"Religiöse Zugehörigkeiten zwischen Identität und Integration": Zu diesem Thema findet im Frühlingssemester 2016 an der Universität Luzern eine öffentliche Vortragsreihe statt.

Symbole der Weltreligionen. (Bild: ©iStock.com/martinwimmer)

Wie müssen religiöse Identitäten wie auch gesellschaftliche Kontexte beschaffen sein, damit soziale und politische Integration gelingt? Welche sozialen Identitäten und Rahmenbedingungen begünstigen und befördern und welche verhindern Integration? Durch welche Reflexionen und Praktiken lassen sich religiöse Vielfalt, soziale Identitäten und gesellschaftliche Integration in eine fruchtbare, wechselseitig förderliche Beziehung bringen? Wie lässt sich ein Mittelweg zwischen rigider Identitätsbehauptung und latentem Identitätsverlust finden?

Um diese Fragen geht es an der Ringvorlesung des universitären Forschungsschwerpunkts
"Religion und gesellschaftliche Integration in Europa", die am 24. Februar startet. In der öffentlichen Vortragsreihe mit freiem Eintritt kommen mit Vorträgen aus soziologischer, religionssoziologischer, religionswissenschaftlicher, politikwissenschaftlicher, fundamentaltheologischer, kirchenhistorischer und dogmatischer Sicht Identitätskonstellationen und Integrationspotenziale religiöser Individuen, Gruppen und Gemeinschaften zur Sprache.

Ringvorlesung "Religiöse Zugehörigkeiten zwischen Identität und Integration"
mittwochs, 17.15–19 Uhr, Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Raum 3.A05

18. Februar 2016