Im Zentrum des theoretischen Untersuchungsmodells steht der psychologische Vertrag. Dieses Konstrukt misst die Erwartungen und Angebote von Arbeitgeber und Arbeitnehmenden, die über die Verpflichtungen im formalen, juristischen Arbeitsvertrag hinausgehen. Darauf basierend wird analysiert, welche Faktoren die Stabilität dieses Kontrakts beeinflussen und welche Auswirkung eine Vertragserfüllung respektive Nichterfüllung auf das Erleben und Handeln der Beschäftigten hat. Als Einflussfaktoren fungieren nebst den personalen und organisationalen Schlüsselmerkmalen des Schweizerischen Bundesamts für Statistik speziell auch Einstellungen wie die Karriereorientierung. Um die Arbeitssituation umfassend zu analysieren, werden zudem Einflussfaktoren des Human Resource Managements wie Arbeitsgestaltung und Führung erfragt. Abschliessend wird ein breites Spektrum von Arbeitseinstellungen und Verhaltensabsichten der Beschäftigten als mögliche Auswirkungen erfasst.