Dr. Lisa Schmalzried

Mit diesem Vortrag setzt das Kulturwissenschaftlichen Institut seine neue Veranstaltungsreihe "Lose Bilder" fort.

Datum: 15. Mai 2017
Zeit: 16.15 Uhr bis 18.00 Uhr
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern, Raum 3.A05

Mediale Schönheitsideale sind ziemlich klar und eng definiert. Doch verdienen sie es überhaupt als Schönheitsideale bezeichnet zu werden? Erfassen sie menschliche Schönheit wirklich und vollständig? Diese Frage drängt sich u.a. deswegen auf, weil nicht jede Person, deren Aussehen den medialen Schönheitsidealen entspricht, zwangsläufig als schön wahrgenommen wird, ebenso wie einige Personen als schön erfahren werden, deren Aussehen von den medialen Idealen abweicht. Ziel des Vortrages ist es, einen philosophischen Blick auf die Bilder medialer Idealschönheit zu werfen und aufzuzeigen, weshalb sie aus ästhetischer Sicht menschliche Schönheit nicht gänzlich abbilden.

 

Lisa Schmalzried studierte Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie (M.Phil.) an der LMU München und an der University of St. Andrews. 2012 wurde sie an der LMU München promoviert. In ihrer Promotion setzte sie sich mit der Frage auseinander, ob Kunstwerke moralisch bewertbar sind und wie sich solch eine Bewertung auf den Gesamtwert eines Kunstwerkes auswirkt. Von 2008 bis 2012 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sozialpsychologie an der LMU München. Seit Juli 2011 arbeitet sie als (Ober-)Assistentin am Philosophischen Seminar der Universität Luzern und habilitiert zum Thema „Menschliche Schönheit“.

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