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Universität Luzern
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    Das Christentum im Pluralismus der Religionen und Kulturen

    Jesu «neue Art zu Leben». Sie ist m.E. der stärkste Ausdruck jener Lie- be, die er meinte, wenn er – [...] Bedingung aller Wahrheit» (Theodor W. Adorno). Verständigung ist nicht der Grund, sondern eine Folge [...] Intersubjektivität be- ruht, d.h. sofern sie nicht einfach davon handelt, wie jeder mit sich selbst

    Grösse: 190 KB

    Erstellungsdatum: 20.05.2014

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    Zellweger Urs MAS 5

    Eicker vorgelegt von Urs Zellweger, M.A. HSG in Law Rötelistrasse 2 9000 St. Gallen am 8. August 2015 „ [...] Therapie-Risiko-Evaluations-System lit. Litera m.a.W. mit anderen Worten MRT Magnetresonanztomographie N Note sog. [...] Art wie die drohenden Delikte, d.h. diejenigen, die ernsthaft zu befürchten sind. Das Gesetz verlangt

    Grösse: 863 KB

    Erstellungsdatum: 09.06.2016

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    Masterarbeit_Version_für Website

    FN Fussnote Hrsg. Herausgeber i.V.m. in Verbindung mit lit. Litera LS Zürcher Gesetzessammlung m.E. meines Erachtens m.M.n. meiner Meinung nach N Note NDB Nachrichtendienst des Bundes [...] fehlenden Durchsuchungsbeschluss: M.M.n. war die Durchsuchung des Zimmers von X. wegen Gefahr in Verzug

    Grösse: 379 KB

    Erstellungsdatum: 15.12.2016

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    Sonderveranstaltung

    Programme Prof. Dr. Alexander H. Trechsel 3.B12 alexander.trechsel@unilu.ch 041 229 55 90 Full [...] gestellt Literatur ‒ Blatter, J., M. Haverland und M. van Hulst (2016): Introduction. In: Blatter, J., M. Haverland und M. van Hulst (eds.): Qualitative Research in Political

    Grösse: 2 MB

    Erstellungsdatum: 24.01.2023

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    UniluAKTUELL 60

    uniluAKTUELL © is to ck ph ot o. co m /b jd lz x 2 UNILU AKTUELL · AUSGABE NR. 60 · SEPTEMBER 2017 von [...] Nachlass Zweierlei Perspektiven auf W. G. Sebald (1944–2001): Ein ehemaliger Mitbewohner und eine [...] , vor, Jean Améry, Primo Levi, H. G. Adler, Franz Wurm, Susi Bechhöfer. All diese Fäden verspinnt

    Grösse: 3 MB

    Erstellungsdatum: 26.03.2019

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    Sonderveranstaltung

    Programme Prof. Dr. Alexander H. Trechsel 3.B12 alexander.trechsel@unilu.ch 041 229 55 90 Full [...] Guns, Germs and Steel. New York: W.W. Norton & Company. - Rodrik, Dani. 2017. Straight Talk on Trade [...] on OLAT Literature - Bennett, W. L. and S. Iyengar (2008). “A New Era of Minimal Effects? The

    Grösse: 2 MB

    Erstellungsdatum: 07.01.2020

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    Microsoft Word - Masterarbeit_Zuber.doc

    041—228—41—71 E: ccfw@hsw.fhz.ch W: www.ccfw.ch Inhaltsverzeichnis I Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis [...] , Berlin 1998. MOHLER MARKUS H.F., Schweizerisch-deutscher Polizeivertrag, Basel 2001. [...] (D) lit. litera m.E. meines Erachtens MoU Memorandum of Understanding NL Niederlande

    Grösse: 168 KB

    Erstellungsdatum: 09.06.2016

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    KSF

    KSF Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät Ethnologisches Seminar INFORMATION ETHNOLOGIE VORLESUNGSVERZEICHNIS HERBSTSEMESTER 2017 Lehrveranstaltungen 2 3 Inhaltsverzeichnis Adressen und Öffnungszeiten 4 Informationen 5 Wie kann ein Studienverlauf konkret aussehen? 7 Leitfaden zum Studium der Ethnologie im BA 8 Leitfaden zum Studium der Ethnologie im MA 12 Lehrveranstaltungen des Ethnologischen Seminars 16 Anrechenbare Lehrveranstaltungen aus anderen Fachbereichen 33 Stundenplan HS 2017 36 (Titelbild: Maske aus dem Museum der Kulturen Basel) 4 Adressen und Öffnungszeiten Universität Luzern Ethnologisches Seminar Frohburgstr. 3 Postfach 4466 6002 Luzern ethnosem@unilu.ch Professuren: Bettina Beer, Prof. Dr., bettina.beer@unilu.ch Seminarleitung Vertreten durch: Anika König PhD, anika.koenig@fu-berlin.de (Sprechstunde nach Vereinbarung) Büro 3.A28 Jürg Helbling, Prof. Dr., juerg.helbling@unilu.ch (Sprechstunde nach Vereinbarung) Büro 3.A26 Fachstudienberater und Mobilitätsverantwortlicher: Werner Egli, Prof. Dr., werner.egli@unilu.ch Tel. ++41 (0)41 229 55 73 (Sprechstunde siehe Website) Büro 3.A20 Sekretariat: Luzia Weber, luzia.weber@unilu.ch Tel. ++41 (0)41 229 55 71 Büro 3.A27 Öffnungszeiten Sekretariat: Montag: 8.00 - 12.00 / 13.30 - 16.30 Uhr Dienstag: 8.00 - 12.00 / 13.30 - 16.30 Uhr Mittwoch: 8.00 - 12.00 / 13.30 - 16.30 Uhr mailto:bettina.beer@unilu.ch mailto:juerg.helbling@unilu.ch mailto:werner.egli@unilu.ch mailto:luzia.weber@unilu.ch 5 Informationen 1. Abschlüsse Masterarbeiten 2015: Nguyen, Van Manh: Die neue LGBT-Generation in Ho Chi Minh City und deren "agency". Masterarbeit zur Erlangung des Mastergrades der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Erstgutachterin: Dr. Angelica Wehrli, Ethnologisches Seminar, Universität Luzern, Zweitgutachter: Prof. Dr. Martin Baumann, Religionswissenschaftliches Seminar, Universität Luzern Masterarbeit 2016: Rebekka Gammenthaler: Grenzkonflikt Nepal-Indien. Die Anliegen der Madeshi (1. Gutachter: Werner Egli, 2. Gutachter: Daniel Speich)) Sara Dürr: Hollywood: World Heritage and the Urban Poor in Vigan City, Philippines (B. Beer) Bianca Binggeli: “Labour, employment and changes in the context of the Quinoa boom” (Peter Larsen) Sabri Bispo: “World Bank and human rights” (Peter Larsen) Debjani Lisa Das: “Reconstruction discourses of cultural heritage in Nepal” (Peter Larsen) Yara Gut: “Transitional Justice “from below”?- Transitional Justice, Civil Society and The «Ley de la Memoria Histórica” (Peter Larsen) Jonas Koeppel: “Biotrade interventions and the transformation of producer livelihoods” (Peter Larsen) Naria Rubio: «Von Panama in die Schweiz : Eine empirische Untersuchung der Handelskette der Fairtrade- Banane aus der Perspektive der Politischen Ökologie.» (Peter Larsen) Vanessa Salamanca: “Indigenous peoples’ right to prior consultation in Colombia” (Peter Larsen) Bachelorarbeiten 2016: Pascal Steiger: Die Kindersoldaten Nepals. Hintergründe und Vergleich mit den Kindersoldaten Ugandas (Gutachter: Werner Egli) Felix Gauer: “Landgrabbing as a multidimensional threat to the spiritual values and cultural identity of the Bunon” (Peter Larsen) Seraina Willi: «La perspectiva de las mujeres indígenas amazónicas en relación con las actividades extractivas en la Amazonía ecuatoriana» (Peter Larsen) 2. Studentische Mobilität Wer ein oder mehrere Semester an einer anderen Universität im In- oder Ausland studieren möchte, sollte sich angesichts der Fristen und relativ kurzen Regelstudienzeit von 6 Semestern im BA und 4 Semestern im MA möglichst frühzeitig über die Modalitäten der Studierendenmobilität informieren und mit den für die Mobilität zuständigen Personen im Dekanat und im Seminar sowie mit der Fachstudienberatung Kontakt aufnehmen. Besonders vorteilhaft sind Austauschsemester an ausländischen Partneruniversitäten im Rahmen des ERASMUS-Programms. Weitere Informationen befinden sich auf der Website der Universität Luzern: https://www.unilu.ch/international/mobilitaet/studierendenmobilitaet/studierende-outgoing/ 3. Facebook-Gruppe „Ethnologie Luzern“ Am Ethnologischen Seminar ist eine offene Facebook-Gruppe („Ethnologie Luzern“) entstanden, zu der alle Studierenden und Interessierten herzlich eingeladen sind! https://www.unilu.ch/international/mobilitaet/studierendenmobilitaet/studierende-outgoing/ 6 4. Informationskompetenz Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern (ZHB) Einmal im Jahr wird jeweils im Herbstsemester von der ZHB ein Modul zur Informations-kompetenz angeboten, das Teil der Vorlesung "Einführung in die Ethnologie" ist. Eine Doppelstunde findet im Rahmen der Vorlesung statt, zwei Doppelstunden werden als Block angeboten. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Seit dem HS 2011 ist der Besuch der Veranstaltung zur Informationskompetenz für Studierende verpflichtend. Ohne den Nachweis des Besuchs der Veranstaltung ist eine Zulassung zur BA- Prüfung nicht möglich. Studierende aus integrierten Studiengängen können wählen, in welchem der an ihrem Studiengang beteiligten Fächer sie daran teilnehmen. Studierenden der Ethnologie wird dringend empfohlen, diese im Rahmen der Einführungsvorlesung zu absolvieren. 5. News Im Juni hatte Prof. Bettina Beer eine Gastprofessur am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien, im HS 2017 ist sie auf Forschungsreise in Papua-Neuguinea im Rahmen des Projektes „Internationales Kapital und lokale Ungleichheit: Eine Langzeit-Untersuchung der Wampar unter dem Einfluss einer Kupfer-Gold- Mine und einer Holzplantage zur Energiegewinnung" (finanziert durch den SNF). Sie wird vertreten durch Anika König. Im Oktober wird eine erweiterte und aktualisierte Neuauflage der Einführung in die Ethnologie unter dem Titel „Ethnologie. Einführung in die Erforschung kultureller Vielfalt“ beim Reimer Verlag, Berlin erscheinen. Das Buch ist im Studiladen der Universität erhältlich. 7 Wie kann ein Studienverlauf konkret aussehen? Hier wird eine von verschiedenen möglichen Varianten dargestellt, wie ein Studium in der Regelstudienzeit von 6 Semestern gestaltet werden kann. Die Regelstudienzeit kann sowohl unter- als auch überschritten werden, wobei letzteres wahrscheinlicher ist, vor allem wenn neben dem Studium einer Erwerbstätigkeit nachgegangen wird. Die Reihenfolge des Besuchs von Veranstaltungen kann variieren, so kann etwa das Proseminar „Ethnographien“ im ersten Semester oder später besucht werden. Bachelorstudium 1.Semester Vorlesung: Einführung in die Ethnologie Proseminar: Einführung in die Ethnologie Proseminar: Ethnographien Verfassen einer Proseminararbeit 2.Semester Vorlesung: Geschichte der Ethnologie Methodenseminar: Einführung in die Methoden der Ethnologie Proseminar: Klassiker der Ethnologie Verfassen einer Proseminararbeit 3.Semester Vorlesung: Einführung in einen Bereich der Ethnologie Hauptseminar nach freier Wahl Weitere Lehrveranstaltung Orientierungsgespräch 4.Semester Hauptseminar zu einem Bereich der Ethnologie Hauptseminararbeit zu einem Bereich der Ethnologie Hauptseminar nach freier Wahl Weitere Lehrveranstaltungen 5.Semester Hauptseminar zu einem zweiten anderen Bereich der Ethnologie Hauptseminararbeit zu einem zweiten anderen Bereich der Ethnologie Hauptseminararbeit nach freier Wahl Weitere Lehrveranstaltungen 6.Semester Anfertigen der Bachelorarbeit Weitere Lehrveranstaltungen Prüfungen Masterstudium (mit Feldforschungspraktikum) 1.Semester Masterseminar zu einem Bereich der Ethnologie Masterseminararbeit Weitere Lehrveranstaltungen 2.Semester Masterseminar zu einem zweiten anderen Bereich der Ethnologie Masterseminararbeit Weitere Lehrveranstaltungen 3.Semester Feldforschungspraktikum (vorzugsweise in den Semesterferien) Weitere Lehrveranstaltungen 4.Semester Anfertigen der MA-Arbeit Prüfungen 8 Leitfaden zum Studium der Ethnologie im BA (Bachelor of Arts in Ethnologie / BA in Cultural and Social Anthropology) Musterstudienplan Im Folgenden wird der Musterstudienplan für das BA-Studium im Major aufgeführt. Auf Unterschiede zum Minorstudium gehen die anschliessenden Beschreibung der Veranstaltungstypen und Anforderungen ein. Die Musterstudienpläne für Major und Minor befinden sich im PDF-Format auf der Website der Kultur- und Sozial- wissenschaftlichen Fakultät. Ebenfalls finden Sie dort Musterstudienpläne für Studenten mit Studienbeginn vor HS 2011: https://www.unilu.ch/studium/lehrveranstaltungen-pruefungen-reglemente/ksf/musterstudienplaene/ I BA-Abschluss Schriftliche BA-Prüfung Minor 5 Mündliche BA-Prüfung Major 5 BA-Arbeit Major 25 II Studienleistungen Major VL (benotet) Einführung in die Ethnologie 2*) Assessm entstufe (1. & 2. Sem ester) PS Einführung in die Ethnologie 4 MS Einführung in die Methoden der Ethnologie 4 PS Ethnographie 4 PS Klassiker der Ethnologie 4 (benotet) 1. Proseminararbeit zu PS oder MS**) 4 (benotet) 2. Proseminararbeit zu PS 4 Orientierungsgespräch Major 0 VL (benotet) Einführung in Bereiche der Ethnologie 2*) H auptstudium (3.-6. Sem ester) HS Hauptseminar aus einem Bereich der Ethnologie 4 (benotet) Hauptseminararbeit aus einem Bereich der Ethnologie 6 HS Hauptseminar aus einem zweiten Bereich der Ethnologie 4 (benotet) Hauptseminararbeit aus einem zweiten Bereich der Ethnologie 6 HS Hauptseminar freier Wahl 4 (benotet) Hauptseminararbeit 6 Weitere Leistungen Major 17 III Studienleistungen im Minor Min. Studienleistungen Minor 50 IV Sozialkompetenz und Studienleistungen im Major, Minor oder in anderen Fächern Sozialkompetenz (2-6 Cr) 4 Freie Leistungen Major, Minor o. davon unterschiedene Fächer 16 *) Für Vorlesungen können je nach Arbeitsaufwand auch 3 Credit Points vergeben werden. Veranstaltungstypen und Anforderungen im Bachelorstudium Vorlesung (VL): Einführung in die Ethnologie Diese Pflichtveranstaltung ist als Überblick und Einführung in das Studium der Ethnologie, in Gegenstand, Methodik, Grundbegriffe und Geschichte des Faches angelegt und sollte im ersten oder zweiten Semester besucht werden. Sie soll Antworten auf die Fragen geben, was Ethnologie ist und welche Fragestellungen mit welchen Methoden verfolgt werden. Neben fachspezifischen Methoden und Theorien werden auch fächerübergreifende wissenschaftliche Arbeitsweisen vorgestellt. Sowohl praktische Studien- und Arbeitstechniken als auch wissenschaftstheoretische Grundlagen sind Gegenstand der Lehrveranstaltung. In der Einführung sollen Erstsemester außerdem eine eigene Vorstellung davon entwickeln, welchen Sinn das Studium der Ethnologie hat und welches ihre eigenen Zielsetzungen sind. Aus diesem Grund wird auch die Frage der Berufsperspektiven berücksichtigt. 9 Informationskompetenz Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern (ZHB) Einmal im Jahr jeweils im Herbstsemester bietet die ZHB ein Modul zur Informationskompetenz an. Eine Doppelstunde findet im Rahmen der Vorlesung "Einführung in die Ethnologie" statt, zwei Doppelstunden werden als Block angeboten. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Für Studierende ist der Besuch der Veranstaltung zur Informationskompetenz verpflichtend. Ohne den Nachweis des Besuchs der Veranstaltung ist eine Zulassung zur BA-Prüfung nicht möglich. Studierende aus integrierten Studiengängen können wählen, in welchem der an ihrem Studiengang beteiligten Fächer sie daran teilnehmen. Studierenden der Ethnologie wird dringend empfohlen diese im Rahmen der Einführungsvorlesung zu absolvieren. Proseminar (PS): Einführung in die Ethnologie Ergänzend zur Vorlesung "Einführung in die Ethnologie" wird im ebenfalls obligatorischen Proseminar basierend auf einem Lehrbuch und zusätzlichen Artikeln ein Überblick über das Fach gegeben. Die Veranstaltung wird jedes Semester angeboten. Vorlesung (VL): Einführung in Bereiche der Ethnologie Zusätzlich zur Vorlesung „Einführung in die Ethnologie“ werden regelmäßig einführende Vorlesungen in die Wirtschafts-, Politik- und Rechtsethnologie sowie in Religions- und Verwandtschaftsethnologie angeboten. Von den Vorlesungen zur Einführung in die verschiedenen Bereiche der Ethnologie ist ebenfalls eine obligatorisch zu besuchen. In diesen Vorlesungen wird ein erster Überblick über die behandelten Themen gegeben, die dann in Haupt- und Masterseminaren vertieft werden können. Methodenseminar (MS): Einführung in Methoden der Ethnologie In dieser Pflichtveranstaltung wird anhand von einer oder mehrerer ethnologischer Monographien gezeigt, wie Ethnologen Forschungsfragen entwickeln, sich Problemen annähern und mit welchen empirischen Methoden sie Daten erheben und wie sie diese auswerten. Auch Strategien der Darstellung von Forschungsergebnissen werden diskutiert. Die Veranstaltung wird jedes Semester angeboten. Proseminar (PS): Ethnographien In diesem ebenfalls obligatorischen Proseminar werden abwechselnd zu verschiedenen regionalen Gebieten Veranstaltungen angeboten. Im Mittelpunkt steht die Lektüre und Diskussion klassischer und vorbildlicher ethnographischer Texte. Die Auseinandersetzung mit ethnographischen Quellen dient sowohl der Vertiefung des Stoffes des methodischen Seminars als auch dem Erwerb regionaler Kompetenzen (Südostasien, Ozeanien u.a.). Die Veranstaltung wird jedes Semester angeboten und kann aufgrund wechselnder Inhalte auch mehrmals besucht werden. Zudem dient dieses Proseminar dem Einüben wissenschaftlicher Arbeitstechniken der Ethnologie. Proseminar (PS): Klassiker der Ethnologie Im Zentrum dieses obligatorischen Proseminars steht die Lektüre und Diskussion klassischer Texte aus der Geschichte des Faches von der Zeit der Aufklärung bis zu rezenten theoretischen Debatten. Es kann auch erstetzt werden durch die Vorlesung „Geschichte der Ethnologie“. Die Veranstaltung wird einmal jährlich angeboten und kann aufgrund wechselnder Inhalte auch mehrmals besucht werden. Auch die Vorlesung „Einführung in die Geschichte der Ethnologie“ kann als Veranstaltung aus dem Bereich „Klassiker der Ethnologie“ angerechnet werden. Sie gibt einen Überblick über Fragestellungen, Grundannahmen und Methoden von Hauptrichtungen der Ethnologie. Wissenschaftsgeschichtliche Kenntnisse sind in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung: Für die Ausbildung ist es häufig praktischer, mit leichter verständlichen älteren Autoren und Publikationen zu beginnen, die Grundlage und Bezug für komplexere neuere sind. Zentrales Anliegen der Vorlesung ist die Zielsetzung, Wissenschaft als Prozess verständlich zu machen, in dem auch das heute Modernste vielleicht morgen schon als "out" gilt, andererseits aber scheinbar neueste Ideen Jahrhunderte alt sein können. Die Betonung der Vorlesung wird auf früheren Perioden liegen. Grundlegende Kenntnisse in der Geschichte ethnologischer Theorien und Methoden der Ethnologie werden bei der BA-Abschlussprüfung vorausgesetzt. Proseminararbeiten Zu zwei der in einem Proseminar oder im Methodenseminar behandelten Themen muss eine schriftliche Hausarbeit im Umfang von 15 Seiten nach Absprache mit der jeweiligen Dozentin bzw. dem Dozenten angefertigt werden. Die Arbeiten werden benotet. Wichtig: Erst nachdem der Dozentin bzw. dem Dozenten eine Disposition (inklusive Literaturangaben) vorgelegt wurde und diese/r die Disposition (allenfalls unter dem Vorbehalt der Verbesserung) gutgeheissen hat, kann mit dem Abfassen der Arbeit begonnen werden bzw. gilt die Dozentin oder der Dozent als offizielle Betreuungsperson der Arbeit. 10 Orientierungsgespräch Das im Major obligatorische Orientierungsgespräch soll zum einen die Studierenden hinsichtlich der generellen Eignung zum Studium orientieren und zum zweiten Empfehlungen für die inhaltliche Gestaltung des Hauptstudiums geben. Es findet nach dem zweiten oder spätestens nach dem dritten Fachsemester mit einem der Professoren statt. Die Termine sind direkt mit ihnen zu vereinbaren. Mit der Anmeldung ist eine ca. zweiseitige Reflexion über das bisherige Studium einzureichen, die eine Selbsteinschätzung in Bezug auf die erworbenen Fähigkeiten sowie auf Stärken und Schwächen enthalten soll. Des Weiteren müssen ein aktueller Leistungsnachweis mit allen bislang erworbenen Credit Points sowie die Kopie einer schriftlichen Arbeit vorgelegt werden. Hauptseminare (HS) Hauptseminare werden zu verschiedenen Bereichen der Ethnologie (Politik, Wirtschaft, Verwandtschaft, Mensch- Umwelt-Beziehungen) angeboten. Daneben gibt es regelmäßig Lehrveranstaltungen zu weiteren Themen der Ethnologie wie beispielsweise Migration, neue Medien, Religionsethnologie oder Kindheitsforschung. Es muss jeweils aus verschiedenen Bereichen der Ethnologie mindestens ein Hauptseminar besucht werden. Im Major sind weitere Hauptseminare zu frei wählbaren Themen zu besuchen. Im Minor können diese durch andere Veranstaltungen oder schriftliche Arbeiten ersetzt werden. Hauptseminararbeiten Es sind drei schriftliche Hausarbeiten im Umfang von 20-25 Seiten, im allgemeinen im Anschluss an ein Haupt- seminar, nach Absprache mit dem jeweiligen Dozierenden anzufertigen. Die Arbeiten werden benotet. Die schriftliche Arbeit, die zum Zeitpunkt der Anmeldung zum Bachelorverfahren noch ausstehend sein darf, muss – wenn mit der /dem betreuenden Dozierenden nichts anderes vereinbart wurde - mindestens 4 Wochen vor dem letztmöglichen Abgabetermin eingereicht werden. Wichtig: Erst nachdem der Dozentin bzw. dem Dozenten eine Disposition (inklusive Literaturangaben) vorgelegt wurde und diese/r die Disposition (allenfalls unter dem Vorbehalt der Verbesserung) gutgeheissen hat, kann mit dem Abfassen der Arbeit begonnen werden bzw. gilt die Dozentin oder der Dozent als offizielle Betreuungsperson der Arbeit. Sozialkompetenz Wenigstens fünf Studierende können sich zusammenfinden und eine Lektüregruppe organisieren. Zu Lehrveranstaltungen sind auch Tutorate möglich. Listen für empfohlene Literatur sind im Sekretariat 3.A27 erhältlich. Das Vorhaben muss in jedem Fall vor Semesterbeginn mit einer/-m Lehrenden abgesprochen werden, bei dem abschließend ein Protokoll eingereicht wird. Wird die regelmässige Teilnahme am wöchentlichen Forschungskolloquium des Ethnologischen Seminars durch eine Lektüregruppe ergänzt, können zusätzlich zu 2 Credits für freie oder weitere Leistungen 2 Social Credits erworben werden. Weitere Möglichkeiten siehe auch unter: Weisungen zur Vergabe für Credit Points für Sozialkompetenz (SCP) an der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät: https://www.unilu.ch/fileadmin/fakultaeten/ksf/Dekanat/dok/Reglemente_Merkblaetter_Formulare/Neuste_Versionen/Merkb laetter_und_Formulare/WeisungenSocialCredits_KSF.pdf Weitere und freie Studienleistungen Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie sind weder an Veranstaltungen besonderen Typs noch besonderen Inhalts gebunden. Letzteres gilt auch für die freien Studienleistungen, die sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Faches Ethnologie erbracht werden können. Anstelle von Veranstaltungsbesuchen ist auch das Verfassen von schriftlichen Arbeiten (in Absprache mit dem Dozierenden) möglich. Seminar- und Forschungskolloquium Im ethnologischen Forschunskolloquium werden aktuelle Forschungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seminars vorgestellt, aber auch Gäste eingeladen, die von Themen, Fragestellungen und Ergebnissen ihrer laufenden Forschungen berichten. Bei regelmässiger Teilnahme können 2 Credits erworben werden, die bei freien oder weiteren Studienleistungen anrechenbar sind. Ergänzen Studierende die regelmässige Teilnahme durch eine Lektüregruppe, können sie zusätzlich 2 Social Credits erwerben. BA-Abschluss Um das Studium mit dem BA abzuschließen, muss eine schriftliche Arbeit im Umfang von nicht mehr als 60 Seiten angefertigt werden. Das Thema wird gemeinsam mit einer/m der Dozierenden entwickelt. Außerdem wird eine mündliche Prüfung von 30 Minuten zu zwei verschiedenen Themen abgelegt. Für die mündliche Prüfung werden 5 und für die schriftliche Arbeit 25 Credits vergeben. 11 12 Leitfaden zum Studium der Ethnologie im MA (Master of Arts in Ethnologie / MA in Cultural and Social Anthropology) Voraussetzungen Ein Masterstudium in Ethnologie setzt ein Bachelorstudium voraus. Im Fach Ethnologie müssen mind. 60 Credits erworben worden sein. Von Inhaberinnen und Inhabern eines Bachelordiploms eines andern Faches können vor Aufnahme des Masterstudiums zusätzliche Leistungen in Ethnologie zur Bedingung gemacht werden. Zudem können in allen Fällen für den Abschluss des Masterstudiums weitere Auflagen gemacht werden. Musterstudienplan Masterstudium Das Masterstudium wird in zwei Varianten angeboten, die gewählt werden können: Ein Masterstudium mit Feldforschungspraktikum und eines ohne Feldforschungspraktikum. In letzterem kann, in ersterem muss ein Seminar zu empirischen Methoden der Datenerhebung besucht werden. Das Methodenseminar, in dem insbesondere qualitative Methoden der ethnologischen Feldforschung behandelt und auch geübt werden, bereitet auf einen mindestens dreimonatigen Forschungsaufenthalt im Aus- oder Inland vor. Wird der Studiengang mit Forschungspraktikum gewählt, reduzieren sich die frei wählbaren Studienleistungen im Major oder Minor um etwa die Hälfte. Die Social Credits werden mit den Credits für das Praktikum verrechnet, da letzteres Sozialkompetenz in hohem Masse einschliesst. Im Folgenden wird nur der Musterstudienplan im Major aufgeführt. Auf Unterschiede zum Minorstudium wird in der anschliessenden Beschreibung der Veranstaltungstypen und Anforderungen eingegangen. Musterstudienplan Major mit Feldforschungspraktikum I MA-Abschluss Schriftliche MA-Prüfung Minor 5 Mündliche MA-Prüfung Major 10 MA-Arbeit Major 30 II Studienleistungen Major MAS Masterseminar in einem Bereich der Ethnologie 4 Schriftliche, benotete Arbeit zum MAS 6 MAS Masterseminar freier Wahl 4 Schriftliche, benotete Arbeit zum MAS 6 Forschungspraktikum Major 18 Sozialkompetenz Major (2-6 Cr) 4 III Studienleistungen im Minor Min. Studienleistungen Minor 20 IV Freie Studienleistungen im Major oder Minor Freie Leistungen Major oder Minor 13 Musterstudienplan Major ohne Feldforschungspraktikum I MA-Abschluss Schriftliche MA-Prüfung Minor 5 Mündliche MA-Prüfung Major 10 MA-Arbeit Major 30 I Studienleistungen Major MAS Masterseminar in einem Bereich der Ethnologie 4 Schriftliche, benotete Arbeit zum MAS 6 MAS Masterseminar in zweiten Bereich der Ethnologie 4 Schriftliche, benotete Arbeit zum MAS 6 Weitere Leistungen Major 14 III Studienleistungen im Minor Min. Studienleistungen Minor 20 IV Freie Studienleistungen im Major oder Minor Freie Studienleistungen Major oder Minor 17 V Sozialkompetenz Sozialkompetenz (2-6 Cr) 4 13 Veranstaltungstypen und Anforderungen im Masterstudium Masterseminare (MAS) Masterseminare werden zu verschiedenen Bereichen der Ethnologie (Politik, Wirtschaft, Verwandtschaft, Migration und Ethnizität) angeboten. Außerdem werden regelmäßig Lehrveranstaltungen zu weiteren aktuellen Themen in das Lehrprogramm aufgenommen. Im MA-Major ohne Feldforschungspraktikum und im MA-Minor sollten die Masterseminare aus zwei verschiedenen Bereichen der Ethnologie gewählt werden. Masterseminararbeit Zu einem der in einem Masterseminar behandelten Themen sollte eine schriftliche Masterseminararbeit nach Absprache mit der jeweiligen Dozentin bzw. dem Dozenten angefertigt werden. Diese Arbeit wird benotet und ist auch als Übung für die Masterarbeit anzusehen. Sie soll einen Umfang von 20-25 Seiten haben. Im Major ohne Feldforschungspraktikum und im Minor werden zwei Arbeiten gefordert. Wichtig: Erst nachdem der Dozentin bzw. dem Dozenten eine Disposition (inklusive Literaturangaben) vorgelegt wurde und diese/r die Disposition (allenfalls unter dem Vorbehalt der Verbesserung) gutgeheissen hat, kann mit dem Abfassen der Arbeit begonnen werden bzw. gilt die Dozentin oder der Dozent als offizielle Betreuungsperson der Arbeit. Die schriftliche Arbeit, die zum Zeitpunkt der Anmeldung zum Masterverfahren noch ausstehend sein darf, muss – wenn mit der /dem betreuenden Dozierenden nichts anderes vereinbart wurde - mindestens 4 Wochen vor dem letztmöglichen Abgabetermin eingereicht werden. Feldforschungspraktikum Das Feldforschungspraktikum von in der Regel 3 Monaten Dauer soll Studierenden die Möglichkeit geben, ein eigenes empirisches Forschungsvorhaben durchzuführen. Vorbereitung, Abfassen eines Exposés, Durchführung und Auswertung werden von den Lehrpersonen des Ethnologischen Seminars – die alle über Forschungserfahrung und Vertrautheit mit unterschiedlichen Regionen (Südostasien, Ozeanien u.a.) verfügen – intensiv betreut. Das Praktikum kann selbstständig, einzeln oder in Kleingruppen nach Absprache mit einem der Lehrenden oder als von einem Lehrenden betreutes eigenständiges Projekt durchgeführt werden. Bringen Organisations- und Betreuungsform eine intensivere Forschungstätigkeit mit sich, kann sich die Dauer des Praktikums auch verkürzen. Zielsetzungen des Feldforschungspraktikums: o Die Formulierung einer konkreten Fragestellung und eines Forschungsantrags soll geübt, o regionale Kenntnisse sollen vermittelt bzw. vertieft werden, o möglichst verschiedene Methoden sollen erlernt, o und die Erfahrung der Teilnahme am täglichen Leben in einer fremden Gesellschaft gemacht werden. Durch eigene Erfahrungen mit der ethnologischen Feldforschung können Studierende zum einen Ethnographien besser beurteilen und zum anderen ermöglichen sie die notwendige fundierte Quellenkritik. Neben der Stärkung der Methodenkompetenz kann ein Feldforschungspraktikum auch Regionalkompetenz vermitteln, die sich bei der späteren Stellensuche positiv auswirken kann, liegen doch Berufsperspektiven von AbsolventInnen sozial- und kulturanthropologischer Studiengänge erfahrungsgemäß auch im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, von Institutionen, die sich mit Migration befassen, oder im Museums- und Ausstellungsbereich. Hier sind regionale Kompetenzen meist ebenso gefragt wie fachliche. Ein erfolgreich durchgeführtes Feldforschungspraktikum kann außerdem die Grundlage der Masterarbeit bilden. Diese kann jedoch in jedem Fall auch auf einem Literaturstudium basieren. Am Ende des Feldforschungspraktikums ist ein Feldforschungsbericht im Umfang einer Hausarbeit auf Masterebene obligatorisch. Erst nach der Abgabe des Berichtes können die Credits angerechnet werden. Für die formelle Anrechnung des Feldforschungpraktikums ist der Fachstudienberater zu konsultieren, da eine Buchung der einzelnen Bestandteile des Praktikums online nicht möglich ist. MA-Abschluss Um das Studium mit dem MA abzuschließen, muss eine schriftliche Arbeit im Umfang von nicht mehr als 100 Seiten angefertigt werden. Das Thema wird gemeinsam mit einer/-m der Dozenten entwickelt. Außerdem wird eine mündliche Prüfung von 60 Minuten zu vier verschiedenen Themen abgelegt. Für die mündliche Prüfung werden 10 und für die schriftliche Arbeit 30 Credits vergeben. 14 15 Vorschläge Reader für Lektüregruppen (Sozialkompetenz) Religionsethnologie Lambek, Michael (ed.), A Reader in the Anthropology of Religion. Malden, Oxford, Melbourne: Blackwell 2008. Rechtsethnologie Moore, Sally Falk (ed.), Law and Anthropology. A Reader. Malden, Oxford, Melbourne: Blackwell 2005. Verwandtschaft Parkin, Robert and Linda Stone (ed.), Kinship and Family. An Anthropological Reader. Malden, Oxford, Melbourne: Blackwell 2004. Feldforschung Robben, Antonius C.G.M and Jeffrey A. Shuka (ed.), Ethnographic Fieldwork. An Anthropological Reader. Malden, Oxford, Melbourne: Blackwell 2011. Politikethnologie Vincent, Joan (ed.), The Anthropology of Politics. A Reader in Ethnography, Theory, and Critique. Oxford: Blackwell 2002. Sharma, Aradhana and Gupta, Akhil (eds.), The anthropology of the state. Oxford: Blackwell 2009. Nancy Scheper-Hughes (ed.), Violence in war and peace. Oxford: Blackwell 2003. Geschichte ethnologischer Theorien Bohannan, Paul and Mark Glazer (ed.), High Points in Anthropology. New York: Knopf 1988. Moore, Henrietta L. (ed.), Anthropological Theory Today. Cambridge, Oxford, Malden: Polity Press & Blackwell 1999. Wirtschaftsethnologie Plattner, Steward (ed.), Economic Anthropology. Stanford: Stanford University Press 1989. Shanin, Theodor (ed.), 1989 Peasants and peasant societies. Middlesex: Penguin 1989. Dove, Michael and Carpenter, Carol (eds.), Environmental anthropology. Oxford: Blackwell 2008. 16 Lehrveranstaltungen des Ethnologischen Seminars Akteure und Strategien Dozent/in: Prof. Dr. Jürg Helbling Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Wöchentlich Di., 10:15 - 12:00, ab 19.09.2017 FRO, 4.B02 Studienstufe: Bachelor / Master Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: Im Zentrum der Vorlesung steht die Diskussion und Kritik von akteurzentrierten Ansätzen in der Ethnologie, die sich in zweifacher Weise von anderen Denkschulen unterscheiden: erstens von strukturzentrierten Ansätzen, für welche die Strategien sozialer Akteure eine geringe Rolle spielen, und zweitens von kulturzentrierten Ansätzen, für welche die wirtschaftlichen und politischen Interessen der Akteure von untergeordneter Wichtigkeit sind. Zunächst sollen einige Grundlagen der Theorie des strategischen Handelns in Ethnologie, Ökonomie und Politologie erörtert werden. Anschliessend sollen drei Ansätze behandelt werden: Erstens, kommen ökonomische Modelle (am Beispiel kleinbäuerlicher Haushalte und der Produktionsstrategien von Wildbeutergruppen) zur Sprache, die letztlich auf die neoklassische Mikroökonomik zurückgehen (Schneider, Ellis, Smith/Winterhalder). In diesem Zusammenhang soll auch die Debatten zwischen der formalistischen und substantivistischen Schule in der Wirtschaftsethnologie (Schneider und Leclair gegen Polanyi und Dalton) behandelt werden. Es folgen, zweitens, prozessualistische und transaktionalistische Theorien in der Politikethnologie, welche die Machtstrategien von Akteuren (Individuen und Organisationen) in den Mittelpunkt stellen (Barth, Bailey, Swartz, Tuden, Turner). Hierzu gehört auch die Netzwerktheorie, die in der Ethnologie in unterschiedlichen Bereichen angewendet wurde (Mitchell, Boissevain, Schweizer). Den Abschluss der Vorlesung bilden, drittens, spieltheoretische Modelle der strategischen Interaktion, welche als erster Fredrik Barth in der Ethnologie bekannt gemacht hat. Behandelt werden Anwendungen wie die Erklärung von tribalem Krieg, Gabentausch und der ”Tragödie der Allmende” (Barth, Görlich, Helbling, Ostrom). Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Prüfung: Präsenz, kurze schriftliche Prüfung am Ende des Semesters Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Freie Studienleistungen Ethnologie MA Vorlesung Einführung in Bereiche der Ethnologie Vorlesung im Modul Wahlschwerpunkt Ethnologie & Wirtschaft Vorlesung im Modul Wahlschwerpunkt Ethnologie & Wirtschaft Vorlesung in Ethnologie Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie MA Prüfungsmodus / Credits: Benotete Prüfung (3 Cr) Kontakt: juerg.helbling@unilu.ch Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Literatur Elster, Jon (1989) Nuts and bolts for the social sciences. Cambridge: Cambridge University Press. Simon, Herbert (1993) Homo rationalis. Frankfurt: Campus 17 Einführung in die Ethnologie Dozent/in: Dr. phil. Anika König Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Wöchentlich Mo., 14:15 - 16:00, ab 18.09.2017 FRO, 4.B47 Studienstufe: Bachelor / Master Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: Die Vorlesung "Einführung in die Ethnologie" vermittelt einen Überblick über das Fach und das Studium der Ethnologie. Dabei geht es sowohl um wissenschaftliche Arbeitstechniken als auch um zentrale Fragestellungen, Begriffe, Themenbereiche, aber auch Geschichte und Methoden des Faches. "Kultur" und "Ethnie" etwa sind für die Ethnologie zentrale und umstrittene Konzepte, die in der Vorlesung erläutert werden. Ausserdem werden die empirische Methode der ethnologischen Feldforschung und die dabei angewandten Verfahren der Datenerhebung vorgestellt. Nur wer Grundkenntnisse der empirischen Methoden hat, kann die Ergebnisse ethnologischer Forschungen nachvollziehen und bewerten. Die wichtigsten thematischen Bereiche der Ethnologie – Religion, Verwandtschaft/soziale Organisation, Politik und Wirtschaft – werden einführend vorgestellt und dabei gleichzeitig erste Einblicke in Theorien der Ethnologie vermittelt. Ein solcher Überblick hilft, weiterführende Informationen und Kenntnisse aus vertiefenden Seminaren in einen grösseren Rahmen einzuordnen und dadurch besser zu verstehen. Während des Semesters werden kurze schriftliche Aufgaben gestellt, deren Lösung sowie die Klausur am Endes des Semesters sind Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme. Unterrichtsmaterial, Texte und Illustrationen sowie ein Online-Forum sind auf OLAT bereitgestellt. Die Selbstorganisation eines begleitenden Lektürekurses, für den Social Credit Points vergeben werden, ist möglich. Für die Vorlesung gibt es nach erfolgreich bestandener Klausur 3 CP und für das begleitend stattfindende Tutorat 1 CP. Das Tutorat – sofern es zustande kommt– ist nicht verpflichtend und für Studierende gedacht, die den in der Vorlesung vermittelten Stoff vertiefen und die Aufgaben besprechen wollen. Den Termin des Tutorats stimmen die TeilnehmerInnen zu Beginn des Semesters mit der Tutorin / dem Tutor ab. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Freie Studienleistungen Ethnologie MA Vorlesung Einführung in die Ethnologie Vorlesung im Modul Wahlschwerpunkt Ethnologie & Wirtschaft Vorlesung im Modul Wahlschwerpunkt Ethnologie & Wirtschaft Vorlesung im Modul Weltgesellschaft (MA WG+WP) Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie MA Weitere Studienleistungen im Modul Weltgesellschaft Prüfungsmodus / Credits: Benotete Prüfung (3 Cr) Kontakt: anika.koenig@fu-berlin.de Literatur Beer, Bettina und Hans Fischer 2009: Wissenschaftliche Arbeitstechniken in der Ethnologie. (3., überarbeitete und erweiterte Auflage). Berlin: Reimer. Pflichtlektüre: Beer, Bettina und Hans Fischer (Hg.) 2013: Ethnologie. Einführung und Überblick. (8. Auflage). Berlin: Reimer. 18 Einführung in die Ethnologie Dozent/in: Prof. Dr. Werner Egli Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Wöchentlich Mi., 08:15 - 10:00, ab 20.09.2017 FRO, 3.B47 Studienstufe: Bachelor Veranstaltungsart: Proseminar Inhalt: In diesem einführenden Proseminar (für Studierende der Ethnologie obligatorisch) wird auf der Basis eines Lehrbuchs und einer Reihe ausgewählter Filme ein Einblick in die zentralen Themenbereiche und Grundbegriffe des Fachs gegeben. Anhand einer Auswahl ethnographischer Beispiele aus aller Welt wird die Vielfalt und Breite des Fachs veranschaulicht und kulturelle Phänomene jeweils auch im Vergleich zur eigenen Gesellschaft diskutiert. Es werden klassische Themengebiete (Strukturen des sozialen Zusammenlebens, Verwandtschaft und Gender, politische und wirtschaftliche Organisation, Kosmologie, Ritual, etc.), Grundbegriffe (Reziprozität, Symbolismus, Habitus etc.), sowie aktuelle Themen und Debatten der Ethnologie behandelt. Das Proseminar ergänzt die Vorlesung zur Einführung in die Ethnologie und kann parallel dazu oder zur Vor-oder Nachbereitung besucht werden. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Proseminar Einführung in die Ethnologie Proseminar im Modul Wahlschwerpunkt Ethnologie & Wirtschaft Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (4 Cr) Kontakt: werner.egli@unilu.ch Hinweise: Das Lehrbuch wird zu Beginn der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung 19 Einführung in die Politik- und Rechtsethnologie Dozent/in: Prof. Dr. Jürg Helbling Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Wöchentlich Mi., 14:15 - 16:00, ab 20.09.2017 FRO, HS 11 Studienstufe: Bachelor Veranstaltungsart: Proseminar Inhalt: Diese Einführungsveranstaltung soll einen Einblick in klassische und aktuelle Themenbereiche und Fragestellungen der Ethnologie von Politik und Recht bieten. Anhand von fünf Filmen – Atanarjuat (2001), Tilai (1990), Dead Birds (1964), Rapa Nui (1994), Apocalypto (2006) – sollen Themen wie Konflikt und Konfliktbeilegung, Autorität und Macht, Krieg und Frieden sowie Staat und indigene Völker diskutiert werden. Zu den ausgewählten Filmen sollen jeweils von Gruppen einschlägige Literatur referiert und in einem Handout zur Diskussion gestellt werden. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Prüfung: Prüfungsmodus: Präsentation mit 5-10 seitigem Handout Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Proseminar Einführung in die Ethnologie Proseminar im Modul Wahlschwerpunkt Ethnologie & Wirtschaft Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (4 Cr) Kontakt: juerg.helbling@unilu.ch Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Literatur Lewellen, Ted (2003) Political Anthropology: An Introduction. 3rd Edition. Westport und London: Praeger. 20 Ethnographie der Philippinen Dozent/in: Sara Dürr, MA Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Wöchentlich Do., 14:15 - 16:00, ab 21.09.2017 FRO, HS 11 Studienstufe: Bachelor Veranstaltungsart: Proseminar Inhalt: Die Philippinen sind ein ethnisch und sprachlich vielfältiges Land. Die Geschichte des Inselstaates ist bewegt: Missionare aus Malaysia und Indonesien haben im 14. Jahrhundert den Islam auf die südliche Insel Mindanao und den Sulu-Archipel gebracht. Später christianisierten die spanischen Kolonialherren den Grossteil des Landes. Heute ist die Mehrheit der Bevölkerung katholisch, jedoch ist der Einfluss amerikanischer Erweckungsbewegungen nicht zu unterschätzen. Auf die fast 400-jährige spanische Kolonialzeit folgte die amerikanische Herrschaft und während des Zweiten Weltkrieges besetzten die Japaner das Land. Die Philippinen sind bis heute geprägt durch diese unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Einflüsse. In dem Seminar befassen wir uns mit der Kolonialgeschichte des Landes und lesen Auszüge aus Ethnographien ethnischer Minderheiten von den drei Hauptinseln (Mindanao, Visayas und Luzon). Wir sprechen über Regionalismus, Korruption und Klientelismus, welche die philippinische Politik und Gesellschaft prägen. Mit Blick auf Prozesse der Globalisierung besprechen wir Artikel zu Tourismus, Prostitution und zur Arbeits- und Heiratsmigration. Ebenfalls befassen wir uns in einer Sitzung mit Landwirtschaft, Landrechten und den sozialen und ökonomischen Folgen von grossangelegten Bergbauprojekten. Voraussetzungen: Aktive Teilnahme an den Diskussionen Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Proseminar Einführung in die Ethnologie Proseminar Ethnographie Proseminar im Modul Wahlschwerpunkt Ethnologie & Wirtschaft Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (4 Cr) Literatur Aguilar, Filomeno V. (ed.) (2002): Filipinos in Global Migrations: At Home in the World?, Quezon City: Philippine Migration Research Network. Breininger, Lilli und Michael Reckordt (2011): Rohstoffrausch. Die Auswirkungen von Bergbau in den Philippinen, Essen: philippinenbüro e.V. Cannell, Fenella (1999): Power and Intimacy in the Christian Philippines, Cambridge, Cambridge University Press. Francia, Luis H. (2010): A History of the Philippines. From Indios Bravos to Filipinos, New York: The Overlook Press. Ness, Sally Ann (2003): Where Asia Smiles. An Ethnography of Philippine Tourism, Philadelphia, PA: University of Pennsylvania Press. Nimmo, Harry Arlo (1994): The Songs of Salanda. And Other Stories of Sulu, Seattle: University of Washington Press. Kerkvliet, Benedict J. Tria. (1991): Everyday Politics in the Philippines: Class and Status Relations in a Central Luzon Village, Quezon City: New Day Publishers. Lauser, Andrea (2004): „Ein guter Mann ist harte Arbeit“. Eine ethnographische Studie zu philippinischen Heiratsmigrantinnen, Bielefeld: transcript. Liebelt, Claudia (2011): Caring for the ‚Holy Land’. Filipina Domestic Workers in Israel, New York: Berghahn Books. 21 Rosaldo, Renato (1980): Ilongot Headhunting 1883-1974. A Study in Society and History, Stanford, CA: Stanford University Press. Schlegel, Stuart A. (1999): Wisdom from a Rainforest. The Spiritual Journey of an Anthropologist, Quezon City: Ateneo de Manila University Press. Sidel, John T. (1999): Capital, Coercion, and Crime. Bossism in the Philippines, Stanford, CA: Stanford University Press. 22 Klassiker der Ethnologie: Texte aus 2 Jahrhunderten Dozent/in: Prof. Dr. Werner Egli Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Wöchentlich Mo., 10:15 - 12:00, ab 18.09.2017 FRO, 4.B47 Studienstufe: Bachelor Veranstaltungsart: Proseminar Inhalt: Die Lektüre von Klassikern dient der Kenntnis der zentralen Vertreter und Fachgeschichte der Ethnologie. Im Proseminar werden deshalb u.a. Texte von Clifford Geertz, Margaret Mead und Marcel Mauss gelesen. Im Zentrum steht dabei die Diskussion, in welchem Kontext sie entstanden sind, welcher wissenschaftliche Diskurs die Argumentation prägte und welche Ziele der Autor/die Autorin verfolgte. Durch diese Vergegenwärtigung der Geschichte der Ethnologie wird es möglich die Verbindung zu aktuellen Diskussionen und Themen des Faches herzustellen. Im Seminar werden also ethnografische Themen, sowie methodologische und theoretische Fragestellungen erörtert. Die Studierenden lernen dabei auch den Umgang mit wissenschaftlichen Texten. Das (kritische) Lesen und Diskutieren von Texten wird geübt, die empirische Relevanz hinterfragt und die historische Entstehungsgeschichte mit einbezogen. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Proseminar Klassiker der Ethnologie Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (4 Cr) Kontakt: werner.egli@unilu.ch Hinweise: Texte werden auf OLAT zur Verfügung gestellt Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung 23 Religion und religiöse Praxis in (post-)sozialistischen Gesellschaften Dozent/in: Dr. phil. Angelica Wehrli Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Wöchentlich Do., 12:15 - 14:00, ab 21.09.2017 FRO, 4.B51 Studienstufe: Bachelor Veranstaltungsart: Proseminar Inhalt: Gemeinhin wird der Sozialismus nicht mit einer Vielfalt von Religionen in Verbindung gebracht. Vielmehr tritt das bekannte Diktum von Karl Marx in Erinnerung, wonach Religion "Opium für das Volk" sei und somit Religion in einer sozialistischen bzw. postsozialistischen Gesellschaft keinen Platz einnehmen dürfe. Die Staatsdoktrin zahlreicher sozialistischer Staaten beinhaltete den offiziell proklamierten Atheismus, der zuweilen mit einer konsequenten Unterdrückung von religiösen Aktivitäten und Bewegungen einherging. Der Zusammenbruch des Ostblocks im Jahr 1989 ging jedoch nicht nur in ökonomischer und sozialer, sondern auch in religiöser Hinsicht mit Öffnungen einher. In diesem Proseminar werden wir uns einigen der letzten offiziell, sozialistischen Staaten widmen und die religiöse Praxis im (Post-)Sozialismus exemplarisch anhand von Kuba und Venezuela analysieren. Welche Religionen werden zurzeit in Kuba und Venezuela praktiziert und weshalb schenken zahlreiche Personen mehreren Religionen gleichzeitig Glauben? Inwiefern kann von "Synkretismus" gesprochen werden? Wie hat sich das Verhältnis zwischen Staat und Religion seit dem Beginn der kubanischen Revolution im Jahre 1959 entwickelt? Und welche religiösen und/oder magische Praxis ist kennzeichnend für die Gläubigen? Mit diesen und weiteren Fragen werden wir uns im Rahmen dieses Seminars detailliert auseinander setzen. Die Studierenden haben zudem die Möglichkeit anhand eigener Recherchen und in Absprache mit der Dozentin weiterführende on-line und offline Materialien beizuziehen. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Proseminar im Bereich Religionsgeschichte Vorlesung Einführung in Bereiche der Ethnologie Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Weitere Studienleistungen im Fach Religionswissenschaft BA Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (4 Cr) Kontakt: angelica.wehrli@unilu.ch Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Literatur Eine Literaturliste zu den einzelnen Themen sowie zu den Sitzungen wird am Anfang des Seminars elektronisch bereitgestellt. Zur Einstimmung eignen sich unter anderem folgende Quellen: Fernández Olmos, Margarite and Lizabeth Paravisini-Gebert (eds.) 1997: Sacred Possessions. Vodou, Santería, Obeah, and the Caribbean. New Brunswick etc.: Rutgers University Press. Miller, Ivor 2000: Religious Symbolism in Cuban Political Performance. The MIT Press. 44 (2): 30-55. 24 Qualitative methods and ethnographic fieldwork Dozent/in: Peter Larsen, PhD Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Wöchentlich Mi., 12:15 - 14:00, ab 20.09.2017 FRO, 3.B47 Studienstufe: Bachelor Veranstaltungsart: Methodisches Seminar Inhalt: This course aims to introduce students to qualitative methods and basic ethnographic skills. It offers students interested in doing fieldwork core competencies to gather and analyze ethnographic data with an emphasis on participant-observation and interviewing. The class is highly recommended for students keen to do fieldwork in order to be properly prepared. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Englisch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Methodenseminar Methodenseminar in Ethnologie (BA) Methodische Lehrveranstaltungen Profilierungsbereich Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (4 Cr) Kontakt: peter.larsen@unilu.ch Hinweise: The course will combine methodological readings with practical exercises and learning approaches. Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Literatur Atkinson, Paul and Martin Hammersley. 2007. “What is ethnography?”, in Ethnography: principles in practice, 3rd edition. London: Routledge. Beer, Bettina. 2008. (Hg.) Methoden ethnologischer Feldforschung. (Überarbeitete und erweiterte 2. Auflage). Berlin: Reimer. Madden, Raymond 2010 Being Ethnographic. A Guide to the Theory and Practice of Ethnography. Los Angeles, London, New Delhi u.a.: Sage. 25 Der ethnografische Film zwischen Beobachtung und Inszenierung Dozent/in: Dr. phil. Mehdi Sahebi Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: 14-täglich Mo., 16:15 - 20:00, ab 25.09.2017 FRO, 3.B52 Studienstufe: Bachelor / Master Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: Die strikte Gegenüberstellung von beobachtenden versus inszenierenden Arbeitsweisen im Dokumentarfilm hält der genaueren Betrachtung nicht stand. Führt doch bereits die unvermeidliche Reduktion, Verdichtung und Herausarbeitung einer narrativen Struktur bei der Filmmontage zu einem gewissen Mass an Irrealisierung der dargestellten Realität. Auch beim ethnografischen Film ist letztlich der Umgang des Autors mit den verschiedenen Arten der Repräsentation, deren Einbettung im Film und die daraus resultierende Interpretation der Realtität ausschlaggebend. Anhand von Beispielen aus dem Bereich des non-fiktionalen Films und seiner eigenen Filmarbeit erläutert Mehdi Sahebi in dieser Lehrveranstaltung seine Arbeitsmethoden und Erfahrungen als Filmemacher, Cutter und Kameramann. Mehdi Sahebi ist Ethnologe und Filmemacher. Seinen jüngsten Kinodokumentarfilm MIRR (2016) über das Thema Landgrabbing in Kambodscha, drehte er im Rahmen eines Forschungsprojekts unter der Leitung von Prof. Dr. Jürg Helbling. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: 14-tägig Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Freie Studienleistungen Ethnologie MA Hauptseminar im Bereich Neuzeit Hauptseminar in Ethnologie Methodische Lehrveranstaltungen Studienschwerpunkt Medienanalyse Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie MA Weitere Studienleistungen im Fach Geschichte BA Weitere Studienleistungen im Fach Geschichte MA Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (4 Cr) Kontakt: sahebi.mehdi@gmail.com Literatur: Lipp, Thorolf. 2016. Spielarten des Dokumentarischen. Einführung in Geschichte und Theorie des Nonfiktionalen Films. Bresson, Robert. 1975. Notizen zum Kinematographen. Hohenberger, Eva. 1998. Bilder des Wirklichen. Texte zur Theorie des Dokumentarfilms. Nichols, Bill. 2001. Introduction to Documentary Dall’ Agnolo, Daniel, Barbara Etterich, Marc-Oliver Gonseth (Hrsg.). 1991. Ethnofilm. Katalog, Beiträge, Interviews. Filme: Nanook of the North (Robert Flaherty, USA 1921) Chronique d’un été (Jean Rouch, F 1961) Don’t Look Back (D.A. Pennebaker, USA 1967) The Act of Killing (Joshua Oppenheimer, USA, 2012) Zeit des Abschieds (Mehdi Sahebi, CH 2006) MIRR (Mehdi Sahebi, CH 2016) 26 Ethische und politische Aspekte des globalen Naturschutzes Dozent/in: Dr. Eva Keller Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Wöchentlich Mi., 14:15 - 16:00, ab 20.09.2017 FRO, 4.B02 Studienstufe: Bachelor / Master Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: Naturschutzprojekte in Ländern des Südens sind, neben anderen Aspekten, auch Ausdruck globaler Machtstrukturen. Nicht selten bewirken sie eine Verletzung fundamentaler Rechte ansässiger Bevölkerungsgruppen, etwa wenn es im Zusammenhang mit einem Naturschutzprojekt zu nicht kompensierten Landenteignungen oder willkürlichen Gefängnisstrafen kommt. Auch kulturelle Wertesysteme werden kaum je adäquat berücksichtigt. Diese ethisch problematischen Aspekte des global ausgerichteten Naturschutzes werden im Norden selten kritisch reflektiert. Im Gegenteil: Naturschutz ist zu einem unantastbaren Paradigma geworden. Damit verbunden sind Diskurse von Entwicklungsfortschritt, die denen der Christianisierung vor hundert und mehr Jahren nicht unähnlich sind. Die ethnologische Perspektive auf den globalen Naturschutz zeigt zahlreiche Aspekte auf, ohne deren Berücksichtigung man der Komplexität des Themas nicht gerecht werden kann. In der Veranstaltung werden einerseits theoretische Grundlagen zum Konzept "Natur" und zu "green grabbing" erarbeitet. Andererseits wird das Verständnis für die Thematik insbesondere durch ethnografische Studien mit Schwerpunkt Madagaskar (Spezialgebiet der Dozentin) vertieft. Studien aus anderen relevanten Disziplinen (u.a. Politologie, Geschichte, Paläoökologie) werden ebenfalls berücksichtigt. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Freie Studienleistungen Ethnologie MA Hauptseminar im Bereich Politik und Recht Hauptseminar im Modul Wahlschwerpunkt Ethnologie & Wirtschaft Hauptseminar in Ethnologie Profilierungsbereich Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie MA Weitere Studienleistungen im Modul Weltgesellschaft Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (4 Cr) Kontakt: e.s.keller@bluewin.ch Hinweise: Die Teilnehmenden verpflichten sich, die Pflichtlektüre auf jede Sitzung zu lesen und den Inhalt mindestens einer Sitzung alleine oder in einer kleinen Arbeitsgruppe für die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Thema aufzubereiten. Hörer/innen: Offen für Hörer/innen Literatur Die Literaturliste wird Ende August bekannt gegeben. Neben auf Madagaskar spezialisierten Sozialanthropolog/innen gehören folgende Personen zu den wichtigen Autor/innen Dan Brockington; David Burney; Catherine Corson; Rosaleen Duffy; James Fairhead and Melissa Leach; Nadia Horning Rabesahala; James Igoe; Christian Kull; Tania Li; Nancy Stepan; Anna Tsing 27 Gabentausch in Melanesien: Theoretische Perspektiven Dozent/in: Dr. phil. Joachim Görlich Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Wöchentlich Di., 16:15 - 18:00, ab 19.09.2017 FRO, 3.B57 Studienstufe: Bachelor / Master Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: Die Veranstaltung soll einen Überblick vermitteln über die theoretische Auseinandersetzung mit dem Gabentausch in Melanesien, die einen grundlegenden Beitrag für die Ethnologie und die Sozialwissenschaften allgemein geleistet hat. Am Anfang steht die funktionale Analyse des kula- Tauschringes von Bronislaw Malinowski (1922). Es soll dann deren Zusammenhang mit der klassischen Reziprozitäts-Theorie der Gabe von Marcel Mauss (1925) aufgezeigt werden. In einem nächsten Schritt soll das im Rahmen des prozessualen Paradigmas entwickelte BigMan-Modell behandelt werden. In diesem Modell wird erklärt, wie über materielle Gabentausch-Transaktionen soziale Machtpositionen aufgebaut werden (A. Strathern 1971). Dabei soll auch auf die kontroverse Diskussion des Ausbeutungsbegriffs eingegangen werden. Um das ökonomisch orientierte Machtkonzept des BigMan-Modells zu erweitern, ist das sogenannten GreatMan-Modell konzipiert worden, in dem die Verbindung zwischen Wissen und Macht bei bestimmten Formen des Gabentausches betont wird. Diesen theoretischen Perspektiven werden materiell-semiotischen Interpretationsansätze i.w.S. gegenübergestellt. Sie sind häufig von einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Strukturalismus (Lévi-Strauss) geprägt und untersuchen u.a. wie über Gabentausch situationale (insbesondere Gender-) Identitäten performativ ausdifferenziert werden (M. Strathern 1988). Die hiermit einhergehende Reflektion von Subjekt/Objekt- Beziehungen (vgl. auch Mauss) hat zu einer stärkeren Einbeziehung einer ontologische Dimension in die Analyse von Gabentauschprozessen geführt (Viveiros & Goldman 2008/2009). Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Freie Studienleistungen Ethnologie MA Hauptseminar im Bereich Wirtschaft und Ökologie Hauptseminar im Modul Wahlschwerpunkt Ethnologie & Wirtschaft Hauptseminar in Ethnologie Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie MA Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (4 Cr) Kontakt: goerlich@eth.mpg.de Literatur Malinowski, Bronislaw 1922 Argonauts of the Western Pacific. An account of native enterprises and adventure in the archipelagoes of Melanesian New Guinea. London: Routledge. Mauss, Marcel 1984 Die Gabe. Form und Funktion des Austauschs in archaischen Gesellschaften. Frankfurt/M.: Suhrkamp. (Franz. Original1925).Strathern, Andrew 1971 The rope of moka. Big-men and ceremonial exchange in Mount Hagen. Cambridge: Cambridge UP.Strathern, Marilyn 1988 The gender of the gift. Problems with women and problems with society in Melanesia. Berkeley: University of California Press.Viveiros de Castro, Eduardo und Marcio Goldman 2008/2009 Slow motions. Comments on a few texts by Marilyn Strathern. Cambridge Anthropology 28 (3): 23-42. 28 Politik, „Macht“ und Gender in Südostasien Dozent/in: Dr. phil. Angelica Wehrli Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Wöchentlich Do., 10:15 - 12:00, ab 21.09.2017 FRO, 4.B51 Studienstufe: Bachelor / Master Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: Politik, „Macht“ und Gender sind eng miteinander verbunden. So beinhaltet Politik die Ausübung von „Macht“ und „Macht“ wiederum ist ein integraler Bestandteil jeder Politik. Max Weber, der berühmte Soziologe, definierte einst Macht als „jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht." (Weber 1972: 28). In diesem Hauptseminar werden wir ergründen, wie sich Politik, „Macht“ und Gender in Südostasien bedingen. Anhand von konkreten Fallbeispielen werden wir untersuchen, wie Gender-Beziehungen durch unterschiedliche politische Systeme beeinflusst werden und wie sich gewandelte Gender-Beziehungen ihrerseits in neuen politischen Ausrichtungen widerspiegeln. Nebst theoretischen Texten, die sich der Region Südostasien unter Einbezug von Politik, „Macht“ und Gender im Allgemeinen widmen, werden wir uns konkreten Fallbeispielen aus den politischen Kontexten von Thailand, Kambodscha und insbesondere Vietnam widmen. In diesem Zusammenhang werden wir unter anderem folgenden Fragen nachgehen: Wie wirkt sich das politische System – versinnbildlicht durch Politik und Macht – auf konkrete Gender Beziehungen aus? Welchen Einfluss hat beispielsweise die in Vietnam vorherrschende „Zwei-Kind- Politik“ auf die Anzahl Kinder? Und inwiefern kann diese staatlich, verordnete „Zwei-Kind Politik“ zu Konflikten führen, wenn man bedenkt, dass in weiten Teilen der vietnamesischen Gesellschaft ein Sohn als Voraussetzung für eine „glückliche Familie“ gilt? In diesem Seminar werden sowohl schriftliche Quellen wie auch audiovisuelle Medien Verwendung finden. Die Studierenden haben zudem die Möglichkeit anhand eigener Recherchen und in Absprache mit der Dozentin weiterführende on-line und offline Materialien beizuziehen. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Freie Studienleistungen Ethnologie MA Hauptseminar im Bereich Politik und Recht Hauptseminar im Modul Wahlschwerpunkt Ethnologie & Wirtschaft Hauptseminar in Ethnologie Profilierungsbereich Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie MA Weitere Studienleistungen im Modul Weltgesellschaft Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (4 Cr) Kontakt: angelica.wehrli@unilu.ch Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Literatur Eine Literaturliste zu den einzelnen Themen sowie zu den Sitzungen wird am Anfang des Seminars elektronisch bereitgestellt. Zur Einstimmung und Vorbereitung auf das Thema eignen sich folgende Quellen: Lee, Hock Guan 2004: Civil Society in Southeast Asia. Copenhagen, Singapore: NIAS Press; Institute of Southeast Asian Studies. Rydstrøm, Helle (Ed.) 2010: Gendered Inequalities in Asia. Configuring, Contesting and Recognizing Women and Men. Copenhagen: NIAS Press. Peletz, Michael 2012: Gender, Sexuality, and the State in Southeast Asia. The Journal of Asian Studies. Vol. 71 (4): 895-917. 29 Anthropology of the body Dozent/in: Dr. phil. Anika König Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Wöchentlich Mo., 12:15 - 14:00, ab 18.09.2017 FRO, 3.B01 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Masterseminar Inhalt: Die Anthropologie des Körpers hat sich vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem wichtigen Bereich der Ethnologie entwickelt. Während philosophische, feministische und poststrukturalistische Ansätze der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sich zwar verstärkt mit der Thematik 'Körper' beschäftigten, sie aber auf einer sehr abstrakten Ebene behandelten, hat sich in den letzten Jahren eine Reihe von AnthropologInnen dem Thema auf andere, direktere Weisen, genähert. Diese reichen von der direkten und explizit körperlichen Teilnahme von EthnographInnen an sozialen Praktiken (wie es z.B. Loic Wacquant durch das Training in einem Chicagoer Boxstudio gezeigt hat oder Paul Stoller durch seine Ausbildung zum Zauberer bei den Songhay in Mali und Niger) bis hin zu einem Fokus auf körperlichen Praktiken und Empfindungen der Subjekte ethnographischer Forschungen (z.B. Bourgeois' und Schonbergs Studien mit Drogenabhängigen in den USA oder Temans Forschungen mit Leihmüttern und deren Auftraggeberinnen in Israel). Die Anthropologie des Körpers weist hier viele Überschneidungen mit anderen, verwandten, Themenbereichen der Ethnologie auf - insbesondere der Ethnologie der Sinne, der Medizinethnologie, sowie phänomenologischen Ansätzen. In diesem Seminar werden einige Studien aus dem Bereich der Anthropologie des Körpers exemplarisch vorgestellt anhand derer sowohl theoretische als auch praktische Fragen näher behandelt werden. Während es auf der theoretischen Ebene um die Rolle des Körpers in der Anthropologie/Ethnologie und aktuelle Diskussionen innerhalb der Disziplin gehen soll, werden die praktischen Fragen sich in erster Linie um die Möglichkeiten drehen, die wir als EthnologInnen haben, unseren eigenen Körper bzw. körperliche Wahrnehmungen und Erfahrungen derjenigen, mit denen wir arbeiten, in unsere Forschungen und deren schriftliche Ausarbeitungen einzubringen. Voraussetzungen: Dieses Seminar ist für Studierende ohne Vorkenntnisse nicht geeignet. Vertrautheit mit den wichtigen Konzepten der Ethnologie ist eine Voraussetzung für die Teilnahme. Außerdem sollten die Fähigkeiten und die Bereitschaft bestehen, vorrangig englischsprachige Texte zu lesen. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: wöchentlich Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie MA Masterseminar in Ethnologie Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie MA Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (4 Cr) Kontakt: anika.koenig@fu-berlin.de Hörer/innen: Teilnahme nach Vereinbarung Literatur Bourgeois, P., and J. Schonberg. 2009. Righteous Dopefiend. Berkeley: University of California Press. Stoller, P. 1997. Sensuous Scholarship. Philadelphia: University of Pennsylvania Press. Teman, E. 2010. Birthing a Mother: The Surrogate Body and the Pregnant Self. Berkeley: University of California Press. Wacquant, L. 2004. Body & Soul: Notebooks of an Apprentice Boxer. Oxford et al.: Oxford University Press. 30 Märkte Dozent/in: Prof. Dr. Rainer Diaz-Bone Prof. Dr. Jürg Helbling Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Termine: Wöchentlich Mi., 10:15 - 12:00, ab 20.09.2017 FRO, 4.A05 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Masterseminar Inhalt: Märkte gelten als zentrale Institutionen der verschiedensten Wirtschaftsformen und der verschiedensten Gesellschaften. Aber was sind Märkte eigentlich und wie funktionieren sie? Welche Arten von Märkten kann man unterscheiden? Wie werden Märkte durch Akteure hergestellt und gehandhabt? Die Ethnologie und die Soziologie haben verschiedene Ansätze zur Analyse der unterschiedlichen Marktformen und Marktpraktiken entwickelt. Märkte werden hierbei auch unterschiedlich konzipiert, als Mechanismen, als Räume, als Orte mit Regeln etc. Das Seminar soll einen transdisziplinären Abriss dieser Ansätze geben und in die Marktethnologie und die Marktsoziologie einführen. Voraussetzungen: Für Studierende im MA Soziologie: Grundausbildung in Theorie und Methoden. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfung: Aktive Teilnahme: vorbereitendes Bearbeiten von Fragen zur Lektüre sowie eine Kurzpräsentation. Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie MA Masterseminar im Modul Wahlschwerpunkt Ethnologie & Wirtschaft Masterseminar im Modul Wahlschwerpunkt Soziologie & Wirtschaft Masterseminar im Modul Weltgesellschaft Masterseminar in Ethnologie Masterseminar in Soziologie Masterseminar Institutionenanalyse Masterseminar Wirtschaft Masterseminar Wirtschafts- und Politikethnologie Studienschwerpunkt Kulturmanagement Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie MA Weitere Studienleistungen im Fach Soziologie MA Weitere Studienleistungen im Sozialwissenschaftlichen Schwerpunkt Wirtschafts- und Politikethnologie Weitere Studienleistungen in der Sozialwissenschaftlichen Vertiefung Institutionenanalyse Weitere Studienleistungen in der Sozialwissenschaftlichen Vertiefung Wirtschaft Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Details siehe "Prüfung" (4 Cr) Kontakt: rainer.diazbone@unilu.ch / juerg.helbling@unilu.ch Hinweise: Hinweis für Studierende der Ethnologie: Das Seminar kann von MA- Studierenden, aber auch von fortgeschrittenen BA-Studierenden besucht werden. Material: wird über OLAT zugänglich gemacht. Literatur wird in einem Syllabus bekannt gemacht. 31 Interdisziplinäres Forschungskolloquium ‚Wandel der Familie im Kontext von Migration und Globalisierung’ Dozent/in: Prof. Dr. Bettina Beer Prof. Dr. Stephanie Klein Laura Katharina Preissler, M.A. Durchführender Fachbereich: KSF \ Ethnologie Termine: Mo., 18:15 - 20:00, ab 09.10.2017 FRO, 3.B01 Mo., 18:15 - 20:00, ab 23.10.2017 FRO, 4.B01 Mo., 18:15 - 20:00, ab 06.11.2017 FRO, 3.B01 Mo., 18:15 - 20:00, ab 20.11.2017 FRO, 3.B01 Mo., 18:15 - 20:00, ab 04.12.2017 FRO, 3.B01 Studienstufe: Bachelor / Master / Doktorat Veranstaltungsart: Kolloquium Inhalt: Das erste Forschungskolloquium des neuen universitären Forschungsschwerpunkts ‚Wandel der Familie im Kontext von Migration und Globalisierung’ dient dem offenen Austausch der an dem Projekt dem Beteiligten und schafft einen Rahmen, in dem die Projekte des Forschungsschwerpunkts vorgestellt und diskutiert werden können. Migration und Globalisierungsprozesse verändern das Alltagsleben von Menschen und ihre Beziehungen zueinander und stellen weltweit immer stärker die unterschiedlichen Familienkonzepte in Frage. Diese Entwicklung erfasst inzwischen auch kirchliche und politische Debatten sowie die Gesetzgebung und die Rechtspraxis. Der transdisziplinäre, von der Theologischen Fakultät, Rechtswissenschaftlichen Fakultät und Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern getragene Forschungsschwerpunkt untersucht Pluralisierungsprozesse sowie den Wandel von Familie und Verwandtschaft im Kontext von Migration und Globalisierung. Neue familiäre Lebensformen etwa von Ein-Eltern-Familien und gleichgeschlechtlichen Paaren und neue Technologien wie beispielsweise Kommunikations- und Reproduktionstechnologien haben bestehende kulturelle, religiöse und rechtliche Vorstellungen und Normen bereits auf den Prüfstand gestellt. Die daraus erwachsenden Fragen und Herausforderungen werden mit der zunehmenden Mobilität und den Migrations- und Fluchtbewegungen der Menschen noch deutlicher. Unterschiedliche Formen der geschlechtlichen Orientierung werden öffentlich; sie verändern das Selbstverständnis von Familien und drängen auf gesellschaftliche und rechtliche Anerkennung. Neue Reproduktionstechnologien ermöglichen es, dass mehr als zwei Elternteile – häufig auch transnational – an der Entstehung eines Kindes beteiligt sind und tragen ebenfalls zur Veränderung des Verständnisses von Verwandtschaft und Familienformen bei. Auch wenn die Globalisierung von Vorstellungen möglicher Familienformen und die internationale Mobilität von Menschen zwei verschiedene Prozesse sind, sind sie dennoch gleichermassen charakteristisch für moderne Lebensweisen. Beide Prozesse sind eng miteinander verbunden, und werden langfristig immer enger miteinander verknüpft sein. Daraus ergeben sich die zentralen Fragestellungen des transdisziplinären Forschungsschwerpunktes: Wie verändern sich familiäre Beziehungen und verwandtschaftliche Praktiken im Kontext von Migration und Globalisierung? Wie wirkt sich dieser Wandel auf gesellschaftliche, religiöse und rechtliche Diskurse und Institutionen aus? Fragen der kulturellen Vielfalt und der Wandlungsprozesse von Familie, der religiösen Orientierungen und rechtlichen Reglungen werden in den Forschungsprojekten anhand verschiedener Fallstudien untersucht. Ziel des universitären Forschungsschwerpunkts ist es, den interdisziplinären Austausch der Fakultäten anzuregen, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, Studierende für zentrale Forschungsfragen zu interessieren und sie in die Forschungsarbeit einzubeziehen. Zudem dient der Schwerpunkt der nationalen und internationalen Vernetzung und Sichtbarkeit der Universität Luzern. Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA 32 Freie Studienleistungen Ethnologie MA Pastoraltheologie Wahlbereich: Leistungen an der Theologischen Fakultät Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (2 Cr) Aktive Teilnahme (2 Cr, nur für Modul Freie Studienleistungen Ethnologie BA) Kontakt: bettina.beer@unilu.ch /stephanie.klein@unilu.ch /laura.preissler@unilu.ch Hinweise: Je nach Fakultät und Absprache ist der Erwerb von Credits möglich (TF: 0,5 Cr). Hörer/innen: Offen für Hörer/innen 33 Anrechenbare Lehrveranstaltungen aus anderen Fachbereichen Buddha, Dharma, Sangha: Grundzüge des Buddhismus Dozent/in: Prof. Dr. phil. Martin Baumann Durchführender Fachbereich: KSF \ Religionswissenschaft Termine: Wöchentlich Mi., 10:15 - 12:00, ab 27.09.2017 FRO, 3.B48 Studienstufe: Bachelor / Master Veranstaltungsart: Vorlesung Inhalt: Der Buddhismus besteht bei näherer Betrachtung aus einer Vielzahl kultureller und landestypisch geprägter Traditionen und "Buddhismen". Mit der Verbreitung in Länder ausserhalb Asiens entstehen derzeit weitere kulturell geprägte Buddhismen, sei es in Nordamerika, Südafrika oder Europa. Dennoch lassen sich anhand der "Drei Juwelen" von Buddha, Dharma (Lehre) und Sangha (Gemeinschaft) Gemeinsamkeiten benennen, auf die sich alle buddhistischen Traditionen zurück beziehen. Die Vorlesung wird überblicksartig Grundbegriffe des Buddhismus darstellen und seine geschichtliche Entwicklung in den Ländern Asiens skizzieren. Zur Sprache kommen der "südliche" (Theravada) in Sri Lanka/Thailand/Burma und der "nördliche" Buddhismus (Mahayana) in China, Japan und Tibet; ihre jeweiligen Konzepte und religiösen Praktiken. Neben den philosophie- und ideengeschichtlichen Aspekten ist dabei auch auf die Lebenspraxis und die Meditationsformen der verschiedenen Traditionen einzugehen. Zugleich sollen begleitend Ausprägungen und Schulen des Buddhismus in der Schweiz und Europa benannt werden. Lernziele: Ziel der Vorlesung ist, überblicksartig religionsgeschichtliche Kenntnisse zur Entstehung und Entwicklung buddhistischer Traditionen zu vermitteln. Wichtigste Begriffe, grundlegende Lehrkonzepte sowie Glaubens- und Meditationspraktiken werden vorgestellt, so dass Studierende idealisierende Fremdbilder über Buddhismus hinterfragen können. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Prüfung: Klausur am Ende der VL Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Freie Studienleistungen Ethnologie MA Freie Studienleistungen Religionswissenschaft BA Freie Studienleistungen Religionswissenschaft MA Profilierungsbereich Vorlesung im Basismodul Religion Vorlesung im Bereich Religionsgeschichte Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie MA Weitere Studienleistungen im Fach Religionswissenschaft BA Weitere Studienleistungen im Fach Religionswissenschaft MA Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme, Klausur (2 Cr) Kontakt: relsem@unilu.ch Hinweise: Die Vorlesung beginnt erst in der zweiten Woche, am 27.9.2017. Material: Vorlesungsskript Literatur Bechert, Heinz/Gombrich, Richard (Hg.), Die Welt des Buddhismus, München 1984, Neuaufl. 1995. Harding, John (eds.), Studying Buddhism in Practice, London: Routledge 2011. Keown, Damien, Der Buddhismus. Eine kurze Einführung, Stuttgart: Reclam 2004. Kleine, Christoph/Freiberger, Oliver, Buddhismus: Handbuch und kritische Einführung, Göttingen 2010. 34 Lüge Dozent/in: Prof. Dr. phil. Christiane Schildknecht Prof. Dr. phil. Dieter Teichert Durchführender Fachbereich: KSF \ Philosophie Termine: Wöchentlich Di., 14:15 - 16:00, ab 19.09.2017 FRO, 4.B02 Studienstufe: Bachelor / Master Veranstaltungsart: Hauptseminar Inhalt: Nicht erst seit der Aktualität sogenannter Fake-News ist das Thema «Lüge» zentraler Bestandteil der Philosophie. Als Gegenbegriff zu «Wahrheit» oder «Aufrichtigkeit» haben sich Philosophen von Augustinus über Kant und Nietzsche bis hin zur Gegenwart in erkenntnistheoretischer, sprach- oder moralphilosophischer Hinsicht mit der Lüge befasst. Das Seminar wird anhand zentraler Positionen den philosophischen Stellenwert der Lüge kritisch diskutieren. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Turnus: Wöchentlich Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Freie Studienleistungen Ethnologie BA Freie Studienleistungen Ethnologie MA Freie Studienleistungen Philosophie BA Freie Studienleistungen Philosophie MA Hauptseminar im Bereich Theoretische Philosophie Wahlmodul Kultur- und Sozialwissenschaften Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie BA Weitere Studienleistungen im Fach Ethnologie MA Weitere Studienleistungen im Fach Philosophie BA Weitere Studienleistungen im Fach Philosophie MA Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (Referat) (4 Cr) Kontakt: christiane.schildknecht@unilu.ch / dieter.teichert@doz.unilu.ch Literatur zur Einführung: H. Weinrich, Linguistik der Lüge, München 2016. 35 Relationale Soziologie: Theoretische Ansätze und empirische Studien Dozent/in: Ass.-Prof. Sophie Mützel Durchführender Fachbereich: KSF \ Soziologie Termine: Wöchentlich Mo., 12:15 - 14:00, ab 18.09.2017 FRO, 4.A05 Studienstufe: Master Veranstaltungsart: Masterseminar Inhalt: In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der relationalen Perspektive in der Soziologie, wie sie seit einigen Jahren aus ganz unterschiedlichen Strömungen in der soziologischen Theorie diskutiert wird. Der analytische Blick liegt dabei nicht auf einzelnen Variablen, sondern auf den Beziehungen zwischen Akteuren und den Strukturen und Mustern solcher Beziehungen. Dazu gehört die kulturelle Wende in der Netzwerkforschung genauso wie die neuere französische, pragmatische Soziologie und die Akteur-Netzwerk Theorie. Im ersten Teil des Seminars werden wir einschlägigen Texte dieser theoretischen Strömungen kennenlernen, um dann im zweiten Teil empirische Beispielen zu diskutieren. Das Seminar soll einen Überblick über unterschiedliche theoretische Strömungen in der modernen Soziologie geben sowie Anhaltspunkte liefern, wie theoretische Konzeption und empirisches Material miteinander verbunden werden können. Eine Bereitschaft zum Lesen englischer Texte ist vonnöten. Empfohlen wird der Besuch von Veranstaltungen zur Netzwerkanalyse, zur computergestützten Textanalyse oder zum sozialwissenschaftlichen Arbeiten mit Twitter-Daten, die ebenfalls im HS2017 stattfinden. Umfang: 2 Semesterwochenstunden Sprache: Deutsch Anrechnungsmöglichkeit/en: Begleitseminar Elective courses Freie Studienleistungen Soziologie MA Masterseminar aus dem Bereich qualitative Sozialforschung Masterseminar im Modul Medien und Netzwerke Masterseminar im Modul Theorien (MA Soziologie) Masterseminar in Soziologie Methodenseminar Methodische Lehrveranstaltungen Weitere Studienleistungen im Fach Soziologie MA Weitere Studienleistungen im Modul Medien und Netzwerke Prüfungsmodus / Credits: Aktive Teilnahme (an den Diskussionen und 4 Memos) (4 Cr) Begrenzung: Das Seminar ist auf 30 Teilnehmende begrenzt. Übersteigen die Anmeldungen die verfügbaren Seminarplätze, erhalten Studierende, welche dieses Seminar als Begleitseminar zum Modul Forschung-Praxis-Methoden im MA Socom besuchen, Vorrang. Die übrigen Seminarplätze werden unter den angemeldeten und an der 1. Sitzung anwesenden Studierenden verlost. Kontakt: sophie.muetzel@unilu.ch Material: Texte werden über OLAT zugänglich gemacht. Literatur Abbott, Andrew. 1988. "Transcending General Linear Reality." In: Sociological Theory 6, S. 169-188. Mohr, John. 1998. "Measuring meaning structures." In: Annual Review of Sociology 24, S. 345-370. Latour, Bruno. 2007. Eine neue Soziologie für eine neue Gesellschaft. Frankfurt: Suhrkamp. Ethnologisches Seminar Lehrveranstaltungen im Herbstsemester 2017 MONTAG DIENSTAG MITTWOCH DONNERSTAG 08.15-10.00 Werner Egli PS „Einführung in die Ethnologie“ 3.B47 10.15-12.00 Werner Egli PS „Klassiker der Ethnologie: Texte aus 2 Jahrhunderten“ 4.B47 Jürg Helbling Vorlesung „Akteure und Strategien“ 4.B02 Jürg Helbling Rainer Diaz-Bone MAS „Märkte“ 4.A05 Angelica Wehrli HS „Politik, „Macht“ und Gender in Südostasien“ 4.B51 12.15-14.00 Anika König MAS „Anthropology of the body“ 3.B01 Peter Larsen Methodenseminar „Qualitative methods and ethnographic fieldwork “ 3.B47 Angelica Wehrli PS „Religion und religiöse Praxis in (post-) sozialistischen Gesellschaften“ 4.B51 14.15-16.00 Anika König Vorlesung „Einführung in die Ethnologie“ 4.B47 Eva Keller HS „Ethische und politische Aspekte des globalen Naturschutzes“ 4.B02 Jürg Helbling PS Einführung in die Politik- und Rechtsethnologie HS11 Sara Dürr PS „Ethnographie der Philippinen“ HS11 16.15-18.00 Mehdi Sahebi 14-tägig, ab 25.09.17 HS „Der ethnografische Film zwischen Beobachtung und Inszenierung“ 3.B52 Joachim Görlich HS „Gabentausch in Melanesien: Theoretische Perspektiven" 3.B57 18.15-20.00 Mehdi Sahebi 14-tägig, ab 25.09.17 HS „Der ethnografische Film zwischen Beobachtung und Inszenierung“ 3.B52 Jürg Helbling: Kolloquium für BA und MA Studierende (zusammen mit Werner Egli) Termin nach Vereinbarung Beer, Klein, Preissler: Interd. Forschungskolloquium ‚Wandel der Familie im Kontext von Migration und Globalisierung’ Daten Montag: 9.10, 23.10 (4.B01), 6.11, 20.11, 4.12 von 18.15-20.00 (3.B01) Sabri Bispo: “World Bank and human rights” (Peter Larsen) Jonas Koeppel: “Biotrade interventions and the transformation of producer livelihoods” (Peter Larsen) Vanessa Salamanca: “Indigenous peoples’ right to prior consultation in Colombia” (Peter Larsen)

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    Erstellungsdatum: 21.11.2017

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    \376\377\000A\000r\000b\000e\000i\000t\000 \000M\000A\000S

    Seitenzahl) bspw. beispielsweise d.h. das heisst Diss. Dissertation E. Erwägung EMRK europäische [...] Habilitation Hrsg. Herausgeber i.V.m. in Verbindung mit lit. littera(e) m.a.W. mit anderen Worten m.E.

    Grösse: 305 KB

    Erstellungsdatum: 09.06.2016

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    001

    in a Zurich bank); Mintz, S. W. (1986). Sweetness and power: The place of sugar in modern history [...] . Berlin: Reimer; Bernard, H. Russell. 2006. Research Methods in Anthropology: Qualitative and [...] einer eigenen Seminararbeit. D.h.: Die Studierenden suchen eine Betreuungsperson für eine Pro-/

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    Erstellungsdatum: 22.12.2021

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