Das methodologische Paper „In Search of Co-Variance, Causal Mechanisms or Congruence? Towards a Plural Understanding of Case Studies“ von Joachim Blatter und Till Blume hat es in der „ewigen Bestenliste“ der meistzitierten Aufsätze der Zeitschrift Swiss Political Science Review unter die ersten drei Veröffentlichungen geschafft. Eine weitere Rezeption ist sehr wahrscheinlich, da der Aufsatz auch in das Kompendium „SAGE Major Works in Qualitative Research in Political Science“ (2016) aufgenommen wurde.

In ihrem Aufsatz „In Search of Co-Variance, Causal Mechanisms or Congruence? Towards a Plural Understanding of Case Studies“ aus dem Jahr 2008 unterscheiden Joachim Blatter und Till Blume zwischen drei Fallstudienansätzen: co-variational, causal process tracing und congruence analysis.

Damit stellen Blatter und Blume dem in der methodologischen Literatur zu Fallstudien dominierenden „covariational approach“ neu zwei – nicht wie bis anhin ein – weiteres Fallstudiendesign gegenüber und propagieren eine pluralistische Herangehensweise an Fallstudiendesigns, welche 2012 und 2014 in Joachim Blatters und Markus Haverlands Monografie „Designing Case Studies: Explanatory Approaches in Small-N Research“ weiter vertieft wurde.

Wie dem aktuellen Bericht der Herausgeber der Swiss Political Science Review zu entnehmen ist, wurde der Aufsatz bereits so oft zitiert, dass er in der „Ewigen Bestenliste“ dieses zentralen Organs der Schweizer Politologen bereits unter den ersten Drei gelandet ist. Durch die Aufnahme des Aufsatzes in das vierbändige Kompendium „SAGE Major Works in Qualitative Research in Political Science“, welches von dem führenden Methodenverlag SAGE ab dem Sommer 2016 weltweit vermarktet wird, ist zu vermuten, dass dieser Erfolg anhält bzw. noch ausgebaut werden kann.

19. Januar 2016