die Anschaffung dieses Lehrbuches wird daher dringend empfohlen. Der Erwerb einer Sammlung völkerrechtlicher Verträge ist zwar wünschenswert, aber nicht unabdingbar, da das Lehrbuch im Anhang den Wortlaut der UNO-Charta sowie des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge zumindest in Auszügen enthält. Wer jedoch eine Sammlung völkerrechtlicher Verträge anschaffen möchte, dem sei die Sammlung von ANDREAS R. ZIEGLER, Internationale Verträge (unter Einschluss des Rechts der auswärtigen Beziehungen), Textsammlung 2009, Bern 2009 oder jene von ALBRECHT RANDELZHOFER, Völkerrechtliche Verträge (Beck-Texte im dtv), 11. Auflage 2007 angeraten. mailto:martina.caroni@unilu.ch mailto:martina.caroni@unilu.ch 32 Terrorism and the Law Dozent/in: Peter Coenen, LL.M. Xiaolu Zhang, J.D. Durchführender Fachbereich: Recht Termine: Wöchentlich Di, 15.15 – 17.00, ab 21.09.2010 HOF, R 0.03 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: The balance of the needs of law enforcement agencies in the fight against terrorism and the rights of individuals – both terrorist suspects and the general public – are a matter of extensive discussion. This course will examine the scope of permissible and impermissible operations to combat terrorism by examining and comparing rules of domestic and international law and practice. We will focus on the effort lawmakers and courts have placed on striking a balance between the protection of the public and the preservation of a democracy-based rule of law. We will discuss inter alia the following topics: the roots and causes of terrorism; the question of a definition of terrorism, or the absence thereof; civil and military detention of terrorist suspects; interrogation practices; due process v. national security; the scope of counterintelligence operations, in particular those of an extra- territorial character; terrorism and immigration law; non-criminal sanctions, or suing terrorists in court; and targeted killings. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: RF, Recht: Written exam (graded, open book) (50%), class participation and assignments (50%) / 6 Kontakt: peter.coenen@unilu.ch xiaolu.zhang@unilu.ch Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Material: Reader Literatur A reader will become available before classes start. 33 Von den Internationalen Beziehungen zur Global Governance Dozentin: Prof. Dr. Sandra Lavenex Durchführender Fachbereich: Politikwissenschaft Termine: Wöchentlich Mi, 10.15 – 12.00 , ab 22.09.2010 LOE, U 1.02 Studienstufe: Bachelor Master Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: Die Vorlesung „Von den Internationalen Beziehungen zur Global Governance“ beschäftigt sich mit dem aktuellen Wandel der zwischenstaat- lichen Beziehungen weg von einer „Staatenwelt“ souveräner, voneinander unabhängiger Staaten hin zu dem, was man – in Ansätzen – als „Weltpolitik“ bezeichnen könnte. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung des internationa- len Systems, seine Akteure, die wichtigsten Problembereiche, und das Theoriegerüst der Teildisziplin der Internationalen Beziehungen. In einem ersten Teil werden die Entwicklung der Internationalen Beziehungen (IB) und deren wichtigsten Akteure (Staaten, Internationale Organisationen, NGOs, Multinationale Konzerne) durch die Brille der klassischen und neueren IB- Theorien vorgestellt. Dabei wird auch die zunehmende Aufweichung der Trennung von Innen- und Aussenpolitik, vergleichender Politik und den IB thematisiert. Im zweiten Teil werden zentrale aktuelle Problembereiche der Internationalen Beziehungen wie Krieg und Frieden, Weltwirtschaftsbe- ziehungen und Globalisierung, Nord-Süd-Beziehungen, globaler Umwelt- schutz und internationale Menschenrechte mit Hilfe der behandelten Theorien besprochen. Begleitend zur Vorlesung wird insbesondere für Studienanfänger das Proseminar „Einführung in die Internationalen Beziehungen“ angeboten. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Benotete schriftliche Prüfung / 3 Anmeldung: anrechenbar für den Studienschwerpunkt Internationale Beziehungen Kontakt: polsem@unilu.ch oder sandra.lavenex@unilu.ch Hinweise: Vorlesungsbegleitend wird ein Proseminar angeboten. Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Material: Pflichtlektüre zugänglich auf Online-Plattform "OLAT" Vorlesungsbegleitend: Baylis, John/Smith, Steve/Owen, P. (Hg.) (2007): The Globalization of World Politics. An Introduction to International Relations, 4. Auflage, Oxford University Press (Das Buch wird zum Kauf empfohlen). Literatur • Carlsnaes, Walter/ Risse, Thomas/Simmons, Beth A. (Hg.) (2005): Handbook of International Relations, Sage. • Krell, Gert (2004): Weltbilder und Weltordnung. Einführung in die Theorie der Internationalen Beziehungen, 3. Auflage, Nomos. • List, Martin (2006): Internationale Politik studieren. Eine Einführung. VS Verlag. • Rittberger, Volker, Zangl, Bernhard (2002) Internationale Organisationen, Politik und Geschichte. Europäische und weltweite internationale Zusammenschlüsse, VS Verlag. • Schieder, Siegfried/ Spindler, Manuela (Hg.) (2006): Theorien der Internationalen Beziehungen, UTB. Schimmelfennig, Frank (2008), Internationale Politik, UTB mailto:xiaolu.zhang@unilu.ch 34 Elemente einer europäischen Rechtskultur Dozent/in: Dipl. iur. Kai Purnhagen, M.Res., M.J.I., LL.M. verschiedene Referierende Durchführender Fachbereich: Recht Termine: Wöchentlich Di, 15.15 – 17.00, ab 21.09.2010 LOE, U 1.01 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: Die Veranstaltung lotet Differenzen zwischen der Europäischen Union und der Schweiz aus und spürt dazu den rechtskulturellen Gemeinsamkeiten nach. Hierbei werden die gemeinsamen rechtlichen, philosophischen und soziologischen Aspekte des europäischen Integrationsprozesses in den Blick genommen. Die Themen der einzelnen Vorträge werden zeitnah bekannt gegeben. Die Vorlesung zählt sowohl zum Bereich des internationalen Rechts als auch zu dem der Grundlagenfächer. Voraussetzungen: Spezifische juristische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Unverzichtbar sind Engagement und Neugier an neuen Perspektiven auf rechtliche Probleme. Lernziele: Lernziele sind: - die Vermittlung von Kenntnissen der modernen Rechtsentwicklungen in ausgewählten Rechtsbereichen; - Vermittlung eines rechtsoziologischen, politikwissenschaftlichen und philosophischenVerständnisses der Rechtsentwicklungen - Herausarbeiten von Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen der schweizerischen und der EU-Rechtskultur; - ein Vergleich mit Entwicklugnen in den USA; - Vermittlung eines tieferen Verständnisses für aktuelle Probleme in der Entwicklung ausgewählter Rechtsbereiche. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: RF, Recht: Benotete mündliche Prüfung / 5 Kontakt: kai.purnhagen@eui.eu Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Material: Wird in der Veranstaltung verteilt Literatur Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben und ausgeteilt. 35 Europäisches Wirtschaftsrecht I (Grundfreiheiten, Bilaterale) Dozent/in: Dipl. iur. Kai Purnhagen, M.Res., M.J.I., LL.M. Durchführender Fachbereich: Recht Termine: Wöchentlich Mi, 15.15 – 17.00, ab 22.09.2010 HOF, R 0.03 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: In Fortführung der Vorlesung Europarecht (Grundlagen) widmet sich die Ver- anstaltung vorrangig dem Wirtschaftsrecht der Europäischen Union. Sie um- fasst eine eingehende Analyse der Grundfreiheiten des AEU-Vertrages so- wie des EU-Beihilferechts. Die Veranstaltung wird in anderen Semestern er- gänzt durch die Vorlesung European Competition Law, die sich mit dem Kar- tellrecht und dem Vergaberecht befasst. Das EU-Wirtschaftsrecht ist für die Schweiz von erheblicher Bedeutung, da die EU als wesentlicher Handels- partner der Schweiz in erheblichem Maße auf das Schweizer Recht Einfluss nimmt. Die Vorlesung wird insbesondere auch auf die geänderte Rechtslage nach dem Inkrafttreten der Vertrags von Lissabon eingehen. Sie befasst sich mit den Grundlagen des EU-Wirtschaftssystems und seiner Ausdifferenzierung in der Rechtsprechung und im Sekundärrecht. Zur prakti- schen Übung ist ein Moot Court vorgesehen. Voraussetzungen: Empfohlen ist die erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung Europarecht (Grundlagen). Unbedingt erforderlich sind Engagement und Freude an der juristischen Argumentation. Lernziele: Lernziele sind: - die Vermittlung grundlegender Kenntnisse des EU-Wirtschaftsrechts und möglicher Implikationen für Wettbewerber aus der Schweiz, ein besseres Verständnis des Kernbereiches des EU-Vertrages und der Bedeutung der Kommission im EU-Verwaltungsverfahren; - eine Vertiefung der allgemeinen Kenntnisse im Europarecht; - ein rechtsoziologisches / politikwissenschaftliches Verständnis der Funktionsweise des EU-Wirtschaftsrechts mit dem Wechselspiel der Kompetenzverteilungen zwischen den Mitgliedstaaten und der EU; - Vermittlung grundlegender methodischer Fähigkeiten; - praxisnahe Ausbildung; - Spass an der juristischen Argumentation. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: RF, Recht: Benotete schriftliche Prüfung / 5 Kontakt: kai.purnhagen@eui.eu thorsten.dreimann@unilu.ch Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Material: Reader; Lehrbücher nach Empfehlung im Reader; Rechtstexte (alle im Internet erhältlich). Literatur Engagement und Interesse am Rechtsgebiet; die Rechtstexte (alle im Internet kostenlos erhältnis): • AEU- und EU-Vertrag; • Charta der Grundrechte der Europäischen Union; • Sekundärrecht nach Hinweis im Reader oder in der Vorlesung; sowie ein allgemeines Lehrbuch zum Europarecht, das alle Grundfreiheiten beschreibt (Auswahl wird im Reader angegeben) unverbindliche Empfehlung: mailto:kai.purnhagen@eui.eu mailto:thorsten.dreimann@unilu.ch 36 Sozialisierungsprozesse in und durch internationale Institutionen Dozentin: Tina Freyburg, Dr. des. Durchführender Fachbereich: Politikwissenschaft Termine: Wöchentlich Mi, 17.15 - 19.00 , ab 22.09.2010 LOE, U 1.01 Studienstufe: Bachelor Master Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: Konstruktivisten argumentieren, dass internationale Institutionen das Verhalten von Akteuren beeinflussen können, indem sie sie in die Normen der jeweiligen Institution sozialisieren. Auf diese Weise bringen internationa- le Institutionen Akteure – Staaten, Regierungen, aber auch individuelle Akteure wie Parlamentsabgeordnete – nicht nur dazu, Regeln 'gegen ihre Präferenzen' um- und durchzusetzen, sondern verändern diese Präferenzen tatsächlich. Die Rolle von Institutionen in Sozialisierungsprozessen wird dabei vor allem aus zwei unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Während die einen Institutionen in erster Linie als Förderer begreifen, wel- che mithilfe verschiedener Instrumente und Strategien versuchen, die Präferenzen und Einstellungen von Akteuren zu beeinflussen, betrachten andere Institutionen aus einer strukturalistischen Perspektive als einen 'Ort' der Sozialisierung, an dem teilnehmende Akteure als Folge von sozialer Interaktion und Kooperation transnationale Normen und Werte internali- sieren. Sozialisationsprozesse können sich dabei zum einen auf transna- tionale Normen und Werte wie Menschenrechte und Demokratie beziehen, zum anderen aber auch die Institution direkt betreffen. Im letzteren Fall steht die Identität der beteiligten Akteure im Mittelpunkt, z.B. die Frage, inwiefern Partizipation in der EU die Teilnehmer 'europäischer' macht. Dieser Kurs möchte exemplarisch an Arbeiten zu Sozialisierungsprozessen in und durch internationale Institutionen in konstruktivistische Ansätze der Politikwissenschaft einführen. Im ersten Teil werden wir uns mit dem Institutionenbegriff auseinandersetzen sowie Kriterien entwickeln, mithilfe derer wir im zweiten Teil ausgewählte Arbeiten zu Sozialisierungsprozessen in und durch internationale Institutionen diskutieren wollen. Abschliessend werden wir methodische und theoretische Herausforderungen betrachten, mit denen sich Konstruktivisten bei der Konkretisierung ihres Forschungs- design konfrontiert sehen. Ein zentrales Ziel ist dabei auch, jüngere Ver- suche des 'Brückenbildens' zwischen rationalistischen und konstruktivisti- schen Ansätzen zu erörtern. Umfang: 2 Semesterstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: aktive münd.Teilnahme, Kurzreferat / 4 Benotete schriftliche Arbeit / 4 Begrenzung: Begrenzung der Studuerendenzahl vorbehalten, bevorzugt werden Studierende ab dem 3. Semester. Kontakt: tina.freyburg@eup.gess.ethz.ch Gasthörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf online-Plattform "OLAT". Auf Wunsch kann eine Kopiervorlage zur Verfügung gestellt werden. 37 Literatur • Adler, Emanuel (2002) Constructivism and International Relations, in: Walter Carlsnaes, Thomas Risse und Beth Simmons (ed.) Handbook of International Relations. London: Sage Publications, 95-118. • Checkel, Jeffrey (2005) International Institutions and Socialization in Europe: Introduction and Framework, in: International Organization 59 (4): 801-26. • Finnemore, Martha und Kathryn Sikkink (1998) International Norm Dynamics and Political Change, in: International Organization 52 (4): 887-917. • Johnston, Alastair Iain (2001) Treating International Institutions as Social Environments, in: International Studies Quarterly 45 (4): 487-515. 38 The Politics of Identity and Difference Dozent: Xavier Guillaume, PhD Durchführender Fachbereich: Politikwissenschaft Termine: Fr, 24.09.2010, 13.15 - 17.00, Fr, 08.10.2010, 13.15 - 17.00, Fr, 29.10.2010, 13.15 - 17.00, Fr, 05.11.2010, 13.15 - 17.00, Fr, 19.11.2010, 13.15 - 17.00, Fr, 03.12.2010, 13.15 - 17.00, Fr, 17.12.2010, 13.15 - 17.00 PIL, P4 Studienstufe: Master Bachelor Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: The principal aim of this course is to introduce students to key theoretical and normative issues related to questions pertaining to the politics of identity and difference in a globalized world. What are the normative questions at the heart of the presence of 'others' in liberal democracies? Should minorities – whether defined by their religious beliefs, ascribed belongings, or other criteria – be granted differentiated rights in order to foster their integration in a political community? How globalized forms of liberal governmentality are impacting contemporary questions pertaining to questions such as (im)mi- gration and so-called societal security? Those are few of the questions that will be broached upon during the semester. The first part of the course will be dedicated to unpacking key notions, such as identity, difference or governmentality, that will be at the heart of later developments. The second part will be dedicated to several normative debates pertaining to questions related to the politics of identity and difference such as the debate on recognition and redistribution, minority rights, or the place of identity politics in liberal democracies. The final part of the course will be dedicated to an engagement of empirical cases in order to discuss and confront notions and normative debates previously introduced and offer students with a forum for a practical engagement with the theoretical and normative materials. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: 14-tägig, ab 24.09.2010 Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat), kurzes Research Desing / 4 Benotete schriftliche Arbeit / 4 Begrenzung: Begrenzung der Teilnehmendenzahl vorbehalten; bevorzugt werden Studierende ab dem 3. Semster. Kontakt: xavier.guillaume@unige.ch Material: wir auf der Online-Plattform OLAT zur Verfügung gestellt Literatur • Note: The following are indicative readings material, the actual readings will be included in the syllabus. • Seyla Benhabib (ed) (1996). Democracy and Difference. Contesting the Boundaries of the Political. Princeton: Princeton University Press. • Seyla Benhabib, Ian Shapiro and Danilo Petranovic (eds) (2007). Identities, Affiliations, and Allegiances. Cambridge: Cambridge University Press. • David Campbell and Michael J. Shapiro (eds) (1999). Moral Spaces. Rethinking Ethics and World Politics. Minneapolis: University of Minnesota Press. • William F. Connolly (1991). Identity\Difference. Democratic Negotiations of Political Paradox. Ithaca: Cornell University Press. • William F. Connolly (1995). The Ethos of Pluralization. Minneapolis: University of Minnesota Press. • Nancy Fraser and Axel Honneth (2003). Redistribution or Recognition? A Political-Philosophical Exchange. London: Verso. 39 • Amy Gutmann (ed) (1994). Multiculturalism. Examining the Politics of Recognition. Princeton: Princeton University Press. • Barbara Hobson (ed) (2003). Recognition Struggles and Social Movements. Contested Identities, Agency and Power. Cambridge: Cambridge University Press. • Wendy Larner and William Walters (eds) (2004). Global Governmentality. Governing International Spaces. London: Routledge. • William Walter and Jens Henrik Haahr (eds) (2005). Governing Europe. Discourse, Governmentality and European Integration. London: Routledge. • Iris M. Young (1990). Justice and the Politics of Difference. Princeton: Princeton University Press. • IIris M. Young (2000). Inclusion and Democracy. Oxford: Oxford University Press. 40 Demokratie in Gefahr? Rechtspopulismus in Westeuropa Dozent: Dr. Marc Helbling Durchführender Fachbereich: Politikwissenschaft Termine: Do, 23.09.2010, 17.15 - 19.00 PFI, HS 3 Do, 07.10.2010, 13.15 - 18.00, Fr, 08.10.2010, 09.15 - 18.00, Do, 18.11.2010, 13.15 - 18.00, Fr, 19.11.2010, 09.15 - 18.00 aeb, Kasernenplatz 1 Studienstufe: Master Bachelor Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: Rechtspopulistische Parteien sind über die letzten zwei Jahrzehnte zu wichti- gen politischen Akteuren in Westeuropa geworden. In diesem Seminar soll der Frage nachgegangen werden wieso es zu diesen politischen Verände- rungen gekommen ist und wieso diese Parteien in einigen Ländern stärker vertreten sind als in anderen. Weiter soll geklärt werden was “Populismus” überhaupt ist und welche Ausprägung er am rechten politischen Rand annimmt. Schlussendlich soll diskutiert werden, ob das Aufkommen dieser Parteien von einer Dysfunktion westlicher Demokratien zeugt und eine Gefahr für deren Funktionsweise darstellt. Im Fokus stehen westeuropäische Länder und insbesondere die Schweiz. Anhand verschiedener Studien soll den Studierenden die Methode der vergleichenden Politikwissenschaft näher gebracht werden. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Blockseminar Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat), kurzes Research Design / 4 Benotete schriftliche Arbeit / 4 Begrenzung: Begrenzung der Studierendenzahl vorbehalten; bevorzugt werden Studierende ab dem 3. Semester. Kontakt: helbling@wbz.eu Material: wird auf OLAT bereitgestellt Literatur • Canovan, Margaret (1999). “Trust the People! Populism and the Two Faces of Democracy”. Political Studies 47(1): 2-16. • Mény, Yves and Yves Surel (eds.) (2002). Democracies and the populist challenge. Basingstoke: Palgrave. • Mudde, Cas (2007). Populist Radical Right Parties in Europe. Cambridge: Cambridge University Press. • Norris, Pippa (2005). Radical Right. Voters and Parties in the Electoral Market. Cambridge: Cambridge University Press. 41 Analyzing Media, Foreign Policy and International Politics - the Case of Humanitarian Interventions Dozent: Julian Junk, M.A. Durchführender Fachbereich: Politikwissenschaft Termine: Do, 23.09.2010, 13.15 - 17.00, Do, 14.10.2010, 13.15 - 17.00, Do, 28.10.2010, 13.15 - 19.00, Do, 11.11.2010, 13.15 - 17.00, Do, 25.11.2010, 13.15 - 17.00, Do, 16.12.2010, 13.15 - 19.00 Seniorenuniversität, Schweizerhofquai 2 Studienstufe: Master Bachelor Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: This seminar will touch upon the following subfields of political science: - International Relations and International Organizations - Foreign Policy Analysis; Theories of Agenda-Setting and Policy Cycles - Media Analysis - Qualitative Research Methods By using humanitarian interventions as an empirical point of departure, this seminar sheds both theoretical and empirical light on nexus between (a) media dynamics, (b) agenda-setting in the realm o foreign policy (c) international negotiations and (d) planning and implementation of international policies within international organizations. It conceptualizes international policy-making as a multi-level phenomenon and elaborates on the pathologies and complexity of international agenda- setting and decision-making. It will address questions like: Which role does media play in shaping governments’ decisions to act (or to act not) facing different kinds of policy problems like humanitarian atrocities? How do different kind of foreign policy traditions and institutional settings shape how states behave in international negotiations? And how does this in turn influence the policy output on the international level? Which role do international organizations play as autonomous actors in this process? Which role can be assigned to policy entrepreneurs? The seminar will give an overview of these theoretical clusters and aims at applying them to the challenges of humanitarian intervention,in particular, and of international politics in general The seminar will enable students to develop clear theoretical frameworks and research designs in the fields of study this seminar is touching upon. The seminar will include elements like film sessions, smaller working groups, and role play / advocacy debate. Students are expected to present and discuss the literature and to transform the theoretical literature into case study research designs. On a voluntary basis, these research designs can be expanded into full-fledged research papers (for another 4 ECTS). In addition, the lecturer will provide introductions into qualitative research methods in general and into case study design (including a session on causal process tracing), qualitative and quantitative content analysis, and qualitative comparative analysis (QCA). Beyond these theoretical and methodological goals, it is planned to invited one or two diplomats and practitioners to the seminar and to create oppor- tunities for students to interact with them. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: 14-tägig, ab 23.9.2010 Sprache: englisch Prüfungsmodus / Credits: KSF: mündliche Teilnahme, Referat inkl. Handout, kurzes Research Design / 4 fakultativ: benotete schriftliche Arbeit / 4 42 Begrenzung: Begrenzung der Teilnehmendenzahl vorbehalten; bevorzugt werden Studierende ab dem 3. Semester. Kontakt: julian.l.junk@gmail.com Gasthörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform "OLAT" Literatur • Barnett, Michael N. and Martha Finnemore (2004): Rules for the World, International Organizations in Global Politics. Cornell University Press, Ithaca. • Blatter, Joachim, Frank Janning and Claudius Wagemann (2007): Qualitative Politikanalyse. Eine Einführung in Methoden und Forschungsansätze. VS Verlag, Wiesbaden. • Hill, Christopher (2002): The Changing Politics of Foreign Policy. Macmillan Publishers, Houndmills. • Jones, Bryan D. and Frank R. Baumgartner (2005): The Politics of Attention - How Government Prioritizes Problems. Chicago University Press, Chicago. • Robinson, Piers (2002): The CNN Effect: the Myth of News, Foreign Policy and Intervention. Routledge, London. 43 Föderalismus in der Schweiz und im internationalen Vergleich Dozent: Prof. Dr. Wolf Linder Durchführender Fachbereich: Politikwissenschaft Termine: Wöchentlich Mi, 17.15 - 19.00 , ab 22.09.2010 LOE, U 0.04 Studienstufe: Master Bachelor Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: Das Hauptseminar gliedert sich in drei Teile. Im ersten werden anhand des schweizerischen Föderalismus Grund- konzepte, Institutionen, Funktionsweisen und Reformfragen diskutiert. Im zweiten Teil kommen europäische Ländervergleiche sowie der EU-Föderalis- mus zur Sprache. Zuletzt werden Bedeutungen des Föderalismus in Drittweltländern anhand einschlägiger Beispiele wie Indien thematisiert. Das Seminar richtet sich an Studierende, welche sich bereits über einschlä- gige Grundkenntnisse politischer Institutionen ausweisen. Einzelne Doppelstunden werden von Frau Dr. Andrea Iff gehalten. Voraussetzungen: Grundkenntnisse politischer Institutionen Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: aktive mündlich Teilnahme, Referat / 4 fakultativ: benotete schriftliche Arbeit / 4 Anmeldung: anrechenbar im Studienschwerpunkt Schweizer Politik/Vergleichende Politikwissenschaft Begrenzung: Begrenzung der Teilnehmendenzahl vorbehalten; bevorzugt werden Studierende ab dem 3. Semester Kontakt: polsem@unilu.ch oder wolf.linder@ipw.unibe.ch Material: wird auf OLAT aufgeschaltet Literatur • Linder, Wolf, Schweizerische Demokratie, Bern: Haupt, 2005, Kapitel 7 und 13; • Benz, Arthur, Themen, Probleme und Perspektiven der vergleichenden Föderalismusforschung, in: Föderalismus: Analysen entwicklungsgeschichtlicher und vergleichender Perspektive. Opladen: Westdeutscher Verlag, 2002, pp. 9-23 • Stepan, Alfred, Toward a New Comparative Politics of Federalism, Nationalism and Democracy, in: Arguing Comparative Politics. Oxford: Oxford University Press, 2001, pp.316-361. mailto:polsem@unilu.ch mailto:wolf.linder@ipw.unibe.ch 44 International Cooperation Dozentin: Dr. Karolina Milewicz Durchführender Fachbereich: Politikwissenschaft Termine: Wöchentlich Do, 08.15 - 12.00 , ab 23.09.2010 LOE, U 2.01 Studienstufe: Master Bachelor Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: This seminar provides an overview of the field of international cooperation, and introduces students to the major contemporary literature and debates in this field. In the first half of the seminar we discuss different theoretical perspectives in the discipline of International Relations, focusing on the empirical and normative aspects of the dominant International Relations theories: realism, liberalism, institutionalism and constructivism. This should allow students to become aware of different ways of seeing and understanding international cooperation and to enhance their abilities to detect theoretical assumptions. The second half of the seminar focuses on the aspect of international coope- ration. How can international cooperation be achieved and sustained in international politics? Under what circumstances does cooperation take place? What role do institutions, norms, values, and domestic power play? We examine empirical studies in various issue areas such as international law, economic affairs, environment and human rights. Voraussetzungen: Vorkenntnisse im bereich Internationale Beziehungen Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich, vom 23.9. - 18.11.2010 Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: Politikwissenschaft: aktiveTeilnahme (Referat, Essay) / 4 zusätzliche schriftliche, benotete Arbeit / 4 Begrenzung: Begrenzung der Studierendenzahl vorbehalten; bevorzugt werden Studierende ab dem 3. Semester Kontakt: karolina.milewicz@ipw.unibe.ch Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Material: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform "OLAT" Literatur • Slaughter, A.-M., A.S. Tulumello, and S. Wood (1998). International Law and International Relations Theory: A New Generation of Interdisciplinary Scholarship. American Journal of International Law 92(3): 367-397. • Raustiala, K., and A.-M. Slaughter (2002). International Law, International Relations and Compliance. In W. Carlsnaes, T. Risse and B.A. Simmons (eds.), Handbook of International Relations. London: Sage, 538-558. • Martin, L., and B.A. Simmons (2002). International Organizations and Institutions. In W. Carlsnaes, T. Risse and B.A. Simmons (eds.), Handbook of International Relations. London: Sage, 192-211. • Abbott, K.W., and D. Snidal (1998). Why States Act Through Formal International Organizations. Journal of Conflict Resolution 42(1): 3-32. • Abbott, K.W., R.O. Keohane, A. Moravcsik, A.-M. Slaughter, and D. Snidal (2000). The Concept of Legalization. International Organization 54(3): 401-419. • Abbott, K.W., and D. Snidal (2000). Hard and Soft Law in International Governance. International Organization 54(3): 421-56. • Simmons, B.A. (1998). Compliance with International Agreements. The Annual Review of Political Science 1: 75-93. 45 The Rule by Law in China: A Comparative Perspective Dozent/in: Chang Wang, Esq. Durchführender Fachbereich: Recht Termine: Mo, 18.10.2010, 17.15 - 21.00, Di, 19.10.2010, 17.15 - 21.00, Mi, 20.10.2010, 17.15 - 21.00 STK, SK 1 Do, 21.10.2010, 17.15 - 21.00 STK, SK505 Studienstufe: Bachelor Master Veranstaltungsart: Gastlehrveranstaltung Inhalt: This course will take a comparative law approach in discussing the development of legal discourse, and the ever increasing influence of the Western jurisprudence, in modern and contemporary China. We will discuss in length the formation of “Rule by Law” as a “grand narrative” in its historical context, the controversy around different interpretations of “Human Rights”, and the burgeoning civil rights movements in the Mainland. The Course begins with study of legal traditions and core assumptions underlying the role of law in China, followed by comparative analysis of respective legal conventions and beliefs in China and in Western countries. One full session will be devoted to the legal system of the People's Republic of China, looking at the law promulgated in the 1950s, the abolishment of the legal system during the years of the Cultural Revolution, the renewed emphasis on codification of law since 1979, new areas and issues after China’s accession to the WTO, and the recent environmental law and civil rights movement. The course will introduce contemporary legal and political institutions, the law-making process, interpretation and implementation of law, dispute resolution, and public awareness of and attitudes toward law. The course will examine in detail contemporary China’s approach to human rights law, focusing on how Chinese authority and academia interpret and address key principles and doctrines of international human rights law, and following specific issues: 1) the traditional relationship of the individual to the state; 2) rule by law vs. rule of law; 3) judicial independence and judicial integrity and 4) due process. The course will examine Western, especially American, influence in specific areas of laws (torts; intellectual property; antitrust; etc) and what role American jurisprudence has played in the “modernization” of the Chinese legal system. Attention will be given to cross-cultural misunderstanding and misinterpretation, and the interaction between culture and law. Students will be given an opportunity to look at China’s place in the world, to question general assumptions of universal rule of law, to describe the dominant legal themes and their development in different cultures, and to compare and contrast respective legal conventions and beliefs of different cultures. This course will help students to develop a better understanding of the legal system of China from a comparative perspective and to predict legal actions and outcomes across cultures from a practical point of view. Topics (to be covered thoroughly or briefly) 1 Introduction to the Class 2 20th Century China: A Very Short History 3 Chinese Legal Tradition: Historical View 4 Republic of China, Taiwan, and a Model of Democracy 5 “Animal Farm”: Communist Experiment and Legacy (1949-1979) 6 Tibet and the Concept of Nation-State 7 Tiananmen and Its Legal Implications 46 8 “Brave New World”: Contemporary Chinese Legal System (1979- 2009) 9 Criminal Law and Procedure: From Gulag to Due Process 10 Civil and Commercial Laws 11 Intellectual Property and Its Discontents 12 Judicial Independence and Judicial Integrity 13 Freedom of Speech Issues 14 Religious Freedom Issues 15 Democracy, or “Democracy with Chinese Characteristics” Umfang: 1 Semesterwochenstunde Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: RF, Recht: Schriftliche Prüfung, pass or fail, Open-book essay / 2 Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Required Materials (A bound reader to be distributed) • Selected Chinese statutes; • Selected Chinese cases; • Selected law review articles; • Selected Chinese films (in class viewing). Optional Texts • The Legal System of The People’s Republic of China in a Nutshell, by DANIEL CHOW, Thomson West, 2003; • Understanding China’s Legal System, ed. by STEPHEN HSU, New York University Press, 2002; • China’s Long March toward Rule of Law, by RANDY PEERENBOOM, Cambridge University Press, 2002; • Prisoner of the State, by ZHAO ZIYANG, Simon & Schuster, 2009; • The Tiananmen Papers, by LIANG ZHANG ET AL., Public Affairs, 2002; • The Search of Modern China, by JONATHAN SPENCE, W.W. Norton & Co., 2nd Edition, 1999; • China, A New History, by JOHN KING FAIRBANK AND MERLE GOLDMAN, Belknap, 2nd Edition, 2006; • My Country and My People, by LIN YUTANG, Hesperides Press, 2008; • My Land and My People, by the DALAI LAMA, Grand Central Publishing, 1997. 47 Institutional complexity in World Politics Dozentin: Prof. Dr. Sandra Lavenex Durchführender Fachbereich: Politikwissenschaft Termine: Wöchentlich Di, 10.15 - 12.00 , ab 21.09.2010 LOE, U 2.01 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Masterseminar Inhalt: Gingen die klassischen Internationalen Beziehungen noch von einer “Anar- chie” des internationalen Systems aus, so ist dieses heutzutage durchsetzt von internationalen Normen und verschiedensten Formen politischer Organi- sation auf bilateraler, regionaler und globaler Ebene, teilweise unter Herbei- ziehung nicht-staatlicher Akteure wie NGOs und Multinationalen Unterneh- men. Innerhalb dieser „institutionellen Komplexität“ des internationalen Systems werden die Rahmenbedingungen für internationale Kooperation und für die Ausübung staatlicher Souveränität neu konfiguriert. In diesem Masterseminar untersuchen wir auf der Basis neuerer theoretischer Literatur und politikfeldspezifischer Analysen aus Bereichen wie internationale Han- delspolitik, Umwelt- oder Migrationspolitik welche normativen Handlungs- vorgaben aus diesen internationalen Institutionen erwachsen, in welchem (eventuell konfliktären) Verhältnis überlappende Regelwerke zueinander stehen, und welche strategischen Handlungsmöglichkeiten aus dieser institutionellen Komplexität für politische Akteure erwachsen. Das Master- seminar wird auf Englisch gehalten, wenn von den Teilnehmenden anders gewünscht auch auf Deutsch. Voraussetzungen: Vorkenntnisse im Bereich Internationale Beziehungen Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat) und ein Forschungsouline / 4 Unbenotete schriftliche Arbeit / 4 Kontakt: sandra.lavenex@unilu.ch oder polsem@unilu.ch Material: wird auf der Online-Plattform OLAT zur Verfügung gestellt Literatur Zum Einlesen: • Karen Alter und Sophie Meunier (eds.) (2009), The Politics of Regime Complexity Symposium, Perspectives on Politics 7 (1). 48 Comparative Constitutional Law Dozent/in: Prof. Alexander H. E. Morawa, S.J.D. Durchführender Fachbereich: Recht Termine: Einführung So, 19.09.2010, 10.00 – 11.00 Union Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Blockveranstaltung Inhalt: This course consists of three elements: (a) a “preparatory session” – one half day – featuring an introduction to the growing transnational “dialogue” between different supreme and constitutional courts when interpreting constitutional principles. (b) attending the international conference “The Legitimacy of Constitutional Courts and the Influence of Comparative and International Law” (organized jointly by the University of Lucerne School of Law and Bilkent University School of Law (Ankara, Turkey)) on September 23 and 24, 2010 in Lucerne, and (c) a scholarly paper on a related topic to be handed in by the end of the exam period in January 2011. After a half-day introductory workshop (first week of classes, exact date and time to be announced) students will attend (as observers) an international conference with high-caliber experts on comparative constitutional law from Turkey, Switzerland, and the USA. The conference focuses on the role of constitutional courts at times of transition, the specific importance of comparative constitutional law for national legal interpretation, and the influence of international law on national constitutional developments, in particular in the context of EU affiliation and/or accession. For the remainder of the semester, students will work on individual papers or projects; final products are due by the end of the exam period in January 2011. Lernziele: To understand and be able to apply comparative constitutional methodology; to read and interpret high court judgments in their own and the international context; to "think out of the box" of domestic lawyering; to critically evaluate the ongoing transnational "judicial dialogue", and to develop a basic understanding of the constitutional system of the largest state seeking membership in the European Union at the moment, Turkey. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: RF, Recht: Workshop participation, conference attendance, and paper / 6 Anmeldung: By e-mail to: uta.dietrich@unilu.ch Begrenzung: Yes, 25 Kontakt: alexander.morawa@unilu.ch Hinweise: Workshop and Conference from Sept 23 to 25 Union, U 1.01 and U 1.02 Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Reader Conference materials 49 Comparative Religious Rights in the Public Sphere Dozent/in: Kyriaki Topidi, Ph.D. Durchführender Fachbereich: Recht Termine: Mo, 27.09.2010, 17.15 - 20.00, Di, 28.09.2010, 17.15 - 20.00, Mi, 29.09.2010, 17.15 - 20.00, Do, 30.09.2010, 17.15 - 20.00, Fr, 01.10.2010, 17.15 - 20.00, Mo, 04.10.2010, 17.15 - 20.00, Di, 05.10.2010, 17.15 - 20.00, Mi, 06.10.2010, 17.15 - 20.00 STK, SK505 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Blockveranstaltung Inhalt: The course will examine the predominant global models on how law and religion interact with each other. The course is concerned with how both institutional and personal religion are accommodated by the legal world within which they exist. The issues addressed in particular will be: • the historical development of the law of religion, • the establishment of religion by law, • the legal position of voluntary religious bodies, • the place of courts in religious disputes, • the direct public financing of religions, • discrimination law and religious bodies, and • religious dialogue with the government and the religious provision of services to the public. These topics will be addressed from a comparative perspective. Lernziele: The ultimate aim of the course is to equip students with tools to tackle critically the questions raised on the relationship between law and religion under difference worldviews and various religious traditions including Judaism, Islamism and Christianity. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: RF, Recht: Written exam, 2 hours (50%), participation and class assignments (25%), written assignment (25%) / 6 Anmeldung: Required Begrenzung: Yes, 30 Kontakt: kyriaki.topidi@unilu.ch Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen Reader 50 Modulübergreifende Veranstaltungen Kolloquium für Abschlussarbeiten Dozenten: Prof. Dr. Joachim Blatter und Prof. Dr. Sandra Lavenex Durchführender Fachbereich: Politikwissenschaft Termine: Wöchentlich Di, 15.15 - 17.00 , ab 21.09.2010 LOE, U 2.01 Studienstufe: Master Bachelor Veranstaltungsart: Kolloquium Inhalt: Das Kolloquium dient dazu, den Studierenden bei der Vorbereitung von Ab- schlussarbeiten helfen. Dazu präsentieren die Studierenden zu Beginn des Semesters erste Skizzen ihres Projektes zur Abschlussarbeit. Je nach Inte- resse der Studierenden und Ausrichtung der Arbeiten werden danach wichtige Schritte (z.B. Fallauswahl), Vorgehensweisen und Methoden aus dem Proseminar Methoden wiederholt. Im zweiten Teil des Kolloquiums präsentieren die Studierende ihr bisheriges Vorgehen bei der Abschlussarbeit, ein vollständiges Forschungsdesign und ggfs. vorläufigen Ergebnisse der Arbeit. Zu dieser zweiten Präsentation muss ein schriftlich ausgearbeitetes Forschungsdesign (5-7 Seiten) vor- liegen. Das Kolloquium ist für alle Studierenden offen. Eine sporadische Teilnahme zu einzelnen Vorträgen ist grundsätzlich möglich. Diejenigen, die sich in der Vorbereitung zur Abschlussarbeit befinden und eine Leistungsbescheinigung für das Kolloquium erhalten möchten, müssen allerdings an allen Sitzungen teilnehmen, zwei Mal ihr Projekt zur Abschlussarbeit präsentieren und ein vollständiges Exposé für die Abschlussarbeit in schriftlicher Form einreichen. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: zwei Präsentationen sowie schriftliches Forschungsdesign / 4 Kontakt: polsem@unilu.ch oder joachim.blatter@unilu.ch oder sandra.lavenex@unilu.ch Hinweise: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform "OLAT" Literatur • Blatter, J., F. Janning and C. Wagemann (2007). Qualitative Politikanalyse. Eine Einführung in Forschungsansätze und Methoden. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften. 51 Forschungsseminar Dozenten: Prof. Dr. rer. soc. Rudolf Stichweh Durchführender Fachbereich: Soziologie Termine: 2-wöchentlich Mi, 15.15 - 17.00 , ab 22.09.2010 PFI, HS 2 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Kolloquium Inhalt: Das Seminar ist für Studierende gedacht, die mit Forschungsarbeiten bzw. akademischen Abschlussarbeiten befasst sind (insb. Masterarbeiten und Dissertationen) und bietet Gelegenheit zur Vorstellung und Präsentation dieser Arbeiten. Anmeldung: Nach Möglichkeit Anmeldung vor Beginn des Semesters Umfang: 1 Semesterwochenstunde Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: Präsentation der Arbeit / 2 Kontakt: rudof.stichweh@unilu.ch oder marta.waser@unilu.ch Hinweise: Pflichtlektüre und Seminarmaterialien zugänglich auf Online-Plattform "OLAT" mailto:polsem@unilu.ch mailto:joachim.blatter@unilu.ch mailto:sandra.lavenex@unilu.ch mailto:rudof.stichweh@unilu.ch mailto:marta.waser@unilu.ch 52 Modul Forschung-Praxis-Methoden Forschungsseminar Assessing Democracies I Dozent: Prof. Dr. Joachim Blatter Durchführender Fachbereich: Politikwissenschaft Termine: Wöchentlich Di, 17.15 - 19.00 , ab 21.09.2010 LOE, U 2.01 Studienstufe: Master Bachelor Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: We are witnessing a trend to develop sophisticated criteria and measurement tools for assessing the democratic quality of political systems. We can differentiate between three types and discussions: a) Quantitative measurement tools like the Polity-Index, the Freedom- House-Index but also the Bertelsmann-Transformations-Index include many countries and measure how much the countries have moved forward towards a liberal form of democracy. b) Newer approaches like the Democratic Audit and the Demokratiebarometer have been developed to look at established democracies (the latter by a team from the University of Zurich and the Wissenschaftszentrum Berlin). c) In respect to emerging post-national governance systems like the European Union, there exists no integrated tool for measuring the democratic quality of these governance systems. Nevertheless, in this field the discussion about the adequate understanding of democracy in the current transformational world is the most sophisticated. In this research seminar we want to look at the criteria and indexes for assessing political systems from the perspective of democratic theory. In order to analyse, to compare and to criticize the existing measurement tools and evaluations we need to have a look at various theories of democracy and their core principles. The first semester (autumn) contains two parts. First, we will recapitulate and deepen the knowledge of established and new theories of democracy. Second, existing assessment tools and their findings will be presented and criticized. It is planned to invite some of the developers of these assessment tools to Lucerne – so that they can present and defend their tools them- selves. During the second semester (spring 2010) the students will develop and finally present their own research projects. Possible projects can be: a) a theory-led and systematic comparison of existing assessment tools; b) a normative critique of assessment tools based on a solid theoretical foundation; c) the development of a better assessment criteria and tools for a specific set of political systems. Depending on the composition and the wishes of the participants parts of the seminar will be in German language. Voraussetzungen: erfolgreicher Besuch der Vorlesung Demokratietheorie Sprache: Englisch/Deutsch Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich, über zwei Semester laufend Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: KSF: two presentations in autumn / 4 research paper / 4 Kontakt: joachim.blatter@unilu.ch 53 Hinweise: Dieses Forschungssemester ist auf zwei Semester ausgelegt (HS10 und FS11). Literatur • Lauth, Hans-Joachim (2004): Demokratie und Demokratiemessung. VS-Verlag. • Munck, Gerardo & Jay Verkuilen (2002): Conceptualizing and Measuring Democracy. Evaluating Alterntive Indices. In: Comperative Political Studies 51, 1, 5-34. • Bühlmann, Marc et al. (2008): The Quality of Democracy. Democracy Barometer for Established Democracies. Working Paper No. 10a of the NCCR Challenges of Democracy in the 21st Century. [http://www.nccr-democracy.uzh.ch/nccr/publications/workingpaper/10] 54 Interpretation and description: Ethnography and its methodology Dozent/in: PhD Elisabetta Gnecchi Ruscone Durchführender Fachbereich: Ethnologie Termine: 14-täglich Di, 13.15 - 17.00, ab 28.09.2010 HK, Heke Studienstufe: Master Bachelor Veranstaltungsart: Methodisches Seminar Inhalt: Ethnographic fieldwork is a central feature of the anthropological enterprise. Others (missionaries, government officers, medical personnel) often have long experience of cultural environments that are unfamiliar to them and to Westerners generally. Moreover, they often write about those experiences. Ethnographic writing contrasts with these other forms of writing in many ways, but its intellectual signficance derives from the fact that it addresses issues whose importance is acknowledged (actually or potentially) by a community of scholars, and sometimes by broader cultural currents. Understanding such writing depends upon seeing how the methods used, the analysis undertaken and the results generated address the issues that define the life of the relevant communities (for a given text may address more than one). In this seminar, we will take detailed look at a single ethnographic monograph and writings to which it is connected as successor or predecessor. We will also consider some of the different answers that have been given to the basic question of what it is that an ethnographer does, including Clifford Geertz's, who famously declared that ethnography is "thick description". Umfang: 4 Semesterwochenstunden Turnus: 14-tägig Sprache: Englisch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Bestätigte Teilnahme; Referat / Essay (Short spoken summaries of texts) / 4 Kontakt: libigr@gmail.com Hinweise: A subsidiary aim of the seminar is to help students to develop reading strategies in dealing with academic texts written in English. The pace of the seminar will reflect this. Gasthörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Literatur Relevant literature will be made available electronically. 55 Begleitveranstaltung zum Praktikum im Mastermodul 'Forschung-Praxis-Methoden' Dozent/in: Prof. Dr. Diaz-Bone / Dipl. Soz. Stephan Kirchschlager Durchführender Fachbereich: Soziologie Termine: 14-täglich Do, 17.15 - 19.00, ab 23.09.2010 LOE, U 1.02 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Masterseminar Inhalt: Die Veranstaltung, im Umfang von einer Semesterwochenstunde, richtet sich an Studierende des MA-Studiengangs, die im "Forschung-Praxis-Methoden" Modul im Rahmen eines Praktikums eine Forschungsarbeit schreiben. Sie leistet eine Hilfestellung bei allen praktischen Fragen rund ums Praktikum (z.B.: Zugang, Themenfindung für die Arbeit, Datenerhebungstechniken) und bietet zugleich ein Forum, um Teile der Forschungsarbeit resp. empirisches Datenmaterial aus dem Praxisfeld vorzustellen und zu besprechen. Da ein Praktikum üblicherweise in die Semesterferien gelegt wird, kann die Veranstaltung sowohl zur Vorbereitung des Praktikums (als Ideenlieferant) als auch zur Nachbereitung (als Feedbackgeber) genutzt werden. Stephan Kirchschlager steht zudem als Ansprechpartner während des Praktikums zur Verfügung. Erwartet wird die regelmässige Teilnahme und aktive Beteiligung an der Diskussion. Präsentation und Diskussion des eigenen Projektes. Voraussetzungen: Studierende im Masterstudium. Umfang: 1 Semesterwochenstunde Sprache: Deutsch Kontakt: stephan.kirchschlager@unilu.ch / rainer.diazbone@unilu.ch 56 Foucaultsche Diskursanalyse Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone Durchführender Fachbereich: Soziologie Termine: Wöchentlich Do, 13.15 - 15.00, ab 23.09.2010 PIL, P3 Daten / Weitere Daten: Beachten Sie bitte, dass das Seminar am 14.10.10 ausfällt. Dafür wird ein Nachholtermin angesetzt. Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Masterseminar Inhalt: Die Diskurstheorie Foucaults wird seit einigen Jahren als sozialwissenschaftliche Methodologie und Methode für die Analyse von Wissenspraktiken und Wissensordnungen entwickelt. Das Seminar wird in diese Methode/Methodologie einführen. Grundlage ist die strukturale Lektüre von Michel Foucault: Die Ordnung der Dinge (1971) und Michel Foucault: Archäologie des Wissens (1973). Anwendung findet die Methode/Methodologie dann in einer empirischen kultursoziologischen Analyse kulturweltlicher Wissensordnungen, Rainer Diaz-Bone: Kulturwelt, Diskurs und Lebensstil. Voraussetzungen: Grundausbildung in den Methoden der empirischen Sozialforschung. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat/schriftl. Bearbeitung v. Texten) / 4 Benotete schriftliche Arbeit / 4 Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch Material: Wird bei OLAT eingestellt. Literatur Wird in einem Syllabus bekannt gegeben. 57 Sekundärdatenanalyse in den Sozialwissenschaften: Generationen, Kohorten, Lebensläufe Dozent/in: Dr. ès. sc. Soc. Felix Bühlmann Durchführender Fachbereich: Soziologie Termine: Wöchentlich Mo, 10.15 - 12.00, ab 20.09.2010 HOF, R 0.02 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Masterseminar Inhalt: Dieses Methodenseminar soll den Studierenden vermitteln wie sekundäre Daten genützt werden können um aktuelle Fragen der sozialwissenschaftlichen Forschung zu bearbeiten. Die sekundäre Datenanalyse – also die Nutzung von schon gesammelten und bereitgestellten Daten – hat sich in den letzten Jahren auch in der Schweiz zu einer zentralen Forschungsstrategie entwickelt. Am Beispiel der Generationen- und Lebenslaufforschung werden im Seminar die wichtigsten schweizerischen und internationalen Datensätze vorgestellt und gezeigt wie diese fruchtbar für die Forschung verwendet werden können. Um die Verwendung sekundärer Daten einzuüben, führen die Teilnehmenden ein kleines Forschungsprojekt durch und stellen dessen Resultate im Rahmen eines Referates ihren KollegInnen vor. Mögliche Forschungsthemen sind bei-spielsweise Jugendarbeitslosigkeit, Altersarmut, Generationenkonflikte oder kulturelle Praktiken im Generationenverlauf. Voraussetzungen: Eingeschrieben im Masterstudium Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Aktive Teilnahme (Referat / 4 Benotete schriftliche Arbeit / 4 Kontakt: felix.buhlmann@fors.unil.ch Literatur • Dale, Angela; Arber, Sara & Procter, Mike (1988). Doing Secondary Analysis. London: Unwin Hyman • Hakim, Catherine (1982). Secondary Analysis in Social Research. London: Allen and Unwin • Kiecolt, K. Jill & Nathan, Laura, E. (1985). Secondary Analysis of Survey Data. London: Sage • Kohli, Martin (2007). Von der Gesellschaftsgeschichte zur Familie. Was leistet das Konzept der Generation? In: Lettke, F. & Lange, A. (Hrsg.) Generationen und Familien. Frankfurt a/M: Suhrkamp • Perrig-Chiello, Pasqualina; Höpflinger, François & Suter Christian (2008). Generationen – Strukturen und Beziehungen. Generationenbericht Schweiz. Zürich: Seismo 58 Sonderveranstaltungen Literaturwissenschaftliche Texttheorie Dozent/in: PD Dr. phil. Gernot Michael Müller Termine: Mo, 27.09.2010, 14.15 - 17.00, Mo, 11.10.2010, 14.15 - 17.00, Mo, 25.10.2010, 14.15 - 17.00, Mo, 08.11.2010, 14.15 - 17.00, Mo, 22.11.2010, 14.15 - 17.00, Di, 23.11.2010, 08.15 - 17.00 PIL, P1 Mi, 24.11.2010, 08.15 - 17.00 LOE, U 2.01 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Seminar Inhalt: Ausführliche Informationen finden Sie hier: (http://www.unilu.ch/deu/graduiertenkolleg-text-und- normativitaet_344082.html). Umfang: 5 Nachmittagstermine montags und eine Blockveranstaltung am 23./24.11.2010 Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: TF, Theologie: Keine Credit-Vergabe / 0 Kontakt: gernot.mueller@unilu.ch Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen 59 Von der Nutzung zur Expertise: Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben von der Recherche bis zur Publikation Dozent/in: Fachreferentinnen und -referenten der ZHB Termine: Fr, 08.10.2010, 09.15 - 12.00, Fr, 08.10.2010, 13.15 - 16.00, Fr, 15.10.2010, 09.15 - 12.00, Fr, 15.10.2010, 13.15 - 16.00, Fr, 12.11.2010, 09.15 - 12.00, Fr, 12.11.2010, 13.15 - 16.00, Fr, 19.11.2010, 09.15 - 12.00, Fr, 19.11.2010, 13.15 - 16.00 ZHB, Sempacherstrasse 10, Raum 215 Studienstufe: Master Bachelor Veranstaltungsart: Sonderveranstaltung Inhalt: Im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens kommt dem Umgang mit Informationen eine zentrale Bedeutung zu. Durch die zunehmende Digitalisierung und das Angebot vieler elektronischer Hilfsmittel ist die Nutzung wissenschaftlicher Literatur scheinbar einfacher und schneller geworden. Gleichzeitig führen leistungsfähige Suchinstrumente nicht selten zu einer unübersichtlichen Menge an Informationen. Die Evaluation und Weiterverarbeitung dieser Ergebnisse stellen deshalb eine Schlüsselqualifikation beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit dar. Dieser Kurs richtet den Fokus auf das Auswählen, Bewerten und Verarbeiten von Informationen. Anhand des eigenen Themas der Bachelor- oder Masterarbeit und im Austausch mit den anderen Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern sollen die eigenen Suchstrategien und Evaluierungsprozesse überprüft und vertieft werden. Gemeinsam werden Kriterien zur Einschätzung und Beurteilung von Informationen erarbeitet. Weitere Themen des Kurses sind Literaturverwaltungsprogramme, aktuelle Webanwendungen (z.B. soziale Netzwerke), Wissensplattformen im Internet, die Open Access-Bewegung, der wissenschaftliche Publikationsmarkt sowie wissenschaftliche Qualitätssicherung. Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Umgang mit wissenschaftlicher Literatur Lernziele: siehe oben Inhalt Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Unbenotete Prüfung / 2 Begrenzung: 12 Personen Kontakt: simone.rosenkranz@zhbluzern.ch, silke.bellanger@zhbluzern.ch Hinweise: Der Kurs richtet sich an Studierende, die an einer grösseren Arbeit (Masterseminararbeit, BA- oder MA-Arbeit) schreiben. Es ist nach Absprache mit den Dozierenden möglich, nur die Hälfte des Kurses (zwei Blöcke, 1 ECTS) zu besuchen. Eine Veranstaltung für Studierende in den ersten Semstern findet im Frühjahrssemester 2011 statt. 60 Religion and Integration Lectures. Vortragsreihe des universitären Forschungsschwerpunkts "Religion und gesellschaftliche Integration in Europa" Dozent/in: Prof. Dr. Rolf Schieder (Humboldt Universität Berlin; angefragt), Prof. Dr. Linda Woodhead (University of Lancaster), Prof. Dr. Kenneth Ward (University of Florida), Prof. Dr. Martina Caroni (Universität Luzern) Termine: Do, 14.10.2010, 17.15 - 19.00, Do, 28.10.2010, 17.15 - 19.00, Do, 11.11.2010, 17.15 - 19.00, Do, 25.11.2010, 17.15 - 19.00 PFI, HS 2 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Sonderveranstaltung Inhalt: Der seit November 2009 bestehende universitäre Forschungsschwerpunkt "Religion und gesellschaftliche Integration in Europa" (REGIE) untersucht die Rolle und Bedeutung von Religion für die soziale und politische Integration europäischer Gesellschaften der Gegenwart. Er fragt danach, wie und unter welchen Bedingungen Religion bzw. Religionen sich positiv oder negativ auf den Zusammenhalt und die Stabilität demokratischer Gesellschaften und Staaten Europas auswirken. Die Thematik wird in verschiedenen Teilprojekten, einem Kongress 2012 sowie regelmässigen öffentlichen "Lectures" untersucht. Im Herbstsemester 2010 liegt der Schwerpunkt der "Religion and Integration Lectures" in der Analyse der Wechselbeziehung von Religion und Politik. Dazu sollen in 14-tägigem Abstand vier Vorträge von herausragenden Persönlichkeiten aus unters Programm: 14.10.2010: Prof. Dr. Rolf Schieder: "Parallelgesellschaften und säkularer Rechtsstaat" 28.10.2010: Prof. Dr. Linda Woodhead: "Religion and Politics: recent developments and controversies" 11.11.2010: Prof. Dr. Kenneth Ward: "Integrative or divisive? Religion in Politics in the US and in Europe" 25.11.2010: Prof. Dr. Martina Caroni: "Religion - Hemmschuh oder Katalysator erfolgreicher Integration im demokratischen Rechtsstaat?" Prüfungsmodus / Credits: TF, Theologie: Äquivalent zu unebenoteter Prüfung: Essay / 1 Hinweise: Vorträge in Deutsch und Englisch. Der Erwerb von 1 CP ist durch die Teilnahme an allen Vorträgen und das Verfassen einer problemorientierten schriftlichen Ausarbeitung möglich. Offen für Fachfremde: Offen als nichtjuristisches Wahlfach Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen 61 UN and Global Governance – studentisch organisierte Exkursion des MA Weltgesellschaft und Weltpolitik Organisation: Prof. Dr. Sandra Lavenex und Studienrende des Masterstudiengangs Weltgesellschaft und Weltpolitik Durchführender Fachbereich: Studierende des Masterstudiengangs Weltgesellschaft und Weltpolitik Termin Fr, 12. November 2010, ganztags Studienstufe: Bachelor Master Veranstaltungsart: Workshop / eintägige Exkursion Inhalt: What is the role of the United Nations in today Global Governance’s system? Is the organization still relevant to the contemporary challenge? How important is the UN for Switzerland? These are the questions that will be explored during this one day workshop at the Palais des Nations in Geneva, with actors from the UN and from the Swiss diplomacy. This is also an opportunity to explore the century old building and to visit the diplomatic capital of Switzerland. Umfang: ein Tag Sprache: englisch Prüfungsmodus / Credits: KSF: Der Erwerb von 2 Social Credit Points ist möglich. Die Anforderungen hierfür sind - mündliche Teilnahme - das vorherige Einreichen von Fragen zu den einzelnen ReferentInnen (Basisliteratur auf OLAT) - Abfassung eines 2-3 seitigen Essays zum Thema der Veranstaltung auf der Grundlage von zusätzlicher, selbständig recherchierter Literatur (nach dem Workshop abzugeben) Die Teilnahme ist auch ohne den Erwerb von Social Credit Points möglich. Kontakt: polsem@unilu.ch Gasthörer/innen: Offen für Gasthörer/innen mailto:polsem@unilu.ch

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