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Wintersemester 2005/06

Prof. Dr. Ruth Scoralick
«Ein Segen sollst du sein» (Gen 12,2).
Abraham und Sara im Buch Genesis

Hauptvorlesung, 2 SWS, Mi 08h15-10h00, wöchentlich


Kommentar:
Die Erzählungen über Abraham und Sara im Buch Genesis sind keine blosse Familiengeschichte, sondern Reflexion auf Ursprung und Eigenart Israels. Es sind zugleich Geschichten über den Gott der Bibel und sein Handeln. In der Vorlesung werden exemplarisch Texte aus Gen 11 .25 ausgelegt und theologische Leitlinien nachgezeichnet.

Voraussetzungen:
Einleitung AT, Exegetisches Proseminar

Mögliche Studienleistungen:
Besuch mit bestätigter Teilnahme; unbenotete Prüfung; benotete Prüfung

Prof. Dr. Ruth Scoralick
Kolloquium zur Hauptvorlesung
Kolloquium, 1 SWS, Do 17.15 -18.00, wöchentlich

Kommentar:
Das Kolloquium zur exegetischen Hauptvorlesung über Abraham und Sara im Buch Genesis dient der Vertiefung des Stoffs der Vorlesung.



 


Prof. Dr. Ruth Scoralick
Exegetische Werkstatt: Psalm 30
Hauptseminar, 2 SWS, Di 10.15-12.00, wöchentlich


Kommentar:
Die Veranstaltung wird « Werkstattcharakter» haben: Der Umgang mit den exegetischen Methoden und der Sekundärliteratur wird gemeinsam am konkreten «Objekt» eingeübt und reflektiert. Bei Interesse können auch verschiedene hermeneutische Perspektiven auf die Texte zum Zug kommen und diskutiert werden (historisch-kritischer Zugang, kanonische Lektüre u.a.).

Literatur:
Georg Fohrer: Exegese des Alten TEstaments. Einführung in die Methodik. Heidelberg 51989.

Voraussetzungen:
Exegetisches Proseminar

Mögliche Studienleistungen:
Besuch mit bestätigter Teilnahme
benotetes Referat
schriftliche Seminararbeit





MTh Moni Egger
Bibelhebräisch: Elementar- und Formenlehre. Einführung in die Sprache des Alten Testaments
Sprachkurs, 2 SWS, Fr 10.15-12.00, wöchentlich


Kommentar:
Hebräisch ist die Sprache des Alten Testaments. Da Übersetzungen immer schon interpretieren, ist es für Theologiestudierende unerlässlich, sich mit der biblischen Ursprache zu beschäftigen. Auch für die Lektüre von exegetischen Kommentaren und das Verfassen exegetischer Arbeiten sind die Sprachkenntnisse von grosser Bedeutung. Darüber hinaus bietet eine Sprache immer auch Einblick in den Denkhorizont einer Kultur. Gerade dieser Aspekt ist für das Verständnis der alttestamentlichen Schriften besonders wertvoll. Der Sprachkurs fordert einen Zeiteinsatz von einer halben bis zu einer ganzen Stunde pro Tag. Aber der Aufwand lohnt sich! Das Lesen der Bibel im hebräischen Original verspricht einen ganz anderen und wesentlich unmittelbareren Textbezug als die Arbeit mit Übersetzungen. Wer den Jahreskurs absolviert hat, wird mit den poetischen Stellen des Alten Testaments in befriedigender Weise umgehen können und die narrativen Texte problemlos verstehen.

Der Besuch von sieben über das Jahr verteilten Hebräischabenden (jeweils Montag, 17.15 . 19.00) ist verpflichtend. Die Daten werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

Literatur:
E. Jenni, Lehrbuch der hebräischen Sprache des Alten Testaments, Basel 1981.

Turnus:
Jahreskurs, Teil I

Mögliche Studienleistungen:
Besuch mit bestätigter Teilnahme; unbenotete Prüfung



Prof. Dr. Ruth Scoralick
Lektürekurs Bibelhebräisch (Aufbaukurs)
Aufbaukurs, 1 SWS, Zeit und Daten nach Vereinbarung


Kommentar:
Hebräischkenntnisse sind oft mühsam erworben, schwinden jedoch sehr schnell wieder dahin. Der Lektürekurs soll die Sprachkenntnisse durch die gemeinsame Lektüre biblischer Texte festhalten und vertiefen. Zugleich führt dieser Weg auch direkt in die biblischen Texte und ihre Welt hinein.

Literatur:
- Biblia Hebraica Stuttgartensia

Voraussetzungen:
Hebräischkenntnisse

Mögliche Studienleistungen:
Besuch mit bestätigter Teilnahme