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Prof. em. Dr. theol. Hans J. Münk

Emeritierung: 2009

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Prof. em. Dr. Hans J. Münk
Wesemlinstrasse 48
CH-6006 Luzern
Tel. ++41 41 420 65 25
E-Mail: L_hc__ulinu--kneum__snah

Em. Professor für Theologische Ethik am Institut für Sozialethik, Theologische Fakultät der Universität Luzern

Curriculum Vitae
1974 Erlangung des theologischen Lizentiats mit Spezialisierung in Moraltheologie an der Universität Gregoriana in Rom. 1974-1977 Tätigkeit in der kirchlichen Seelsorge. 1977-1983 Wissenschaftlicher Assistent im Bereich Theologische Ethik der Universität Freiburg i. Br. 1983 Promotion zum Dr. theol. mit einer Dissertation über den Einfluss der Ethik Kants auf die Katholische Moraltheologie der späten Aufklärungszeit. 1986 folgte an derselben Universität die Habilitation für die Fächer Moraltheologie und christliche Gesellschaftslehre. Von 1987 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2009 war er Professor für Theologische Ethik in Luzern.

Die Schwerpunkte der bisherigen Forschungsarbeiten von Hans J. Münk lagen teils auf historischem Gebiet (Beziehung der theologischen Ethik zu philosophischen Strömungen; Frühgeschichte einer autonomen Moral im christlichen Kontext), teils im Bereich normativer Fundierungsfragen und aktueller ethischer Brennpunkte (ethische Fragen der Technik; Wissenschaftsethik; humanmedizinische Ethik; Tierschutzethik). Einen grösseren Schwerpunkt bildeten verschiedene Aspekte der Ethik einer nachhaltigen Entwicklung. Die entsprechenden Forschungen fanden weitgehend Eingang in die Veröffentlichungen (siehe Publikationsliste).

Dienstleistungen

  • Mitglied bei der Theologischen Kommission der Schweizer Bischofskonferenz (bis 2001)
  • Mitglied der EKAH - Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (seit Jan. 2008)


Auszug aus seinen Veröffentlichungen

Prof. em. Dr. theol. Hans Halter

Emeritierung: 2004

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Prof. em. Dr. Hans Halter
Bergstrasse 13
CH-6004 Luzern
Tel./Fax ++41 41 420 85 47
E-Mail: L_hc__ulinu--retlah__snah, L_ten__retni__hc--retlah__snah

Em. Professor für Theologische Ethik mit Schwerpunkt Sozialethik am Institut für Sozialethik der Theologischen Fakultät der Universität Luzern

Curriculum vitae
Hans Halter, geboren 1939 in Giswil/OW Schweiz. 1960-65 Studium in Philosophie und katholischer Theologie an der Theologischen Hochschule in Chur/GR., 1965 Priesterweihe, 1965-68 hauptamtlicher Seelsorger in Zürich-Oerlikon. 1968-1976 Promotionsstudien an der Universität Bonn mit Spezialisierung in theologischer Ethik. 1976 Promotion ebd. mit einer preisgekrönten Arbeit zur Frage nach dem Christlichen der christlichen Moral („Taufe und Ethos“). Ab Herbst 1977 Professor für Moraltheologie und Sozialethik an der Theologischen Hochschule Chur. Seit Herbst 1990 Professor für Theologische Ethik mit Schwerpunkt Sozialethik an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern. Leiter des Instituts für Sozialethik bis 2004. 1995-97 Rektor der Universitären Hochschule Luzern, Dekan der Theologischen Fakultät, 1997-2000 Prorektor der UHL, 2003-04 Prodekan der Theologischen Fakultät. Seit 1. Oktober 2004 emeritiert.
  • 1988-94 Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Aidsfragen
  • 1988-94 Präsident der Programmkommission des Hilfswerks Fastenopfer
  • 1989-95 Mitglied der Arbeitsgruppe Bioethik der CH Nationalkommission Justitia et Pax
  • 1994-95 Mitglied der "Eidgenössischen AG für Forschungsfragen am Menschen" (HP.Schreiber)
  • 1994-96 Mitglied der Subkommission "Ethische Probleme der Gentherapie" der SAMW
  • 1997–2003 Präsident der regierungsrätlichen Kommission für Ausländer- und Integrationspolitik des Kantons Luzern
  • 1998-2006 Mitglied der Eidg. Ethikkommission für die Gentechnik im ausserhumanen Bereich

Publikationen

    Taufe und Ethos. Paulinische Kriterien für das Proprium christlicher Moral, Freiburg 1977
  • Leben dürfen - sterben müssen, Fribourg/CH 1994
  • mit H.U. Kneubühler, Christliche Politik und soziale Verantwortung. Sozialinsitut der KAB Schweiz Zürich 1996
  • Migrationspolitik zwischen Abschottung und Multikulturalismus, Basel 2000
  • mit W. Lochbühler, Ökologische Theologie und Ethik (Texte zur Theologie: Moraltheologie), 2 Bde. Graz 1999
  • Herausgeber von: Sonntag, der Kirche liebstes Sorgenkind, Zürich 19822; Wie böse ist das Böse? Zürich 1988; Neue ökumenische Eiszeit? Zürich 1989; Verunsicherungen, Zürich 1991; Schweiz und Europa - mehr als ein Wirtschaftsraum (zusammen mit H.U. Kneubühler und H. Münk), Zürich 1992; Ketzer und Sekten – einst und heute. Toleranz und ihre Grenzen in Kirche, Gesellschaft und Staat, Luzern 2002; mit M. Zimmermann-Acklin Rationierung im Gesundheitswesen, Basel 2006.
  • Zahlreiche Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden zu Themen der fundamentalen theologischen (Sozial-)Ethik (Glaube und Moral/Ethik; Menschenbild, Hirnforschung; Gewissen; Normproblematik; Schuld) und zu grundlegenden und konkreten individual- und sozialethischen Fragen aus dem Bereich der Partnerschaftsethik (Sexualität, Ehe, Familie), der Bio-Ethik (Euthanasie, Aids, Seuchenproblematik, Transplantationsmedizin, Gesundheitspolitik, Haftungsfrage; Gentechnologie; Tierethik), der ökologischen (Umweltproblematik), der politischen Ethik (Christlich motivierte Politik; Kirche und Politik; Ethische Politikberatung; Schweiz und Europa; Schweiz und Zweiter Weltkrieg: Integrationspolitik; Toleranz) und der Technik-Ethik (Gentechnik; Nanotechnologie).

Publikationsliste Prof. em Dr. theol. Hans Halter

Prof. em. Dr. theol. Dr. rer. pol. Friedrich Beutter

Emeritierung: 1990

Kontakt
Prof. em. Dr. Friedrich Beutter
Weinbergstrasse 5
D-79282 Ballrechten-Dottingen

Em. Professor für Moraltheologie der Theologischen Fakultät Luzern, Mitbegründer des Instituts für Sozialethik der Theologischen Fakultät Luzern


Curriculum vitae
Friedrich Beutter, geb. 1925 in Hechingen (BL Baden-Württemberg) am Fuss der Burg Hohenzollern. Das Gymnasium besuchte er in seiner Geburtsstadt, wo er nach Kriegseinsatz und amerikanischer Kriegsgefangenschaft 1946 das Abitur ablegte. 1946-1949 studierte er Volkswirtschaft an den Universitäten Tübingen und Freiburg i. Br. und promovierte 1953 zum Dr. rer. pol. (mit der Arbeit "Beiträge zu einer Sprachsoziologie"). 1950-1954 studierte er Katholische Theologie in Freiburg i. Br. und Tübingen. 1954 erfolgte die Priesterweihe in Freiburg i. Br. 1954-1958 war er Sekretär des Erzbischofs von Freiburg, Dr. Eugen Seiterich.
1960-1969 war Beutter Wissenschaftlicher Assistent am Moraltheologischen Seminar der Universität Freiburg i. Br. 1963 promovierte er dort in Theologie (mit der Arbeit "Zur sittlichen Beurteilung von Inflationen"). 1969 habilitatierte er sich an dieser Universität mit der Arbeit "Die Eigentumsbegründung in der Moraltheologie des 19. Jahrhunderts" und erhielt die venia legendi in Moraltheologie und Christlicher Gesellschaftslehre.

1969-1990 war Beutter o. Professor für Moraltheologie an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern.

Professor Beutter gehört zu den Gründervätern des Instituts für Sozialethik an der Theologischen Fakultät Luzern, die heute Bestandteil der Universität Luzern ist. Die Institutsleitung hatte er turnusmässig bis zu seiner Emeritierung inne.

1979-1983 betreute er zusätzlich das Fach Moraltheologie an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg i. Br.

Auszug aus seinen Veröffentlichungen

Am 21. August 2010 ist Prof. Beutter im Alter von 85 Jahren leider verstorben.

Die Gedächtnisansprache für Prof. Beutter beim Luzerner Requiem wurde von unserem Prof. em. Dr. Hans J. Münk gehalten und kann hier eingesehen werden.

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