Der Lehrstuhl für öffentliches Recht und Recht des ländlichen Raums bietet auch in diesem akademischen Jahr eine Ringvorlesung an. Thematisch geht es um Allmenden, Food Waste, die Nutzung des Untergrunds, die Rückkehr des Wolfs sowie um Nachhaltigkeit und Bewusstsein.

landwirtschaftliche Fläche

(Symbolbild jplenio/Pixabay)

Im Zentrum der am 24. September startenden Vortragsreihe steht das "Recht der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen" (RNR). Mit diesem befasst sich der veranstaltende Lehrstuhl von Prof. Dr. Roland Norer schwerpunktmässig. Im Rahmen des RNR wird eine Gesamtschau der meist sektoriell betrachteten Rechtsmaterien angestrebt, die sich mit Schutz und Nutzung der natürlichen Ressourcen Kulturland, Wald, Wasser und Naturraum (Fauna und Flora) beschäftigen.

Seit dem Herbstsemester 2017 finden in diesem Rahmen öffentliche Vorträge statt, die teils themenbezogene, teils aber auch übergreifende Problemstellungen aus einer rein rechtswissenschaftlichen Perspektive aufgreifen und zur Diskussion stellen. Aktuell sprechen Privatdozent Georg Miriburg (Freie Universität Bozen) über "Die domini collettivi (Allmenden) in der italienischen Rechtsordnung" und die Professoren Sebastian Heselhaus (Universität Luzern) über "Rechtliche Aspekte der Bekämpfung von Food Waste", Alexander Ruch (ETH Zürich) über die "Nutzung des Untergrunds", Roland Norer zur "Rückkehr des Wolfs" sowie Christian Grimm (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Freising) zu "Nachhaltigkeit und Bewusstsein".

Die Vorträge finden jeweils am Donnerstag von 18.15 bis 19.30 Uhr statt; dies in loser Folge bis am 27. Mai 2021. Es wird um vorgängige Anmeldung gebeten. Der Veranstaltungsort wird jeweils kurzfristig bekanntgegeben.

17. September 2020