Edmund Arens (Hg.), Gegenwart. Ästhetik trifft Theologie (QD 246), Freiburg-Basel-Wien 2012.

Bildende Kunst boomt, während die Kirche kriselt. Sensibilität für das Religiöse scheint sich aus dem Gotteshaus in den Kunsttempel zu verziehen. Hat die Kunst die Rolle der Religion übernommen? Hat das deutungsoffene Bild das eindeutig-autoritative Wort abgelöst? Oder ist im Rausch der Bilder die Gottesfrage ästhetisiert und anästhetisiert? Das Aufeinanderprallen, das Zusammenspiel, die Konsonanz oder Dissonanz von Kunst und Religion, Ästhetik und Theologie, sowie der Zusammenhang von Kunst und religiöser Erkenntnis ist Thema dieses Buches. Denn das christliche Bekenntnis hat durch die Menschwerdung Gottes einen ästhetischen Grundzug, demzufolge es keine sinnlichere Religion gibt als das Christentum.

Edmund Arens (Hg.), Gegenwart. Ästhetik trifft Theologie (QD 246), Freiburg-Basel-Wien 2012

2. Mai 2012