Foto Laure Spaltenstein

Forschungsmitarbeiterin

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CV

Laure Spaltenstein ist 1986 geboren. Sie studierte Musikwissenschaft und Lateinische Philologie an der Universität Basel (Bachelor of Arts 2009) und Historische Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master of Arts 2011). Die Promotion erfolgte dort im Frühjahr 2015 mit einer Arbeit zur Begriffsgeschichte musikalischer Aufführung im 19. Jahrhundert.

Von 2011 bis 2014 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin im DFG-Forschungsprojekt „Von ‚Exekution‘ zu ‚Performanz‘. Eine Begriffsgeschichte musikalischer Aufführung seit dem 18. Jahrhundert“ (Projektleitung: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hermann Danuser).

Seit Januar 2015 ist Laure Spaltenstein Forschungsmitarbeiterin im Rahmen der SNF-Förderprofessur von Prof. Dr. Boris Previšić  für Literatur- und Kulturwissenschaften an der Universität Luzern.

Publikationen

Monographien

  • Berlin 1830, Wien 1870, München 1910. Eine Begriffsgeschichte musikalischer Aufführung im 19. Jahrhundert, Mainz: Schott Campus, Druck i. V.

Herausgeberschaften

  • zusammen mit Hans-Joachim Hinrichsen und Christian Schaper: Hermann Danuser, Gesammelte Vorträge und Aufsätze, 4 Bände, Schliengen: Edition Argus, 2014.

Aufsätze in Zeitschriften

  • „‚Meisterwerke hören oder sich hören lassen. Zum Verhältnis von Werk, Aufführenden und Publikum im Konzertleben Berlins um 1830", in: Musiktheorie 28 (2013), S. 311–324.

  • "'Lyrische Form' in Schuberts f-moll-Impromptu D 935,4", in: Schubert - Perspektiven 12 (2012), Heft 1, S. 20-32

     

Aufsätze in Sammelbänden

  • „Singende Worte, sprechende Töne. Rousseau, das Sonale des Sprachursprungs und das Melodram Pygmalion“, in: Diskurse des Sonalen, hrsg. von Britta Herrmann und Lars Korten, Münster, Druck i. V.

  • „Die Mythisierung der Musiktheorie. Rameaus corps sonore und der Ursprung von Musik“, in: Über den Ursprung von Musik. Mythen, Legenden und Geschichtsschreibungen, hrsg. von Vincenzina C. Ottomano und Sascha Wegner, Würzburg: Königshausen & Neumann, Druck i.V.

  • „Les débuts controversés de l’Opéra de Vienne en 1869", in: Les lieux de l’opéra en Europe (XVIIe–XXIe siècle), hrsg. von Solveig Serre und Caroline Giron-Panel, Paris: Éditions de l'École des chartes, Druck i.V.

Referate

  • Universität Luzern, 6.-8. Oktober 2016. „Resonanz und Polyphonie im Stil Diderots“. Formen des Politischen. Denis Diderots Virtuosität und das Projekt der Moderne (1746-2016). Internationale Tagung, konzipiert und organisiert durch Christine Abbt und Peter Schnyder.

  • Universität Luzern, 1.-3. September 2016. Stimmungen und Vielstimmigkeit der Aufklärung. Internationale Tagung, konzipiert und organisiert zusammen mit Boris Previsic und Silvan Moosmüller.

  • Schweizerische Musikforschende Gesellschaft, Basel, 12. Mai 2016. Temperierungen. Zusammen mit Boris Previsic und Silvan Moosmüller. Organisiert von Martin Kirnbauer.

  • Universität Bern, 19.-20. November 2015. „Rousseaus premières chansons gegen Rameaus corps sonore: Streit um den Ursprung der Musik im Zeitalter der Aufklärung“. Über den Ursprung von Musik. Mythen, Legenden und Geschichtsschreibungen im interdisziplinären Diskurs. Organisiert von Vincenzina C. Ottomano und Sascha Wegner.

  • Carl-Stumpf-Gesellschaft, Wien, 2.-4. Oktober 2015. „Stimmung und Harmonie im 18. Jahrhundert: Zur musikalischen Dimension zweier zentraler Paradigmen im Denken der Aufklärung“. Symposium zum Thema: Harmonie. musikalisch – philosophisch – psychologisch – neurologisch.

  • Universität Münster, 24.-26. Juni 2015. „Aimez-moi versus aidez-moi: Aspekte des Sonalen bei Jean-Jacques Rousseau“. Diskurse des Sonalen. Organisiert von Britta Herrmann und Lars Korten.

  • Opéra Comique, Paris, 21.-23. November 2013. „Les débuts controversés de l’Opéra de Vienne en 1869“. Les lieux de l’opéra en Europe (XVIIe–XXIe siècle). Organisiert von Solveig Serre und Caroline Giron-Panel.

  • Université de Bretagne occidentale, Brest, 18. Dezember 2013. „Chanter Virgile au Moyen Âge? La notation musicale dans les manuscrits médiévaux d’auteurs classiques“. Organisiert von Marie-Hélène Delavaux-Roux

  • Les Diablerets, 26.–27. Oktober 2012. „A propos du découpage médiéval de l’hexamètre latin“. Rencontre DAMON XXVII sur la métrique latine. Organisiert von Martin Steinrück

Übersetzungen

  • Robert Piencikowski, „Der Freischärler und die Schafsköpfe oder: Boulez’ Sicht der ‚Avantgarde'", in: Ereignis und Exegese. Musikalische Interpretation – Interpretation der Musik. Festschrift für Hermann Danuser zum 65. Geburtstag, hrsg. von Camilla Bork u.a., Schliengen: Edition Argus, 2011, S. 665–682. Übersetzung aus dem Französischen: Tobias Plebuch und Laure Spaltenstein.

Preise und Auszeichnungen

  • Promotionspreis 2015 der Gesellschaft für Musikforschung