Erfolg für das Team der Universität Luzern am internationalen Moot Court in WTO-Recht (emc2): bei der ersten Teilnahme hat es sich für den Final in Genf qualifiziert. Dort treten im Juni Teams aus der ganzen Welt gegeneinander an.

Vanessa Oesch, Luisa Schwegler und Eva Diener (v.l.n.r.)

Ein Moot Court ist ein fiktives Gericht oder Schiedsgericht, vor dem Streitfälle ausgetragen werden. Die Jus-Studentinnen Vanessa Oesch, Luisa Schwegler und Eva Diener haben sich an der regionalen Austragung des emc2 in Wroclaw, Polen, in einem Feld von mehr als 40 europäischen Teams als eines von acht für den Final qualifiziert. Der Wettbewerb wird von der European Law Students’ Association (ELSA) ausgerichtet. Dabei wird die Verhandlung eines Handelsstreits zwischen zwei fiktiven Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) im Streitbeilegungsverfahren der WTO simuliert. Der diesjährige Fall dreht sich um die Frage, ob und unter welchen Umständen es die Abkommen der WTO erlauben, Klimaschutzmassnahmen zu ergreifen, welche in den Markt eingreifen.

Die drei Studentinnen haben sich während rund acht Monaten unter der Leitung von Prof. Dr. Nicolas Diebold und PD Dr. Mira Burri und dem Coaching von Dr. Charlotte Sieber-Gasser auf die Teilnahme vorbereitet. Nach der erfolgreichen Qualifikation für den Final werden sie nun im Juni die Gelegenheit haben, sich in den Räumlichkeiten der WTO in Genf mit Teams aus der ganzen Welt zu messen.

An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät gehören Moot Courts seit Jahren zum ständigen Lehrangebot. Interessierte Studierende haben die Möglichkeit, sich für sieben nationale und internationale Wettbewerbe zu bewerben. Dieses Jahr nahm erstmals ein Team der Universität Luzern am emc2 teil.

9. März 2018