Die Open-Access-Studie nimmt eine plurale Perspektive auf Survey-Qualität ein und untersucht empirisch unterschiedliche Logiken der Survey-Produktion.

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Abdruck einer an der Universität Luzern im Jahr 2018 eingereichten Dissertation mit dem Titel 'Die Verankerung von Surveys in Survey-Welten. Eine konventionentheoretische Perspektive auf Survey-Qualität und Survey-Koordination' von Raphael Vogel. Die Open-Access-Publikation wurde durch den Schweizerischen Nationalfonds gefördert.

Wie im Buch aufgezeigt wird, gehen die vier identifizierten Survey-Welten mit unterschiedlichen Koordinationsprozessen und Qualitätskonventionen einher. Survey-Qualität wird dabei auf einer pragmatischen Basis im Hinblick auf unterschiedliche Nutzungskontexte von statistischen Daten konzipiert. Durch die Verknüpfung der Qualitätsthematik mit der praktischen Organisation des Produktionsprozesses von surveybasierten Daten wird eine engere Verbindung zwischen den Arbeiten der normativen Survey-Methodologie und den Herausforderungen der empirischen Survey-Praxis angestrebt. Die Arbeit präsentiert die Pluralität der Praxisformen von Umfragen, sie identifiziert die Vielfalt der Qualitätskriterien und sie leistet eine konzeptionelle Grundlage für reflexives Survey-Management.

Der Inhalt

  • Perspektiven auf Survey-Qualität
  • Die erweiterte Perspektive der Economie des conventions
  • Methodologische Grundlegung und methodisches Vorgehen
  • Die vier Survey-Welten im Überblick
  • Survey-Projekte aus einer survey-weltlichen Perspektive
  • Eine vertiefte survey-weltliche Perspektive auf Surveys
  • Skizze einer Systematisierung von Relationen zwischen Regimen des Engagements und Rechtfertigungsordnungen

Der Autor
Dr. Raphael Vogel war bis Juni 2018 Mitarbeiter am Soziologischen Seminar der Universität Luzern.

24. Juli 2019