Laut Prof. Dr. Christoph A. Schaltegger wäre der Ausbau der Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU durch die Unionsbürgerrichtlinie mit Risiken für den Arbeitsmarkt und die öffentlichen Finanzen verbunden.

Laut Prof. Dr. Christoph A. Schaltegger spielt vor allem das Arbeitsmarktprofil möglicher Zuwanderer eine Rolle. Währenddem Menschen mit spezifischem Fachwissen eher positiv profitieren würden, entsteht vor allem im Niedriglohnsegment ein Lohndruck nach unten. In der Folge könnte die Einführung eines Mindestlohnes zu Arbeitslosigkeit in diesem Bereich führen. Mögliche negative Effekte sind auch im Bereich der öffentlichen Finanzen durchaus denkbar, da das Sozialhilfeniveau in der Schweiz im Vergleich zur EU deutlich attraktiver ist.

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2. April 2019