Der Peacock Chair. Pound, Panthers, Porn

Vortrag von Marcel Beyer (Dresden)

Universität Luzern, Montag, 19. März 2018,
16.15 - 18.00 Uhr, Raum 3.A05

Marcel Beyer
, geboren 1965, lebt in Dresden. Er schreibt Gedichte, Romane, Essays, Libretti. 2008 war er Gast am Max Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, 2015 Fellow der Kolleg-Forschergruppe BildEvidenz an der FU. 2016 hielt er die Frankfurter Poetik-Vorlesungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Im selben Jahr erhielt er den Georg Büchner-Preis. Zuletzt erschienen die Essaysammlung Sie nannten es Sprache (2016) und Das blindgeweinte Jahrhundert. Bild und Ton (2017).


Mit diesem Vortrag setzt das Kulturwissenschaftliche Institut seine Veranstaltungsreihe «Lose Bilder» fort. Interessierte sind herzlich willkommen.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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«Ereignisfoto mit Löwenbaby»

Vortrag von Christina Wessely (Lüneburg)

Christina Wessely, geb. 1976, ist Professorin für Kulturgeschichte des Wissens an der Leuphana Universität Lüneburg. Sie ist Autorin von Künstliche Tiere. Zoologische Gärten und urbane Moderne (2008) und Welteis. Eine wahre Geschichte (2013) ebenso wie Mitherausgeberin des Sammelbandes Milieu. Umgebungen des Lebendigen in der Moderne (2017). Derzeit arbeitet sie an einem Buch über die Wissenschafts- und Gesellschaftsgeschichte Neapels in den 1920er Jahren.

Mit diesem Vortrag setzt das Kulturwissenschaftliche Institut seine Veranstaltungsreihe «Lose Bilder» fort. Interessierte sind herzlich willkommen.

 

Universität Luzern, Montag, 13. November 2017, 16.15 - 18.00 Uhr, Raum 4.B55

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Reservoir des Ungefähren. Bilder in meiner Erinnerung

Vortrag von Peter Geimer (Berlin)

Peter Geimer ist Professor für Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und Ko-Sprecher der Kolleg-Forschergruppe «BildEvidenz. Geschichte und Ästhetik». Zu seinen Forschungsgebieten gehören die Geschichte und Theorie der Fotografie, Geschichtsbilder, Wissenschaftsgeschichte sowie die Kunst- und Kulturgeschichte des Dings. Letzte Buchveröffentlichung: Derrida ist nicht zu Hause. Begegnungen mit Abwesenden. Mit einem Nachwort von Marcel Beyer, Hamburg 2013.

 

Mit diesem Vortrag setzt das Kulturwissenschaftliche Institut seine Veranstaltungsreihe «Lose Bilder» fort. Interessierte sind herzlich willkommen.

Universität Luzern, Montag, 25. September 2017, 16.15 - 18.00 Uhr, Raum 4.B55

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Bildschön? - Bilder menschlicher Schönheit philosophisch betrachtet

Vortrag von Dr. Lisa Schmalzried

Lisa Schmalzried, studierte Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie (M.Phil.) an der LMU München und an der University of St. Andrews. 2012 wurde sie an der LMU München promoviert. In ihrer Promotion setzte sie sich mit der Frage auseinander, ob Kunstwerke moralisch bewertbar sind und wie sich solch eine Bewertung auf den Gesamtwert eines Kunstwerkes auswirkt. Von 2008 bis 2012 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sozialpsychologie an der LMU München. Seit Juli 2011 arbeitet sie als (Ober-)Assistentin am Philosophischen Seminar der Universität Luzern und habilitiert zum Thema „Menschliche Schönheit“.

Mit diesem Vortrag setzt das Kulturwissenschaftlichen Institut seine neue Veranstaltungsreihe «Lose Bilder» fort. Interessierte sind herzlich willkommen.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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«I can’t breathe» - der Tod von Eric Garner in Staten Island

Vortrag von Carolin Emcke (Berlin)

Universität Luzern, 29. März 2017, 16.15-18 Uhr, Raum 3.B58

Carolin Emcke, geb. 1967, ist nicht nur promovierte Philosophin, Journalistin und vielfach ausgezeichnete Autorin. Sie ist vor allem öffentliche Intellektuelle, die sich mit dem Umgang mit Gewalt, mit Fragen von Identität, Zeugenschaft und politischen Emotionen beschäftigt und mit Leidenschaft engagiert, als moralische Stimme im besten Sinn. Bekannt wurde sie mit dem 2004 erschienenen Buch «Von den Kriegen»; es folgten «Stumme Gewalt. Nachdenken über die RAF» (2008), «Wie wir begehren» (2012) und «Weil es sagbar ist» (2013). Für Ihr neues Buch «Gegen den Hass» hat sie 2016 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten.

Mit diesem Vortrag setzt das Kulturwissenschaftlichen Institut seine neue Veranstaltungsreihe «Lose Bilder» fort. Interessierte sind herzlich willkommen.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Reines Fleisch. Über ästhetische Strategien der Entekelung

Vortrag von Andreas Cremonini (Basel)

Universität Luzern, 12. Dezember 2016, 16.15-18 Uhr, Raum 3.A05

Andreas Cremonini ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim NFS Bildkritik eikones (Basel) und betreut dort das Projekt zur Pädagogik der Bilder (visual literacy). Er studierte in Basel und Berlin Philosophie, Kunstgeschichte und neuere deutscheLiteratur und promovierte 2003 im Fach Philosophie an der Universität Basel. Seit 2003 unterrichtet er das Fach Philosophie am Gymnasium am Münsterplatz, seit 2011 leitet er den Zertifikatskurs Philosophie der Advanced Studies der Universität Basel. Er ist ausserdem Vorstandsmitglied von ENTRESOL.Netzwerk für Philosophie und Wissenschaften der Psyche.

Mit diesem Vortrag startet die neue Veranstaltungsreihe des Kulturwissenschaftlichen Instituts – «Lose Bilder». Interessierte sind willkommen.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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PROSA DER WELT.

Warum Hegel von Diderot irritiert [und fasziniert] war

Prof. Dr. Hans Ulrich Gumbrecht, Stanford University/USA

Universität Luzern, 7. Juni 2016, 17.15-18.45 Uhr

Im Anschluss an den Vortrag diskutieren der renommierte Romanist, Kulturtheoretiker und Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht, der seit 1989 an der Stanford University lehrt, und Christine Abbt, seit 2015 SNF-Professorin für Philosophie an der Universität Luzern, über die strittige Frage, ob Diderots Werke auch politisch zu lesen und für aktuelle demokratietheoretische Fragen fruchtbar zu machen sind oder nicht.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Die Veranstaltung ist von der SNF-Förderungsprofessur für Philosophie in Zusammen-arbeit mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) der Universität Luzern organisiert.

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Der kostbare Augenblick. Massenfotos, Ökonomie und
das Versprechen der Dauer


Universität Luzern, 12. und 13. Mai 2016

Fotografien sind am Beginn des 21. Jahrhundert historische Massenbilder im Wortsinn: Das Ende der kommerziellen Analogfotografie in den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts hat aus allen ihren Produkten Zeugnisse einer unwiderruflich vergangenen Epoche gemacht. Die unendlich vervielfältigbaren digitalen Bilderströme - sind es wirklich "Fluten"? - haben ältere Fotos, die früher alltäglich, selbstverständlich und sogar banal waren, in potentiell knappe Güter verwandelt: Kostbare Augenblicke, Fragmente einer verschwun- denen Welt, Sammlerstücke.

Gerettet vor der drohenden Zerstörung, werden die Fotografien aber dadurch neuen ästhetischen und ökonomischen Auswahlkriterien unterworfen. Sie beginnen in neuen Umlaufbahnen zu zirkulieren, die mit ihren ursprünglichen Herstellungszwecken und Gebrauchskontexten häufig wenig zu tun haben. Aus privaten Ansichtskarten werden unter Umständen Museumsobjekte, Negative werden komplexe Archivgüter, und banale Pressefotos und nüchterne Industrieaufnahmen Kunstwerke: An dieser Verwandlung haben auch die digitalen Fotografien teil, indem sie eine Art Bildwerdung des Universums zu befördern scheinen. Einigen Routen dieser grossen Bilderwanderung wird sich die Tagung widmen.

Referenten: Jan von Brever, Eva Tropper, Felix Thürlemann, Peter Herzog, Urs Stahel, Thomas Steinfeld, Nora Mathys, Esther Baur, Elisabeth Kreyenbühl

Veranstaltet von der Stiftung Lucerna und vom Kulturwissenschaftlichen Institut der Universität Luzern

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Under the Sun / V luchakh solnca (Vitaly Mansky)

Russland, Deutschland, Tschechische Republik, Nordkorea | 2015 | koreanisch | englische Untertitel

Im Rahmen der Vorlesung „Ironie und Politik“ zeigt die SNF-Förderprofessur für Philosophie in Zusammenarbeit mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) der Universität Luzern den international ausgezeichneten Dokumentarfilm.

Die Vorführung ist öffentlich. Der Zutritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Montag, 9. Mai 2016, 17.15 bis 19.15 Uhr, Universität Luzern, Raum HS 8

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Tagung: Kann man das wegwerfen? Fotografie, Gedächtnis, Ökonomie

24. und 25. September 2015, Raum 4.B55

Aus dem 19. Jahrhundert sind Hunderttausende von Fotografien überliefert, aus dem 20. Jahrhundert viele Millionen. Manche dieser Aufnahmen sind einzigartige Kostbarkeiten, andere banal. Aber alle gehen kaputt – und zwar immer schneller, von alten Glasplatten bis zu Farbdias und Polaroids. Was muss gerettet werden? Was darf weg? Und was kostet das? Die Tagung bringt SpezialistInnen für Fotogeschichte ins Gespräch mit Praktikern aus Firmen und Archiven; ergänzt mit einem Abendvortrag des Schriftstellers Nicholson Baker. 

Veranstaltet vom Kulturwissenschaftlichen Institut der Universität Luzern mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Lucerna. 

Programm

Bild: Mit freundlicher Genehmigung des Lou Andreas-Salomé-Archivs, Göttingen