Am 11. und 12. März 2016 fand an der Universität Luzern das Final der Schweizer Philosophie-Olympiade (SPO) statt. Zwölf Jugendliche aus der ganze Schweiz debattierten um die Wette. Alle wollten die zwei begehrten Plätze für die Teilnahme an der Internationalen Philosophie-Olympiade gewinnen.

Jan Brändle und Aline Rickli, beide Kantonsschule Zürcher Oberland (ZH, überzeugten die Jury mit ihren Essays, der Qualität ihrer Argumentation und der Originalität ihrer Beiträge. Die beiden werden diesen Sommer nach Gent, Belgien fahren, um zusammen mit Jugendlichen aus 40 Ländern an der Internationalen Philosophie-Olympiade teilzunehmen.

Das Final verlangte den jungen Philosophinnen und Philosophen einiges ab. Es wurde intensiv debattiert, gelernt, selbstverständlich geschrieben und reflektiert zu Themen wie „Was wir 'Gesetze' nennen sind Hypothesen oder Vermutungen, die eingebaut sind in Systeme von Theorien und die somit niemals völlig isoliert geprüft werden können", (Karl Popper) oder „Was unterscheidet einen Eigennamen von einem Nomen?"– worüber die zwei besten Teilnehmenden ihre Gedanken erfolgreich zu Papier brachten.

Foto: Verband Schweizer Wissenschafts-Olympiaden

14. März 2016