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Bisherige Vorträge, Tagungen und Sonderveranstaltungen am Historischen Seminar der Universität Luzern

Vorträge und Sonderveranstaltungen

21.-23. Juni 2010 Buchpraktiken und Bücherwissen 1450-1750 Stiftung Bibliothek Werner Oechslin, Einsiedeln
Eine Kooperation der Universität Luzern, der Universität Zürich und der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin
mehr Informationen und Programm


25. Mai – 8. Juni 2010 Projektpräsentation und Vernissage "Stadtbild mit Löchern" Kunstmuseum Luzern
Studierende des Historischen Seminars der Universität Luzern sind im Rahmen eines Forschungsseminars von Valentin Groebner den Spuren verschwundener Bauten der Stadt Luzern nachgegangen. In Form von „Arbeitstischen“ präsentieren sie nun Ihre Rechercheergebnisse.
Zeitungsartikel vom 26.5.2010

25.03.2010 "Arbeitsmarkt Geschichte"
Gastvortrag von Dr. Peter Pfrunder

29.01.2009 Holocaust Gedenktag
Gastvortrag von Prof. em. Dr. Peter Reichel, Universität Hamburg und Vorführung des Dokumentar-Kurzfilms "Nuit et brouillard" (1954) mit Einführung von Prof. Dr. Aram Mattioli

11.12.2008 Neue Blicke auf Altbekanntes: Der 2. Weltkrieg als globales Ereignis
Gastvortrag von Karl Rössel, Köln

04.12.2008 Zum 100. Todestag von Bundesrat Josef Zemp
Festvortrag von Prof. Dr. Urs Altermatt und Podium unter der Leitung von Dr. h.c. Roger de Weck

04.11.2008 Nazis auf der Flucht
Dr. Gerald Steinacher, Innsbruck

07.04.2008 Historische Demographie auf 4000 Meter Meereshöhe. Bericht über laufende Forschungsprojekte in den Anden
Dr. Raquel Gil Montero, Argentinien
Gastvortrag im Rahmen des Seminars von Prof. Dr. Jon Mathieu zur Bevölkerungsgeschichte.

20.12.2007 Die Flucht von Nazis nach Übersee und die Rolle des IKRK
Dr. Gerald Steinacher, Innsbruck

06.12.2007 Das Doppelgesicht der Hitler-Diktatur
Prof. Dr. Peter Reichel, Hamburg

15.11.2007 HistorikerIn gesucht - Arbeitsmarkt Geschichte
Rafael Brand berichtete über seinen Werdegang und seine Berufserfahrungen. Er hat Geschichte studiert und ist heute Geschäftsinhaber von „scriptum“, einer Firma, die erfolgreich Layout, Öffentlichkeitsarbeit und Webauftritte anbietet. Fragen wie "Welche Verbindungen gibt es zwischen der Ausbildung und der beruflichen Praxis? Haben sich die Arbeitsfelder für HistorikerInnen in den letzten Jahren verändert – und wie kann die Universität dem Rechnung tragen?" wurden beantwortet.

25.10.2007 Guernica oder die Erfindung des Terrorbombardements
Dr. Hannes Heer, Hamburg

14.06.2007 Albrecht von Haller und die europäische Gelehrtenrepublik des 18. Jahrhunderts
Dr. Martin Stuber, Bern

24.05.2007 Eine Jugend in der DDR
Dr. Corina Hess, Kriens

14.05.2007 Die Nonkonformisten der frühen sechziger Jahre
Dr. Roger Sidler, Bern

19.04.2007 Filmvorführung "Citizen Fred"
Filmvorführung im Rahmen der Vorlesung von Prof. Dr. Aram Mattioli mit anschliessender Diskussionsrunde mit dem Filmemacher Theo Stich.

12.04.2007 Buchpräsentation: "Schweizer Gebrauchsgeschichte. Geschichtsbilder, Mythenbildung und nationale Identität"
Präsentation des neuen Buches von Prof. Dr. Guy Marchal und Vorstellung des Autors mit anschliessendem Apéro.

29.01.2007 Die Okkupation der Öffentlichkeit. Zur Schweizerischen Denkmalsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
Prof. Dr. Georg Kreis, Basel

25.01.2007 Die Berufung des Ostens. Alfred Rosenberg und die Vernichtung des europäischen Judentums
Dr. Ernst Piper, Potsdam

11.01.2007 Faschismus und Antisemitismus in Italien
Dr. Hans Woller, München

14.12.2006 Faszination und Abscheu. Die fotografische Erfindung der „Zigeuner“
Dr. Anton Holzer, Wien

12.12.2006 Landschaftsgliederung in der islamischen Geographie, 8.-14. Jahrhundert
Prof. Dr. Andreas Kaplony, Universität Zürich

16.11.2006 Buchvernissage: "Der erste faschistische Vernichtungskrieg. Die italienische Aggression gegen Äthiopien 1935-1941"
Kurzpräsentationen der Herausgeber Dr. Asfa-Wossen Asserate und Prof. Dr. Aram Mattioli mit anschliessendem Apéro

15.11.2006 “HistorikerIn gesucht” – Arbeitsmarkt Geschichte
Frau Regula Bochsler vom Schweizer Fernsehen berichtete über ihren Werdegang und ihre Berufserfahrungen sowie über die Verbindungen zwischen Ausbildung und beruflicher Praxis.

18.05.2006 "Die faschistische Umgestaltung Roms im Ventennio Nero"
Prof. Dr. Wolfgang Schieder, Universität Köln

12.04.2006 "Menschenhandel und seine Mittelsmänner im frühneuzeitlichen Mittelmeerraum"
Prof. Dr. Wolfgang Kaiser, Universität Paris

15.12.2005 "Sind die Nazis Barbaren?"
Prof. Dr. Michael Wildt, Hamburger Institut für Sozialforschung

10.11.2005 "HistorikerIn gesucht – Arbeitsmarkt Geschichte“
Am 10. November 2005 fand das Podiumsgespräch „HistorikerIn gesucht – Arbeitsmarkt Geschichte“ statt. Die Frage, für welche professionellen Tätigkeiten HistorikerInnen sich qualifizieren, wird in weiteren solchen Podiumsgesprächen aufgegriffen, nicht zuletzt angesichts der in Luzern stark steigenden Studierendenzahlen.

05.01.2005 "Faites moy donc de beaux hommes"
Zuger Frauen im Solddienstunternehmertum um 1700
lic. phil. Nathalie Buesser, Universität Zürich


Tagungen

08.05.2010 2. Zentraler Historikerinnen- und Historikertag 2010
Der Historische Verein Zentralschweiz präsentierte in Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Luzern eine Tagung zur Geschichtsforschung in der Zentralschweiz.

18.-20. November 2009 Tagung und Ausstellung anlässlich des 100. Geburtstags von Marion Gräfin Dönhoff. Museum Kleines Klingental, Basel: Marion Dönhoff, die Universität Basel und Europa
Die wissenschaftliche Tagung (18.-20. November 2009) und eine dazugehörige Begleitausstellung (20. November bis 13. Dezember) widmen sich Marion Gräfin Dönhoff (1909-2002), einer Gestalt von europäischem Rang.
Als jüngstes von sieben Kindern der Grafen Dönhoff auf dem Familienschloss Friedrichstein in Ostpreussen geboren, studierte Marion Dönhoff in Königsberg, Basel und Frankfurt/M. Hier erlebte sie 1933 den Untergang der Weimarer Republik, worauf sie für ihr Doktoratsstudium erneut nach Basel wechselte, wo sie 1935 von Edgar Salin mit einer wirtschaftshistorischen Arbeit zu den Dönhoff´schen Familiengütern promoviert wurde.
Damit waren Begegnungen und Prägungen verbunden, die Marion Dönhoff auch in ihrem "zweiten Leben" -- nach der Flucht vor der Roten Armee aus Ostpreussen im Winter 1945 -- prägen sollten. Ihre publizistische Tätigkeit als Journalistin und Herausgeberin der ZEIT, ihr Eintreten für einen Dialog zwischen Ost und West nach 1945, ihre Positionen für den Prozess der europäischen Integration sowie schliesslich ihre Kritik an einem "entfesselten" Kapitalismus sollen aufgegriffen und diskutiert werden.
Veranstalter: Lucas Burkart, Achatz von Müller, Marco Vencato, Joachim Kersten
Programm


2.-7. Juni Lucerne Summer School 2009
Vom 2.-7. Juni 2009 fand die Summer School "Collecting and Transforming Knowledge in Early Modern Europe" statt.
In diesem Rahmen hielten Prof. Dr. Kaspar von Greyerz (Universität Basel) und Prof. Dr. Anthony Grafton (Princeton University) öffentliche Abendvorträge.
mehr Informationen

9. Mai 2009 Internationale conference: Mountain Pastoralism and Modernity: from the Mediterranean to Scandinavia, 15th - 20th Centuries
The conference focussed on pastoralism in mountain areas and its relationships to agriculture and the “outside world”, and more specifically on the transformation processes since the late Middle Ages. How does the pastoral mode of production and lifestyle relate to modernity seen both as a time period and as a developmental phenomenon? When Fernand Braudel, in the 1966 version of the Méditerranée, sketched the pastoral practices in his large study region during the sixteenth century, he pointed to the fragmentary state of historical knowledge. Forty years later, the situation has not changed fundamentally, and it seemed timely to take a new effort to re-direct the scholarship about interesting economic and social formations which covered large territories in many parts of the world. The Lucerne conference was organised by Jon Mathieu and Michael Blatter, and was part of a cyle of meetings held in Latina America, Asia and Europe.
… selected slides of the Lucerne presentations

17./18. Oktober 2008 Internationale Tagung: Die Architekturpolitik des faschistischen Italien - Neue Perspektiven
Mussolinis Italien war die erste Diktatur, die im frühen 20. Jahrhundert architektonische Ambitionen und Visionen entwickelt hat. Kaum eine italienische Stadt und Region blieb davon unberührt. Macht und Architektur standen hier in einem symbiotischen Verhältnis. Die kulturwissenschaftlich orientierte Tagung zielt nicht nur auf eine Bestandesaufnahme der neuesten Forschung, sondern versucht auch, neue Perspektiven auf das Thema zu entwickeln. Neben den Repräsentationsbauten soll dazu insbesondere die bislang eher stiefmütterlich behandelte Funktionsarchitektur in die Betrachtung einbezogen werden. Ein besonderes Augenmerk wird der faschistischen Architekturpolitik in den 1919 Italien zugeschlagenen Grenzprovinzen und in den Kolonien eingeräumt, in denen der öffentliche Raum besonders markant im faschistischen Sinn umgestaltet wurde. Nachgedacht werden soll schliesslich über die Fuktionen des faschistischen Bauens, in dem es stets um mehr als nur um eine symbolische Selbstdarstellung des "neuen Italiens" ging. Tagung von Prof. Dr. Aram Mattioli.

10.-11. September 2008 Workshop: Lokalität von Wissen – Athanasius Kircher und Rom
...mehr Informationen.

20.04.2007 Wer waren die Söldner? Neue Zugänge zur Geschichte von Solddienst und Reislauf, 15. - 18. Jahrhundert
Die Geschichte des Reislaufs in der Schweiz war lange aufgeladen mit den weltanschaulichen Gegensätzen vor allem des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, mit reformierter vaterländischer Moralrhetorik auf der einen Seite und katholischer Ehrenrettung der „Ehre und Treue“ der Söldner auf der anderen. Aber wer waren die Reisläufer und Söldner zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert? Was wissen wir über ihre soziale Herkunft und ihre ökonomische Situation, und wie haben sich ihre Verdienstmöglichkeiten und ihr soziales Profil in diesen drei Jahrhunderten verändert? Wo sind sie in der Geschichte der Arbeitsmigration einzuordnen, und welche Zeugnisse haben sie über sich und ihre eigenen Wahrnehmungen hinterlassen? Workshop mit Prof. Dr. Valentin Groebner.

17./18.03.2006 „Konfessionskulturen im Übergang zur Aufklärungszeit“
Zum Abschluss des in Luzern angesiedelten Nationalfondsprojektes „Konfessionskulturen im Übergang zur Aufklärungszeit“ fand am 17. und 18. März 2006 die Tagung „Differenz und Koexistenz. Konfessionskulturen in der Eidgenossenschaft des 17./ 18. Jahrhunderts“ statt.

02.12.2005 „Zauber von altem Zeug. Historisches Material, literarischer Gebrauch“
Wie arbeiten unsere literarisch tätigen KollegInnen mit historischen Quellen? „Dürfen“ die Literaten das, was wir uns jeweils verkneifen, nämlich frei erfinden, wo die Quellen schweigen? Bei der Veranstaltung „Zauber von altem Zeug. Historisches Material, literarischer Gebrauch“ am 2. Dezember 2005 gelangten die AutorInnen Felicitas Hoppe, Alex Capus und Andreas Isenschmid übereinstimmend zur Antwort: „Wir erfinden nichts!“ Ja, was dann, mag man sich als Historiker fragen – und tatsächlich – in der Diskussion erwies sich das literarische Schreiben und das wissenschaftliche Schreiben von Geschichte(n) als bisweilen verblüffend ähnlich.

03.10.2005 „Der Abessinienkrieg (1935-1941) in Geschichte und Erinnerung“
Am 3. Oktober 2005 trafen sich HistorikerInnen aus Äthiopien, Deutschland und der Schweiz zur Tagung „Der Abessinienkrieg (1935-1941) in Geschichte und Erinnerung“. Dabei wurde nicht nur dieses „vergessene Schlüsselereignis der Weltkriegsepoche“ diskutiert, sondern auch dessen unterschiedliches Weiterleben in der äthiopischen und in der italienischen Erinnerung – warum gab es z.B. nie ein Tribunal zur juristischen Beurteilung italienischer Kriegsverbrechen? Die Ergebnisse dieser Tagung – ergänzt durch weitere Beiträge – werden von Aram Mattioli und Prinz Asfa-Wossen Asserate als Sammelband herausgegeben.