Ergebnisse des Forschungsprojektes zur Forschungsevaluation in der Theologie

Workshop, 27. Januar 2017

Der Anlass findet in der UniS, Schanzeneckstrasse Bern, in Raum 119 (Untergeschoss) statt.

Im Forschungsprojekt wurden im Austausch mit den Forschenden geeignete Qualitätskriterien und Indikatoren zur Beurteilung der Qualität der Forschung und zur Abbildung von Forschungsprofilen zusammengestellt. Dabei wurden einerseits die innertheologische Vielfalt und andererseits die Vielfalt von Evaluationszielen berücksichtigt. Die Projektergebnisse werden derzeit in einer Softwareanwendung zur Analyse und Visualisierung von Forschung implementiert. Ziel ist es, 2017 an einigen Universitäten die Forschungsresultate in verschiedenen Evaluationssituationen partiell zu erproben.

 

Am Workshop sollen die Ergebnisse der Forschungs- und Implementationsprojekte vorgestellt und Möglichkeiten der Erprobung in theologischen Fakultäten der Schweiz diskutiert werden. Zugleich dient der Anlass als formaler Projektabschluss.

 

Ablauf

13.15  Begrüssung (Wolfgang Schatz)

13.25 Das SUK-Programm P3 „Performances de la recherche en sciences humaines et sociales“ (Alexander Hasgall)

13.45  Input: Bericht zu den Ergebnissen des Theologie-Projekts (Silvia Martens)

14.30 Input: Wie können die Projektergebnisse in die Evaluationspraxis einfliessen? (Wolfgang Schatz)

15.00 Diskussion im Plenum über Möglichkeiten der Nutzung der Ergebnisse in den Theologischen Fakultäten in der Schweiz

15.30 Schluss

anschliessend Kaffee & Kuchen und Möglichkeit die Diskussion fortzusetzen

 

 

Workshopleitung und Moderation

 

Dr. Wolfgang Schatz, Akademischer Direktor, Universität Luzern (Projektleitung)

Dr. Silvia Martens (Projektmitarbeiterin)

 

Kontakt

Silvia Martens (silvia.martensremove-this.@remove-this.unilu.ch, Tel.: 041 229 51 25)

 

 

 

 

 

Workshop „Forschungsevaluation in der Theologie“

Fragen der Qualitätssicherung in der Wissenschaft und der Messbarkeit von Forschungsleistungen haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Bisher verwendete Evaluationsinstrumente werden jedoch als für die Geistes- und Sozialwissenschaften (GSW) ungeeignet erachtet. Im Rahmen unseres Forschungsprojektes suchen wir im Austausch mit Fachvertreterinnen und Fachvertretern der Theologie in der Schweiz nach geeigneten Kriterien für die Beurteilung der Qualität theologischer Forschung und formulieren Empfehlungen für ihre Anwendung in verschiedenen Evaluationsszenarien. Über den Projektstand (Kriterienset, konkretisierende Indikatoren und deren Gewichtung) sowie generelle Richtlinien und Empfehlungen für Evaluationen in der Theologie möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Wir laden Sie dazu herzlich zum Workshop „Forschungsevaluation in der Theologie“ ein. Geplant ist eine Halbtagesveranstaltung in Bern, die mit einem Stehlunch ab 12 Uhr beginnen und gegen 16.45 Uhr ausklingen soll:

 

Datum und Zeit

Freitag, den 10. Juni 2016

12.15-16.45 Uhr

 

Ort

Universität Bern / UniS (Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern)

Raum A-119

 

Workshopleitung und Moderation

Dr. Wolfgang Schatz, Akademischer Direktor, Universität Luzern (Projektleitung)

Désirée Donzallaz, Leiterin Dienststelle für Evaluation und Qualitätsmanagement, Universität Freiburg (Projektleitung)

Dr. Silvia Martens (Projektmitarbeiterin)

 

Mehr Informationen zum Projekt erhalten Sie unter folgendem Link: https://www.unilu.ch/forschungsleistungen-theologie

 

Anmeldung

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 29. Mai 2016 an:

Dr. Silvia Martens (silvia.martensremove-this.@remove-this.unilu.ch), Mitarbeiterin im Projekt "Ressourcen-basiertes Instrument zur Abbildung geisteswissenschaftlicher Forschung am Beispiel der Theologie"

Alle am Workshop angemeldeten Personen erhalten ca. 2 Wochen vor dem Workshop einen Kurzbericht über die bisherigen Projektresultate sowie detaillierte Informationen zum Tagesablauf.

 

 

 

3-stufige Online-Befragung

Zur Bestimmung geeigneter Qualitätskriterien für theologische Forschung führen wir vom Herbstsemester 2014 bis Herbstsemester 2015 eine 3-stufige Expertenbefragung unter den Forschenden aller theologischer Fakultäten/unter den Fachvertreterinnen und Fachvertretern der Theologie in der Schweiz durch.

Die 3-stufige Online-Befragung ist folgendermassen strukturiert:

  1. Fragebogen: Benennung bzw. Ergänzung von Kriterien und Unteraspekten sowie qualitativen und quantitativen Indikatoren, an denen sich die benannten Kriterien bzw. ihre Unteraspekte konkret festmachen lassen.  
  2. Fragebogen: Beurteilung der Wichtigkeit der Kriterien. 
  3. Fragebogen: Beurteilung der Angemessenheit verschiedener qualitativer und quantitativer Indikatoren für die jeweiligen Kriterien bzw. Unteraspekte. 

 

Erste Befragung im November-Dezember 2014:

Der Online-Fragebogen wurde im November 2014 zur Beantwortung an Professorinnen und Professoren sowie den oberen Mittelbau der theologischen Fakultäten der Universitäten Basel, Bern, Genf, Freiburg, Lausanne und Luzern verschickt.

Die Befragungsinhalte basierten auf einer Literaturrecherche (Fachliteratur zu Qualitätskriterien für geisteswissenschaftliche Forschung, Literatur zu Forschung in der Theologie) sowie auf Experteninterviews und Gruppendiskussionen mit Fachvertreterinnen und -vertretern der Universitäten Freiburg und Luzern zu Forschungsweisen in und geeigneten Qualitätskriterien für die Theologie.

Der Fragebogen diente der Ergänzung noch fehlender Kriterien und Unteraspekte sowie der Beschreibung konkreter Grössen, an denen sich die Aspekte eines Qualitätskriteriums erkennen oder festmachen lassen.

 

Zweite Befragung im April 2015:

In einer zweiten Befragung im April 2015 werden wir die Forschenden (einschliesslich des akademischen Nachwuchses) darum bitten die vervollständigten Kriterien zu bewerten. Sie sollen dann angeben, wie angemessen die Kriterien und ihre Unteraspekte jeweils zur Beurteilung von Forschungsleistungen in ihrem Fachbereich sind.


Dritte Befragung im November-Dezember 2015:

In einer dritten Befragung im Herbstsemester 2015 werden wir die Forschenden schliesslich um die Beurteilung möglicher – qualitativer und quantitativer – Indikatoren für das validierte Kriterienset bitten.