Navigation



Sie sind hier:

Dr. Franziska Struzek-Krähenbühl

Koordinatorin Graduate School Lucerne (GSL)

Kurzbiographie

Franziska Struzek-Krähenbühl studierte an der Universität Zürich Deutsche Literatur- und Sprachwissenschaft, Philosophie sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (AVL). Während ihrer Tätigkeit als Assistentin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Zürich schrieb sie ihre Dissertation mit dem Titel „Oszillation und Kristallisation. Theorie der Sprache bei Novalis“. Sie unterrichtete am Deutschen Seminar und am Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Zürich sowie als Gastdozentin am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin. Sie arbeitete zudem als Redaktorin bei der Literaturzeitschrifte „figurationen“ und ist Mitherausgeberin der Zeitschrift „variations“. Am Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Zürich konzipierte sie ein e-learning-Projekt zum Thema „Das Verhältnis der Künste“. Zurzeit arbeitet sie an einem Habilitationsprojekt mit dem Arbeitstitel „Bildereignis. Bilddynamik. Bilderfahrung. Van Gogh im Spiegel der Philosophie und Literatur“. Seit Februar 2010 ist sie Koordinatorin der Graduate School of Humanities and Social Sciences an der Universität Luzern.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Literatur und Philosophie der Frühromantik
  • Philosophie der Sprache und der Erkenntnis
  • Ästhetik und Kunsttheorie
  • Verstehens- und Übertragungsprozesse in Literatur und Literaturtheorie, insbes. in Hermeneutik, Dekonstruktion und Kulturwissenschaften
  • Intermedialität (Literatur, bildende Künste und Musik)
  • Verhältnis von Literatur und Philosophie
  • Literaturen verschiedener europäischer Sprachen

Aktuelles Forschungsprojekt

Habilitationsprojekt mit dem Arbeitstitel „Bildereignis. Bilddynamik. Bilderfahrung. Van Gogh im Spiegel der Philosophie und Literatur“.

Publikationen (Auswahl)

1. Monografie

Oszillation und Kristallisation. Theorie der Sprache bei Novalis. Paderborn: Schöningh, 2009.

Rezension:

• Christian Villiger in: Variations 18 (2010), S. 256-258.

2. Aufsätze

• „Farbe der Unendlichkeit. Zur Farbsymbolik der blauen Blume von Novalis.“ Im Internet ab 6.1.2009: http://www.symbolforschung.ch/files/pdf/Novalis_Blaue_Blume.pdf

• „Mich führt alles in mich selbst zurück.“ – Figuren der Rückkehr in Die Lehrlinge zu Sais von Novalis. In: Variations 14 (2006). S. 15-31.

• Kritik der Reflexion. Das Spiegelsymbol bei Friedrich von Hardenberg und Jacques Derrida. In: Michel, Paul (Hg.): Präsenz ohne Substanz – Symbolik des Spiegels. Schriften zur Symbolforschung. Bd. 14. Pano Verlag Zürich 2003. S. 122–140.

3. Rezensionen

• Hans-Jost Frey: Maurice Blanchot. Das Ende der Sprache schreiben. Basel/Weil am Rhein: Engeler, 2007. In: Variations 16 (2008). S. 258-259.

• Boris Previcic: Hölderlins Rhythmus. Ein Handbuch. Frankfurt am Main: Stroemfeld, 2008. In: Variations 16 (2008). S. 274-276.

• Birgit Dahlke: Jünglinge der Moderne. Jugendkult und Männlichkeit in der Literatur um 1900. Köln/Weimar/Wien: Böhlau, 2006. (= Literatur – Kultur – Geschlecht 44). In: figurationen (1 2008). S. 129-132.

• Nicola Gess: Gewalt der Musik. Literatur und Musikkritik um 1800. Freiburg i. Br./Berlin: Rombach, 2006. (= Berliner Kulturwissenschaft 1). In: figurationen (2 2006). S. 117-120.

Vorträge (Auswahl)

• Verhüllende Enthüllung. Erotik und Erkenntnis in der Rezeption der Mysterien der Isis. Vortrag an der internationalen Tagung „Verschleierter Orient – Entschleierter Okzident? Inszenierungen in Politik, Recht, Kunst und Kultur seit dem 19. Jahrhundert.“ Veranstalter: Gender Studies Zürich in Kooperation mit dem UFSP Asien und Europa der Universität Zürich. Wissenschaftliche Konzeption: Bettina Dennerlein, Elke Frietsch, Therese Steffen. Universität Zürich (03.-05.6.2010)

• Die blaue Blume des Novalis. Zur Symbolik der Farbe Blau. Vortrag an der Arbeitstagung „Farbsymbolik“ der Schweizerischen Gesellschaft für Symbolforschung, Universität Zürich, August 2008.

• „Das ächte Dividuum ist auch das ächte Individuum.“ Oszillation und Subjektphilosophie in den Fichte-Studien von Novalis. Vortrag am Symposion „Subjektivität und Selbstbezüglichkeit“ im Rahmen des Forschungskolloquiums „Philosophie und Geschichte des Wissens“ am Kompetenzzentrum „Geschichte des Wissens“ der ETH Zürich und der Universität Zürich, Januar 2005.

• Kritik der Reflexion. Das Spiegelsymbol bei Friedrich von Hardenberg und Jacques Derrida. Vortrag an der Arbeitstagung „Symbolik des Spiegels“, veranstaltet von der Schweizerischen Gesellschaft für Symbolforschung. Zürich, September 2001

Wissenschaftliche Mitgliedschaften

• Deutscher Germanistenverband
• Internationale Rilke-Gesellschaft
• Internationale Novalisgesellschaft
• Schweizerische Gesellschaft für Symbolforschung

Akademischer Werdegang

2010 bis jetzt Universität Luzern: Koordinatorin der Graduate School of Humanities and Social Sciences

2008 bis jetzt Universität Zürich: Mitherausgeberin der komparatistischen Literaturzeitschrift "variations".

2003 bis jetzt Pädagogische Hochschule Zürich: Lehrtätigkeit in Literaturwissenschaft

2006-2008 Universität Zürich: Wissenschaftliche Konzeptmitarbeiterin und Dozentin am Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (AVL)

2002-2008 Universität Zürich: Wissenschaftliche Assistentin am Deutschen Seminar am Lehrstuhl von Prof. Dr. Barbara Naumann

2002-2008 Universität Zürich: Redaktion der kulturwissenschaftlichen Zeitschrift figurationen, herausgegeben von Prof. Dr. Barbara Naumann

2005 (SoSe) Freie Universität Berlin: Gastdozentin am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft


Abschlüsse

Diplom 2009: Universität Zürich. Diplom für das Höhere Lehramt für Mittelschulen

Promotion 2008: Universität Zürich. Dissertation zum Thema „Oszillation und Kristallisation. Theorie der Sprache bei Novalis“.

Lizentiat 2003: Universität Zürich. Lizentiatsarbeit zum Thema „Im unendlichen Spiel der Differenzen. Das frühromantische Denken Friedrich von Hardenbergs und Friedrich Schlegels im Vergleich mit dem Dekonstruktivismus Jacques Derridas“

Maturität 1996: Kantonsschule Zug. Mit der Auszeichnung des Willi Beusch-Preises.

Lehrtätigkeit

2011 Universität Luzern: Philosophisches Seminar der Universität Luzern

• Heidegger und Derrida (MS)

2010-2011 Universität Bern: Institute of Advanced Study in the Humanities and the Social Sciences (IASH)

• Von der ontologischen Differenz zur différance
• Die Wahrheit in der Malerei (Workshop für Doktorierende)

2007-2010 Universität Zürich: Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

• Dichten über Kunst (PS/BS)
• Musik und Literatur (PS/BS)
• Mythos und Mythologie in Philosophie und Literatur (PS/BS)

2004 – 2008 Universität Zürich: Deutsches Seminar

• Einführung in die Literaturwissenschaft (PS/BS)
• Frühromantik (PS)
• Gewalt der Musik in der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts (PS)
• Malen und Schreiben bei Gottfried Keller (SE)
• Paradigmen der Literaturkritik. Lektüre literaturtheoretischer Texte (PS)
• Poetik der Romantik (SE)
• Poetologische Lyrik (PS)
• Über die Unverständlichkeit in Literatur und Literaturtheorie (SE)
• Übertragung, Differenz, Wiederholung (SE)
• Ut pictura poesis? Zum Verhältnis von Bild und Text (PS)

2005 FU Berlin: Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

• Unverständlichkeit in Literatur und Literaturtheorie (PS)