Assistent Geschichte des Mittelalters und der Renaissance

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CV

Daniel Allemann hat Geschichte und Englisch an der Universität Basel studiert und 2015 mit dem MA abgeschlossen. Während des Studiums war er unter anderem als Assistenzlehrer an der Rochester Adams High School in Michigan (USA) tätig, hat ein Gastsemester an der Universität Zürich verbracht und im Archiv der Basler Mission gearbeitet.                                                      

Von 2015-2016 absolvierte er den MPhil in Political Thought and Intellectual History an der Universität Cambridge. Am selben Ort begann er anschliessend seine Dissertation, die er derzeit am Abschliessen ist. Während der Promotionszeit verbrachte er einige Monate als Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt.

Seit August 2019 arbeitet Daniel in Luzern am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters und der Renaissance.

 

Persönliche Webseite
Interventions: The Intellectual History Podcast

 

Forschung

Forschungsinteressen

  • Politische Ideengeschichte
  • Geschichte der Vormoderne
  • Empire- und Kolonialgeschichte
  • Geschichte des Völkerrechts
  • Neue globalgeschichtliche Ansätze
  • Das Verhältnis von Kultur- und Ideengeschichte

 

Forschungsprojekte

Laufende Projekte

Daniel forscht zur politischen Ideen- und Kulturgeschichte der Vormoderne. In seiner Dissertation untersucht er Vorstellungen von Sklaverei, «Empire» und politischer Herrschaft in der iberischen Welt im 16. und 17. Jahrhundert. Die Arbeit zeigt, wie scholastische Theologen, Juristen und Missionare den komplexen Status von Sklav*innen zwischen Objekt und Akteur*in verhandelten, und wie Debatten über Sklaverei ein neues Licht auf breiter gefasste Themen wie Menschenrechte, globalen Handel, das Verhältnis von Recht und Religion sowie die Grenzen des Politischen werfen.                                                                                                                          

Sein nächstes Projekt wendet sich der Geschichte der politischen Ideen im Andenraum zu. Es zeichnet nach, wie «Indios» und «Mestizos» im kolonialen Peru eine neue politische und kulturelle Sprache formten, die auch die Ideenwelt im vormodernen Europa nachhaltig geprägt hat.

Lehre

  • Proseminar: «(Augenzeugen)berichte der Konquista». Frühlingssemester 2020
  • Übung: «Imagining the International: Politische Theorie jenseits des Staates in der Vormoderne». Herbstsemester 2020

 

Publikationen

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Weitere Forschungsleistungen

Funktionen und Dienstleistungen in anderen wissenschaftlichen Institutionen

Interessenbindungen

Funktionen und Dienstleistungen in anderen wissenschaftlichen Institutionen

  • Graduate Assistant, The Historical Journal, Cambridge University Press, 2018–2020