Alte Muster, neue Aufbrüche. Was die Arendt-Lektüre uns für unseren Umgang mit Algorithmen lehren kann.

Prof. Dr. Lisa Herzog (University of Groningen)

Alte Muster, neue Aufbrüche. Was die Arendt-Lektüre uns für unseren Umgang mit Algorithmen lehren kann. 

Online-Vortrag & Diskussion: Dienstag, 23. Februar 2021, 20:00 bis ca. 21:30 Uhr

Immer mehr Lebensbereiche werden von algorithmischen Entscheidungssystemen (mit)geprägt. Doch wie unterscheiden sich diese vom menschlichen Handeln? Anhand von Hannah Arendt, einer großen Denkerin des menschlichen Handelns, lassen sich drei Dimension von letzterem entwickeln: Pluralität, Natalität und Urteilskraft. In dem Vortrag diskutiere ich, warum Algorithmen - die auf dem Prinzip der Fortschreibung alter Muster beruhen - diese Dimensionen nie erreichen können, und was sich daraus für die Legitimität der Anwendung algorithmischer Entscheidungssysteme ableiten lässt. 

Kurz-CV Lisa Herzog

Lisa Herzog ist Professorin für Philosophie an der Universität Groningen und dem dortigen Center for Philosophy, Politics and Economics. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Wirtschaftsphilosophie, Ideengeschichte des ökonomischen und politischen Denkens, und Wirtschaftsdemokratie. Sie ist u.a. Autorin von Freiheit gehört nicht nur den Reichen (Beck, 2013) und Die Rettung der Arbeit. Ein politischer Aufruf (Hanser Berlin, 2019). 

https://www.rug.nl/staff/l.m.herzog/

Weitere Informationen:
Diese Online-Veranstaltung kostet 50 CHF (gratis für aktuell eingeschriebene Weiterbildungsteilnehmerinnen und- teilnehmer).
​​​​​​​Anmeldeschluss: Montag, 22. Februar 2021.

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