Die zehn häufigsten Fragen bei Gesuchseingaben an die Forschungskommission (FoKo) sind:

Welche Forschungsvorhaben unterstützt die FoKo?

Die FoKo will Forschung ermöglichen. Sie unterstützt gemäss internen Richtlinien Forschungsprojekte, Drittmittelgesuche (Anschubfinanzierungen mit und ohne Bridge), Sabbatical für angestellte Postdocs (SpeedUp), Publikationen, fremdsprachige Lektorate, Vermittlungsprojekte, die Organisation und die Teilnahme von bzw. an Tagungen, Forschungsretraiten und internationalen Austausch. Siehe: FoKo-Merkblatt, § 4.

Wer ist antragsberechtigt?

Das wissenschaftliche Universitätspersonal, ab Postdoc. Doktorierende sind nicht antragsberechtigt. Siehe: FoKo Reglement, § 4.

Wie viele Eingabetermine pro Jahr gibt es?

Es gibt vier reguläre Eingabetermine pro Jahr. Siehe: Website, FoKo-Gesuche.

Ist es möglich, ausserterminlich und rückwirkend Gesuche zu stellen?

Gesuche für Beiträge in der Höhe bis maximal CHF 8‘000 sind ausserterminlich möglich, wenn die Dringlichkeit stichhaltig begründet ist. Die FoKo behandelt solche Gesuche im Umlaufverfahren. Siehe: FoKo-Merkblatt, § 3.b).

Kleinere Gesuche in der Höhe bis maximal CHF 1‘000 können laufend behandelt und vom Foko-Präsidenten entschieden werden. Siehe FoKo-Reglement, § 8.2.

Die FoKo behandelt rückwirkende Gesuche nicht. Siehe: FoKo-Merkblatt, § 3.

Die FoKo fördert Forschungsvorhaben in der Regel nach dem Prinzip der Subsidiarität. Was bedeutet dieses Prinzip und wann ist es erfüllt?

Die FoKo fördert Forschungsvorhaben wie zum Beispiel Projekte und Tagungen in der Regel ergänzend (subsidiär) zu weiteren Geldgebern. Sie erwartet, dass mindestens die Hälfte des Finanzierungsbedarfes mit Drittmitteln gedeckt oder im negativen Fall eine Begründung geliefert wird unter Beilegung der vergeblichen Bemühungen (Absagen). Dem Subsidiaritätsprinzip nicht unterstellt sind Anschubfinanzierungen, die Unterstützung von Publikationen und fremdsprachigen Lektoraten sowie die Förderung des Austausches innerhalb der Universität und auf internationaler Ebene. Siehe: FoKo-Merkblatt, § 4.

Was ist bei Gesuchen an die FoKo formell zu beachten?

Für jedes FoKo-Gesuch müssen das entsprechende Antragsformular ausgefüllt und die verlangten Beilagen angefügt werden. Das Gesuch soll mit allen Unterlagen bitte in einem einzigen pdf an die FoKo eingereicht werden an: fokoremove-this.@remove-this.unilu.ch, zuhanden des FoKo-Präsidenten. Siehe: FoKo-Formulare

Nach welchen Kriterien und Prioritäten beurteilt die FoKo die Gesuche?

Die wichtigsten Kriterien zur Beurteilung von FoKo-Gesuche sind die wissenschaftliche Qualifikation der Forschenden und die wissenschaftliche Qualität des beantragten Forschungsvorhabens. Bei den Förderungsprioritäten sind Forschungsprojekte und Anschubfinanzierungen vorrangig, gefolgt von Tagungen und Publikationen. Die Kriterien und Prioritäten sind im FoKo-Reglement aufgelistet. Siehe: FoKo-Reglement, § 7.1 und 7.2.

Wie lange dauert es, bis ich den FoKo-Entscheid erhalte?

Die Gesuchstellenden erhalten den schriftlichen FoKo-Bescheid in der Regel eine Woche nach der FoKo-Sitzung.

Welche Reportingpflichten bestehen nach Abschluss des Forschungsvorhabens gegenüber der FoKo?

Die Beitragsempfängerinnen und -empfänger sind verpflichtet, einen Schlussbericht mit der vom Finanz- und Rechnungswesen geprüften Schlussabrechung zuhanden der Präsidentin oder des Präsidenten der FoKo einzureichen. Dies muss bis spätestens drei Monate nach Abschluss des Forschungsvorhabens erfolgt sein unter Verwendung des Schlussberichtsformulars. Siehe: FoKo-Merkblatt, § 7. und FoKo-Formulare.

Bei wem kann ich mich bei weiteren Fragen erkundigen?

Hauptansprechsperson bei inhaltlichen und formalen Fragen ist der Leiter Stelle Forschungsförderung, Dr. Bruno Z’Graggen. Weiter können auch der Prorektor Forschung und FoKo-Präsident, Prof. Dr. Martin Baumann oder das FoKo-Sektretariat, Lucette Oggier für Auskünfte gerne angefragt werden.

Kontakt: fokoremove-this.@remove-this.unilu.ch