Öffentlicher Vortrag von Dr. Peter Grünenfelder, Direktor Avenir suisse

Freier Eintritt

Datum: 17. November 2016
Zeit: 17.15 Uhr bis 18.30 Uhr
Ort: Luzern, Kantonsratssaal, Bahnhofstrasse 15

Dr. Peter Grünenfelder, aufgewachsen im Kanton Zürich, stu-dierte Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule St. Gallen. Dort wurde er mit einer Dissertation über «Die Rolle der Politischen Führung im Rahmen des New Public Management» 1996 zum Dr. rer. oec. promoviert und nahm in der  Folge Lehraufträge für Public Governance wahr. 1996–1997 amtete er als Politischer Sekretär FDP Schweiz. Ab 1997 wirkte er in verschiedenen Funktionen in der Verwaltung des Kantons Zürich, so 1998–2001 als persönlicher Mitarbeiter von Regierungsrat Ernst Buschor und 2001–2004 als Departementssekretär im Polizeidepartement der Stadt Zürich, dazu war er auf städtischer und kantonaler Ebene der Gesamtleiter der Verwaltungsreform. Von 2004–2016 wechselte er als Staatsschreiber in den Nachbarkanton Aargau, bevor er im April 2016 Direktor der liberalen Denkfabrik Avenir suisse mit Sitz in Zürich wurde.

Schweiz, quo vadis? Ein Fahrplan für die nächsten 15 Jahre

Auf die Schweiz der Zukunft warten viele Herausforderungen: Ein unklares Verhältnis zu Europa, ein Sozialstaat, der kaum noch finanzierbar ist, eine Infrastruktur, die ausgebaut und erneuert werden muss, und eine Gesellschaft, die fundamentale Umbrüche wie die Überalterung und zunehmende Migrationsströme zu verkraften hat. Die politische Prioritätensetzung ist unklar, es fehlt an klaren liberalen und marktwirtschaftlichen Zielsetzungen und an einem gesamtgesellschaftlichen Grundkonsens. Doch die umfassenden Herausforderungen erfordern die Bereitschaft zu weitgehenden Erneu-erungen. In seinem Referat wird Peter Grünenfelder eine Reformagenda skizzieren, die die Schweiz für die Chancen der Zukunft rüstet.

Einladungsflyer

«Zukunft im Fokus»

Gemeinsam organisieren die St. Charles Society und das Zentrum für Religion, Wirt-schaft und Politik (ZRWP) den Anlass «Zukunft im Fokus». Ein prominenter Gast erhält Gelegenheit, in einem Vortrag seine Sicht zukünftiger Entwicklungen darzulegen und dabei Schnittstellen zwischen Religion/Ethik, Wirtschaft und Politik zu beleuchten. Ent-sprechend der Grundidee des ZRWP kommen dabei die Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen miteinander ins Gespräch. Zum Zuhören und Mitdiskutieren sind alle interes-sierten Mitbürgerinnen und Mitbürger eingeladen.