„Husserl – Cassirer – Luhmann. Von der Phänomenologie zur historischen Kultursoziologie der symbolischen Formen“ erschienen in Raab Jürgen/Keller Reiner (Hrsg.) (2016): Wissensforschung – Forschungswissen. Beiträge und Debatten zum 1. Sektionskongress der Wissenssoziologie. Weinheim: Beltz Juventa.

PD Dr. Takemitsu Morikawa schlägt in seinem Beitrag vor, die Semantiktheorie von Niklas Luhmann als Theorie des Zusammenspiels zwischen Symbolen und Gesellschaftsdifferenzierung in der Tradition der Phänomenologie und der Philosophie der symbolischen Formen zu verstehen.

Der Band, herausgegeben von Jürgen Raab und Reiner Keller, entstand anlässlich des im Herbst 2015 in Landau/Pfalz stattgefundenen Sektionskongresses der Wissenssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und dokumentiert die dort entstandenen Beiträge und Diskussionen. Die Sektion besteht aus vielen verschiedenen Arbeitskreisen (u.a. „Diskursanalyse“, „Ethnographie“, „Interaktionsforschung“, „Interkulturalität“ etc.), welche im Rahmen des Kongresses zusammentrafen. Der mehr als neunhundertseitige Band bietet einen guten Überblick über die aktuelle Lage der Wissenssoziologie im deutschsprachigen Raum.

3. Oktober 2016