Integration und Diskriminierung

Der «Schweizer Human-Relations-Barometer» (HR-Barometer) widmet sich in seiner zehnten Ausgabe dem Schwerpunktthema «Integration und Diskriminierung von ausländischen Beschäftigten im betrieblichen Arbeitsumfeld». Basierend auf einer Befragung von gut 1300 ausländischen Arbeitnehmenden sind die Einflussfaktoren und Auswirkungen von erlebter Integration und Diskriminierung in Bezug auf Nationalität, Herkunft und Glauben untersucht worden. Mehr als die Hälfte der ausländischen Beschäftigten in der Schweiz fühlt sich im betrieblichen Arbeitsumfeld gut integriert. Sprachliche Schwierigkeiten sind einer der Hauptgründe für eine mangelnde Integration. Diskriminierung aufgrund von Nationalität, Herkunft und Glauben wird insgesamt wenig wahrgenommen. Am häufigsten wird Diskriminierung im Bewerbungsprozess und beim Lohn empfunden. Verbesserungspotential gibt es vor allem beim Integrationsklima im Unternehmen: Rund ein Drittel der ausländischen Beschäftigten bewertet dieses lediglich als mittelmässig.