Studierende sind sportlicher als der Schweizer Durchschnitt

Im Frühling 2020 wurden 18'211 Studierende an 22 Schweizer Hochschulen online zum Thema "Sport und Studium" befragt. Dabei wurden nicht nur die verschiedenen Hochschulen und Hochschulsportorganisationen untereinander verglichen, sondern auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern analysiert. Die Bedeutung des Hochschulsports ist weiterhin hoch: Ein Drittel der gesamten Anzahl Sportstunden aller Studierenden entfällt auf ein Angebot aus dem Hochschulsport.

Wer an einer Schweizer Hochschule studiert, treibt rund 20 Prozent mehr Sport als der Schweizer Durchschnitt und  mehr als Gleichaltrige, die nicht an einer Hochschule immatrikuliert sind. 61 Prozent aller Studierenden gaben an, mehrmals pro Woche mindestens 3 Stunden Sport zu treiben. Gegenüber 2010 entspricht das einem Plus von 22 Prozent. Lediglich 5 Prozent aller Studierenden sind sportlich gar nie aktiv.

Sagenhafte 91 Prozent der Studierenden kennen das Sportangebot ihrer Hochschulsportorganisation an ihrer Hochschule, rund zwei Drittel von ihnen haben bereits mindestens einmal daran teilgenommen.

Auch die Studierenden der drei Luzerner Hochschulen (Universität Luzern, Hochschule Luzern und Pädagogische Hochschule Luzern) wurden befragt und haben dabei, neben allgemeinen Aussagen zu ihrem Sportverhalten, auch spezifisch den Hochschulsport Campus Luzern (HSCL) nach diversen Kriterien bewertet. Besonders erfreulich ist, dass 95 Prozent aller Studierenden den HSCL kennen (4% höher als der nationale Durchschnitt) und die Qualität der Sportangebote sehr hoch bewertet wurde. Sehr hohe Noten bekam der HSCL auch für die Kompetenz der Trainingsleitenden, die Freundlichkeit des Personals und bezüglich des Preis-Leistungs-Verhältnis.

Folgend findest du die Medienmitteilung zur Studie von Swiss University Sports.
Medienmitteilung von Swiss University Sports
Zum nationalen Bericht der Umfrage