Foto Christine Abbt

SNF Förderprofessur Philosophie,

mit Schwerpunkten in Politischer Philosophie, Demokratietheorie, Ästhetik und Literaturphilosophie

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Frohburgstrasse 3, Raum 3.A31

 

 

 

 

CV

Christine Abbt ist SNF-Förderungsprofessorin in Philosophie an der Universität Luzern. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Politische Philosophie, das Verhältnis von Philosophie und Literatur, Anthropologie und Kultur- und Gedächtnistheorie.

Sie studierte Germanistik, Philosophie und Religionswissenschaften an der Universität Zürich. Nach dem Lizentiat in Literaturwissenschaft absolvierte sie, ebenfalls in Zürich, einen Masterabschluss in Angewandter Ethik sowie das Diplom für das Höhere Lehramt. Nach Aufenthalten in Deutschland, Australien und Italien promovierte sie 2005 in Philosophie an der Universität Zürich mit einer Arbeit über Sprachlosigkeit als besonderer Herausforderung für Literatur und Philosophie. Nach wissenschaftlichen Assistenzen an den Universitäten in Basel und Zürich forschte sie in Österreich, den USA und in Deutschland über Gedächtnis und Vergessen. Im Frühjahr 2016 habilitierte sie an der Universität Zürich in Philosophie mit der Schrift  „Ich vergesse“. Über Möglichkeiten und Grenzen des Denkens aus philosophischer Perspektive.

Von 2005 bis 2016 Leitung des interdisziplinären Programms "Wissenschaft und Weisheit" des Philosophischen Seminars an der Fachstelle für Weiterbildung der Universität Zürich. Seit 2014 Vizepräsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturtheorie und Semiotik (SGKS). 2013 war sie Member of the ERC Peer Review Panel for Starting Grants im Bereich "Cultures and Cultural Productions". Seit 2016 ist sie Mitglied des Geschäftsleitenden Ausschusses (GLA) des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) der Universität Luzern.

Auszeichnungen, Fellowships und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) ermöglichten Forschungsaufenthalte und Lehrtätigkeit u.a. an folgenden Institutionen:

  1. 2001/2002 Collegium Helveticum ETH Zürich, Interdisziplinärer Wissenschaftskolleg;
  2. 2003 und 2004 Interfakultäres Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen;
  3. 2004 Center for Applied Philosophy and Political Ethics (CAPPE), University of Melbourne;
  4. 2005 School for Criticism and Theory (SCT), Cornell University, Ithaca New York
  5. 2005/2006 Istituto Svizzero di Roma (ISR);
  6. 2011 Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) der Universität Linz in Wien;
  7. 2011 Committee on Social Thought (CST), University of Chicago;
  8. 2012 Institut für Politikwissenschaft, Goethe Universität Frankfurt am Main;

 

 

 

Forschung

  • Praktische Philosophie
  • Demokratietheorie
  • Ästhetik
  • Anthropologie, Differenztheorie
  • Verhältnis von Philosophie, Politik und Literatur
  • Gedächtnistheorie, Formen des Vergessens  Interview

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Fremd- und Vieltuerei (Allotrio- und Polypragmosyne). Zur Bedeutung von Formen des Nicht-Identischen für die Verwirklichung individueller und demokratischer Freiheit
  • Verbindlicher Pluralismus
  • Tertium datur. Das Individuum

Mehr Informationen zur SNF-Förderungsprofessur "Politische Formen" 

Interview zur aktuellen Forschung


Publikationen

Buchkapitel, Beitrag in Sammelband

Artikel in Publikumsmedien

Interview