Stand: Donnerstag, 2. April 2020

Vor dem Hintergrund der Entwicklung der Coronavirus-Situation ist die Universität Luzern seit Montag, 16. März, digital. Der gesamte Universitätsbetrieb – Forschung, Lehre, Weiterbildung sowie die Arbeit der Verwaltungseinheiten und Dienste – läuft nahtlos weiter. Die Massnahmen dauern voraussichtlich bis mindestens Ende der Osterpause (Montag, 20. April 2020).

 

Uni/PH-Gebäude für Öffentlichkeit und Studierende geschlossen

Vor dem Hintergrund der verstärkten Massnahmen des Bundes und des Kantons ist das Uni/PH-Gebäude an der Frohburgstrasse 3 per sofort bis voraussichtlich am 19. April für die Öffentlichkeit und für die Studierenden geschlossen. Der Zugang zu dem sich im Gebäude befindenden Standort der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern ist in dieser Zeit ebenfalls nicht möglich, und auch die Mensa ist zu. Ebenfalls sind sämtliche Angebote des Hochschulsport Campus Luzern abgesagt. Öffentliche Anlässe in dieser Zeit sind abgesagt oder verschoben.

Digitalisierung der Lehre und von Sitzungen mit "Zoom"

Für die Durchführung von Lehrveranstaltungen und Sitzungen wird die Software "Zoom" eingesetzt. Informationen und Anleitungen finden Sie unter www.unilu.ch/zoom

Prüfungen/Leistungsnachweise

Die Universität Luzern setzt auch für die Durchführung der Leistungsnachweise auf digitale Lösungen. Die Fakultäten und das Departement Gesundheitswissenschaften und Medizin werden die Studierenden in nächster Zeit über die Prüfungsmodalitäten informieren.

Studierende mit behördlichem Aufgebot oder erweiterten Betreuungspflichten

Die erweiterte Universitätsleitung (EUL) hat an ihrer Sitzung vom 26. März beschlossen, dass auch Studierende mit coronabedingtem behördlichen Aufgebot (Militär-, Zivilschutz- oder Zivildienst; medizinischer Assistenzdienst) oder mit coronabedingten erweiterten Betreuungspflichten die Möglichkeit haben sollen, das FS 2020 regulär abzuschliessen. Die Fakultäten stellen sicher, dass betroffene Studierende den digitalen Lehrveranstaltungen folgen und den Leistungsnachweis erbringen können. Betroffene Studierende melden sich bitte bei ihren Studiengangsleitungen bzw. bei den fakultären Studienberatungen (sofern nicht bereits geschehen).

Angebot der Bibliothek

Die ZHB Luzern ist bestrebt, die Literaturversorgung für die Universität und PH Luzern möglichst lückenlos aufrechtzuerhalten. Alle ZHB-Standorte sowie die Bibliotheken der HSLU  bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Alle Universitätsangehörigen können Scans von Artikeln und Kapiteln aus dem gesamten Printbestand kostenlos an ihre offizielle E-Mail-Adresse bestellen. Bitte überprüfen Sie vor dem Bestellen im Bibliothekskonto, ob die entsprechende E-Mail-Adresse eingetragen ist. Aufgrund des Urheberrechts dürfen nur Auszüge aus urheberrechtlich geschützten Werken kopiert und versandt werden.

Eine Alternative ist die Nutzung des Postversands (reduzierter Tarif pro Buch: CHF 5.-).

Kopien von Zeitschriftenartikeln oder Kapiteln aus Büchern können direkt über den Bibliothekskatalog www.iluplus.ch bestellt werden. Nach dem Anmelden im Katalog das Dokument suchen und den richtigen Treffer anklicken. Ist das Buch verfügbar, kann über die Buttons "Bestellung" und "Kopierauftrag" die gewünschte Aktion ausgewählt werden. Andernfalls empfiehlt sich die Ausweitung der Suche auf www.swissbib.ch. Bei Kopieraufträgen zu beachten: Bei der Angabe der Seitenzahlen übermittelt das Bibliothekssystem lediglich 30 Zeichen, obwohl es beim Bestellen möglich ist, längere Texte zu schreiben. Wir empfehlen, falls notwendig, mehrere Kopieraufträge abzusenden, um das Problem zu umgehen.

Das Angebot an elektronischen Medien bleibt weiterhin rund um die Uhr unter www.zhbluzern.ch/recherche/e-medien/ zugänglich.

Für Mitarbeitende: Arbeitszeit und Arbeitszeiterfassung, Homeoffice, gegenseitige Hilfe

Regelung zu Arbeitszeit und Arbeitszeiterfassung

Die Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus beeinflussen die Arbeit und das Umfeld von vielen Mitarbeitenden stark. Die erweiterte Universitätsleitung hat unter Berücksichtigung der besonderen Umstände Prinzipien und Empfehlungen zur Arbeitszeit und Arbeitszeiterfassung gutgeheissen. Damit die Arbeitszeit und Arbeitszeiterfassung keinen zusätzlichen Stress verursacht, hat die Universität eine einfache Regelung getroffen.

Weitere Infos zur Regelung von Arbeitszeit und Arbeitszeiterfassung

Homeoffice

Die Arbeit im Homeoffice richtet sich nach der bestehenden Regelung gemäss Merkblatt vom 24. Januar 2017. Vorgesetzte sind aufgerufen, Homeoffice zu bewilligen. Allerdings muss der Betrieb aufrecht erhalten bleiben und Ansprechpersonen pro Team müssen erreichbar sein.

Weitere Infos zum Thema Homeoffice

Gegenseitige Hilfe

Durch die Corona-Situation entstehen an der Universität neue Aufgaben und bei vielen Mitarbeitenden Mehrbelastungen, bei anderen wiederum frei Kapazitäten. Auf der Seite "Gegenseitige Hilfe" können nach Rücksprache mit den Vorgesetzten Arbeitsleistungen angeboten oder bei Bedarf abgefragt werden.

Unterstützungsangebote / Anfragen zur Mithilfe

Hotline und Kontakt für Universitätsangehörige

Für unversitätsspezifische Fragen stehen den Universitätsangehörigen (also Studierenden, Mitarbeitenden und Dozierenden) Mitglieder der Arbeitsgruppe Corona zur Verfügung: safecoronaremove-this.@remove-this.unilu.ch

Seit Dienstag, 17. März, besteht für Universitätsangehörige auch eine Hotline. Diese ist wochentags von 11 bis 13 Uhr unter folgenden Nummern in Betrieb:

Studierende: + 41 41 229 50 51
Dozierende: + 41 41 229 50 52
Mitarbeitende: + 41 41 229 50 53

Telefonische Auskünfte werden nach bestem Wissen und Gewissen erteilt, sind jedoch unverbindlich. Es kann keine Haftung übernommen werden.

Online-Beratung der psychologischen Beratungsstelle

Die Psychologische Beratungsstelle (PBLU) Campus Luzern bietet Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden der Hochschulen in spezifischen Belastungssituationen und bei Problemen Unterstützung, Beratung und Begleitung an. Die Beratung ist unentgeltlich und vertraulich. Sie ist neu auch online möglich. Weitere Infos (Website Psychologische Beratungsstelle)

Projekt "Freiwillige gegenseitige Hilfe"

In Zeiten der Corona-Massnahen mit all den Einschränkungen ist gegenseitige Hilfe ein wichtiger Aspekt, die negativen Auswirkungen zu meistern.

Das Projekt "Freiwillige gegenseitige Hilfe"  verbindet Universitätsangehörige, die gerne helfen möchten und können mit Personen, welche Unterstützung brauchen. Es handelt sich um "Peer-Hilfe" oder "Nachbarschaftshilfe" wie zum Beispiel Lernhilfe, Unterstützung bei technischen Fragen oder Sozialkontakte. Ebenfalls eingebunden ist das von Prof. Dr. Walter Fellmann initiierte Projekt "eine*r für alle und alle für eine*n", welches älteren Personen Hilfe vermittelt (Botengänge, sozialer Kontakt etc.).
Möchten Sie mithelfen oder benötigen Sie Untersützung? Alle nötigen Infos finden Sie auf der OLAT-Seite des Projekts (erfordert Login).

Kontakt für Seniorinnen und Senioren, welche Hilfe benötigen: nachbarschaftshilferemove-this.@remove-this.unilu.ch oder 041 229 50 54 (täglich 10.30 Uhr bis 15.00 Uhr)

Für Mitarbeitende der Universität besteht ein separates Projekt für gegenseitige Hilfe : Unterstützungsangebote / Anfragen zur Mithilfe

Taskforce "Arbeitsgruppe Corona"

Die Universität beobachtet die Situation laufend, beurteilt die Lage auf Basis der Informationen der zuständigen eidgenössischen und kantonalen Behörden und hält sich an deren Vorgaben. Die Universitätsleitung hat die nötigen Vorkehrungen getroffen, um bei einer Zuspitzung der Lage adäquat reagieren zu können. Es wurde die Taskforce "Arbeitsgruppe Corona" eingesetzt, welche die Lage sukzessive beobachtet und beurteilt. Diese ist bestrebt, die Arbeit in Lehre und Forschung soweit immer möglich sicherzustellen.

So schützen wir uns

Bitte beachten Sie die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vor dem Coronavirus: https://bag-coronavirus.ch/. Beachten Sie insbesondere die folgenden Verhaltensanweisungen:

  • Gründlich Hände waschen. 
  • In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen. 
  • Papiertaschentuch nach Gebrauch in geschlossenen Abfalleimer. 
  • Hände schütteln vermeiden. 
  • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben. 
  • Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation.
  • Abstand halten (Social Distancing): Zum Beispiel ältere Menschen durch genügend Abstand schützen; beim Anstehen Abstand halten; bei Sitzungen Abstand halten.

Weitere Informationen

Offizielle Informationen der Behörden

Bundesamts für Gesundheit

Kanton Luzern