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Neue Strukturen für neue Themen

Ob der Dalai Lama in Einsiedeln auftritt, eine Rede des Papstes weltweit die Gemüter erregt oder in Schweizer Gemeinden um Minarette gestritten wird — Religion ist immer wieder ein wichtiges öffentliches Thema und ein Faktor in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Doch wie damit umgehen? Vieles bleibt deutungs- und erklärungsbedürftig. In der komplexen, sich rasch wandelnden Welt von heute stossen auch Einzeldisziplinen zunehmend an ihre Grenzen. Vielmehr sind enge Formen der Zusammenarbeit notwendig.

Mit dem Zentrum Religionsforschung (ZRF) schafft die Universität Luzern den geeigneten Rahmen für die interdisziplinäre Bearbeitung komplexer Fragestellungen. Zugleich ist das ZRF der Luzerner Partner im neuen Forschungsnetzwerk «Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik», dem die Universitäten Luzern, Zürich, Basel und Lausanne sowie das Collegium Helveticum angehören. Das ZRF führt bestehende Fachrichtungen und Seminare, die zum Thema Religion forschen, zusammen und bündelt vorhandene Kräfte. Theologie und Religionswissenschaft, aber auch Soziologie, Geschichte, Philosophie, Rechts und Politikwissenschaft befassen sich aus jeweiligen Perspektiven und methodischen Zugängen mit dem Thema Religion. Darüber hinaus lanciert das ZRF eigene Projekte im Bereich der wechselseitigen Beeinflussung von Religion, Ökonomie und Politik und entwickelt neue Perspektiven für die Beschäftigung mit Religion. Träger des ZRF ist das Ökumenische Institut an der Theologischen Fakultät und das Religionswissenschaftliche Seminar an der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät.
Diese Seite wird bearbeitet von Andreas Tunger-Zanetti