An der Universität Luzern trafen sich am Mittwoch, den 27.3.2019 von 12-13 Uhr zum Thema Spitzensport und Studium und «best practise, Informationsblatt zur Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium an der PH Luzern» die Koordinatoren und Studienberatenden für Spitzensport und Studium der Hochschule Luzern, der PH Luzern, der PH Zug und der Universität Luzern. Gemeinsam wurde das Ziel formuliert, auf der Basis von «best practise» der PH Luzern von Stephan Zopfi an jeder Hochschule hochschulspezifische und eigene Informationsblätter bis 2021 zu initiieren.

In den Begrüssungsworten von Dr. sc. nat Wolfgang Schatz (Generalsekretär der Universität Luzern) und Markus Kälin (Leiter Sportförderung Kanton Luzern) unterstrichen sie die Wichtigkeit des Hauptthemas dieses Meetings. Einerseits durch persönliche Erfahrungen mit Spitzenathletinnen als Dozent an der ETHZ und andererseits durch das bevorstehende Projekt der Winteruniversiade Zentralschweiz 2021 oder die wichtige Zusammenarbeit der EDK und den Hochschulen. Mit der Teilnahme von Simon Niepmann (Swiss Olympic Spitzensport und Studium) signalisiert er deutlich, wie eng verbunden das Projekt Spitzensport und Studium von Swiss University Sports mit Swiss Olympic ist.

Marilen Matter (Projektleiterin Spitzensport und Studium bei Swiss University Sports) unterstreicht in ihrem Referat, dass klare Leitplanken oder Informationsblätter auf der Basis gesetzlicher Grundlagen einem Athleten und einer Athletin helfen können, um an grossen Wettkämpfen und im Studium erfolgreich zu sein (Amélie Dupasquier durfte sich an der Winteruniversiade in Krasnojarsk 2019 über zwei Silbermedaillen freuen, Studentin HES-SO, Physiotherapie). Die Gemeinsame Erklärung von swissuniversities und Swiss Olympic 2018 geben diesem Bestreben deutlich mehr Akzeptanz und motivieren die Koordinatoren zur Zusammenarbeit.

Das Hauptreferat von Stephan Zopfi (Dozent PH Luzern) zu «best practise» und dem Informationsblatt zur Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium an der PH Luzern, macht klar, wie wichtig es war, dass sich die Schulleitung der PH Luzern positiv für die Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium eigesetzt hat. Seit 2011 wurden Spitzensportler an der PH Luzern bei Anträgen zur Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium sinnvoll begleitet.

Um Studium und Spitzensport unter einen Hut zu bringen, können ausgewiesene Spitzensportlerinnen und -sportler ihr Studium an der PH Luzern individuell planen. Eine Broschüre von Swiss Olympic hilft interessierten Studierenden bei der Vorgehensweise.

Studierenden, die zeitgleich zum Studium Spitzensport betreiben, steht an der PH Luzern ein Beratungsangebot zur Verfügung. Bedingung für eine Studienflexibilisierung ist der Besitz einer Swiss Olympic Card oder ausnahmsweise eine Bestätigung des jeweiligen Sportverbandes, welche die Zugehörigkeit im Kader auf mindestens Stufe Swiss Olympic Talents Card Regional bestätigt.

Laut Stephan Zopfi hilft das seit 2018 rechtsgültige Informationsblatt zur Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium an der PH Luzern den Talenten bei der Planung ihrer sportlichen und privaten Zukunft und der Dualen Karriere.

«Today stars, tomorrows leaders», der Slogan von Swiss University Sports unterstreicht die Bemühungen, die auch hinter diesem Meeting Luzern 2019 und dem geplanten Folgetermin 2020 in Luzern stehen.

Nun ist der Ball bei den Hochschulen. Die Hochschulen müssen Strukturen und Modelle schaffen um für junge, Spitzensport treibende Studierende zum idealen Partner zu werden. Die Vorarbeit der PH Luzern mit dem Informationsblatt zur Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium ist eine grosse Stütze für die nächsten Schritte.

Die PowerPoint Präsentation sowie weitere Informationen zum Thema Spitzensport und Studium sind auf unserer Webseite zu finden.

Patrick Udvardi (Leiter Hochschulsport Campus Luzern, Koordinator Spitzensport und Studium HSCL)

5. April 2019