Dr. Maria-Eva Aulich im Gastreferat an der Uni Luzern

"Macht an sich ist weder gut noch schlecht – es kommt auf die konkrete Ausgestaltung  drauf an“. Dies gibt Dr. Aulich den Studierenden zu Beginn ihres Referates mit auf den Weg. 

Dr. Aulich erklärt im Folgenden, auf Grundlage ihrer Forschung, Lehre und eigenen Erfahrungen, aus welchen Quellen Macht stammt und wie wir sie gezielt einsetzen können.

Doch warum treffen nun an sich mächtige und kluge Menschen oftmals scheinbar dumme Entscheidungen, welche nicht selten auch den Tod Unschuldiger mit einschliessen? Man erinnert sich hier an die vermeidbare, fatale Explosion der Challenger-Mission 1983, welche den Tod der gesamten Crew zur Folge trug. 

Die Gründe sind vielseitig doch auch oft erstaunlich banal. Missverständnisse, Selbstüberschätzung, Emotionen und erdrückende Erwartungen bringen uns dazu, offensichtlich irrationale Entscheidungen zu treffen. 

Um diesen Umständen Rechnung zu tragen, hat Aulich ein genauso einfaches, wenn auch tiefgreifendes Rezept zur Hand. 
Die Hinterfragung des eigenen Denkprozesses.
Will ich die Dinge anders sehen als sie sind? Habe ich alle Gegenargumente berücksichtigt? Welchen Erwartungen liegt meiner Entscheidung zu Grunde und bin ich mir überhaupt der Gefahren bewusst?

Fragen die man sich bereits im Voraus stellen sollte.

Zu guter Letzt interessiert uns aber doch noch eins. Was ist der Tipp unserer Expertin bezüglich dem Thema Macht und wie man sie erlangt an die jungen Studierenden?
„Erkennt eure eigene Macht, seid euch dieser bewusst, fördert euer Argumentationsgeschick und lernt, diese Dinge einzusetzen!“

Autor: Steven Wyss

Steven Wyss studiert Wirtschaft im 2. Semester
15. Mai 2019