Publikationen
- Finanzierung von Genossenschaften, Der Partizipationsschein als Option,
- Effizienz- und Qualitätssteigerung durch Fusion innerhalb von Genossenschaftsgruppen,
- Finanzmarktrecht, 2. Auflage
- Genossenschaftsgruppen und deren Steuerung
- Wirtschaftsrecht
- Neue Rechtsfragen rund um die KMU
- Rechtsfragen rund um die KMU
- Staatliche Start- und Innovationsförderung für KMU
- Essaysammlung Arbeitsphilosophien «in a nutshell»
Finanzierung von Genossenschaften, Der Partizipationsschein als Option,
in: Martina Caroni/Sebastian Heselhaus/Klaus Mathis/Ronald Norer (Hrsg.), Verwaltungsrecht - Staatsrecht - Rechtsetzungslehre, Festschrift für Paul Richli zum 65. Geburtstag, Zürich/St. Gallen (Dike/Nomos) 2011, 507-524 (Franco Taisch und Thomas Schwyter).
ISBN: 978-3-03751-297-5
Der folgende Aufsatz befasst sich mit den Finanzierungsmöglichkeiten von genossenschaftlich strukturierten Unternehmen mit Blick auf deren künftige Herausforderungen und zukunftsgerichtetes Potential. Insbesondere soll ein vertiefter Einblick in die Problematik der Finanzierung mittels Finanzierungs-formen kapitalistischer Ausprägung gegeben werden. Besonders der Partizipationsschein, welcher in den letzten Jahren bei Aktiengesellschaften zwar an Aktualität eingebüsst hat, wird als mögliche Option eines erweiterten Finanzierungskonzepts diskutiert. Im Folgenden werden nach einer kurzen Beschreibung der Ausgangslage die verschiedenen Fremd- und Eigenkapitalfinanzierungsarten mit Blick in die Zukunft beleuchtet. Dabei wird besonderes Gewicht auf die Finanzierungsmöglichkeiten mittels Anteilschein und Partizipationsschein gelegt und die teils kontroversen Meinungen dazu analysiert. Weiter bildet der Zugang zum Kapitalmarkt Thema. Der Aufsatz schliesst mit einem Votum für die Zulassung verschiedener, Tradition und Moderne verbindende Finanzierungs-instrumente de lege lata und spricht sich für eine proaktive Weiter-entwicklung der Finanzierungsmöglichkeiten von Genossenschaften de lege ferenda aus.
to topEffizienz- und Qualitätssteigerung durch Fusion innerhalb von Genossenschaftsgruppen,
in Matthias Oertle/ Stefan Breitenstein/ Matthias Wolf/ Hans-Jakob Diem (Hrsg.), M & A, Recht und Wirtschaft in der Praxis, Liber Amicorum für Rudolf Tschäni, Zürich/St. Gallen (Dike) 2010, 339-358 (Franco Taisch und Ingrid D'Incà-Keller). ISBN: 978-3-03751-265-4, CHF 138.00
Gruppeninterne Fusionen sind ein wichtiges Instrument für Genossenschaftsgruppen, um ein sinnvolles Zusammenwirken von ökonomischer Effizienz und wirtschaftlicher Solidarität aktiv zu steuern und damit zentral für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. So können Genossenschaftsgruppen im Vergleich zu gruppenexternen Fusionsprozessen mit geringeren Umsetzungshürden Skalen- und Konsolidierungseffekte erreichen, das strategische Risikoprofil durch Kombination von Geschäftsansätzen und Portfolioeffekte verbessern und kritische Unternehmensfunktionen professionalisieren. Mit der erleichterten Fusion steht den Genossenschaftsgruppen mit der für sie typischen offenen Unternehmensstruktur bereits heute ein effizientes und effektives Verfahren zur Verfügung, um diese Ziele schnell und mit tiefen Transaktionskosten mindestens teilweise zu erreichen. Der heutige fusionsgesetzliche Ansatz der Eigentümerschaftskongruenz erlaubt de lege lata jedoch keine erleichterten gruppeninternen Fusionen bei der Konstellation rein genossenschaftlicher Strukturen leitender bzw. angeschlossener Unternehmen. Das greift zu kurz. Offensichtlich besteht ein wirtschaftliches Bedürfnis gruppeninterner Fusionen gerade auch hinsichtlich solcher rein genossenschaftlicher Strukturen. Hier besteht Handlungsbedarf. Es sind Überlegungen de lege ferenda gefordert, um durch entsprechende Erleichterungen die notwendigen Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen sachgerecht zu erzielen und damit das bemerkenswerte Potential von Genossenschaftsgruppen zugunsten des Wirtschaftsstandortes Schweiz zu fördern. Als zur Eigentümerschaftskongruenz alternativer Ansatz könnte die einheitliche Leitung dienen. So sind strategische Entscheide bei Genossenschaftsgruppen durchwegs zentraler Teil einer einheitlichen Leitung. Gruppeninterne Fusionen sind strategische Entscheide. Die angeschlossenen Genossenschaften leiten gemeinsam als Mitglieder das leitende Unter-nehmen und unterliegen gleichzeitig seiner einheitlichen Leitung. Es ist zwar keine Eigentümerschaftskongruenz gegeben, dafür besteht eine Kongruenz in der Entscheidungsfindung für Themen die unter der einheitlichen Leitung stehen.
to topFinanzmarktrecht, 2. Auflage
Finanzmarkrecht, in: Schriftenreihe litera B,
ISBN/ISSN: 978-3-7255-6132-2, CHF 59.00
Der schweizerische Finanzplatz ist einer der bedeutendsten der Welt. Finanzdienstleistungen haben eine entsprechend grosse volkswirtschaftliche Bedeutung. Wertschöpfung, günstige Finanzierungsmöglichkeiten und ein gut ausgebautes Finanzsystem zur Abwicklung von Finanztransaktionen haben sowohl für Einzelfirmen, KMUs wie auch Grosskonzerne hohe betriebswirtschaftliche und wirtschaftsrechtliche Relevanz.
Das vorliegende Lehrbuch gibt Einführung und Überblick zu den wichtigsten Grundsätzen und Regeln des Finanzmarktrechts. Interdisziplinarität zwischen öffentlichem Recht und Privatrecht, zwischen staatlicher Normierung und Selbstregulierung sowie zwischen Recht und Ökonomie sind dabei Herausforderung und Faszination zugleich.
to topGenossenschaftsgruppen und deren Steuerung
Genossenschaftsgruppen und deren Steuerung, Franco Taisch, Zürich/St. Gallen 2009.
ISBN: 978-3-03751-218-0, CHF 79.00
Die diesjährige Nobelpreisträgerin Elinor Oström hat mit einem interdisziplinären Ansatz belegt, dass die Handlungsmotive in der Wirtschaft komplexer sind als die Maximierung des eigenen Nutzens und dass Genossenschaften hier zwischen Markt und Staat eine wichtige Rolle einnehmen. Genossenschaftsunternehmen stehen erfolgreich für einen mehrfachen Nutzen und haben entsprechend hohes Potential. Die Steuerung von Genossenschaftsgruppen ist jedoch komplex. Die vorliegende Monographie untersucht mit einem interdisziplinären Ansatz diese Steuerung von Genossenschaftsgruppen. Sie entschlüsselt den zugrunde liegenden genetischen Code einer Genossenschaftsgruppe und liefert Antworten zur Basis und der Ausgestaltung der einheitlichen Leitung. Sie bietet anhand eines einfachen Führungskreislaufes Lösungen zu den zentralen Steuerungsthemen Strategie, Corporate Governance, Finanzierung, Internes Kontrollsystem, Risikomanagement und Strukturveränderung und erläutert die normativen Steuerungsmechanismen gruppeninterner Verfassung, Weisungsarchitektur und Verträge. Das hohe Potential von Genossenschaftsgruppen bedarf zukunftsorientierter genossenschaftsspezifischer Rahmenbedingungen, wofür diese Monographie eintritt.
to topWirtschaftsrecht
inkl. CD-ROM
Girsberger Daniel, Furrer Andreas, Krummenacher Peter, Schulthess: Zürich 2006.
ISBN/ISSN: 3 7255 5096 4, CHF 79.00
Die wichtigsten Teilgebiete des schweizerischen Wirtschaftsrechts im Überblick: Wettbewerbsrecht (Kartell- und Lauterkeitsrecht), Konsumenten- und Arbeitsrecht sowie das Schweizerische Finanzmarktrecht (v.a. Börsen-, Banken-, Anlagefonds- und Geldwäschereirecht). Welche Bedeutung und welchen Hintergrund haben diese Gebiete im Rahmen der Schweizerischen Wirtschaftsverfassung, wie hängen sie zusammen und wie entwickeln sie sich? Das Lehrmittel mit CD-ROM gibt klare Antworten.
Sprache: D
Neue Rechtsfragen rund um die KMU
Rechtsfragen
Erb-, Steuer-, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht
Aebi-Müller Regina, Eitel Paul, Richli Paul, Gächter Thomas, Simonek Madeleine
Herausgegeben von Girsberger Daniel/Schmid Jörg, Schulthess: Zürich 2006.
ISBN/ISSN: 3 7255 5133 2, CHF 48.00
Sachgebiet: Obligationenrecht / Droit des obligations
Die Aktualität der Rechtsfragen um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Rechtsanwendung und Gesetzgebung ist ungebrochen. Der vorliegende Band ergänzt die frühere Publikation (LBR 1) um weitere zentrale KMU-Themen privat- und öffentlichrechtlicher Natur, und zwar mit folgenden Abhandlungen aus dem Erb-, Steuer-, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht: Die Privatsphäre des Arbeitnehmers (Regina Aebi-Müller) - KMU und Pflichtteilsrecht (Paul Eitel) – Die Einpersonen-AG aus Sicht des Sozialversicherungsrechts (Thomas Gächter) – Im Betrieb mitarbeitende Ehe- und Lebenspartner unter sozialversicherungs- und arbeitsvertragsrechtlichen Aspekten (Gabriela Riemer-Kafka) – Beteiligungsübertragungen an KMU - Steuerrechtliche Hürden und Auswege (Madeleine Simonek)
Sprache: D
Rechtsfragen rund um die KMU
Rechtsfragen
Luzerner Beiträge zur Rechtswissenschaft 1)
Herausgegeben von Girsberger Daniel/Schmid Jörg, Schulthess: Zürich 2003, 252 S. brosch.
ISBN 3 7255 4597 9, CHF 78.00
Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind für die Wirtschaft von ausserordentlich grosser Bedeutung. Dennoch hat sich bisher ein eigentliches KMU-Recht weder im In- noch im Ausland entwickeln können. Der Ruf nach Reformen in der Gesetzgebung im Sinn einer besseren Abstimmung auf die Bedürfnisse der KMU ist aber in der jüngsten Zeit unüberhörbar geworden und hat sich vereinzelt bereits in Gesetzesrevisionen niedergeschlagen. Die Gründe für eine besondere Rücksichtnahme auf die KMU sind mannigfaltig, aber auch umstritten: Schutzbedürfnis der Kleinen, um im Wettbewerb mit den Grossen bestehen zu können, Innovationsförderung und vieles mehr.
Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Luzern hat sich zum Ziel gesetzt, die Rechtsfragen im Kontext der KMU genauer zu erforschen. In den Jahren 2002 und 2003 hat sie eine Vortragsreihe mit hauseigenen und auswärtigen Experten zum Thema veranstaltet. Der vorliegende Band enthält die zur Publikation ausgearbeiteten Vorträge, die einen breiten Themenkreis abdecken: vom Agrarrecht bis zur Telekommunikation, vom Verwaltungsrecht bis zur Streitbeilegung, vom Gesellschaftsrecht bis zum Konsumentenschutz. Das Buch richtet sich primär an Juristinnen und Juristen, die im Bereich der Wirtschaft und des Wirtschaftsrechts arbeiten, aber auch an Nichtjuristen, die an aktuellen KMU-Rechtsfragen interessiert sind, namentlich Vertreterinnen und Vertreter von KMU, ihnen nahe stehende Organisationen und Verbände sowie Studierende.
Staatliche Start- und Innovationsförderung für KMU
Prof. Dr. iur. Paul Richli und Livio Bundi, Blaw, Oktober 2007
Staatliche Start- und Innovationsförderung für kleine und mittlere Unternehmen im Bund und in ausgewählten Kantonen
Essaysammlung Arbeitsphilosophien «in a nutshell»
Professorinnen und Professoren über Studium
und wissenschaftliches Arbeiten
Beitrag von Prof. Franco Taisch Seite 53: In Farbe denken
