Geschichte

Das Ökumenische Institut Luzern wurde errichtet von einer Stiftung, die 1998 von der römisch-katholischen Landeskirche, der evangelisch-reformierten Kantonalkirche, der christkatholischen Kirchgemeinde und dem Kanton Luzern gegründet wurde. Durch einen Kooperationsvertrag ist das Ökumenische Institut mit der Theologischen Fakultät der Universität Luzern verbunden.  

Stiftung Ökumenisches Institut

Unter dem Namen "Ökumenisches Institut" besteht eine Stiftung mit Sitz in Luzern. Die Stiftung verfolgt den Zweck, auf wissenschaftlicher Grundlage die Gemeinsamkeit aller christlichen Konfessionen zu erforschen und zu fördern, ohne deren Identität zu gefährden. Sie kann ihre Tätigkeit auch auf nicht-christliche Religionen ausdehnen.

Präsident: Florian Fischer, Luzern

Vizepräsidium: Brigitte Glur-Schüpfer, Meggen; Anna Chudozilov, Luzern

Zielsetzung

Das Ökumenische Institut Luzern will an der Vermittlung des ökumenischen Gedankenguts als einer Stelle zwischen wissenschaftlicher Theologie, gemeindlichem Kontext und kirchlicher Leitung mitwirken. 

Die Arbeit des Ökumenischen Instituts reflektiert die theologischen Traditionen sowie die geistlichen Erfahrungen in Gebet und Gottesdienst, und versteht sich so als Ausdruck geschwisterlichen Suchens nach der Wahrheit.

Die Geschichte des Dialogs zeigt, dass der Weg zum Ziel der Einheit ein Wachsen im Konsens ist. Der Dialog umschliesst heute auch den interreligiösen Dialog. 

Tätigkeiten

  • Forum Ökumene: Viermal pro Jahr widmet sich der offene Gesprächskreis mit Impulsreferat und Diskussion der Aufarbeitung aktueller Themen des Ökumenischen Dialogs
  • Tagungen: Alle zwei Jahre werden im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung zentrale Themen der theologischen, historischen und zeitgeschichtlichen Forschung zur Ökumene behandelt
  • Öffentliche Vorlesungen, Seminare, etc. an der Universität Luzern
  • Herausgabe der Schriften des Ökumenischen Instituts Luzern