Tagung

Datum: 8. November 2019 bis 9. November 2019
Ort: Collegium Helveticum der ETH Zürich

u. a. mit:
Prof. Dr. Hans-Johann Glock (Philosophisches Seminar, Universität Zürich)
Prof. Dr. Dieter Mersch (Institut für Theorie, Zürcher Hochschule der Künste)
Prof. Dr. Simone Zurbuchen (Section de philosophie, Universität Lausanne)

Es ist schon ein klassischer Reflex: Erst wenn etwas nicht mehr da ist, wird der Verlust deutlich. So fragt sich auch für die Nachdenklichkeit, was fehlt, wenn sie schwindet. Gerade in politisch-gesellschaftlicher Hinsicht wird dieses Problem greifbar.

So sehr nachdenklich zu sein, wünschenswert ist, bleibt dieser Wunsch an Kontexte gebunden. Auch die Grenzen, ja das gleichsam Unangemessene der Nachdenklichkeit muss schliesslich ebenso zum Thema werden: Kann nachdenklich sein, wer vollkommen gelöst und ganz in einer Situation aufgeht? Muss nicht das Zögern des Nachdenklichen endlich der Entschiedenheit des Handelns weichen?

Organisiert von Prof. Dr. Christine Abbt, Prof. Dr. Donata Schoeller und Prof. Dr. Hartmut von Sass

Weitere Informationen