Methodenseminar: Theorie und Praxis der qualitativen Sozialforschung in der Theologie

Empirische Methoden stellen gerade in der Praktischen Theologie eine wichtig Grundlage für die Forschung dar. Da eine Ausbildung in empirischer Methodik in der Theologie noch selten angeboten wird, soll mit diesem Seminar die Möglichkeit für das Erlernen der qualitativ-empirischen Methodik und für den forschungspraktischen Austausch untereinander geschaffen werden.

Datum: 3. März 2017 bis 20. Mai 2017
Ort: Universität Luzern

Das Seminar verbindet die Praxis des empirischen Forschens mit den theoretischen Grundlagen. Anhand von Narrativen Interviews und ihrer Analyse wird die Erhebung und Auswertung von Daten und die Theoriebildung geübt. Dadurch wird nicht nur eine grundlegende qualitativ-empirische Methode erlernt und auf ihre theoretischen Voraussetzungen reflektiert, vielmehr wird zugleich auch das genaue Hinhören auf das, was Menschen sagen, das Verstehen und die methodisch reflektierte Interpretation eingeübt, die für die Praxis der Seelsorge zentral sind.

Das Seminar ist praxisorientiert angelegt und wendet sich vor allem an jene, die eine empirisch fundierte Doktorarbeit oder Masterarbeit in der Theologie schreiben oder planen. Es ist findet an der Universität Luzern statt, ist aber auch als ein Angebot auch für Interessierte anderer Universitäten konzipiert.

 

Ablauf

Vorbesprechung (3.3.2017) Vorgehen, Literatur, Materialen für das vorbereitende Selbststudium. Für Teilnehmende, die in großer Entfernung wohnen, kann das Material auch elektronisch versandt werden. Die Teilnahme an den beiden Blöcken ist obligatorisch.

Erster Block (17.-18.3.2017): Qualitative und quantitative Forschungsmethoden, wissenschaftstheoretische Grundannahmen zur sozialen Wirklichkeit, Prinzipien und Ethik interpretativer Sozialforschung, Theorie der Erzählstrukturen, die Praxis des Narrativen Interviews, das Forschungsfeld und das forschende Subjekt, die Forschungsthematik, praktische Fragen der Interviewführung.

Zwischen den beiden Blöcken werden Interviews geführt.

Zweiter Block (19.-20.5.2017): Die Auswertung der Narrativen Interviews, Theoriebildung im Vergleich, Forschungskonzeption und –verfahren größerer Forschungsprojekte, wissenschaftliche Gütekriterien.

 

Informationen

Bei Fragen inhaltlicher Art wenden Sie sich an Prof. Klein stephanie.kleinremove-this.@remove-this.unilu.ch

Bei organisatorischen Fragen berät sie Nadja Waibel nadja.waibelremove-this.@remove-this.unilu.ch

 

Anmeldung erforderlich bis zum 17.2.2017 bei stephanie.klein@unilu.ch

Zudem ist die Anmeldung über das Uni-Portal erforderlich.

Interessierte, die nicht an der Universität Luzern eingeschrieben sind, können sich als Hörerin oder Hörer in die Veranstaltung einschreiben.

 

Termine

Fr. 3.3. 2017 10.15-12.00 (für Auswärtige fakultativ)

 

Fr. 17.3., 14.15-18.30 Uhr

Sa. 18.3. 9.00-14.00 Uhr

 

Fr. 19.5., 14.15-18.30 Uhr

Sa. 20.5., 9.00-14.00 Uhr