Aus über 100 Universitäten hat sich das Team der Universität Luzern für die Regionalfinals der besten 48 qualifiziert. Die Studierenden Stefania Mazza, Luigi Lanzi und Philipp Mazenauer werden vom 5. bis 7. Februar 2015 in New York die nächste Runde bestreiten.

Dieses Jahr betraf der Fall komplexe Fragestellungen des Beihilfe- und Vergaberechts. Das Team wurde vom Lehrbeauftragten Prof. Dr. Tobias Jaag geleitet. Betreut wurde es von Iva Stamenkovic (Masterstudentin) und Ralph Hemsley (Doktorand), die bei Prof. Dr. Sebastian Heselhaus am Lehrstuhl für Europarecht, Völkerrecht, Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung tätig sind.

Der ELMC Wettbewerb ist ein simuliertes Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH). Angehende Jurist/innen werden mit einem Fall aus dem Europarecht konfrontiert und bereiten schriftliche Plädoyers vor, die über Regionalfinal-Teilnahme an wechselnden Orten auf der ganzen Welt stattfindet. In dieser Runde tragen die Teams ihre Plädoyers mündlich in einer dem EuGH nachempfundenen Verhandlung vor. Die Richter sind allesamt ausgewiesene Experten im Europarecht und teilweise selbst als Richter am EuGH tätig. Die besten Teams der Regionalfinals treten am All European Final in den Räumlichkeiten des EuGH in Luxemburg gegeneinander an.

Im Interview von Radio 3FACH mit Stefania Mazza erhalten Sie einen lebhaften Einblick in die Herausforderung einer Moot Court-Teilnahme.

14. Januar 2015