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Friedrich Roth-Scholz. Thesaurus symbolorum ac emblematum. Nürnberg u. Altdorf: Tauber, 1730. Friedrich Roth-Scholz. Thesaurus symbolorum ac emblematum. Nürnberg u. Altdorf: Tauber, 1730.

Summer School 2009

Collecting and Transforming Knowledge in Early Modern Europe
Luzern, 2.- 7. Juni 2009



Das Historische Seminar der Universität Luzern und
das Pädagogische Institut der Universität Zürich gemeinsam mit dem Department
of History, Princeton University veranstalten vom 1. bis zum 6. Juni 2009 eine
Sommerakademie mit dem Titel Collecting
and Transforming Knowledge in Early Modern Europe
. Der Kurs mit
renommierten Dozierenden aus der Schweiz, Deutschland, Grossbritannien und den
USA findet in Luzern statt

und richtet sich an besonders qualifizierte Doktorierende.


















Kontakt: L_hc__ulinu--mestsih











Öffentliche Abendveranstaltungen



Im
Rahmen der summer school finden zwei
öffentliche Abendvorträge statt.























Mittwoch, 3. Juni 2009, 18.30 Uhr, Prof. Dr. Kaspar von Greyerz (Universität Basel): „A substantial and severe collection of the heteroclites or irregulars of nature“: Wissenschaftliches Sammeln im England des 17. Jahrhunderts

Universität Luzern, Union, Hörsaal U 0.05.

Prof.
Dr. Kaspar von Greyerz ist seit 1997 Ordinarius für allgemeine Neuere und Schweizer
Geschichte am historischen Seminar der Universität Basel. Zu seinen
Forschungsschwerpunkten gehören neben der frühneuzeitlichen
Wissenschaftsgeschichte im Besonderen Religionsgeschichte und
Selbstzeugnisforschung.


Im Anschluss an sein
Doktorat, welches er an der Stanford University absolvierte, habilitierte er
sich nach Forschungsaufenthalten in Mainz und London 1987 in Bern mit der
Publikation Vorsehungsglaube und
Kosmologie. Studien zu englischen Selbstzeugnissen des 17. Jahrhunderts
.
Göttingen 1990. Gewichtige Arbeit für die Erschliessung schweizerischer
Selbstzeugnisse leistete Kaspar von Greyerz als Initiator der Selbstzeugnisse Datenbank (http://selbstzeugnisse.histsem.unibas.ch/). Diese Datenbank umfasst rund 850
Selbstzeugnisse des 16.-19. Jahrhunderts aus schweizerischen Archiven und
Bibliotheken. Zum Standardwerk der frühneuzeitlichen Religionsgeschichte gehört
seine Publikation Religion und Kultur:
Europa 1500-1800
. Göttingen 2000, die in französischer und jüngst auch in
englischer Sprache vorliegt. Sein aktuelles Forschungsprojekt trägt den Titel Konfessionelle Identität und Alterität im 17.
Jahrhundert: Religionsgeschichte und Selbstzeugnisforschung im Dialog.








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Freitag, 5. Juni 2009, 18.30 Uhr, Prof. Dr. Anthony Grafton (Princeton University): History as Collection / Collection as History

Universität Luzern, Union, Hörsaal U 0.05.

Prof. Dr. Anthony Grafton,
Studium an der Philips Academy (Andover, Mass.), University of Chicago und der
University of London. Seit 1975
Henry-Putnam-Professur für Geschichte am History Department der Princeton
University.


Grafton
ist einer der profiliertesten Kenner der europäischen Kultur-, Geistes- und
Wissenschaftsgeschichte von der Renaissance bis zum 18. Jahrhundert. In
zahlreichen Veröffentlichungen hat er immer wieder neue und originelle
Perspektiven auf historische Schlüsselfiguren und ihren soziokulturellen
Kontext entwickelt. Gegenwärtig arbeitet Grafton an einem Forschungsprojekt zur
Wissenschaft der Chronologie im 16. und 17. Jahrhundert.


Veröffentlichungen
(Auswahl): Die tragischen Ursprünge der
deutschen Fussnote
. München, 1998; Cardanos
Kosmos. Die Welten und Werke eines Renaissance-Astrologen
. Berlin, 1999; Bring out Your Dead. The Past as Revelation. Cambridge, Mass.,
2001; Leon Battista Alberti. Baumeister
der Renaissance
. Berlin,
2003; What Was History? The Art of
History in Early Modern Europe
. Cambridge, Mass.,
2007; Worlds Made by Words. Scholarship
and Community in the Modern West
. Cambridge,
Mass.
, 2009.




















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