Trump, Brexit, Ungarn, Brasilien – Populisten sind vielerorts im Aufwind. Auf einem Podium des Politikwissenschaftlichen Seminars diskutieren Experten, ob Populismus nicht nur als Krise des Liberalismus verstanden werden kann sondern auch als Korrektur eines überbordenden Neoliberalismus.

Datum: 19. Dezember 2018
Zeit: 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Ort: 3 B.55

Trump, Brexit, Ungarn, Polen, Italien, Brasilien – vielerorts erleben wir einen Aufstieg der Populisten. Dieser kann als Krise des Liberalismus und als Angriff auf die liberale Demokratie verstanden werden. Vielleicht muss man den Populismus aber eher als Korrektur eines überbordenden Neoliberalismus und als Reaktion auf ein sich verselbständigende Technokratie verstehen? Diesen Fragen möchte sich das Politikwissenschaftliche Seminar der Universität Luzern im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion widmen.

Folgende Gäste werden zu diesen Fragen diskutieren:

Prof. Dr. Nenad Stojanovic (Universität Genf). Nenad Stojanovic ist Politischer Theoretiker und befasst sich im Rahmen seiner SNF-Förderprofessur mit der Ausarbeitung einer «nicht-populistischen Theorie der direkten Demokratie».

Daniel Binswanger (Journalist der «Republik»). Daniel Binswanger hat unter anderem zu den politiktheoretischen Büchern von Yascha Mounk und Chantal Mouffe – sowie zum politischen Tagesgeschehen in der Schweiz – publiziert.

Samuel Huber (Masterstudent am Politikwissenschaftlichen Seminar). Samuel Huber hat seine Masterarbeit zum Thema Republikanismus und Populismus verfasst.

Die Diskussion wird von Prof. Dr. Joachim Blatter (Universität Luzern) geleitet. Joachim Blatter unterrichtet und forscht zu den normativen Grundlagen und realen Entwicklungen der Demokratie.

Die Diskussion wird offen für Beiträge aus dem Publikum sein. Wir freuen uns auf Ihre Voten.

Der Eintritt ist frei, eine vorgängige Anmeldung ist nicht nötig.