Erfahren Sie mehr über "Shogobendo" im Projekt Rel-Lu / Sound of Religion. Dort können Sie einige religiöse Gemeinschaften aus einer anderen Perspektive kennen lernen, unterwegs oder bequem von zu Hause aus.

Eine Meditierende der Zen-Gruppe, neben ihr eine Klangschale.

Die sechsköpfige Meditationsgruppe der japanisch-buddhistischen Soto-Zen-Tradition trifft sich jeweils montagabends. Die Teilnehmer sind Schüler verschiedener Zen-Lehrer. Renzo Gnes war Schüler des Zenmeisters Fausto Taiten Guareschi, der Soto-Zen in Italien verbreitete. René Widmer und seine Frau Gunda Wolter-Widmer sind Schüler von Richard Baker Roshi, dem amerikanischen Dharma-Nachfolger des Zen-Meisters Shunryo Suzuki Roshi (1904-1971). Dieser hatte als erster 1959 Soto-Zen in die USA gebracht. Amanda Haas ist Schülerin von Muho, Abt des Tempels Antaiji in der Linie von Sawaki Roshi und Uchiyama Roshi. Die übrigen Teilnehmer haben keinen bestimmten Lehrer. Der Abend beginnt mit dem Herrichten des Zendo. Dann werden zwei Meditationsperioden durchgeführt.
Die Teilnehmer sitzen dabei mit dem Gesicht zur Wand, um sich ohne Ablenkung ganz auf sich und das eigene "Nicht-Denken" konzentrieren zu können. Zwischen den Sitzperioden folgt "Kinhin", achtsames meditatives Gehen. Anschliessend rezitieren die Teilnehmer buddhistische Sutren (Texte). Zum Schluss findet im Teeraum zeremonielles Teetrinken statt, das in informelles Gespräch übergeht. 

                                  

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«Religionsvielfalt im Kanton Luzern» (www.unilu.ch/rel-LU) ist ein Projekt des Religionswissenschaftlichen Seminars der Universität Luzern.
Letzte Aktualisierung: 06.01.2017