Über das Departement

Das Departement Gesundheitswissenschaften und Medizin ist in drei eng kooperierenden Fachbereichen organisiert: Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik, Medizin sowie Rehabilitation.

Das Departement ist das akademische Zentrum eines Netzwerkes mit Partnern im Gesundheitssektor im Kanton Luzern. Dazu gehören die Schweizer Paraplegiker-Forschung und das Paraplegiker-Zentrum in Nottwil, das Luzerner Kantonsspital, die Luzerner Psychiatrie und die Hirslanden Klinik St. Anna. Auf internationaler Ebene arbeitet das Departement unter anderem mit der Weltgesundheitsorganisation zusammen.

Der Fachbereich Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik befasst sich mit der Erforschung von Gesundheit definiert als Funktionsfähigkeit sowie der optimalen Organisation des Gesundheitssystems auf allen Ebenen.
In der Ausbildung bietet das Departement einen Bachelor in Gesundheitswissenschaften, einen Master in Gesundheitswissenschaften sowie ein Doktoratsprogramm in Gesundheitswissenschaften an. Der Bereich leitet eine interuniversitäre Forschungsplattform, das Swiss Learning Health System, welche von swissuniversities, der Rektorenkonferenz aller Hochschulen, getragen ist.

Der Fachbereich Medizin befasst sich im Rahmen der klinischen Wissenschaften mit Diagnose und Therapie von Krankheiten sowie der optimalen klinischen Leistungserbringung.
In der Lehre bietet der Fachbereich den Joint Master Medizin in Kooperation mit der Universität Zürich an und ab dem 1.2.2022 ist es möglich einen Dr. med. zu erlangen. Zudem bietet das Departement den Weiterbildungsstudiengang CAS Palliative Care an. In der Forschung betreibt der Fachbereich eine Clinical Trial Unit (CTU) - eine wissenschaftliche Plattform mit standardisierten Prozessen zur Durchführung von klinischen Studien gemäss ethischen und wissenschaftlichen Kriterien.

Der Fachbereich Rehabilitation befasst sich mit der Frage der optimalen Organisation des Gesundheits-, aber auch des Sozial- und Arbeitssystems mit dem Ziel der Optimierung der Funktionsfähigkeit von Menschen mit einer Krankheit, nach einem Unfall und beim Älterwerden. In diesem Bereich arbeitet das Departement eng mit der Schweizer Paraplegiker-Forschung in Nottwil zusammen. Die wissenschaftlichen Aktivitäten des Fachbereichs sind im Center for Rehabilitation in Global Health Systems, welches seit 2019 auch Kooperationszentrum der Weltgesundheitsorganisation ist, koordiniert.