Unter dem Titel "Weder gottgleich noch dämonisch: Argumente für die Vereinbarkeit des Kapitalismus mit dem Christentum" ist die ausführliche Fassung eines Referats von Dr. Gerhard Schwarz als Universitätsrede erschienen.

Der Kapitalismus stelle für viele Menschen, die in den christlichen Kirchen engagiert sind, ein Feindbild dar, schreibt Schwarz. Der Aufsatz soll zeigen, dass ein engagiertes Bekenntnis zum Christentum mit der Bejahung des Kapitalismus und einer liberalen Ordnung vereinbar sei, so der Publizist und ehemalige Direktor von Avenir Suisse weiter.

Der Text basiert auf einem Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung vom November 2016 mit dem Titel "Der Kapitalismus - ein Feindbild für die Kirchen?". Diese widmete sich dem Verhältnis zwischen Marktwirtschaft einerseits und katholischer und evangelisch-reformierter Kirche andererseits und wurde von der Wirtschaftswissenschaftlichen und der Theologischen Fakultät, dem Think-Tank Avenir Suisse und der Paulus Akademie organisiert.

Die Luzerner Universitätsreden enthalten öffentliche Vorträge, die an der Universität Luzern gehalten wurden. Damit sollen wissenschaftliche Inhalte an eine breite Öffentlichkeit vermittelt werden. Diese Publikationsreihe, die durch private Mittel finanziert wird, erscheint in unregelmässigen Abständen. In gedruckter Form sind die Luzerner Universitätsreden kostenlos beim Rektorat erhältlich

25. Januar 2018