Die Alpen übten im 19. Jahrhundert eine enorme Anziehungskraft auf den europäischen Adel aus. Historiker und Historikerinnen der Universität Luzern haben sich dem Phänomen vertieft gewidmet, eine Ausstellung im Historischen Museum nimmt das Thema auf. Nun bietet eine Podiumsdiskussion Einblicke in die Forschungsergebnisse.

Anlässlich der Ausstellung «Queen Victoria in der Schweiz» im Historischen Museum Luzern (bis 16. Sept.) hat der Verlag "Hier und Jetzt" zwei Bücher publiziert, die sich mit der Anziehungskraft der Alpen auf den europäischen Adel im 19. Jahrhundert befassen. Zum einen handelt es sich dabei um den Band  "Queen Victoria in der Schweiz", zum anderen um "Majestätische Berge: Die Monarchie auf dem Weg in die Alpen 1760–1910".

Am Donnerstag, 17. Mai 2018, findet um 18.30 Uhr im Historischen Museum Luzern (Pfistergasse 24, 6003 Luzern) eine Podiumsdiskussion mit den Autorinnen und Autoren der beiden Bücher statt.

Neben Peter Arengo-Jones, der ehemaliger Botschaftsrat der englischen Botschaft in der Schweiz ist und ein fundierter Kenner des englischen Königshauses, diskutieren Prof. Dr. Jon Mathieu von der Universität Luzern sowie Eva Bachmann und Ursula Butz, die als wissenschaftliche Assistentinnen in Jon Mathieus SNF-Projekt "Majestätische Berge? Monarchie, Ideologie und Tourismus im Alpenraum 1760-1910" arbeiten.

Christoph Lichtin, Direktor des Historischen Museums Luzern und Kurator der Ausstellung, wird einige Worte zur Begrüssung sprechen. Moderiert wird die Veranstaltung von Denise Schmid, Verlag Hier und Jetzt.

Anschliessend an die Podiumsdiskussion wird ein Apéro offeriert, die Ausstellung kann bis 20.30 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Flyer

18. April 2018