| Bekomme ich Stipendien? |
Ja: Nach Kantonalen Richtlinien, ev. Bistum, ev. Dekanat |
| Gibt es Unterkunftsmöglichkeiten in Luzern? |
Ja: Priesterseminar St. Beat, Romerohaus, u.a. |
| Wird die Ausbildung zur nebenamtlichen Katechetin angerechnet? |
Ja: Im Fach „Einführen ins Unterrichten“ kann man sich nach Rücksprache mit den Dozierenden eigenverantwortlich dispensieren. Die Prüfungen müssen aber geschrieben werden. Von den praktischen Übungen wird man dispensiert, wenn Berufspraxis vorliegt. Der erste Teil der Intensivwoche „Unterrichten lernen“ muss nicht besucht werden. |
| Kann ich während eines zweijährigen Grundstudiums auch 60% arbeiten? |
In der Regel nicht. |
| Kann ich auch das Fach „Ethik und Religion“ erteilen? |
Voraussichtlich nein. Viele Kantone wollen keine Monofach-Lehrpersonen, R&E soll von der Klassenlehrperson erteilt werden; in einzelnen Situationen/Kantonen wird es als Ausnahme vielleicht möglich sein. |
| Kann ich mich als Reformierte/r am RPI ausbilden lassen? |
Im Prinzip ja, doch es braucht eine Praxisstelle und damit das Einverständnis des reformierten Anstellungsträgers. |
| Welche Entwicklungsmöglichkeiten habe ich in meinem Beruf als ReligionspädagogIn? |
Studium: Studium an einer Theologischen Fakultät (unterschiedliche Aufnahme- und Anrechnungsbedingungen an den einzelnen Universitäten) oder Studium am Dritten Bildungsweg in Luzern ; Arbeitsfeld: Nach Eignung und Bewährung Übernahme einzelner Leitungsaufgaben in einer Pfarrei, Einstieg in nichtkirchliche Jugendarbeit, Tätigkeit in der religionspädagogischen Weiterbildung oder als PraxisbetreuerIn RPI, Arbeit/Leitung einer kantonalen Katechetischen Arbeitsstelle, Weiterbildung Supervision usw. |
| Muss ich besonders gläubig sein, um ein RPI-Studium zu beginnen? |
Eine fragende Haltung und Zweifel sind ein guter Antriebsmotor für das Studium. Es wird erwartet, dass man bereit ist, sich intensiv, nachdenkend-reflexiv mit theologischen und religionspädagogischen Fragen auseinander zu setzen und dass man lernt, mit von der eigenen Meinung abweichenden Haltungen fundiert ins Gespräch zu kommen. |