In Kurzvorträgen stellten Flavia Kleiner (Operation Libero) und Robert Unteregger (Stiftung Zukunftsrat) im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Zukunft im Fokus» ihre Perspektiven auf mittelfristige Entwicklungen und zukunftsfähige Antworten zur Rolle der Religion in der Schweiz der Zukunft vor. Organisiert wurde die Veranstaltung von der St. Charles Society und dem Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik (ZRWP) der Universität Luzern.

Flavia Kleiner

Robert Unteregger

Seit Jahrzehnten steigt in der Schweiz der Anteil konfessionsloser Menschen. Der Einfluss der etablierten Kirchen schwindet. Vor diesem Hintergrund referierten Flavia Kleiner und Robert Unteregger zu den Fragen, unter welchen Bedingungen Religionsgemeinschaften bestehen können und welche Rolle sie in der Zukunft der Schweiz spielen wollen oder können.

Nach der Premiere im Herbst 2016 fand die Veranstaltung «Zukunft im Fokus» nun am 24. Oktober in ihrer zweiten Ausführung im Marianischen Saal in Luzern statt. In diesem Ver­an­stal­tungsformat erhalten prominente Gäste die Gelegenheit, ihre Sicht zukünftiger Ent­wicklungen darzulegen und dabei Schnittstellen zwischen Religion und Ethik, Wirtschaft und Politik zu beleuchten.

Eröffnet wurde der Abend von alt Regierungsrat Anton Schwingruber, Präsident der St. Char­les Society, als Moderator führte Prof. Antonius Liedhegener (ZRWP/Universität Luzern) durch die Veranstaltung.

Dem Anlass wohnten rund sechzig interessierte Zuhörer bei. Ihrem Publikum gewährten die beiden Referenten Einblicke in persönliche Erfahrungen mit Religion und teilten ihre Gedanken und Analysen zur Frage der Zukunft von Religion und ihrem potentiellen Beitrag zu einer zukunfts­fähigen Schweiz.

Im Anschluss an die Redebeiträge folgte eine offene Diskussionsrunde und ein reger Austausch mit den Gästen, wobei die Bedeutung der Religionsthematik für die Schweiz kon­tro­vers aufgenommen und debattiert wurde.

David Zaugg, wissenschaftlicher Mitarbeiter
Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik

25. Oktober 2018