Die vorliegende Untersuchung präsentiert die Ergebnisse einer empirisch-explorativen Untersuchung zu Unterrichtskonzepten von mehr als 800 Religionslehrpersonen in der Deutschschweiz.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Religionsunterricht in einer Gesellschaft stattfindet, die durch religiöse Vielfalt geprägt ist. Wie beurteilen Lehrerinnen und Lehrer, die einen konfessionellen Religionsunterricht anbieten, die religiöse Vielfalt? Welche Rolle spielt sie für ihren Unterricht? Die Ergebnisse zeigen pluralitätsfähige Lehrpersonen, die mit ihrem Unterricht die üblichen Vorbehalte gegenüber kirchlichem Religionsunterricht minimieren.

Für die derzeitige Diskussion liefert die Publikation einen wichtigen Beitrag zur Bedeutung und Form religiöser Bildung in der deutschsprachigen Schweiz. Neben der Untersuchung und der Einordnung der Ergebnisse bietet das Buch einen Überblick über die Entwicklung des Religionsunterrichts in der Schweiz und eröffnet Perspektiven für einen zukunftsfähigen Religionsunterricht.

Autoren/-innen

Monika Jakobs, Dr. theol., Jahrgang 1959, ist Professorin für Religionspädagogik an der Universität Luzern.

Thomas Englberger, Dipl.-Theol., Dipl.-Soz., Jahrgang 1967, ist Mitarbeiter im Pastoralamt des Bistums St. Gallen sowie am Observatoire des religions en Suisse (ORS) in Lausanne.

Dominik Helbling, Jahrgang 1972, arbeitet in der Schulentwicklung des Kantons Luzern und in der Lehrerinnen- und Lehrer-Weiterbildung.

Ulrich Riegel, Dr. theol., Jahrgang 1966, ist Professor für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Universität Siegen. 

1. Dezember 2009