Viele KMU und grössere Unternehmen halten an formalen Leistungsbeurteilungen fest, obwohl Mitarbeitende und Vor­gesetzte damit oft unzufrieden sind und der gewünschte Erfolg ausbleibt. In einem provokativen Essay macht sich Professor Kevin Murphy von der University of Limerick für die Abschaffung des traditionellen Leistungsbeurteilungssystems stark.

Formale Leistungsbeurteilungssysteme sind zeitaufwendig und werden von vielen Mitarbeitenden und Vorgesetzten als administrative Belastung angesehen. Zudem zeigt die Forschung, dass diese keinen eindeutigen Nutzen für Unternehmen bringen. Trotzdem halten viele Unternehmen daran fest. Professor Murphy identifizierte vier Problembereiche bei Leistungsbeurteilungssystemen.

Beitrag im HR Today Nr. 5/2020 von Dr. Alexandra Arnold, Oberassistentin am Center für HRM (CEHRM).

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5. Mai 2020